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	<title>Hasaniden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>84.134.189.129: /* Spätere hasanidische Dynastien */ &quot;Aus der Familie mekkanischen Scharīfen geht&quot; -&gt; &quot;Aus der Familie der mekkanischen Scharīfen ging&quot;</title>
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		<updated>2022-12-07T22:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Spätere hasanidische Dynastien: &lt;/span&gt; &amp;quot;Aus der Familie mekkanischen Scharīfen geht&amp;quot; -&amp;gt; &amp;quot;Aus der Familie der mekkanischen Scharīfen ging&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasaniden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|بنو حسن|d=Banū Ḥasan}} oder {{arS|حسنيون|d=Ḥasanīyūn}}) bezeichnet man die Nachkommen von [[ʿAlī ibn Abī Tālib|ʿAlīs]] Sohn [[Hasan ibn ʿAlī|al-Hasan]], einem Enkel des Propheten [[Mohammed]]. Sie stellen eine Gruppe innerhalb der [[Aliden]] dar und werden seit dem 10. Jahrhundert mit dem Ehrentitel [[Scherif|Scharīf]] ({{arF|شريف|d=šarīf}}, Plural {{arF|شرفاء|d=šurafāʾ}} oder {{arF|أشراف|d=ašrāf}}) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hasaniden während der Umayyaden- und Abbasidenzeit ==&lt;br /&gt;
Die Hasaniden spielten zum ersten Mal eine politische Rolle während der späten [[Umayyaden]]zeit. So schmiedete um 744 der Hasanide ʿAbdallāh ibn Hasan, der zu dieser Zeit das Oberhaupt der Aliden war, Pläne zur Übernahme der Herrschaft im islamischen Reich, allerdings brachte die &amp;#039;&amp;#039;daʿwa Hāšimiyya&amp;#039;&amp;#039; nach dem Aufstand von [[Abu Muslim]] 749 zunächst die [[Abbasiden]] an die Macht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Saleh Said Agha: &amp;#039;&amp;#039;The Revolution which toppled the Umayyads. Neither Arab nor Abbasid&amp;#039;&amp;#039;. Leiden 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Kalifats von [[al-Mansūr (Abbaside)|al-Mansūr]] sammelten zwei Söhne ʿAbdallāhs, [[Muhammad an-Nafs az-Zakīya]] und sein Bruder Ibrāhīm Anhänger um sich, hielten sich aber versteckt. Um die beiden zu zwingen, zum Vorschein zu kommen, ließ der Kalif alle Hasaniden in [[Medina]] ergreifen und in Ketten in den Irak überführen. Dort ließ er einige von ihnen auspeitschen und einkerkern, andere enthaupten oder lebendig begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Franz-Christoph Muth: &amp;#039;&amp;#039;Der Kalif al-Manṣūr im Anfang seines Kalifats (136/754 bis 145/762): aus d. arab. Chronik von aṭ-Tabarī übers. u. mit histor. u. prosograph. Anm. versehen&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/Main 1988. S. 91–112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zwang die beiden Brüder, schließlich hervorzutreten. In der zweiten Hälfte des Jahres unternahmen sie einen großangelegten Aufstand in [[Medina]] und [[Basra]], bei dem sie von den [[Zaiditen]] unterstützt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Abū l-Faraǧ al-Isfahānī: &amp;#039;&amp;#039;Maqātil aṭ-Ṭālibīyīn&amp;#039;&amp;#039;. Ed. as-Sayyid Ahmad Saqar. Beirut 1987. S. 342–361.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aufstand von Muhammad und Ibrāhīm wurde zwar schon wenige Monate später niedergeschlagen, doch gelang es einem dritten Sohn ʿAbdallāhs, Idrīs, in den westlichen Maghreb auszuweichen und dort 789 mit Unterstützung einheimischer [[Berber]]stämme einen hasanidischen Staat zu begründen. Seine Nachkommen, die [[Idrisiden]], herrschten bis zum Anfang des 10. Jahrhunderts über weite Gebiete des heutigen Marokko. Ein vierter Sohn ʿAbdallāhs, Yaḥyā, unternahm schließlich 792 in [[Dailam]] einen Aufstand gegen den abbasidischen Kalifen [[Hārūn ar-Raschīd]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. W. Madelung: Art. &amp;quot;Yaḥyā b. ʿAbdallāh&amp;quot; in &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia of Islam&amp;#039;&amp;#039;. Second Edition. Bd. XI, S. 242–243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere hasanidische Dynastien ==&lt;br /&gt;
Mit Unterstützung der Zaiditen gründeten Hasaniden in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts zwei [[Imam]]ate im nordiranischen [[Tabaristan]] südlich des Kaspischen Meeres und in der jemenitischen Stadt [[Sa&amp;#039;da|Saada]]. Ein Hasanide namens Dschaʿfar erlangte außerdem in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts die Herrschaft über [[Mekka]]. Seine Nachkommen, die sogenannten [[Scherifen von Mekka]], herrschten bis 1925 über die Heilige Stadt. Bis zum 14. Jahrhundert hat sie ebenfalls eine zaiditische Ausrichtung. Aus der Familie der mekkanischen Scharīfen ging auch die moderne Dynastie der [[Haschimiten]] hervor, die noch heute die Herrschaft in [[Jordanien]] innehat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachkommen der Idrisiden, die sogenannten [[Hammudiden]], gelangten im 11. Jahrhundert zur Herrschaft über verschiedene Städte Andalusiens. Ab dem Ende des 13. Jahrhunderts wanderten mehrere hasanidische Familien aus der Nachkommenschaft von Muhammad an-Nafs az-Zakīya in das Gebiet von [[Sidschilmasa]] im äußeren [[Maghreb]] ein. Auf diese Familien führen sich die vielen scharīfischen Familien zurück, die noch heute in Marokko existieren. Auch die marokkanischen Dynastien der [[Saadier]] (16.–17. Jahrhundert) und [[Alawiden]] (17. Jahrhundert bis heute) werden auf die Familien zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Deverdun: Art. &amp;quot;Ḥasanī&amp;quot; in [[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]] Bd. III, S. 256–257. &lt;br /&gt;
* Richard T. Mortel: &amp;quot;Zaydi Shiʿism and the Ḥasanid Sharifs of Mecca.&amp;quot; in &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Middle East Studies&amp;#039;&amp;#039; 4 (1987) 455–472.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aliden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
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