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	<title>Harzteiche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harzteiche&amp;diff=2849517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit den Stauteichen im Unterharz. Für die Stauteiche im Oberharz siehe [[Oberharzer Teiche]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegelung im Möllerteich (Unterharz).jpg|mini|[[Möllerteich (Unterharz)|Möllerteich]] bei [[Straßberg (Harzgerode)|Straßberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harzteiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind kleinere künstliche Gewässer im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Neben den, den [[Oberharz]] prägenden, [[Oberharzer Teiche]]n existiert auch im [[Unterharz]] eine Vielzahl von [[Stauteich]]en. Diese werden oftmals einfach nur als Harzteiche bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;refugium&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rettet-das-selketal.de/4-texte-ereig-dok/4-032-refugium_selketal.htm Christiane Funkel, REFUGIUM SELKETAL]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung findet sich mittlerweile auch im amtlichen Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;Landtag von Sachsen-Anhalt: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Haushaltsgesetzes 2010/2011 und des Gesetzes über das Vermögen „Altlastensanierung Sachsen-Anhalt“ (Nachtragshaushaltsgesetz 2011), Drucksache 6/507, [http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp6/drs/d0507lge.pdf online] (PDF; 981&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden im Unterharz zwischen dem 17. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert 36 Stauteiche für den [[Bergbau]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krause&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Krause |Hrsg=Wilfried Strenz, Arbeitskreis Historische Geographie der Geographischen Gesellschaft der DDR |Titel=Entwicklung und gegenwärtige Funktion von Anlagen der historischen bergbaulichen Wasserwirtschaft im Unterharz |Sammelwerk=Historisch-geographische Forschungen in der DDR |Verlag=Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt |Ort=Gotha |Datum=1986 |ISBN=3-7301-0803-4 |Seiten=143–164 |Spalten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Harz ist, sieht man von Sumpf-Gebieten und der [[Südharzer Karstlandschaft]] ab, durch das völlige Fehlen von [[Stillgewässer]]n natürlichen Ursprungs geprägt. Vorrangig um das nötige Wasser für Fischzucht und den Betrieb von Wasserrädern zu gewinnen, wurden im Unterharz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pinatubo.net/geologie/harz.htm |text=Geologie des Harzes |wayback=20121011015743}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bereits im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Stauteiche errichtet. Verstärkt wurde der Bau der Teiche im Zuge des intensivierten Bergbaus, aufgrund der dadurch benötigten großen Wassermengen, im 16. bis 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorangetrieben. Anders als im Oberharz ist dabei der Vernetzungsgrad allgemein gering. Der Bergbau erlangte nie dieselbe Bedeutung wie im Oberharz, die Lagerstätten waren weniger mächtig. Zusätzlich war die politisch-territoriale Zersplitterung des Unterharzes einem systematischen Ausbau nicht förderlich. Neben kleineren Besitztümern größerer Flächenstaaten (vorrangig [[Königreich Hannover|Hannover]], [[Herzogtum Braunschweig|Braunschweig]] und [[Königreich Preußen|Preußen]]) gehörte der Unterharz im Wesentlichen [[Grafschaft Stolberg|stolbergischen]], [[Fürstentum Anhalt-Bernburg|anhaltischen]] und [[Grafschaft Mansfeld|mansfeldischen]] Herrschern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oelke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eckehard Oelke |Hrsg=Wilfried Strenz, Arbeitskreis Historische Geographie der Geographischen Gesellschaft der DDR |Titel=Zur Entwicklung der Territorialstruktur im östlichen Harz |Sammelwerk=Historisch-geographische Forschungen in der DDR |Verlag=Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt |Ort=Gotha |Datum=1986 |ISBN=3-7301-0803-4 |Seiten=127–142 |Spalten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carex acutiformis.jpg|mini|Sumpf-Segge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salix viminalis 012.JPG|mini|Korb-Weide]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Menyanthes trifoliata marais-etang-le-macon-mareuil-caubert 80 27042007 2.jpg|mini|Fieberklee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotfeder Wildpark Pforzheim.JPG|mini|Rotfedern]]&lt;br /&gt;
Einige der ältesten Stauteiche Deutschlands liegen im mittleren Unterharz, die ersten urkundlichen Erwähnungen gehen bis in das Jahr 1320 zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krause&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Ende des Bergbaus im Unterharz wurden die Teiche größtenteils nicht mehr benötigt. Die Teiche sind inzwischen zum typischen Bestandteil der Landschaft geworden und sind Heimat vieler, auch seltener, Tiere und Pflanzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;liessmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilfried Ließmann |Titel=Historischer Bergbau im Harz |Auflage=3. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-540-31327-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige dieser Teiche sind heute als Talsperre einzuordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;talsperre&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Wouters |Hrsg=Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt |Titel=Talsperren in Sachsen-Anhalt |Verlag=mdv |Ort=Halle (Saale) |Datum=2010 |ISBN=978-3-89812-677-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauweise ==&lt;br /&gt;
Die 36 Bergbauteiche des Unterharzes liegen vorrangig im Oberlauf kleinerer Gebirgsbäche. Durch ihre Bauweise verfügen sie größtenteils dennoch über eine relativ große Staukapazität. Nicht in jedem Fall ist die Funktionstüchtigkeit der Stauanlagen noch sicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krause&amp;quot; /&amp;gt; Die Unterhaltung der Teiche ist dabei in Sachsen-Anhalt etwas uneinheitlich gestaltet. Für die als Talsperre einzuordnenden Teiche (Gewässer 1. Ordnung) ist das Land zuständig. Die Unterhaltung obliegt dem [[Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt]]. Die übrigen Teiche unterliegen als Gewässer 2. Ordnung der Tätigkeit der jeweiligen regionalen Unterhaltungsverbänden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorentwurf&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/bekanntmachungen/begrfcndung20vorentwurf2cstand20oktober202012.pdf |text=Begründung zum Flächennutzungsplan der Gemeinde Südharz Vorentwurf 2012}} (PDF; 7,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Bauweise der Dämme ist größtenteils wenig bekannt. 1712 übernahm [[Christian Zacharias Koch]] die Leitung der stolbergischen Gruben in Straßberg von [[Georg Christoph von Utterodt]] und baute die Wasserwirtschaft deutlich aus. Auf Grund seiner Erfahrungen in Sachsen und Braunschweig ist im [[Unterharzer Wasserregal]] eine Anlehnung an die Teichbauweise des [[Oberharzer Wasserregal]]s und der [[Revierwasserlaufanstalt Freiberg]] wahrscheinlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;liessmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krause&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dämme im Straßberger Raum, über die Daten vorliegen, wie der [[Untere Kiliansteich]], sind als Erddamm mit relativ dünner Kerndichtung aus [[Rasensoden]] ausgeführt. Als Material kam aus Gründen der Haltbarkeit nicht das im Bergbau übliche Fichtenholz, sondern Eiche zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum&amp;quot;&amp;gt;Bergwerksmuseum Grube Glasebach&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Dammkörper wurde anstehendes Material aus der Umgebung verwendet, im Bereich des Unterharzer Wasserregals vorrangig die charakteristischen [[Tonschiefer]] und [[Grauwacke]] der [[Harzgeröder Faltenzone]]. Eine Besonderheit stellte der [[Kunstteich Neudorf]] vor seiner Sanierung dar. Das austretende Sickerwasser wurde in offenen Rinnen gesammelt und über Gräben im Dammvorfeld abgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;talsperre&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Grundablass]] der Teiche war ursprünglich als hölzernes [[Gerinne]] ausgeführt und mit einem wasserseitigen [[Striegelanlage|Striegelgerüst]] versehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum&amp;quot; /&amp;gt; Dämme aus der Zeit um 1900 waren z.&amp;amp;nbsp;T. bereits mit Heberleitung aus Gusseisen, statt Stiegelgerinne, versehen. Im Zuge des Neubaus einiger Teichdämme wurden Steinschüttdämme „mit zentraler Innendichtung aus bindigem Erdstoff“ errichtet. Auf den Luftseiten wurde Kulturboden aufgebracht und Rasen angesät. Zudem wurde bei der Sanierung des Damms teils nur geschlitzt und die alte Striegelanlage durch eine moderne Heberleitung ersetzt. Zum Teil wurde der alte Damm auch, wie beim [[oberen Kiliansteich]], nur mit einem neuen Stützkörper überschüttet und aufgehöht. Zudem wurden der Überlauf als Hochwasserentlastungsanlage mit größerer Dimensionierung als Betonbauwerk ausgeführt. Daten zu den Dämmen abseits des Unterharzer Wasserregals liegen nur vereinzelt vor, lassen jedoch auf eine ähnliche Bauweise schließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;talsperre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Viele Teiche im Unterharz werden, außer zum Angeln, nicht mehr wirtschaftlich genutzt. Gerade die kleineren Teiche unterliegen teils starken Schwankungen des Wasserstands. Dies verschaffte vielen auf wechselnde Wasserstände angewiesenen Pflanzen neue Lebensräume. Vielfach sind die Teiche im Unterharz nährstoffreicher als im Oberharz, führen ([[Leeseite]] des Harzes) jedoch weniger Wasser und sind längeren Trockenperioden ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teichen werden von typischen Pflanzen wie [[Schild-Wasserhahnenfuß]], [[Schwanenblume]], [[Harz-Greiskraut]], [[Gewöhnliche Teichbinse]], [[Sagittaria sagittifolia|Pfeilblatt]], und [[Epilobium lamyi|Graugrünes Weidenröschen]] aber auch gefährdeten Arten wie [[Florentiner Habichtskraut]], [[Nymphaea alba|Weißer Seerose]] und [[Oenanthe aquatica|Wasserfenchel]] besiedelt. An den Ufern der Teiche finden sich neben weit verbreiten Arten wie [[Sumpf-Segge]] und auch in Deutschland gefährdete Arten wie der [[Zwerg-Igelkolben]] und [[Pilularia globulifera|Pillenfarn]] oder das [[Sommer-Adonisröschen]]. Die Ufer und anliegende, von den Teichen beeinflusste, [[Feuchtwiese]]n werden von Pflanzen wie [[Fieberklee]], [[Anthyllis vulneraria|Echtem Wundklee]], [[Wasser-Knöterich]], [[Calystegia pulchra|Schöner Zaunwinde]] und [[Berg-Flockenblume]] besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teichufer weisen zum Teil typische Pflanzengesellschaften periodisch überfluteter Standorte auf. So ist für das Nordufer des [[Kiliansteich]]s eine Strandlings-Nadelsumfsimsen-Gesellschaft mit dichtem Saum von [[Eleocharis acicularis|Nadel-Sumpfsimse]] typisch. Weiter darin vorkommende Arten sind [[Ranunculus flammula|Brennender]] und [[Kriechender Hahnenfuß]], [[Glieder-Binse]] sowie das [[Sumpf-Helmkraut]]. Auch der seltene [[Littorella uniflora|Europäische Strandling]] und der in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen als gefährdet eingestufte [[Sumpfquendel]] wurde bereits nachgewiesen. Auch ausgesprochen seltene Pflanzen wie [[Arnika]] und [[Weißmoos]] leben an einigen Teichen. Viele der Teiche sich jedoch in einem ökologisch ungünstigen Zustand. So besteht die gesamte Makrophythenvegetation zum Teil ausschließlich aus [[Wasser-Knöterich]] und/oder dem [[Schwimmendes Laichkraut|Schwimmenden Laichkraut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ffh&amp;quot;&amp;gt;Europäischer Landwirtschaftsfonds  für die Entwicklung  des ländlichen Raums: FFH-Gebiet „Selketal und  Bergwiesen bei Stiege“ und dazugehöriger Ausschnitt des EU SPA „Nordöstliches  Harzvorland“, {{Webarchiv |url=http://www.lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Dateien/Selketal-und-Bergwiesen-bei-Stiege_ges.pdf |text=online |wayback=20140512215922}} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ökologisch wichtige Bäume wie [[Silber-Weide]], [[Korb-Weide]], [[Lavendel-Weide]] finden sich an den Ufern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neufunde&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nordharzev.de/ Botanischer Arbeitskreis Nordharz: Neufunde und Nachträge zur „Neuen Flora von Halberstadt“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;richtlinie&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mlu.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/MLU/Uploads/biotoptypen-richtlinie_01.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Biotoptypen-Richtlinie des Landes Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160112072333}} (PDF; 252&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dämme sind von ganz unterschiedlichen Pflanzen wie [[Wermutkraut]], [[Festuca pallens|Blasser Schaf-Schwingel]] und [[Quendel-Sandkraut]] besiedelt. Die nichtsanierten Teichdämme weisen dabei eine geschlossene Krautdecke („grüner Damm“) auf, während die sanierten oftmals mit [[Schotter]] und [[Gesteinsgrus]] bedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischbestand ist vorrangig durch die Angelvereine geprägt, die die Teiche pachten. Vertreten sind unter anderem [[Flussbarsch]], [[Karpfen]], [[Rotauge]], [[Zander]], [[Rotfeder]], [[Regenbogenforelle]] und [[Blaunase]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.anglermap.de/ anglermap.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Oberteich (Stiege)|Oberteich bei Stiege]] nachgewiesene [[Groppe]] ist in den Teichen und zuführenden Bächen wahrscheinlich weit verbreitet und zumindest in den [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebieten dauerhaft existenzfähig, jedoch durch die geringe Individuendichte empfindlich für Störungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ffh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die [[Krebspest]] fast ausgerotteten [[Edelkrebs]]e haben in einigen Stauteichen des Unterharz noch isolierte Reliktvorkommen, was einer ökologisch grundsätzlich wünschenswerten Wiederherstellung der linearen Durchlässigkeit der Gebirgsbäche in Einzelfällen entgegensteht – verhindert die fehlende Durchlässigkeit doch die Ausbreitung der Krankheit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Naturschutz/Arten-_und_Biotopschutz/Dateien/rl04_171-174_Flusskrebse.pdf &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste der Flusskrebse in Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 81&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das noch bis 1991 nachgewiesene Vorkommen im [[Krebsbach (Selke)|Krebsbach]] und [[Krebsbachteich]] war dabei vermutlich ein [[Autochthone Art|autochthones Vorkommen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;refugium&amp;quot; /&amp;gt;, ließ sich in Untersuchungen 2009 jedoch nicht mehr nachweisen. Das Vorkommen ist wohl nach dem Hochwasser 1994 erloschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ffh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stauteiche sind für die [[Große Bartfledermaus]] als Jagdrevier wichtig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fledermaus-aksa.de/fledermaeuse/gr-bartfledermaus-sachsen-anhalt/ |wayback=20130126065327 |text=Große Bartfledermaus – Myotis brandtii |archiv-bot=2025-06-19 22:28:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seltene Vögel wie der [[Sperlingskauz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Wir_ueber_uns/Publikationen/Sonderhefte_der_Berichte_des_LAU/Dateien/sh_1-05_Vogelmonitoring2004.pdf Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2004] (PDF; 5,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und zahlreiche Libellenarten, unter anderem die [[Blauflügel-Prachtlibelle]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rueckhaltebecken-lsa.de/aktuelles/TSB_SO-Beilage2.-web.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Hochwasserschutz im Selketal&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304052118}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurden bereits nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele durch das [[BNatSchG]] besonders geschützte Amphibien sind die Stauteiche wichtige Rückzugsräume geworden. Allein am [[Bärenröder Teich]] wurden 1999 weit über 3000 wandernde Amphibien gezählt. Verbreitet sind an den Stauteichen im Einzugsgebiet von [[Selke]] und [[Wipper (Saale)|Wipper]] neben dem [[Feuersalamander]] auch [[Ichthyosaura alpestris|Berg-]], [[Triturus cristatus|Kamm-]], [[Lissotriton helveticus|Faden-]] und [[Teichmolch]], [[Pelobates fuscus|Knoblauch-]], [[Bufo bufo|Erd-]] und [[Alytes obstetricans|Nördliche Geburtshelferkröte]] sowie die stark gefährdete [[Gelbbauchunke]]. Weite Verbreitung haben auch [[Pelophylax esculentus|Teichfrösche]]. Durch Straßen mit überhitzen [[Asphalt]]decken und hohen Bordsteinen kommt es jedoch an einigen Teichen immer wieder zu erheblichen Verlusten bei der Amphibienwanderung. Für Teiche in landwirtschaftlich genutzten Gegenden, nachweislich Bärenröder Teich, sind auch massive Rückgänge des Bestandes durch das Aufbringen von [[Gülle]] auf umliegende Felder beobachtet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottfried Bürger |Titel=Zur Situation ausgewählter Amphibienarten im Unterharz (Landkreis Quedlinburg) |Sammelwerk=Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt |Nummer=1 |Datum=2000 |Seiten=15–22 |Online=http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/32932/file/buerger_2000_amphibienarten.pdf |Format=PDF |KBytes=5100 |Abruf=2014-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch für die Fauna und Flora erweist sich die fischereiliche Nutzung der meisten Teiche. Neben hohem Teichbesatz ist auch der Einsatz von Fressfeinden wie Aal und Hecht verbreitet. Zudem sind die Pflanzengesellschaften periodisch überfluteter Standorte gerade an sanierten Teichen gefährdet durch den beständig gleich bleibenden Wasserstand. Wasserstandsabsenkungen sind in der aktuellen Bewirtschaftung auch in FFH-Gebieten nicht vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ffh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Teiche ==&lt;br /&gt;
Als archäologische [[Kulturdenkmal]]e sind gemäß [[DenkmSchG LSA]] alle künstlich angelegten historischen Teiche und Gräben im Land Sachsen-Anhalt geschützt, unabhängig von deren Alter oder heutiger Funktion. Aufgelistet werden hier nur die ehemals bergbaulich genutzten Teiche des [[Unterharz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Teiche des Unterharzer Teich- und Grabensystems}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterharzer Teich- und Grabensystem|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teichgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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