<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Harzer_Zinkoxide</id>
	<title>Harzer Zinkoxide - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Harzer_Zinkoxide"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harzer_Zinkoxide&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T22:34:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harzer_Zinkoxide&amp;diff=1863853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harzer_Zinkoxide&amp;diff=1863853&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T19:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Harzer Zinkoxide GmbH&lt;br /&gt;
| Logo = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1. Oktober 2020&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Bad Harzburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung = Thorsten Rowald&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
| Website  = [https://hzo-europe.eu/ hzo-europe.eu]&lt;br /&gt;
| Branche = [[Chemische Industrie]], [[Hüttenindustrie]]&lt;br /&gt;
| Stand   = 2024-04&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harzer Zinkoxide GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz Harzer Zinkoxide oder HZO, ist ein Chemiebetrieb in [[Bad Harzburg]], [[Landkreis Goslar]]. Das Unternehmen ging aus einem Teilbetrieb der [[Zinkhütte Harlingerode]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgängerunternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norzinco logo.png|mini|Logo von Norzinco (2002–2020)]]&lt;br /&gt;
Seit 1937 kümmerte sich die Vertriebsgemeinschaft für Harzer Zinkoxide GmbH (VHZ) um die Vermarktung der [[Zinkoxid]]produkte der [[Zinkoxydhütte Oker]]. Die VHZ befand sich zu 57 % in Händen der [[Preussag AG]], den Rest teilten sich die Privatunternehmer &amp;#039;&amp;#039;Heubach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Haacke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Werner&amp;#039;&amp;#039; in [[Langelsheim]]. Nachdem 1971 die Zinkoxidproduktion auf der Zinkoxydhütte wegen Absatz- und Versorgungsschwierigkeiten geendet hatte, plante die VHZ ein neues Werk unter eigener Leitung. Dazu wurde 1972 die stillgelegte [[Zinkhütte#Die Erzeugung von Feinzink (Raffination)|New-Jersey-Feinzinkanlage]] auf der Zinkhütte Harlingerode übernommen und zur Zinkoxidproduktion umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 2000 wurden einige Retorten der [[Zinkhütte]] in Eigenregie betrieben und die dortige, größere Einschmelzanlage ([[Induktionsofen|Induktionstiegelofen]]) erworben. Die Leitung des Unternehmens oblag den Familien Heubach und Haacke und nannte sich jetzt &amp;#039;&amp;#039;Harzer Zinkoxide GmbH&amp;#039;&amp;#039; (HZO). Kurz vor der Stilllegung der Minihütte übernahm 1998 die &amp;#039;&amp;#039;Metaleurop S.A.&amp;#039;&amp;#039;, die auch Mutterkonzern der Harz-Metall GmbH war, den Betrieb. Das Unternehmen nannte sich anschließend &amp;#039;&amp;#039;Metaleurop Niederlassung Harzer Zinkoxide&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preussag AG Metall brachte ihre Hüttenaktivitäten im Oktober 1988 in die zusammen mit dem französischen [[Konzern|Montankonzern]] &amp;#039;&amp;#039;Penarroya&amp;#039;&amp;#039; gegründete Metaleurop S.A. mit Sitz in Paris ein. Die HZO wurde nach dem Erwerb zunächst eine Niederlassung. Im Jahr 2002 kam es zu einem Zusammenschluss mit dem französischen Mitbewerber &amp;#039;&amp;#039;Norzinco S.A.&amp;#039;&amp;#039; Von der Metaleurop wurden 55 % des jetzt Norzinco GmbH Harzer Zinkoxide genannten Unternehmens gehalten. Die Metaleurop firmierte 2007 zur [[Recylex|Recylex Group]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch stetig sinkende Metallpreise infolge der [[Wirtschaftskrise 2020]] meldete Norzinco zusammen mit [[Harz-Metall]] Insolvenz an und wurde infolgedessen von der Muttergesellschaft Recylex Group abgestoßen. Nachdem zunächst zum 31. Juli 2020 das endgültige Aus für das Werk verkündet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Goslarsche Zeitung]]: [https://www.goslarsche.de/lokales/goslar_artikel,-Aus-fuer-Norzinco-zum-31-Juli-_arid,1516188.html Aus für Norzinco zum 31. Juli]. 9. Juli 2020, abgerufen am 22. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte vor Abschluss dieser Frist die österreichische IMR Group als Käuferin gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://recyclingportal.eu/Archive/59308 Harz-Metall und Norzinco: Ziele im Insolvenzverfahren erreicht.] RecyclingPortal, 8. Oktober 2020, abgerufen am 3. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktueller Betrieb ===&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 2020 übernahm sie mit reduzierter Belegschaft (57 von ursprünglich 75) wieder die Geschäftsführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Goslarsche Zeitung: {{Toter Link |datum=2025-06 |url=https://live.goslarsche.de/post/view/5f7443e2fd810d13fc588c07/OkerHarlingerode/Norzinco-Aus-fuer-18-Leute--57-Jobs-sicher |text=Norzinco: Aus für 18 Leute – 57 Jobs sicher |archivebot=2025-06-19 22:24:17 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Liegenschaften befinden sich nun in Besitz der zum selben Zeitraum gegründeten Industriepark und Verwertungszentrum Harz GmbH und sind an die Harzer Zinkoxide GmbH vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Norzinco P5060005 (Large).JPG|mini|Verpackung von Zinkstaub in Papiersäcken]]&lt;br /&gt;
Die Erzeugung des Zinkoxides erfolgt in den ehemaligen Feinzinkdestillationskolonnen nach dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;French-Process&amp;#039;&amp;#039;. Dazu wurde die Höhe der Schüsselsäulen etwas verkleinert und anstatt des Kondensators eine Brennkammer angeschlossen. In dieser wird der austretende Zinkdampf mit Luftsauerstoff zu hochreinen Zinkoxid verbrannt. Wahlweise kann auch ein Spezialkondensator nach Patent der &amp;#039;&amp;#039;Real Compania Asturiana de Minas S.A.&amp;#039;&amp;#039; aus Spanien beaufschlagt werden. Darin wird unter Schutzatmosphäre metallischer Zinkstaub niedergeschlagen. Durch die Verwendung der [[Rektifikation (Verfahrenstechnik)|Rektifikationsöfen]] wird ein nahezu [[blei]]freies Zinkoxid hergestellt. Dadurch, dass der Unterlauf der sogenannten Bleisäulen, das &amp;#039;&amp;#039;Waschzink&amp;#039;&amp;#039;, in eine separate Säule aufgegeben werden kann, ist die Erzeugung eines [[cadmium]]freien Oxides für medizinische Anwendungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Cremes, Pflasterbeschichtungen) möglich. Die Anlage kann nur mit Flüssigzink beaufschlagt werden. Deshalb bestehen mehrere Einschmelzanlagen für metallische Vorstoffe, wie &amp;#039;&amp;#039;Oberschlacken&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Feuerverzinkung]] und Zinkschrotte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus 20.000 Tonnen Zinkvorstoffen werden derzeit im Jahr 20.000 Tonnen Zinkoxid und 4.300 Tonnen Zinkstaub hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zinkhütte Harlingerode]], [[Zinkoxydhütte Oker]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Hüttenwerken in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Zinkhütte]], [[Zinkoxid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang Mehner|Titel=Geschichte der Zinkmetallurgie am Harz: eine Chronik der Zinkerzeugung von 1900-1990|Auflage=2.|Verlag=Harz-Metall GmbH|Ort=Goslar|Jahr=1995}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kunibert Hanusch |Titel=Die Unterharzer Metallhütten im 19. und 20. Jahrhundert - Chronik eines Wandels |Auflage=1. |Verlag=Weltkulturerbe Rammelsberg |Ort=Goslar |Jahr=2005 |ISBN=3-9809704-1-8 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://hzo-europe.eu/ Website der Harzer Zinkoxide GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://www.initiative-zink.de/ Website der Initiative Zink - Wissenswertes über Zinkgewinnung, -verarbeitung und -nutzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bad Harzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hüttenwerk im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hüttenwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zinkhütte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2020]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>