<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Harzer_Dolomit</id>
	<title>Harzer Dolomit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Harzer_Dolomit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harzer_Dolomit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T16:25:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harzer_Dolomit&amp;diff=1457003&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harzer_Dolomit&amp;diff=1457003&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-26T16:53:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ruine walkenried.jpg|mini|Westfassade der Kirchenruine des [[Kloster Walkenried|Klosters Walkenried]] aus Harzer Dolomit]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harzer Dolomit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nüxeier Dolomit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nüxeier Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, bildete ein Gesteinsvorkommen im [[Harz (Mittelgebirge)|Südharz]] bei dem Weiler [[Nüxei]] bei [[Steina (Bad Sachsa)|Steina]] unweit von [[Bad Sachsa]] im [[Landkreis Göttingen]]. Dieses Vorkommen entstand im [[Zechstein]] aus dem Werra- und Staßfurt-Zyklus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Zur Entstehung des Harzer [[Dolomit (Gestein)|Dolomits]]: Das Staßfurt-[[Karbonat]] lagerte sich zwischen [[Herzberg (Harz)|Herzberg]] und Bad Sachsa in einer relativ kleinen Flachwasserzone ab und bildete eine 30 Meter mächtige Gesteinsbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abbau war eine 3,50 Meter mächtige Werksteinbank unter etwa 3 Meter hohem Abraum von verkarstetem Dolomit. Die Rohblöcke, die in den Steinbrüchen gewonnen wurden, waren zirka 2,50 × 0,80 × 0,40 Meter groß. Abgebaut wurde er bis zu einer Höhe von 5 bis 10 Metern.&lt;br /&gt;
Es gab mehrere Brüche im Bereich der sog. Wolfskuhle zwischen Nüxei und [[Osterhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen feinkörnigen und kaum erkennbar parallelgeschichteten [[Naturstein]]. Er besteht aus 99 Prozent Dolomit und etwa 1 Prozent [[Calcit]]. Seine Farben sind hellbräunlich bis grau, zum Teil bis zum weißlich übergehend und ist dunkel geadert. Er enthält zahlreiche [[Stylolith]]en mit wenigen Resten von [[Weichtiere|Mollusken]]. Dolomite sind im Allgemeinen gut verwitterungsbeständig, dieser ist sehr beständig und bleicht bei einem Verbau im Außenbereich leicht nach und zeigt leichte oberflächliche Anlösungen. Seine Wasseraufnahme beträgt lediglich 4 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalgesteine, S. 214&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Dichtheit kann der Harzer Dolomit poliert werden; und da er polierfähig war, wurde er auch vor dem Zweiten Weltkrieg als &amp;#039;&amp;#039;Nüxeier Marmor&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Verwendung fand Harzer Dolomit für Massivbauten, Bodenplatten, Fensterbänke, Treppen- und Wandbeläge, Denkmale, [[Steinbildhauer]]ei. Verbaut wurde dieser Dolomit im Norden Deutschlands seit dem 12. Jahrhundert: Kirchenruine des [[Kloster Walkenried|Klosters Walkenried]] und evangelische Kirche in [[Zorge (Walkenried)|Zorge]] im Harz, Innentreppe im Rathaus [[Duderstadt]], Fassade der Hauptpost in [[Braunschweig]]. Darüber hinaus wurde er früher zu als Putzmörtel und Fugmassen verarbeitet, daher ist seine Bedeutung für die Natursteingewinnung gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Gesteine ==&lt;br /&gt;
In Deutschland werden lediglich wenige Dolomitgesteine gebrochen. Es sind dies:&lt;br /&gt;
* [[Wachenzeller Dolomit]]: [[Wachenzell]] bei [[Eichstätt]]&lt;br /&gt;
* [[Kleinziegenfelder Dolomit]]: [[Kleinziegenfeld]] in [[Oberfranken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7.&lt;br /&gt;
* Jochen Lepper: &amp;#039;&amp;#039;Naturstein&amp;#039;&amp;#039; 3/98, S. 76&lt;br /&gt;
* Otto Sickenberg: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Erden. Die Lagerstätten und ihre Bewirtschaftung. Geologie und Lagerstätten Niedersachsens,&amp;#039;&amp;#039; 5. Bd. Dorn-Verlag, Bremen, Horn 1951, S. 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lbeg.de/extras/geologie/downloads/geotope/Nr_84_Nuexeier_Dolomitbruch.pdf Informationen zum Nüxeier Dolomitbruch] (PDF-Datei; 280 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.karstwanderweg.de/kww141.htm Dolomitsteinbruch Nüxei] bei karstwanderweg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalksteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Perm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Perm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>