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	<title>Harvard-Architektur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T00:12:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harvard-Architektur&amp;diff=29264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Igor123121: Änderungen von ~2025-31151-78 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Gustav von Aschenbach zurückgesetzt: Test-Edit (bitte die Spielwiese nutzen)</title>
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		<updated>2025-11-04T14:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-31151-78&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-31151-78&quot;&gt;~2025-31151-78&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-31151-78&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-31151-78 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Gustav_von_Aschenbach&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Gustav von Aschenbach (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Gustav von Aschenbach&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Test-Edit (bitte die &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:Spielwiese&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Spielwiese (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Spielwiese&lt;/a&gt; nutzen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Eorhim 15:36, 2. Mai 2010 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Harvard-Architektur.svg|mini|Schematische Darstellung der Harvard-Architektur. Daten und Befehle liegen in separaten Speichern und können in diesem Beispiel parallel in die Rechenwerke geladen werden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harvard-Architektur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der [[Informatik]] ein Schaltungskonzept, bei dem der Befehlsspeicher logisch und physisch vom [[Datenspeicher]] getrennt ist.&lt;br /&gt;
Die logische Trennung ergibt sich aus verschiedenen Adressräumen und verschiedenen Maschinenbefehlen zum Zugriff auf Befehl- und Datenspeicher. Die physische Trennung ist mit zwei getrennten Speichern realisiert, auf die der Zugriff über je einen eigenen [[Bus (Datenverarbeitung)|Bus]] erfolgt. Bei einer weniger strikten Trennung von Befehls- und Datenspeichern spricht man von einer modifizierten Harvard-Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motivation ==&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Architektur besteht darin, dass Befehle und Daten gleichzeitig geladen bzw. geschrieben werden können. Bei einer klassischen [[Von-Neumann-Architektur]] sind hierzu mindestens zwei aufeinander folgende Buszyklen notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sorgt die physische Trennung von Daten und Programm dafür, dass Zugriffsrechtetrennung und [[Speicherschutz]] einfach realisierbar sind. Um z.&amp;amp;nbsp;B. zu verhindern, dass bei Softwarefehlern Programmcode überschrieben wird, kann Programmcode auf einem im Betrieb nur lesbaren Speicher (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Read Only Memory|ROM]], [[Lochkarte]]n) liegen, Daten auf auch schreibbarem Speicher (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Random Access Memory|RAM]], [[Kernspeicher|Ringkernspeicher]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name „Harvard-Architektur“ hat seinen Ursprung im elektromechanischen Computer [[Mark I (Computer)|Mark I]], der in Kooperation zwischen [[IBM]] und der [[Harvard-Universität]] entwickelt und 1944 in Betrieb genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getrennten Speicher für Programme und Daten ergaben sich daraus, dass Befehle auf papiernen Lochstreifen und Daten auf Magnettrommeln gespeichert waren. 1945 postulierte [[John von Neumann]], dass auch die Programme im Speicher des Computers stehen sollten. Diese Idee der Von-Neumann-Architektur setzte sich nach und nach durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Harvard-Architektur wurde zunächst überwiegend für [[RISC]]-Prozessoren wiedereingeführt. Moderne Prozessoren in Harvard-Architektur sind in der Lage, parallel mehrere Rechenwerke gleichzeitig mit Daten und Befehlen zu füllen. Bei Signalprozessoren der C6x-Familie von Texas Instruments ist dies beispielsweise für bis zu acht Rechenwerke möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil der Trennung ist, dass die [[Datenwort]]breite (die kleinste adressierbare Einheit) und die Befehlswortbreite unabhängig voneinander festgelegt werden können. Damit kann auch, wenn erforderlich, die Effizienz des Programmspeicherbedarfs verbessert werden, da sie nicht direkt von den Datenbusbreiten abhängig ist, sondern ausschließlich vom Befehlssatz. Dies kann zum Beispiel in [[Eingebettetes System|eingebetteten Systemen]] oder kleinen [[Mikrocontroller]]-Systemen von Interesse sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Single-Chip-Mikrocontroller, die mit festen Programmen arbeiten, haben meist Harvard-Architektur. Bekannte Vertreter sind zum Beispiel ([[PICmicro]]) von [[Microchip Technology]], die [[Intel]]-Familien [[Intel MCS-48|8048]] und [[Intel MCS-51|8051]], der [[STM8]] von [[STMicroelectronics]] und die [[Microchip AVR|AVR-Reihe]] von Microchip Technology.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er führte der amerikanische Hersteller [[Analog Devices]] die Erweiterung [[Super-Harvard-Architektur]] ein. Diese legt die genannten Speichersegmente in [[Dual-Port-RAM]]s aus, die kreuzweise zwischen den Programm- und Daten-Bussen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele moderne Prozessoren verwenden eine Mischform aus Harvard- und Von-Neumann-Architektur. Dabei werden innerhalb des Prozessorchips Daten und Programm getrennt verwaltet, haben eigene [[Cache]]s und [[Memory Management Unit|MMUs]] und laufen über getrennte interne Busse, extern liegen sie jedoch in einem gemeinsamen Speicher. Für eine [[Pipeline-Architektur]] hat es den Vorteil, dass deren einzelne Pipelinestufen in Bezug auf Speicherzugriffe getrennt werden können. Ein typisches Beispiel für diese Art Prozessoren ist der [[Motorola 68030]], der in den 1980er Jahren entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Die Funktion der Harvard-Architektur besteht darin, einen getrennten Zugriff auf Befehls- und Datenspeicher zu ermöglichen. Das bedeutet, dass die Befehle, die der Rechner ausführen soll, und die Daten, die er verarbeiten soll, in verschiedenen Speicherbereichen gespeichert werden. Diese Speicherbereiche haben jeweils einen eigenen Bus, also eine Verbindung zum [[Rechenwerk]]. Dadurch kann der Rechner gleichzeitig Befehle lesen und Daten schreiben oder umgekehrt, ohne dass es zu Konflikten oder Wartezeiten kommt. Außerdem kann der Rechner die Wortbreite der Befehle und der Daten unabhängig voneinander anpassen, je nachdem, wie viel [[Speicherplatz]] oder Rechenleistung er benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John L. Hennessy, David A. Patterson, Krste Asanović |Titel=Computer architecture: a quantitative approach |Auflage=5. ed |Verlag=Elsevier, Morgan Kaufmann |Ort=Amsterdam Heidelberg |Datum=2012 |ISBN=978-0-12-383872-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Die Anwendung der Harvard-Architektur findet man vor allem in Bereichen, die eine hohe Leistungsfähigkeit und Effizienz des Rechners erfordern. Zum Beispiel wird die Harvard-Architektur oft in [[Digitaler Signalprozessor|digitalen Signalprozessoren]] verwendet, die kontinuierlich große Mengen an Daten verarbeiten müssen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Audio- oder [[Videosignal|Videosignale]]. Die Harvard-Architektur ermöglicht es, die Signalverarbeitung in Echtzeit durchzuführen, indem sie die parallele Ausführung von Befehlen und Datenzugriffen optimiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John G. Proakis, Dimitris G. Manolakis |Titel=Digital signal processing: principles, algorithms, and applications |Auflage=3. ed |Verlag=Prentice Hall |Ort=Upper Saddle River |Datum=1996 |ISBN=978-0-13-373762-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Mikrocontroller|Mikrocontrollern]], die in eingebetteten Systemen wie Sensoren, Aktoren oder Steuergeräten eingesetzt werden, findet man häufig die Harvard-Architektur, da sie eine geringe Stromaufnahme und eine hohe Zuverlässigkeit ermöglicht. Die Harvard-Architektur erlaubt es, die Mikrocontroller an die spezifischen Anforderungen der eingebetteten Systeme anzupassen, indem sie die Wortbreite und den Speicherbedarf der Befehle und Daten variieren kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tammy Noergaard |Titel=Embedded systems architecture: a comprehensive guide for engineers and programmers |Auflage=2. ed |Verlag=Elsevier/Newnes |Ort=Amsterdam/Heidelberg |Datum=2013 |ISBN=978-0-12-382196-6 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich wird die Harvard-Architektur auch in spezialisierten Rechnern für [[künstliche Intelligenz]] angewendet, die komplexe Algorithmen wie [[Neuronales Netz|neuronale Netze]] oder [[maschinelles Lernen]] ausführen müssen. Die Harvard-Architektur bietet eine hohe [[Rechenleistung]] und eine hohe Parallelisierungsmöglichkeit, indem sie die Befehls- und Datenspeicher getrennt verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John L. Hennessy, David A. Patterson, Krste Asanović |Titel=Computer architecture: a quantitative approach |Auflage=5. ed |Verlag=Elsevier, Morgan Kaufmann |Ort=Amsterdam Heidelberg |Datum=2012 |ISBN=978-0-12-383872-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnerarchitektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harvard University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IBM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Igor123121</name></author>
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