<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hartwig_von_Spanheim</id>
	<title>Hartwig von Spanheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hartwig_von_Spanheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartwig_von_Spanheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T13:30:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartwig_von_Spanheim&amp;diff=2118556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Johannes Grabmayer und Günther Hödl; Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartwig_von_Spanheim&amp;diff=2118556&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-14T19:50:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Johannes Grabmayer und Günther Hödl; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartwig von Spanheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[17. Juni]] [[1102]] in [[Vatterode (Mansfeld)|Vatterode]]) war von 1079 bis 1102 [[Erzbistum Magdeburg|Erzbischof von]] [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hartwig, vorher [[Mainzer Domkapitel|Kanonikus in Mainz]] und [[Propst]] in [[Erfurt]], einer von drei Söhnen des Grafen [[Siegfried I. (Spanheim)|Siegfried I.]] aus dem [[Spanheimer|Hause Spanheim]], folgte in der erzbischöflichen Würde ein Jahr nach dem Tod seines nach dem 7. August 1078 in Thüringen erschlagenen Vorgängers [[Werner von Steußlingen (Magdeburg)|Wernher von Steußlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Gegenkönig [[Rudolf von Schwaben]] auf den erzbischöflichen Stuhl erhoben, war er in [[Niedersachsen]] neben dem [[Bischof]] [[Burchard II. von Halberstadt|Burchard von Halberstadt]] einer der eifrigsten Anhänger Papst [[Gregor VII.|Gregors VII.]] und Widersacher König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs IV.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Flarchheim]] (27. Januar 1080) kämpften Magdeburger auf Seiten Gegenkönig Rudolfs. Als im Jahr darauf (Februar 1081), nachdem Rudolf in der [[Schlacht bei Hohenmölsen]] gefallen war, im [[Kaufunger Wald]] an der [[Weser]] die im Aufstand gegen König Heinrich begriffenen geistlichen und weltlichen Fürsten zusammenkamen, befand sich unter diesen auch Erzbischof Hartwig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre später (20. Januar 1085) erscheint er im thüringischen Dorf [[Berkach (Grabfeld)|Berkach]], wo Abgesandte der Parteien Papst Gregors und Heinrichs, das päpstliche und kaiserliche [[Schisma]] beilegen wollten. Nachdem diese Versammlung ergebnislos verlaufen war, veranlasste Heinrich die [[Päpstlicher Legat|Legaten]] des Gegenpapstes [[Clemens III. (Gegenpapst)|Clemens III.]], eine Synode nach [[Mainz]] auszuschreiben, dem aber Gregors Legat, [[Urban II.|Otto]], dadurch zuvorkam, dass er seine Anhänger im April 1085 nach [[Quedlinburg]] beschied. Auch hier war Hartwig, und zwar mit seinen [[Suffragan]]en, erschienen. Auf der Quedlinburger Synode wurde Heinrich IV. von 14 Bischöfen, darunter Bucco (Burchard) von Halberstadt und Hartwig, samt seinen Anhängern gebannt. Heinrich ließ nun seinerseits von zwei Legaten des Papstes Clemens, den Bischöfen von Mainz, Trier und Köln und 16 anderen Bischöfen zu Mainz jenen Spruch der Quedlinburger Versammlung vernichten, den Erzbischof Hartwig nebst allen anderen Geistlichen als Ketzer absetzen und sie mit dem Bannfluch belegen. Als er dieses Urteil zu vollziehen nach Sachsen ging, entflohen der Gegenkönig Hermann von Salm und dessen Anhänger nach Dänemark. In den ersten Tagen des Juli 1085 rückte Heinrich IV. selbst mit einem Heer nach Sachsen und schlug vor Magdeburg sein Lager auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später kam er mit seinem Gefolge auch in die Stadt, wo man ihm einen königlichen Empfang bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hartwig infolgedessen sein [[Erzstift]] verlassen und sich nach [[Dänemark]] begeben hatte, setzte Heinrich an seine Stelle den Abt [[Hartwig von Hersfeld]]. Auch das Halberstädter Stift erhielt einen neuen Bischof: Hamazo. Kaum  aber hatte Heinrich sein Heer auseinandergehen lassen, brachen neue Unruhen in Sachsen aus und nötigten ihn sich zurückzuziehen. Nun kam der geflüchtete Hartwig mit dem Gegenkönig wieder nach Magdeburg, verjagte den Gegenbischof und nahm an den weiteren Unternehmungen seiner Partei gegen den Kaiser lebhaften Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr (1086) zog er mit den Gegnern Heinrichs gegen die kaiserlichen Scharen nach Franken, wo die Magdeburger an der [[Schlacht bei Bleichfeld]] unweit [[Würzburg]] wesentlichen Anteil nahmen. Nachdem aber eine Hauptstütze der sächsischen Partei, Markgraf [[Ekbert II. (Meißen)|Ekbert]], (vorübergehend) seinen Frieden mit Heinrich IV. gemacht hatte und ein Hauptgegner Heinrichs, Bischof [[Burchard II. von Halberstadt|Burchard von Halberstadt]] (Bucco), in Goslar tödlich verwundet wurde (gest. 7. April 1088), söhnte sich auch Hartwig mit dem Kaiser aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1088 wird er urkundlich in der Gesellschaft des Kaisers erwähnt, und mit seiner Zustimmung wurde auch Markgraf Ekbert, der von Neuem die Waffen gegen den Kaiser erhoben hatte, auf dem Tag zu Quedlinburg geächtet. Papst [[Urban II.]] warnte sogar den Erzbischof, die Partei Kaiser Heinrichs zu ergreifen, während dieser ihm seinen Dank für die ihm bis jetzt bewiesene Treue aussprach und von ihm auch fernere Unterstützung in seiner Sache erhoffte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer weiteren Teilnahme Hartwigs an den allgemeinen politischen Ereignissen Deutschlands wird nichts berichtet: Hartwig war politisch kaltgestellt. Die Nachrichten aus der späteren Zeit beziehen sich nur auf Vornahme geistlicher Handlungen. In das Jahr 1100 (5. Februar) fällt eine bedeutende [[Schenkung]] an das Erzstift. Die früher der Markgräfin Beatrix, Tochter des Schwabenherzogs Otto, gehörenden Güter zu Schweinfurt, Rheinfeld, Königshofen und Gleichen wurden von einem edlen Mann, vielleicht deren Sohn, unter gewissen Gegenleistungen dem Erzstift übergeben, doch scheint dieser Besitz nicht lange beim Erzstift geblieben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Hartwig von Spanheim wurden die ersten Münzen des Erzbistums Magdeburg geprägt, die den Namen des Erzbischofs (HARTVIGVS) explizit nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof Hartwig wurde im Magdeburger Dom beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hausmann (Historiker)|Friedrich Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen zu Ortenburg und ihre Vorfahren im Mannesstamm, die Spanheimer in Kärnten, Sachsen und Bayern, sowie deren Nebenlinien&amp;#039;&amp;#039;, erschienen in: Ostbairische Grenzmarken – Passauer Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Nr. 36, Passau 1994 (S. 9–62).&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründer kamen vom Rhein. Die Spanheimer als Stifter von St. Paul.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johannes Grabmayer]], [[Günther Hödl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schatzhaus Kärntens. Landesausstellung St. Paul 1991. 900 Jahre Benediktinerstift.&amp;#039;&amp;#039; Klagenfurt 1991, S. 43–67.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|12||Hartwig|[[Berent Schwineköper]]|137525710}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|10|719|720|Hartwig|Karl Janicke|ADB:Hartwig}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Ebelin: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Bischöfe bis zum Ende des sechzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Otto Wiegand, Leipzig, 1858, 2. Bd., S. 10–12 ([http://www.google.de/books?id=39QOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA6&amp;amp;dq=Dagino#PPA10,M1 Online]).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Rathmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Magdeburg von ihrer ersten Entstehung an bis auf gegenwertige Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Johann Adam Creutz, Magdeburg 1800, 1. Bd. S. 211–234 ([http://www.google.de/books?id=DqkKAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA119&amp;amp;dq=Dagino#PPA211,M1 Online]).&lt;br /&gt;
* Gustav Hertel, Friedrich Hülße: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, Magdeburg 1885 (zwei Bände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://thesaurus.cerl.org/record/cnp01167763 &amp;#039;&amp;#039;Hartwig, von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;] im [[CERL Thesaurus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Werner von Steußlingen (Magdeburg)|Werner von Steußlingen]]|NACHFOLGER=[[Heinrich I. von Assel]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Magdeburg|Erzbischof von Magdeburg]]|ZEIT=1079–1102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137525710|VIAF=81705226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartwig #Spanheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Spanheimer (Kärntner Linie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1102]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartwig von Spanheim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Magdeburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1102&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vatterode (Mansfeld)|Vatterode]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
	</entry>
</feed>