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	<title>Hartwig von Rheden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 29. Juni 2025 um 18:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-29T18:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RhedenHartwigvon.jpg|thumb|Hartwig von Rheden (ca. 1938)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartwig von Rheden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1885]] in [[Rheden (Niedersachsen)|Rheden]]; † [[19. Oktober]] [[1957]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Sturmabteilung|SA]]-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Leben bis 1930 ===&lt;br /&gt;
Von Rheden entstammte einer alteingesessenen, evangelischen Adelsfamilie aus Niedersachsen. Sein Vater war [[August von Rheden]] (1853–1907), Besitzer des Familiengutes [[Rheden (Niedersachsen)|Rheden]] bei Gronau und erster Vorsitzender der Landwirtschaftskammer von [[Hannover]]. In seiner Jugend besuchte Rheden die [[Volksschule]], danach ein Gymnasium in [[Goslar]]. Später studierte er [[Landwirtschaft]] an der [[Universität Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reichstags-Handbuch. VIII. Wahlperiode 1933, hrsg. vom Büro des Reichstages, Druck und Verlag der Reichsdruckerei Berlin 1933, S. 232f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium bewirtschaftete er das elterliche Gut. Die Jahre 1911/12 verbrachte Rheden in [[Deutsch-Ostafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1914 bis 1918 nahm Rheden als Offizier [[Reserve (Militärwesen)|der Reserve]] mit dem [[1. Garde-Ulanen-Regiment]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach dem Krieg wurde er stellvertretender Vorsitzender der [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer]] für die [[Provinz Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben von 1930 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1930 trat von Rheden der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 234.290).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33951057&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Noakes, Jeremy: &amp;#039;&amp;#039;The Nazi Party in Lower Saxony, 1921-1933&amp;#039;&amp;#039;, 1971, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Landesorganisation der NSDAP für den Gau Südhannover-Braunschweig wurde er im November 1931 zum landwirtschaftlichen Gaufachberater der NSDAP des [[Agrarwirtschaft und Agrarpolitik im Deutschen Reich (1933–1945)|Agrarpolitischen Apparates]] ernannt, wobei nicht zuletzt seine Freundschaft zu [[Richard Walther Darré]], dem führenden Agrarpolitiker der NSDAP, eine Rolle gespielt haben dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis 1945 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde Hartwig von Rheden Mitglied der [[Sturmabteilung]] (SA), in der er seit dem 1. Oktober 1931 den Rang eines SA-Sturmführers innehatte. Am 20. April 1936 wurde er SA-Standartenführer, am 1. Mai 1937 SA-Oberführer und schließlich am 30. Januar 1939 SA-Brigadeführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl vom März 1933]] wurde von Rheden als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 16 (Südhannover-Braunschweig) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er zunächst bis zu den Wahlen vom November desselben Jahres angehörte. Danach schied er für zweieinhalb Jahre aus dem Parlament aus. Im März 1936 kehrte er als Vertreter seines alten Wahlkreises in den nunmehr parlamentarisch bedeutungslosen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] zurück, dem er fortan ohne Unterbrechung bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 angehörte. Während seiner Abgeordnetenzeit beteiligte sich Rheden u. a. bei der Verabschiedung des [[Ermächtigungsgesetz]]es im März 1933, für das er mit seiner Stimme eintrat. Außerdem war er 1933 Mitglied des [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtages]] der Provinz Hannover. Von Juli 1933 bis 1945 war er Landesbauernführer der Landesbauernschaft Niedersachsen (später Hannover); zugleich Gauamtsleiter des Amtes für [[Landwirtschaft und Ernährung im Deutschen Reich (1933–1945)|Agrarpolitik]] im Gau Südhannover-Braunschweig sowie Mitglied im [[Reichsbauernrat]] und stellvertretender Vorsitzender des Landlieferungsverbandes Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai 1941 bis Dezember 1942 war Rheden als [[Kriegsverwaltungsvizechef]] Leiter der Gruppe Ernährung und Landwirtschaft beim [[Militärbefehlshaber|Militärbefehlshaber für Belgien und Nordfrankreich]]. 1942 wurde er als Landesbauernführer in Niedersachsen durch [[Heinrich Baxmann]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Kahrs: &amp;#039;&amp;#039;Modelle für ein deutsches Europa&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben blieb er bis 1945 Landesbauernführer.&amp;lt;ref&amp;gt;Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Statisten&amp;#039;&amp;#039;, S. 509.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit der Politikerin [[Hildegard von Rheden]] verheiratet, ebenfalls Parteimitglied und aktive Nationalsozialistin. Als Initiatoren des [[Reichserntedankfest]]s auf dem [[Bückeberg (Hagenohsen)|Bückeberg]] wurde das Paar im Volksmund spöttisch &amp;#039;&amp;#039;Blubo und Brausi&amp;#039;&amp;#039; genannt (für [[Blut-und-Boden-Ideologie|&amp;#039;&amp;#039;Blut &amp;amp; Boden&amp;#039;&amp;#039;]] und &amp;#039;&amp;#039;Brauchtum &amp;amp; Sitte&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauerntum und völkische Erneuerung&amp;#039;&amp;#039;. Bund der Großdeutschen, Berlin 1927. Wurde in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polunbi&amp;quot;&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-q.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Werden des deutschen Bauernstandes&amp;#039;&amp;#039;. Bund der Großdeutschen, Berlin 1927. Wurde in der DDR auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polunbi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ländliche Siedlung oder Neubildung deutschen Bauerntums?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Odal. Monatsschrift für Blut und Boden&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3, 1934, Heft 6, S. 432–440.&lt;br /&gt;
* „Zehn Jahre National-Sozialistische Agrarpolitik“, in: &amp;#039;&amp;#039;National-Sozialistische Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1943, S. 43ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 294.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101610157}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|101610157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101610157|VIAF=47133152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rheden, Hartwig Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Belgiens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rheden, Hartwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rheden, Hartwig Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheden (Niedersachsen)|Rheden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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