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	<title>Hartwig Gauder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartwig_Gauder&amp;diff=329999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank63: Link</title>
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		<updated>2025-12-15T09:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hartwig Gauder.jpg|mini|rechts|200px|Hartwig Gauder (1994)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartwig Gauder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1954]] in [[Vaihingen an der Enz]], [[Baden-Württemberg]]; † [[22. April]] [[2020]] in [[Erfurt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;leichtathletik.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/73325-trauer-um-geher-legende-hartwig-gauder &amp;#039;&amp;#039;Trauer um Geher-Legende Hartwig Gauder&amp;#039;&amp;#039;], leichtathletik.de, 23. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerald Müller |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/land-und-leute/article228966089/Trauer-um-Geher-Legende-Hartwig-Gauder.html |titel=Trauer um Geher-Legende Hartwig Gauder |datum=2020-04-22 |abruf=2020-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Leichtathletik|Leichtathlet]] und [[Olympiasieger]], der – für die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und später das wiedervereinigte Deutschland startend – in den 1980er- und 1990er-Jahren zu den weltbesten [[50-km-Gehen|50-km-Gehern]] gehörte. Seine größten Erfolge sind die Titelgewinne bei den [[Olympische Sommerspiele 1980|Olympischen Spielen 1980 in Moskau]], bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1986|Europameisterschaften 1986 in Stuttgart]] und bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987|Weltmeisterschaften 1987 in Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Hartwig Gauder verbrachte seine frühe Kindheit in Süddeutschland, bis seine Familie 1960 in die DDR nach [[Ilmenau]] ([[Thüringen]]) übersiedelte, weil seine Mutter dort ein Haus geerbt hatte. Als [[Gehen (Sport)|Geher]] startete er zunächst auf der [[20-km-Gehen|20-km-Strecke]]. Er wurde 1975 sowie 1976 DDR-Meister und stellte 1978 einen Europarekord im 20.000-Meter-Bahngehen (1:24:22,7&amp;amp;nbsp;h) auf. Nachdem er bei den Europameisterschaften nur Siebter geworden war, stieg er auf die 50-km-Strecke um. Als er 1980 seinen Olympiasieg in Moskau errang, bestritt er erst seinen vierten Wettkampf auf dieser Distanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Sommerspiele 1984|Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles]] entgingen ihm wegen des [[Olympische Spiele#Boykotte|Boykotts]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993|Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart]] nahm er Abschied vom Leistungssport, blieb aber weiter aktiv und betrieb [[Walking]]. 1994 stellte sich ein zunächst unerklärliches Absinken seiner Leistungsfähigkeit ein, das sich 1995 als [[Virusinfektion]] seines Herzens erwies – infiziert während eines Gebäudeaufmaßes im Rahmen seines Architekturstudiums in einer ehemaligen Geflügelfarm, wie Ärzte später vermuteten. 1996 erhielt er zunächst ein [[Kunstherz|künstliches Herz]] und 1997 ein Spenderherz, mit dem er kaum zwei Jahre danach den [[New-York-City-Marathon]] im Walking bestritt. Fünf Jahre später erfüllte er sich einen weiteren Traum: Als erster Mensch nach einer Herztransplantation bestieg er im August 2003 den heiligen [[Fuji-san]], Japans höchsten Berg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tischtennis.de/news/vso-aktion-gelungen-mann-mit-dem-dritten-herzen-erobert-den-fuji.html |titel=VSO-Aktion gelungen: Mann mit dem „dritten Herzen“ erobert den Fuji |werk=[[Tischtennis (Zeitschrift)|tischtennis.de]] |datum=2003-07-23 |abruf=2020-04-23 |archiv-datum=2020-04-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200423050848/https://www.tischtennis.de/news/vso-aktion-gelungen-mann-mit-dem-dritten-herzen-erobert-den-fuji.html |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartwig Gauder war Diplom-[[Architekt]] und arbeitete von 2007 bis 2013 am [[Universitätsklinikum Jena]], ab 2013 im [[Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie|Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit]]. Er war Generalsekretär des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Sportler für Organspende&amp;#039;&amp;#039; und 2.&amp;amp;nbsp;Vorsitzender des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Kinderhilfe Organtransplantation&amp;#039;&amp;#039;; zudem Schirmherr der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Sepsisgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Beirat in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation in der Kardiologie&amp;#039;&amp;#039;, Kuratoriumsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Sepsisstiftung&amp;#039;&amp;#039; und ständiger Gast der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Stiftung Organtransplantation|Deutschen Stiftung Organtransplantation]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner aktiven Zeit startete er für den [[SC Turbine Erfurt]] und trainierte bei [[Siegfried Herrmann (Leichtathlet)|Siegfried Herrmann]]. Er war in dieser Zeit 1,86&amp;amp;nbsp;m groß und wog 71&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen seiner letzten öffentlichen Auftritte erlebte er im November 2019 in der MDR-Talkshow „Riverboat“ (siehe Mediathek).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartwig Gauder starb im April 2020 im Alter von 65&amp;amp;nbsp;Jahren nach einem [[Herzinfarkt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;leichtathletik.de&amp;quot;/&amp;gt; Er war verheiratet und hatte einen Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin-forum.de/de/node/8208 &amp;#039;&amp;#039;Was macht eigentlich Hartwig Gauder?&amp;#039;&amp;#039;], magazin-forum.de, 17. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* 1978, [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1978|Europameisterschaften]]: Platz 7 (1:25:15,7&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1980, [[Olympische Sommerspiele 1980|Olympische Spiele]]: Gold (3:49:24&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1982, [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1982|Europameisterschaften]]: Platz 4 (4:04:51&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1986, [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1986|Europameisterschaften]]: Platz 1 (3:40:55&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1987, [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987|Weltmeisterschaften]]: Platz 1 (3:40:53&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1988, [[Olympische Sommerspiele 1988|Olympische Spiele]]: Bronze (3:56:47&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1990, [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1990|Europameisterschaften]]: Platz 3 (4:00:48&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1991, [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991|Weltmeisterschaften]]: Platz 3 (3:55,14&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
* 1992, [[Olympische Sommerspiele 1992|Olympische Spiele]]: Platz 6 (3:56:47&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1980 und 1984 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1986 [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1988 Vaterländischer Verdienstorden in Bronze&lt;br /&gt;
* 1989 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1993 Hartwig Gauder erhält den [[Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis]]&lt;br /&gt;
* 1997 [[Georg von Opel-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1998 Hartwig Gauder wird mit dem Preis für Toleranz und Fairplay ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift [[Deutscher Tischtennis Sport|DTS]], 1998/12 S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006 [[Faustorden]] des &amp;#039;&amp;#039;Handwerker Carnevalsverein Weimar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2016 Aufnahme in die [[Hall of Fame des deutschen Sports]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hall-of-fame-sport.de/aktuelles/presse-infos/2016/meldung-24-05-2016/ |titel=16 neue Mitglieder in „Hall of Fame des deutschen Sports“ |werk=hall-of-fame-sport.de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20160717104041/https://www.hall-of-fame-sport.de/aktuelles/presse-infos/2016/meldung-24-05-2016/ |archiv-datum=2016-07-17 |abruf=2020-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Chance oder Mein Leben mit dem dritten Herzen&amp;#039;&amp;#039;, aufgeschrieben von Angelika Griebner. Sportverlag, Berlin 1998, ISBN 978-3-328-00787-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordic Walking mit Rheuma&amp;#039;&amp;#039;. Rübe Verlag, Erfurt 2005, ISBN 978-3-938527-01-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Leben, drei Herzen. Vom Olymp zum Heiligen Berg&amp;#039;&amp;#039;, aufgeschrieben von Angelika Griebner, Bombus-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-936261-65-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hartwig-gauder|lemma=Gauder, Hartwig|autor=|band=1|idNum=948}}&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Keldungs: &amp;#039;&amp;#039;Hartwig Gauder.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo&amp;#039;&amp;#039;. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 46f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120114402}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hartwig-gauder.de/ Internetauftritt von Hartwig Gauder]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://gauder-fuji.vso.de/hartwig_gauder/dritten_herzen.php |titel=Der Mann mit dem dritten Herzen – Hartwig Gauder |werk=vso.de |datum=2003 |format=Flash |abruf=2020-04-23 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Hall of Fame des deutschen Sports|ID=Hartwig-Gauder|NAME=Hartwig Gauder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Olympiasieger im 50-km-Gehen&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Weltmeister im 50-km-Gehen&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Europameister im 50-km-Gehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120114402|VIAF=74675684|NDL=00963907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gauder, Hartwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geher (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geher (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (50-km-Gehen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (50-km-Gehen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (50-km-Gehen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ilmenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vaihingen an der Enz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gauder, Hartwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet und Olympiasieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vaihingen an der Enz]], BRD&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank63</name></author>
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