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	<title>Hartmut Röseler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-21412-2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-21412-2&quot;&gt;~2025-21412-2&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/258286430&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/258286430&quot;&gt;258286430&lt;/a&gt; von Hardenacke wiederhergestellt. Keine Beleg angegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quelle}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmut Röseler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1942]] in [[Berlin]]) ist ehemaliger deutscher [[Politiker]] (zunächst [[Freie Demokratische Partei|FDP]], später [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1971 bis 1975 stellvertretender Bürgermeister und von 1971 bis 1979 Bezirksstadtrat für Volksbildung im [[Bezirk Charlottenburg]]. Von 1967 bis 1971 sowie von 1979 bis 1981 war er [[Bezirksverordnetenversammlung|Bezirksverordneter]] in Charlottenburg und von 1981 bis 1985 direkt gewähltes Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der in Berlin als Sohn des Studienrates Rudolf Röseler und seiner Ehefrau Irmgard, geb. Ernst, geborene Hartmut Röseler wurde in Dänemark eingeschult, bevor die Familie 1948 nach Deutschland zurückkehren konnte. Über das [[Flüchtlingslager Uelzen-Bohldamm|Flüchtlingsaufnahmelager Uelzen]] gelangte sie nach [[Goslar]], wo Röseler die Goetheschule und anschließend das Gymnasium (seit 1959/60 Ratsgymnasium) besuchte. Im Herbst 1953 zog die Familie wieder nach Berlin. Hier war er noch 1/2 Jahr Schüler der Wald-Grundschule, im Frühjahr 1961 legte Röseler an der Charlottenburger [[Wald-Gymnasium|Wald-Oberschule]] das Abitur ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kaufmännischem Praktikum bei der [[Schultheiss-Brauerei]] im 2. Halbjahr 1961 studierte er ab 1962 an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] Betriebswirtschaft und Politische Wissenschaften ([[Otto-Suhr-Institut]]). Studienbegleitend war er als Geschäftsführer des Berliner [[Ring politischer Jugend|Ringes politischer Jugend]] (RpJ), als Persönlicher und Presse-Referent des [[Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege|Berliner Gesundheitssenators]] und als Dozent in der [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Erwachsenenbildung]] tätig. Nach dem Diplom-Examen 1969 arbeitete er im Bereich Weiterbildung in der Deutschland-Zentrale von [[Renault]]. Ab 1979 war er als Rhetorik- und Kommunikationstrainer zunächst beim Bielefelder Institut für Managemententwicklung tätig, ab 1980 als Freiberufler bei der Horst Rückle Team GmbH. 1983 war er Mitgründer der Team Connex AG in Böblingen. Zu Röselers Seminarteilnehmern gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. Mitarbeiter der AEG, von Schwarzkopf, Viessmann, Eli Lilly, Organon, der Metro, der DB sowie Führungskräfte verschiedener Unternehmen bei Offenen Seminaren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 heiratete Röseler die damalige FDP-Fraktionssekretärin im Berliner Abgeordnetenhaus Gisela Busse. Röseler hat eine Tochter, vier Enkel und drei Urenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
1957 wurde Röseler Mitglied der [[Geschichte der Jungdemokraten|Deutschen Jungdemokraten]], 1959 der [[Freie Demokratische Partei|FDP]], 1962 wurde er Pressereferent des Berliner Landesverbandes der Jungdemokraten. Schon als Schüler nahm Röseler an politischen Auslandsreisen nach Frankreich, Österreich und Italien teil. Später organisierte er für die Jungdemokraten Fahrten zur Pflege des Soldatenfriedhofes in [[Milano Marittima]]/[[Cervia]] mit Fahrten u.&amp;amp;nbsp;a. nach Venedig, Florenz und Rom. Nach dem 1. [[Passierscheinabkommen]] sorgte er für Fahrten für Körperbehinderte und Rentner zu den Passierscheinstellen und nach [[Ost-Berlin]]. Er organisierte auch internationale Jugend-Begegnungen u.&amp;amp;nbsp;a. in die Türkei (Istanbul, Ankara, Antalya) und pflegte ab 1964 (umstrittene) Kontakte zur Ost-Berliner [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]] und zur [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] ([[Deutschlandtreffen der Jugend|DT&amp;amp;nbsp;64]]). 1964 war er erstmals in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 organisierte er im Audimax der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] mit dem Berliner [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|SDS]]-Vorsitzenden [[Tilman Fichter]] eine Veranstaltung mit dem damals noch provokativen Titel „8. Mai – 20 Jahre Tag der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung]]“. Podiumsteilnehmer waren unter anderem Roland Reichwein, Sohn des Widerstandskämpfers [[Adolf Reichwein]] und der Journalist [[Matthias Walden]]. Am 19. Juli 1966 stand seine Rede bei der Gedenkveranstaltung der [[Stiftung 20. Juli 1944]] an den Widerstand gegen das verbrecherische NS-Regime unter Aufforderung „Der Widerstand mahnt – seid wachsam“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde Röseler Landesvorsitzender der Berliner Jungdemokraten. Kurz nach dem [[Sechstagekrieg]] 1967 besuchte Röseler mit einer Delegation der [[Berliner Landeszentrale für politische Bildung|Landeszentrale für politische Bildungsarbeit]] [[Israel]], die [[Westjordanland|Westbank]] und den [[Gazastreifen]]. Nach der Niederschlagung des [[Prager Frühling]]s durch Truppen des [[Warschauer Pakt]]s fuhr er im Herbst 1968 mit dem PKW in die [[Tschechoslowakei|ČSSR]]. Im gleichen Jahr engagierte er sich parallel zu der weltweiten Petition von etwa 200 Intellektuellen und Musikern (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Francis Travis]], [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Igor Strawinsky]], [[Herbert von Karajan]]) gegenüber den [[Zweite Koreanische Republik|südkoreanischen]] Militärmachthabern und öffentlich für die Freilassung des aus West-Berlin nach Südkorea verschleppten und dort inhaftierten Komponisten [[Yun I-sang|Isang Yun]]. Isang Yun kam im Februar 1969 frei kehrte nach Berlin zurück und bedankte sich bei Röseler für dessen hilfreiches Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde Röseler einen Tag nach seinem 25. Geburtstag als bis dahin jüngster deutscher Kommunalpolitiker in die [[Bezirksverordnetenversammlung]] von Charlottenburg gewählt. Mit seiner Jungfernrede machte er als „Volkstribun“ ([[Berliner Morgenpost]]) Schlagzeilen, weil er für die Rücknahme der Umbenennung des [[Kaiserdamm]]s in Adenauerdamm, nach dem kurz zuvor verstorbenen [[Konrad Adenauer]], eintrat. 1968 war er FDP-Bundesparteitagsdelegierter auf dem von [[Ralf Dahrendorf]] geprägten 19. FDP-Bundesparteitag. Nach Querelen in der FDP trat Röseler Ende 1971 in die CDU ein. Ab 1972 hatte er dort Vorstandsämter auf Orts- und Kreisverbandsebene inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971, nach seiner Wiederwahl in die BVV, übernahm er in der ersten CDU-FDP-Koalition nach dem Bonner Umbruch zur [[Sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] die Funktionen des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters und Volksbildungsstadtrates. Röseler engagierte sich für den Aufbau von [[Ganztagsschule]]n und eine intensive Beschulung von [[Roma]]-Kindern an ihrem Aufenthaltsplatz. In Charlottenburger Schulen führte er „AGs für Schnuppersportarten“ (u.&amp;amp;nbsp;a. Judo, Segeln, Reiten, Fechten) ein und war Mitbegründer des Charlottenburger Schulsportvereins. In Charlottenburg startete er mit der [[Bank für Handel und Industrie (Berlin)|Bank für Handel und Industrie]] 1975 den &amp;#039;&amp;#039;Drumbo Cup&amp;#039;&amp;#039;, das inzwischen bundesweit größte [[Hallenfußball]]turnier für Schüler bis zur 6. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röseler organisierte eine Ausstellung [[Russland|russischer]] [[Nonkonformismus|nonkonformistischer]] Maler um Oskar Rabin (Sammlung Alexander Glezer) unter dem Titel „Soviet ‚unofficial‘ art“. Als Röseler 1978 forderte, Schüler sollten auch in Deutschland ihre [[Deutsche Nationalhymne|Nationalhymne]] lernen, wurde ihm auch überregional Nationalismus vorgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]] Nr. 21/1978&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1979 bis 1981 wurde er erneut in die BVV Charlottenburg gewählt. 1981 zog er als direkt gewählter Abgeordneter in das [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] ein, dem er bis 1985 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röseler war deutscher Ko-Vorsitzender der von Schachgroßmeister [[Luděk Pachman|Ludek Pachmann]] 1976 gegründeten „Freien Gesellschaft zur Förderung der Freundschaft mit den Völkern der Tschechoslowakei“. Röseler hatte 1974 Pachmann nach Berlin geholt, nachdem dessen [[Schachgesellschaft Solingen|Schachclub Solingen 1868]] ihn nach einem sowjetischen Protest von einem Schachturnier ausgeladen hatte. Er hielt auch Kontakt zur [[Charta&amp;amp;nbsp;77]] mit [[Marta Kubišová]] und schmuggelte bei Besuchen in Prag Medikamente in die ČSSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Vorstandsmitglied des [[Gemeinnütziges Schullandheimwerk Charlottenburg|Gemeinnützigen Schullandheimwerkes Charlottenburg]], des Charlottenburger Schulsportvereins und Mitglied des Kuratoriums der [[Käthe Dorsch Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 zog er sich aus der Politik zurück und zog 1986 nach Belgien. Später verließ er die CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 312.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-01-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roseler, Hartmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Charlottenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungdemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Röseler, Hartmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP, CDU), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hein784</name></author>
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