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	<title>Hartmut Mitzenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartmut_Mitzenheim&amp;diff=1901018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Kat genauer</title>
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		<updated>2024-07-18T10:01:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmut Mitzenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juni]] [[1921]] in [[Saalfeld/Saale|Saalfeld]]; † [[7. Oktober]] [[2000]] in Friedrichroda&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchenrecht-ekm.de/kabl/10071.pdf Amtsblatt der evangelisch-lutherischen Kirche in Thüringen, 54. Jahrgang, 5. Januar 2001, S. 63]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[deutscher]] [[evangelisch]]er [[Kirchenrecht|Kirchenjurist]], [[Thüringer]] [[Oberkirchenrat]], Funktionär der [[Blockpartei]] [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]] und [[inoffizieller Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mitzenheim war der Sohn des thüringischen [[Landesbischof]]s [[Moritz Mitzenheim]]. Nachdem er seine [[Hochschulreife]] erlangt hatte, studierte er von 1946 bis 1948 [[Rechtswissenschaften]] in [[Berlin]], [[Tübingen]], [[Leipzig]] und [[Jena]], wo er 1948 sein [[Staatsexamen]] ablegte. Von 1949 bis 1952 war er als [[Referendar]] in der [[Rechtspflege|Justiz]]verwaltung des Landes Thüringen angestellt. Im Jahre 1953 wurde ihm die Leitung des Kreiskirchenamts [[Gera]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen]] übertragen – ein Amt, das er 20 Jahre innehatte. 1973 wurde er als Finanz[[dezernent]] in den Landeskirchenrat nach [[Eisenach]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Pfarrer-Taschenbuch 1986, hg. Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen zu Eisenach, EVA Berlin 1986, S. 269&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1976 war er juristischer Leiter dieses Gremiums und  Stellvertreter des Landesbischofs. Zugleich wurde er Mitglied der [[Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR|Konferenz der Kirchenleitungen]] im [[Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR]]. 1986 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1969 war er Mitglied der [[Synode (evangelische Kirchen)|Bundessynode]] der thüringischen Landeskirche und zugleich Vorsitzender von deren Rechtsausschuss und seit 1976 Mitglied der Generalsynode der [[Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands|Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche]] und ihr Schriftführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmut Mitzenheim trat 1947 der CDU bei. Er war ab 1950 Mitglied des [[Kreistag]]es von Eisenach, ab 1953 Mitglied des CDU-Bezirksvorstands in Gera und seit 1963 Abgeordneter des Bezirkstages von Gera, seit 1974  Mitglied des CDU-Bezirksvorstands in [[Bezirk Erfurt|Erfurt]], seit 1976 Mitglied des CDU-Hauptvorstands in [[Berlin]] und gleichzeitig Mitglied der [[Volkskammer]] und ihres [[Geschäftsordnung]]sausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitzenheim war Mitglied der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]] (CFK), in deren DDR-Regionalausschuss er einige Jahre als stellvertretender Vorsitzender fungierte. Er nahm an der IV., V. und VI. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] teil und gehörte zu deren Ausschuss zur Fortsetzung der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitzenheim wurde 1971 von der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] als [[Inoffizieller Mitarbeiter]] (IM) geworben (Deckname „Hans Klinger“). Bei seinen ersten Stasikontakten erklärte er, aufgrund kirchenrechtlicher Bestimmungen keine Angaben über Personen zu machen. 1972 sandte er auf Wunsch des Stasi-Offiziers Hermann erstmals ein kirchliches Papier (Faustpfand) an eine konspirative Deckadresse, und bald darauf berichtete er auch über Personen und beteiligte sich an der [[Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)|Zersetzung]] von Kritikern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clemens Vollnhals]]: [https://books.google.de/books?id=7i5Ac0Taty4C&amp;amp;pg=PA337&amp;amp;hl=de &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchenpolitik von SED und Staatssicherheit. Eine Zwischenbilanz&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1996], S. 226 und S. 337&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Besier/Stephan Wolf (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer, Christen und Katholiken. Das Ministerium für Staatssicherheit der ehemaligen DDR und die Kirchen&amp;#039;&amp;#039;, S. 879, Neukirchener 1992, ISBN 3788714166&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze, 1981&lt;br /&gt;
* [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Silber, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138392137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138392137|VIAF=89939672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mitzenheim, Hartmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im Kirchendienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Funktionär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bezirkstags Gera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mitzenheim, Hartmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kirchenjurist und Politiker (CDU der DDR), MdV, inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juni 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saalfeld/Saale|Saalfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Friedrichroda&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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