<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hartmut_Klug</id>
	<title>Hartmut Klug - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hartmut_Klug"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartmut_Klug&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T06:11:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartmut_Klug&amp;diff=1866959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartmut_Klug&amp;diff=1866959&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-19T20:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hartmut Klug 1.jpg|mini|Hartmut Klug (2009)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmut Klug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1928]] in [[Dresden]]; † [[24. Juli]] [[2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url          = http://bdz-rlp.de/&lt;br /&gt;
 |titel        = Bund deutscher Zupfmusiker, Landesverband Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
 |abruf        = 2019-07-27&lt;br /&gt;
 |archiv-url   = https://web.archive.org/web/20190727120529/http://bdz-rlp.de/&lt;br /&gt;
 |archiv-datum = 2019-07-27&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Komponist]], [[Dirigent]] und [[Pianist]] sowie [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hartmut Klug war eines von sieben Kindern des Arztes und Violoncellisten Otto Klug und seiner Mutter Hildegard, Geigerin bei den [[Dresdner Philharmonie|Dresdener Philharmonikern]]. Er wurde im Dresdner Stadtteil [[Kleinzschachwitz]] geboren und beschäftigte sich von Kindheit an mit Musik und bildender Kunst. Ab dem neunten Lebensjahr besuchte er die [[Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden|Akademie für Musik, Theater und Tanz]] in Dresden. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als 14-Jähriger zur Flugabwehr verpflichtet. Die [[Luftangriffe auf Dresden]], insbesondere im Februar 1945, überlebte die Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url          = https://www.wz.de/nrw/wuppertal/kultur/zum-tod-von-hartmut-klug-ein-kuenstler-durch-und-durch_aid-44955123&lt;br /&gt;
 |titel        = Nachruf: Zum Tod von Hartmut Klug: Ein Künstler durch und durch&lt;br /&gt;
 |abruf        = 2019-08-09&lt;br /&gt;
 |archiv-url   = &lt;br /&gt;
 |archiv-datum = 2019-08-08&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmut Klugs Bruder Heinrich Klug (* 1935) ist ebenfalls Musiker. Er war lange Jahre erster [[Violoncello|Solocellist]] der [[Münchner Philharmoniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Arbeit im Tanz ===&lt;br /&gt;
Klug war einer der ersten, die sich 1946 in der wiedereröffneten [[Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden|Musikhochschule Dresden]] anmeldeten. 1949 schloss Hartmut Klug sein Studium als [[Klavier|Pianist]], [[Komposition (Musik)|Komponist]] und [[Dirigent]] für Orchester- und Chor ab. Während des Studiums lernte er die Dresdner Tänzerin,  Ausdruckstänzerin und Tanzpädagogin [[Gret Palucca]] kennen, die ihn als Pianisten 1947 bis 1949 mit auf ihre Tournee durch alle Besatzungszonen Deutschlands nahm. 1950 war er freier Mitarbeiter des [[RIAS]] Berlin als Komponist, Arrangeur, [[Korrepetitor|Repetitor]] und Aufnahmeassistent. 1951 übernahm er die musikalische Leitung des [[Folkwang Universität|Folkwang-Tanztheaters]] [[Essen]] unter [[Kurt Jooss]]. Tourneen führten ihn durch Deutschland und Westeuropa. Mit Einstellung des Tanztheaters 1953 absolvierte er ein Kurzstudium der [[Kammermusik]] und [[Dirigieren|Dirigat]] am [[Conservatoire de Paris]] und schloss mit der Auszeichnung „Premier Prix“ ab. 1954 war er mit dem Tanzpaar [[Alexander von Swaine]]–[[Lisa Czóbel]] auf Tournee durch [[Indien]], [[Pakistan]], [[Sri Lanka|Ceylon]], [[Indonesien]], [[Singapur]] und [[Hongkong]], später auch durch [[Syrien]], den [[Libanon]] und [[Iran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Wuppertal ===&lt;br /&gt;
Unter der Ägide von [[Ballettmeister]] [[Erich Walter (Tänzer)|Erich Walter]] nahm Klug 1955 eine Stelle an den [[Wuppertaler Bühnen]] an. Bis 1969 war er zunächst als Repetitor und Dirigent tätig, dann als Studienleiter und Kapellmeister für [[Oper]] und [[Operette]] und als Schauspielkomponist. Ab 1968 leitete er die Opernschule des Bergischen Landeskonservatoriums. Das Konservatorium wurde 1972 in die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland (Köln) eingegliedert, heute [[Hochschule für Musik und Tanz Köln#Standort Wuppertal|Hochschule für Musik und Tanz Köln]]. Von 1974 bis zu seiner Pensionierung 1991 war Klug dort als [[Professor]] tätig. Bis 1991 stand Klug der Hochschule als Rektor vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebentätigkeiten: Zupfmusik und anderes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartmut Klug 2.jpg|mini|Hartmut Klug dirigiert das Zupforchester Rheinland-Pfalz (2009)]]&lt;br /&gt;
Zu Hartmut Klugs umfangreichen Nebentätigkeiten gehören die Leitung von Jugend-Sinfonieorchestern, Laienorchestern, [[Zupforchester]]n, Chören und Kammermusikensembles. Ab 1968 war Klug Leiter des Orchestervereins [[Solingen]], in den 1970er Jahren Leiter des Instrumental-Vereins [[Wuppertal]], eines der ältesten deutschen Laienorchester.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Instrumental-Verein Wuppertal e. V. |url=http://www.instrumental-verein-wuppertal.de/start2.html |wayback=20111122033420 |archiv-bot=2018-04-14 02:28:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1968 bis 1991 leitete Klug das traditionsreiche Zupforchester der Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.makoge-wuppertal.de/history/300.htm |wayback=20050506174351 |text=Geschichte der Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal |archiv-bot=2025-06-19 20:11:38 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zupfmusik war ihm bis dahin weitgehend fremd gewesen, doch er führte schnell ein abwechslungsreiches Repertoire ein. Dazu gehörte auch [[Neue Musik]] wie [[Mauricio Kagel]]s &amp;#039;&amp;#039;MUSI&amp;#039;&amp;#039; (Uraufführung 1972 im Kölner Funkhaus). Ebenso veranstaltete Klug mit dem Orchester eine Reihe von Kinderkonzerten („Sitzkissenkonzerte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 rief Klug die [[Coesfeld]]er Orchestertage ins Leben, die er bis 2002 leitete, einen Schauplatz zahlreicher Uraufführungen. Von 2000 bis Mitte 2002 leitete er das Hessische Zupforchester (HZO). Von Mitte 1994 bis Mitte 2016 leitete er das Zupforchester Rheinland-Pfalz (ZORP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url          = http://www.bdz-rlp.de/zorp/dirigenten&lt;br /&gt;
 |titel        = Dirigenten des Zupforchesters Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
 |abruf        = 2019-07-27&lt;br /&gt;
 |archiv-url   = http://web.archive.org/web/20190727121556/http://www.bdz-rlp.de/zorp/dirigenten&lt;br /&gt;
 |archiv-datum = 2019-07-27&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Beide Orchester sind Auswahlorchester des [[Bund deutscher Zupfmusiker|Bundes deutscher Zupfmusiker]]. Wegen seiner Verdienste um die Zupfmusik ernannte ihn der Bund deutscher Zupfmusiker 2003 zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;Concertino 2/2004, S. 68 u. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Zeitraum von 30 Jahren hielt Klug allgemeinverständliche Vorträge an Volkshochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildender Künstler: Scherenschnitte und anderes ==&lt;br /&gt;
Schon im Kindergarten entdeckte Hartmut Klug den [[Scherenschnitt]]. Er schnitt Motive aus Märchen und der volkstümlichen Kunst. Seit 2002 war er stellvertretender Vorsitzender des [[Deutscher Scherenschnittverein|Deutschen Scherenschnittvereins]]. Er war Mitglied der Europäischen Totentanzvereinigung, einer Gemeinschaft von Forschern, Künstlern und Sammlern, die sich mit dem Thema [[Totentanz]] beschäftigen. Klugs Scherenschnitte und Zeichnungen waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmut Klug trat als Schnellzeichner vor Publikum auf, unter anderem als Moderator bei den Kinderkonzerten der [[Münchner Philharmoniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Werke der bildenden Kunst ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paris belauscht&amp;#039;&amp;#039;, 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gezeichnete Notizen&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog), 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umrisse&amp;#039;&amp;#039;, 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;klexgeboren&amp;#039;&amp;#039;, 2002.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.totentanz-online.de/kuenstler/klug-biografie.htm Biographie bei der Europäischen Totentanzvereinigung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke für Zupforchester (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;7 Balladen aus [[John Gay]]&amp;#039;s [[The Beggar’s Opera|Beggars Opera]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Indische Suite&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlag nach bei [[Johann Sebastian Bach|Bach]]&amp;#039;&amp;#039; (Variationen über die „Aria di Giovannini“, [[Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach|BWV 518]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concertino&amp;#039;&amp;#039; für [[Brummeisen]] und Zupforchester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hartmut Klug – ein Leben für die Kunst&amp;#039;&amp;#039;. In: Concertino 1/2009, S. 43&lt;br /&gt;
* Siegfried Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Scherenschnittkünstler als Multitalent. Hartmut Klug zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;: In: Concertino 2/2004, S. 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wz-newsline.de/?redid=642837 Hartmut Klug: Der Tod tanzt zu seiner Musik]. Anne-Kathrin Reif für die [[Westdeutsche Zeitung]], 1. Oktober 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124144233|VIAF=72319128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klug, Hartmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Köln, Standort Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klug, Hartmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Dirigent, Pianist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>