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	<title>Hartmann Stähelin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:21:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartmann_St%C3%A4helin&amp;diff=2250672&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-06-05T13:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk: &lt;/span&gt; sein eigener text kann wohl kaum seine &amp;#039;wichtige rolle&amp;#039; belegen, das müssten schon andere schreiben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hartmann Stähelin (1925–2011) .jpg|alternativtext=Hartmann F.Stähelin-Staehelin (1925–2011) Pharmakologe, Mikrobiologe, Entdeckung von Ciclosporin bei Sandoz, Grab auf dem Friedhof Hörnli, Riehen, Basel-Stadt |mini|Grab auf dem [[Friedhof am Hörnli]], Riehen, Basel-Stadt]]&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmann F. Stähelin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1925]] in [[Walenstadtberg]]; † [[5. Juli]] [[2011]] in [[Basel]]) war ein Schweizer [[Pharmakologe]] und [[Mikrobiologe]], der als einer der Entdecker von  [[Ciclosporin]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stähelin, der Sohn zweier Ärzte, ging in Basel aufs Humanistische Gymnasium und studierte 1944 bis 1950 Medizin an der [[Universität Basel]], in Zürich und Florenz. 1951 bis 1954 forschte er im Institut für Mikrobiologie (damals &amp;#039;&amp;#039;Hygienische Anstalt&amp;#039;&amp;#039;) der Universität Basel. Dort gelang ihm 1951 die erstmalige Herstellung nackter [[Protoplast]]en (aus [[Milzbrand|Anthrax]]-Erregern) und deren Fusion. Danach forschte er 1955 an der [[Harvard Medical School]] unter anderem bei [[Emanuel Suter]], [[John Franklin Enders]] (wo er sich im Auftrag seines künftigen Arbeitgebers Sandoz mit neuesten Labortechniken vertraut machte) und [[Manfred L. Karnovsky]] (über [[Phagozytose]]). Dort gelang ihm die erneute Entdeckung des [[Oxidativer Burst|Oxidativen Bursts]] von [[Leukozyt]]en (zuvor schon 1933 von C. W. Baldridge, R. W. Gerard entdeckt). Die Forschungen hatten Einfluss auf die spätere Arbeit Karnovsky und Sbarra (1959) über biochemische Vorgänge bei der Phagozytose. 1955 wurde Stähelin Laborleiter und später Leiter der Pharmakologie-Forschung bei [[Sandoz]] in [[Basel]]. 1963 war er dort Prokurist und 1967 Vizedirektor. In den 1980er Jahren war er für die Koordination der präklinischen Forschung bei Sandoz/Novartis zuständig. Außerdem war er Sekretär der Sandoz-Stiftung für Forschung in Medizin und Biologie. 1990 wurde er bei Sandoz pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stähelin war seit 1957 verheiratet und Vater von vier Kindern. Er starb am 5. Juli 2011 an den Folgen eines Sturzes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.onlinereports.ch/News.117+M5e7fb7fefaf.0.html &amp;#039;&amp;#039;«Sandimmun»-Erfinder Hartmann Stähelin gestorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[OnlineReports]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Juli 2011, abgerufen am 14. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Stähelin war wesentlich an der Entdeckung von Ciclosporin bei Sandoz Anfang der 1970er Jahre beteiligt, insbesondere durch die Aufnahme eines Tests auf Immunsuppression in den Screening-Verfahren für potentielle Arzneimittel, die bei Sandoz zum Beispiel an Boden- und Pilzproben durchgeführt wurden, die Mitarbeiter aus aller Welt mitbrachten. Daraus entwickelte sich das wichtigste Medikament zur Unterdrückung der Immun-Abstossung bei Organtransplantationen, das bei Novartis (wie Sandoz später hiess) jährlich für Milliardenumsätze sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während lange [[Jean-François Borel]] als Hauptentdecker des Ciclosporin galt, entspann sich darüber später ein heftiger Disput und auch die Beiträge seines damaligen Vorgesetzten Stähelin und anderer Wissenschaftler wurden gewürdigt. Ein bei Novartis (vom Vorstandsvorsitzenden Daniel Vasella) in Auftrag gegebener Report der ehemaligen Forschungsleiter Karl Heusler (von Ciba-Geigy) und Alfred Pletscher (Roche) kam 2003 zum Ergebnis, dass Stähelin mindestens ebenso an der Entdeckung beteiligt war wie Borel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archiv.onlinereports.ch/2000/SandimmunEntdeckung.htm Zum Sandimmun Streit und dem Einsetzen einer Kommission bei Novartis]. Darüber erschien auch ein Buch von Stephan Bosch: &amp;#039;&amp;#039;Die Akte Sandimmun. Ein Pharmaskandal&amp;#039;&amp;#039;, Rüffer und Rub 2009. [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1084904/ Review bei Deutschlandradio Kultur]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stähelin beschäftigte sich auch mit der Entwicklung des Antikrebsmittels [[Etoposid]] (als Wirkstoff in [[Fußblätter]]n entdeckt) und weiterer [[Zytostatika]] (wie Cytochalasin B, Verrucarin, Anguidin).&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Irreführung in der Forschung - Beispiel Sandimmun®&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag vor der Naturforschenden Gesellschaft Basel am 27. November 1996. Als Supplement zu: Hartmann F. Stähelin, Briefe zur Immunsuppression Cyclosporin A (Sandimmun) 08.06.1996-23.06.2011, herausgegeben von Rudolf Steiner, Zürich 2022. [https://permalink.snl.ch/bib/sz991018966025403976]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
2003 erhielt Stähelin den Pascoe Preis. Außerdem erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Bristol Price for Anticancer Therapy&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;American Society for Cancer and Chemotherapy&amp;#039;&amp;#039; (1985), den &amp;#039;&amp;#039;Bruce Cain Memorial Award&amp;#039;&amp;#039; (1990) der &amp;#039;&amp;#039;[[American Association for Cancer Research]]&amp;#039;&amp;#039; und den Krebspreis der [[Krebsliga Schweiz|Schweizerischen Krebsliga]] (1991). 1977/78 war er Präsident der Naturforschenden Gesellschaft Basel und er war 1981 bis 1998 im Bürgergemeinderat von Basel. Er ist Mitgründer und war Präsident des Vereins zur Förderung der Bernoulli Edition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sandimmune.ch/person.htm |wayback=20131030052942 |text=Biographie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125704844|LCCN=no/2010/86979|VIAF=35426331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stahelin, Hartmann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen (Kanton Basel-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stähelin, Hartmann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stähelin, Hartmann F.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Pharmakologe und Mikrobiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Walenstadtberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MBq</name></author>
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