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	<title>Hartmann Ibach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartmann_Ibach&amp;diff=538836&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: + Normdaten</title>
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		<updated>2025-02-26T21:09:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmann Ibach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1487 in [[Marburg]]; † 1533 oder später ebenda) war ein [[Theologe]] und [[evangelisch]]er [[Prediger]] der [[Reformation]]szeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ibach war 1505 bis 1516 Mitglied des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] in Marburg und trat 1516 in das dortige [[Franziskanische Orden|Barfüßerkloster]] ein. Seit 1520/1521 Anhänger der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] Lehre, predigte er seitdem in verschiedenen Orten [[Landgrafschaft Hessen|Hessens]]. Im März 1522 rief ihn [[Wilhelm Nesen]], der Rektor der kurz zuvor gegründeten Frankfurter [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Lateinschule]], nach [[Frankfurt am Main]]. Auf Einladung einflussreicher [[Patrizier]], darunter [[Hamman von Holzhausen]] und [[Claus Stalburg]], hielt er die ersten lutherischen Predigten in Frankfurt. Holzhausen stellte ihm dafür die kleine [[Katharinenkirche (Frankfurt am Main)|Kirche des Katharinenklosters]] zur Verfügung, dessen [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] er damals war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ibach predigte am 9. März (dem Sonntag [[Fastensonntag|Invocavit]]) sowie am 11. und 13. März 1522 insgesamt dreimal über die damals populären Themen [[Zölibat]], [[Heiligenverehrung]] und die [[Zehnt|Zinsabgaben an den Klerus]]. Die zentralen Punkte der lutherischen Theologie, insbesondere die [[Rechtfertigung (Theologie)|Rechtfertigungslehre]] und die [[Eucharistie|Abendmahlslehre]], spielten dagegen keine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Predigten Ibachs sorgten in der Frankfurter Bürgerschaft für Unruhe, da bereits seit den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts in der Stadt große Unzufriedenheit mit dem städtischen Klerus bestand. Die Pfarr-Rechte lagen beim kaiserlichen [[Kaiserdom St. Bartholomäus|Stift St. Bartholomäus]], das dem [[Bistum Mainz|Erzbischof von Mainz]] unterstand. Es kam in der Folge von Ibachs Predigten zu einzelnen Übergriffen gegen Geistliche des Stifts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin intervenierten der Stiftsdekan, Friedrich Martorf, und der Stadtpfarrer Peter Meyer bei Erzbischof [[Albrecht von Brandenburg]], der beim Rat der Stadt protestierte und die Ausweisung Ibachs verlangte. Ibachs Predigten konnten der [[Freie und Reichsstädte|Reichsstadt]] Frankfurt als Verletzung des [[Wormser Edikt]]s und damit als Auflehnung gegen [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Karl V. (HRR)|Karl V.]]  ausgelegt werden. Ibach musste die Stadt verlassen und ging nach [[Kronberg im Taunus|Kronberg]], wo er seine Predigten gegen den Frankfurter Klerus fortsetzte. Er brachte [[Hartmut XII. von Cronberg]] dazu, in einer Denkschrift an den Rat ultimativ die Wiederzulassung Ibachs als Prediger in Frankfurt zu fordern. Diese Forderungen wurden von [[Ulrich von Hutten]] unterstützt, der dem Stadtpfarrer Meyer die [[Fehde]] ansagte. Hartmut XII., beflügelt von den reformatorischen Ideen, schrieb zudem gegen Papst und Kaiser an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1522 drohte der Streit zu einem „Pfaffenkrieg“ zu eskalieren. Der Kaiser schaltete sich in die Auseinandersetzung ein und forderte den Rat auf, den städtischen Klerus gegen die Ritter zu schützen. Erst nach der Niederlage der Ritter im [[Ritterkrieg]] im September 1522 bestand keine Gefahr mehr für Frankfurt, in den Krieg verwickelt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ibach kehrte jedoch nicht mehr nach Frankfurt zurück, sondern setzte seine Wandertätigkeit fort. Ende 1522 kam er nach [[Sonnewalde]] in der [[Niederlausitz]], 1524 nach [[Annaberg-Buchholz|Buchholz]] und 1528 zurück nach [[Marburg]], das unter [[Graf#Landgraf|Landgraf]] [[Philipp I. (Hessen)|Philipp dem Großmütigen]] ein Zentrum der Reformation geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hartmann Ibach ist eine Straße im Frankfurter Stadtteil [[Frankfurt-Nordend|Nordend]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Stenger: {{Frankfurter Personenlexikon|2808|Ibach, Hartmann}} (Stand des Artikels: 30. September 1994), auch in: {{BibISBN|3782904443|Seiten=366}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Michael Matthäus |Titel=Hamman von Holzhausen (1467–1536) – Ein Frankfurter Patrizier im Zeitalter der Reformation| Reihe=Studien zur Frankfurter Geschichte | BandReihe=48| Verlag=[[Verlag Waldemar Kramer]]|Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-7829-0528-8}}&lt;br /&gt;
* Eduard Wintzer: &amp;#039;&amp;#039;Hartmann Ibach von Marburg, einer der ersten Reformationsprediger Hessens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ZVHessG.&amp;#039;&amp;#039; 44, 1910, S. 115–187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Manfred Hitzeroth |url=https://www.op-marburg.de/Marburg/Erster-Reformationsprediger-in-Frankfurt-war-Marburger-Hartmann-Ibach |titel=Hartmann Ibach. Erster Reformationsprediger in Frankfurt war Marburger |werk=[[Oberhessische Presse]] |hrsg=Hitzeroth Druck + Medien GmbH &amp;amp; Co. KG, Marburg |datum=2022-02-21 |abruf=2022-05-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1080272380|VIAF=62145067097466630539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ibach, Hartmann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ibach, Hartmann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1487&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1533&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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