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	<title>Hartmann &amp; Braun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:44:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-09-28T18:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmann &amp;amp; Braun AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Unternehmen der [[Messtechnik|Mess-]] und [[Regelungstechnik|Regeltechnik]] in [[Frankfurt am Main]]. Es bestand von 1882 bis 1999, seitdem ist es in den [[Asea Brown Boveri|ABB-Konzern]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartmann &amp;amp; Braun AG 1931 200 RM.jpg|mini|Aktie über 200 RM der Hartmann &amp;amp; Braun AG vom 19. Mai 1931]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 gründete der Mechaniker [[Eugen Hartmann]] (der spätere Namensgeber des [[Eugen-Hartmann-Preis]]es) in [[Würzburg]] eine Werkstatt für optische Apparate und mechanische und geodätische Instrumente. 1882 trat der Kaufmann &amp;#039;&amp;#039;[[Wunibald Braun]]&amp;#039;&amp;#039; als Teilhaber in das Geschäft ein, das sich fortan &amp;#039;&amp;#039;E. Hartmann &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; nannte. 1884 veranlasste Braun die Verlegung des Betriebes in das damals noch selbständige [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheim]] vor den Toren Frankfurts. Das Unternehmen verlegte sich bald auf die Herstellung elektrischer Messgeräte für physikalische Größen wie [[Druck (Physik)|Druck]] und [[Temperatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde die Firma in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt. An die Stelle der bisherigen Einzelfertigung von Messgeräten trat die industrielle Serienfertigung von Schalttafel(mess)geräten. Ab etwa 1910 produzierte Hartmann &amp;amp; Braun auch registrierende Messgeräte, die sogenannten [[Schreiber]], mit denen bis sechs Messwerte gleichzeitig (auf ein Papierband) aufgezeichnet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die Analysegeräte, die ab ca. 1930 hergestellt wurden, um z. B. [[Spurengas]]e zu erkennen. In den [[1930er|dreißiger Jahren]] beschäftigte das Unternehmen rund 3.000 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bockenheim950.JPG|mini|Gedenktafel für die Zwangsarbeiterinnen bei Hartmann und Braun]]&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Hartmann &amp;amp; Braun ein kriegswichtiger Betrieb. 1941/42 entstand ein neues Werk in [[Frankfurt-Praunheim|Praunheim]], das rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigte. Das Stammwerk von Hartmann &amp;amp; Braun zwischen Gräfstraße, Falkstraße und Leipziger Straße in Bockenheim wurde bei einem [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main|Luftangriff am 8. Februar 1944]] weitgehend zerstört, wobei 165 Arbeiter ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ffmhist.de/ffm33-45/portal01/portal01.php?ziel=t_hm_lkhartmannbraun |autor=Jürgen Steen, [[Historisches Museum Frankfurt]] |hrsg=[[Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main)|Institut für Stadtgeschichte]] |titel=Der Luftangriff auf das Stammwerk von Hartmann &amp;amp; Braun |datum=2006-10-05 |zugriff=2014-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das neue Werk Praunheim blieb von den Kriegseinwirkungen weitgehend verschont, wurde aber bei Kriegsende zeitweise von der amerikanischen Armee beschlagnahmt. In diesem Werk waren von Anfang 1943 bis März 1945 etwa 340 Frauen, vorwiegend aus der [[Ukraine]], aus [[Russland]] und [[Geschichte von Belarus#Zweiter Weltkrieg|Weißrussland]], als [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiterinnen]] eingesetzt. An das Lager in der [[Ludwig-Landmann-Straße]] erinnert eine 1995 angebrachte Gedenktafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartmann u braun.jpg|mini|H&amp;amp;B – Elektrische Messgeräte mit [[Spiegelskala]], Kabel und Hochstrom-Shunts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Wiederaufbau zunächst schleppend. In den [[1950er|fünfziger Jahren]] fand das Unternehmen jedoch rasch wieder Zugang zum Weltmarkt und entwickelte sich erfolgreich, auch durch Übernahmen und Beteiligungen (z. B. an der [[Schoppe &amp;amp; Faeser]] GmbH in [[Minden]]). 1968 übernahm [[AEG]] die Mehrheit an dem bis dahin weitgehend in Familienbesitz befindlichen Unternehmen, 1981 wurden diese Anteile an den [[Mannesmann]]-Konzern weiterverkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 hatten die zwei Frankfurter Werke ca. 3.000 Mitarbeiter. Die technische Entwicklung zwang zur Reduktion der [[Fertigungstiefe]]. 1995 wurde das Unternehmen an die italienisch-amerikanische &amp;#039;&amp;#039;[[Elsag Bailey]] Process Automation N.V.&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz im niederländischen [[Haarlem]] verkauft. 1997 wurde der Unternehmenssitz nach [[Eschborn]] verlegt. 1999 übernahm [[Asea Brown Boveri]] AG den Elsag Bailey-Konzern, dabei wurde Hartmann &amp;amp; Braun vollständig integriert. Die Bestände des Firmenarchivs befinden sich im Frankfurter [[Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main)|Institut für Stadtgeschichte]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |text=Beständeübersicht des Instituts für Stadtgeschichte |url=http://www.stadtgeschichte-ffm.de/abteilungen/abteilung_3/03701inhalt.html |wayback=20070927001829 |archiv-bot=2018-04-14 02:19:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1997 erwarb das [[Historisches Museum Frankfurt|Historische Museum]] die umfangreiche Firmensammlung von Produkten und Inventarstücken für seine Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Kommunikation, Technik und Industrie im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Sammlungen des Historischen Museums |url=http://www.historisches-museum.frankfurt.de/industrie_technikgeschichte.htm |wayback=20060903174050 |archiv-bot=2018-04-14 02:19:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartmann und Braun 02 (fcm).jpg|mini|Das 1954 gebaute ehemalige H&amp;amp;B-Verwaltungsgebäude in der Gräfstraße, Bockenheim (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Auszug von Hartmann &amp;amp; Braun verkaufte die Mannesmann AG das 24.000 Quadratmeter große Betriebsgelände in Bockenheim an den zur [[Doblinger Unternehmensgruppe|Doblinger-Gruppe]] gehörenden Münchener Bauentwickler [[DIBAG Industriebau|DIBAG Industriebau AG]]. Die bestehenden Gebäude wurden ab 1999 [[Entkernung|entkernt]] und auf dem Gelände das &amp;#039;&amp;#039;Alvearium&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;[[Bienenkorb]]&amp;#039;&amp;#039;) errichtet, ein Gebäudekomplex aus Büros und Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/RMO/19980428/dibag-baut-alvearium-bockenheim-unt/F19980428AMPALVE100.html |wayback=20161009164236 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dibag baut &amp;quot;Alvearium&amp;quot; Bockenheim: Unternehmen kauft Hartmann-&amp;amp;-Braun-Gelände&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-19 19:15:08 InternetArchiveBot }}. Rhein-Main-Zeitung vom 28. April 1998, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alte-messtechnik.de/hub/hub-1.php ausführliche Geschichte von Hartmann &amp;amp; Braun]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.aufbau-ffm.de/doku/Archiv/hartmann.html |text=Frankfurt – Dokumentation zur Nachkriegszeit |wayback=20130906165055}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/007255|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.121549|EW= 8.649677|type=building|name=Ehemaliges „Hartmann &amp;amp; Braun“-Gelände|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sensorhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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