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	<title>Hartenrod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hartenrod&amp;diff=786114&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Verwaltungsgeschichte im Überblick */ Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2026-02-12T02:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwaltungsgeschichte im Überblick: &lt;/span&gt; Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ortsteil Hartenrod der Gemeinde Bad Endbach. Siehe auch: [[Hartenrod (Wald-Michelbach)]], [[Harderode]] bzw. [[Hartroda]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hartenrod&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Endbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen_Hartenrod.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Hartenrod&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/45/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/27/39/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 337 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.84&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2280&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35080&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02776&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Hartenrod (Bad Endbach) (006).JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ansicht aus Süden (von der Skipiste)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartenrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Hinterländer Platt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Hädderää&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Dorf#Siedlungsgrößen|Großdorf]] im Südwesten des [[Hessisches Hinterland|Hessischen Hinterlandes]] und als solches ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Bad Endbach]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]]. Er trägt seit dem 20. März 2020 die amtliche [[Ortsname#Deutschland|Zusatzbezeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Flecken (Ort)|Marktflecken]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VRM Mittelhessen GmbH &amp;amp; Co KG |url=https://www.mittelhessen.de/lokales/marburg-biedenkopf/bad-endbach/hartenrod-wird-marktflecken_21433491 |titel=Hartenrod wird Marktflecken |datum=2020-03-18 |sprache=de |abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Hartenrod entstand vermutlich, wie die anderen Rode-Orte (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Günterod]], [[Eisemroth]]), während des „Mittelalteroptimums“ ([[Mittelalterliche Warmzeit]]), als in der Zeit nach 900 n. Chr. bis etwa Ende des 13. Jh. eine Warmperiode zu verzeichnen war. In diesem Zeitraum wuchs die Bevölkerung rasch; sie musste ernährt werden. Neue Acker- und Siedlungsflächen wurden dringend benötigt. Waldflächen in bisher unwirtlichen Mittelgebirgsregionen wurden dafür gerodet.&amp;lt;ref&amp;gt; Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf das Hochmittelalter, Siedlungsspuren zwischen Römershausen und Wommelshaudsen&amp;#039;&amp;#039;; Hinterländer Geschichtsblätter, Biedenkopf, Nr. 2, Juni 2007. S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diesen Rodungsflächen entstanden neue Siedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartenrod wurde als &amp;#039;&amp;#039;Harprebtzrode&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1311 erstmals in einer erhaltenen Urkunde &amp;#039;&amp;#039;Pfalzgraf Rudolfs I.&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Graf Heinrich von Nassau&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptstaatsarchiv Wiesbaden W 170 Urk.; Koch und Wille Nr. 1672&amp;lt;/ref&amp;gt; und war &amp;#039;&amp;#039;Vorort&amp;#039;&amp;#039; im sogenannten „Obergericht“, einem Verwaltungsbezirk des [[Amt Blankenstein|Amtes Blankenstein]], der deckungsgleich mit dem Kirchspiel Hartenrod war, das ab Mitte des 14. Jh. nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Hartenrod:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hartenrod (L. Bez. Gladenbach) evangel. Pfarrdorf; liegt 2 St von Gladenbach in einer rauhen Gegend hat 90 Häuser und 569 Einwohner, die außer 1 Katholiken evangelisch sind. Man findet 1 Kirche, 3 Mahlmühlen und 3 Tabaksfabriken, die in lebhaften Betrieb sind. Die Einwohner beschäftigen sich sehr stark mit der Strumpfstrickerei und beziehen davon einen nicht unbedeutenden Gewinn. In der Gemarkung befindet sich eine verlassene Kupfergrube, welche auch Silberfahlerze lieferte. Seit einigen Jahren wird ein vorzüglich guter, zur Porzellan Fabrikation gebraucht werdender Gypsspath in großer Menge und mit geringen Kosten gewonnen. Die Vortheile fließen ausschließend einem ausländischen Unternehmer zu, der alle Arbeiten durch Ausländer besorgen läßt. Der Ort kommt früher unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hirprachterode&amp;#039;&amp;#039; vor. – Die älteste bekannte Nachricht vom Bergbau in hiesiger Gegend, ist vom Jahr 1674. Die Tracht beim weiblichen Geschlechte ist eigenthümlich, und hat sich von den ältesten Zeiten her erhalten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=113|Seiten=113f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}Der Ort erhielt am 1. September 1684 Marktrecht für drei, später vier [[Jahrmarkt|Jahrmärkte]] und entwickelte sich dadurch zu einem wichtigen Markt- und Handelsort für das obere Salzbödetal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Elsa Blöcher]] |Titel=Das Hinterland, Ein Heimatbuch |Auflage=2 |Verlag=Verlag Max Stephani |Ort=Biedenkopf |Datum=1981 |DNB=820377600 |JahrEA=1953}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Diabas Steinbruch &amp;quot;Hahnkopf&amp;quot; P1000672.JPG|mini|Diabas-Steinbruch „Hahnkopf“ zwischen Hartenrod und  Wommelshausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin [[Selbständige Gemeinde]] Schlierbach auf freiwilliger Basis nach Hartenrod [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 50 Abs. 17 |nr=2 |jahr=1972 |datum=1971-12-22 |seite=7 |seiten=47 |kbytes=4750}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1974 wurden kraft [[Landesgesetz]] die bis dahin selbständigen Gemeinden Bad Endbach, Bottenhorn, Dernbach, Hartenrod und Hülshof zur erweiterten [[Großgemeinde]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bad Endbach&amp;#039;&amp;#039; [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg (Lahn) (GVBl. II 330-27) |typ=GVBL |jahr=1974 |nr=9 |seite=6 |datum=1974-03-12 |seiten=154 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;18 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=351}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Bad Endbach wurden [[Ortsbezirk]]e gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bad-endbach.ris-portal.de/satzungen |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |format=PDF;&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau und Bronzegießerei ===&lt;br /&gt;
Der Bergbau hat in Hartenrod eine lange Tradition. Bereits im 17. Jahrhundert wurde auf Kupfer und Bleierze geschürft. Ab 1783 förderte man aus der &amp;#039;&amp;#039;Jakobsgrube&amp;#039;&amp;#039; Kupfererz und von 1800 bis 1846 aus den Gruben &amp;#039;&amp;#039;Hirschhohl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Holde Eintracht&amp;#039;&amp;#039; Kupfer- und Zinkerz. In dieser Zeit bestand auch eine [[Bronze]]gießerei in Hartenrod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wirtschaftlichen Aufschwung erreichte Hartenrod durch den Anschluss an die Eisenbahn und durch den [[Baryt|Schwerspat]]abbau (vgl. Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Bergbau&amp;#039;&amp;#039; und Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039; unter [[Bad Endbach]] und [[Lahn-Dill-Gebiet]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird noch ein [[Diabas]]-Steinbruch betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ev. Kirche in Hartenrod.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche Hartenrod]]&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]], vermutlich nach dem Ende der [[Dernbacher Fehde]] 1333/36 und der endgültigen Grenzfestlegung zwischen Hessen und der Grafschaft Nassau-Dillenburg, teilte sich das [[Amt Blankenstein]] und mit ihm das große Kirchspiel Gladenbach mit der Martinskirche ([[Martinskirche Gladenbach]]) in zwei Kirchspiele auf, und zwar eins für das &amp;#039;&amp;#039;Untergericht&amp;#039;&amp;#039; (Gladenbach) und eins für das &amp;#039;&amp;#039;Obergericht&amp;#039;&amp;#039; (Hartenrod). Hartenrod bekam eine eigene Pfarrei und wurde &amp;#039;&amp;#039;Vorort&amp;#039;&amp;#039; für das Kirchspiel im &amp;#039;&amp;#039;Obergericht&amp;#039;&amp;#039;. Der erste Pfarrer, der 1367 in Hartenrod genannt wird, war &amp;#039;&amp;#039;Peter von Buchenau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Gladenbach erhielt Hartenrod dadurch über Jahrhunderte hinweg eine zentrale, regionale Bedeutung und war damals die wichtigste Siedlung im Obergericht. Zum Kirchspiel (Pfarrei) gehörten nach der Reformation 1526: [[Bottenhorn]], [[Dernbach (Bad Endbach)|Dernbach]], [[Hülshof]], [[Wommelshausen]] mit dem Ortsteil Hütte, [[Bad Endbach|Endbach]], [[Schlierbach (Bad Endbach)|Schlierbach]] und Hartenrod. Die bis zur Reformation selbständige und von Hartenrod getrennte Pfarrei [[Günterod]] wurde 1526 mit Hartenrod pfarramtlich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1455 wurde in Hartenrod eine neue Kirche für das Obergericht gebaut. Warum und was mit dem Vorgängerbauwerk geschah, ist unbekannt. Sie war dem Heiligen Christophorus geweiht, bis sie 1526 reformiert wurde. Für die wachsende Pfarrgemeinde war sie zu klein geworden. Aus diesem Grund und wegen Baufälligkeit wurde diese bedeutende Kirche 1845 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Gemeinde Dernbach ansässige [[Adelsgeschlecht]] „von und zu Dernbach“ gehörte nach 1526 auch diesem Kirchspiel. Sie hatten hier eigene Kirchenstühle. Zuvor waren die &amp;#039;&amp;#039;von Dernbach&amp;#039;&amp;#039; nach Obereisenhausen eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 wurde die neue evangelische Kirche in Hartenrod eingeweiht. Sie ist eine weiträumige Saalkirche mit einem hohen Westturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchspielschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Strauß wird 1623 als studierter Schulmeister (Pfarramtsanwärter) der Kirchspielschule Hartenrod genannt. Er kam aus Ziegenhain und war zuständig für alle Filialorte. Jeder, der zu dieser Zeit Pfarrer werden wollte, musste sich zuvor im Schuldienst bewährt haben. Der Unterricht wurde reihum in verschiedenen Häusern gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Von der Kirchspielschule zur MPS, Ein Beitrag zur Schulgeschichte im ehemaligen Kirchspiel Hartenrod, heute Bad Endbach&amp;#039;&amp;#039;. In: Hinterländer Geschichtsblätter, Nr.&amp;amp;nbsp;2, Juli 2018, Biedenkopf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konfirmandenunterricht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konfirmandenunterricht wurde bis 1968 für &amp;#039;&amp;#039;Hartenrod&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schlierbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wommelshausen&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Hütte&amp;#039;&amp;#039; zentral in Hartenrod gehalten. Die Konfirmanden der Filialorte mussten daher lange Wege (ca. 2,5 bis knapp 5&amp;amp;nbsp;km) zurückzulegen, was besonders im Winter beschwerlich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Bamberger, Reiner Braun, Claudia Röhl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;475 Jahre Konfirmation im Hinterland.&amp;#039;&amp;#039; Begleitheft zur Ausstellung im Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf, Biedenkopf 2014 (Hartenrod auf S.&amp;amp;nbsp;66–68).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Pfarrbezirke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bottenhorn wurde 1848 ein selbständiger Pfarrbezirk, u.&amp;amp;nbsp;a. auch des weiten Kirchweges (ca. 4,7&amp;amp;nbsp;km) wegen, gehörte aber weiterhin zum Kirchspiel Hartenrod. Hülshof und Dernbach kamen erst 1934 pfarramtlich zu Bottenhorn. Im Jahre 1929 wurde auch Günterod wieder selbständig und zusammen mit Endbach zu einer Pfarrei erhoben. Danach gehörten zur Pfarrei Hartenrod bis 1968 nur noch die Orte Wommelshausen mit Hütte, Schlierbach und Hartenrod. Seit 1968 bilden Günterod und Bischoffen einen neuen Pfarrbezirk. Die Kirchengemeinden Wommelshausen und Endbach wurden 1969 ebenfalls zu einem eigenen Pfarrbezirk zusammengeschlossen. Seitdem umfasst das alte Kirchspiel Hartenrod nur noch die Orte Hartenrod und Schlierbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Hartenrodangehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab 1336: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], nach Ende der [[Dernbacher Fehde]] und Friedensschluss mit Nassau&lt;br /&gt;
* um 1360: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Gericht Hartenrod&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], [[Amt Blankenstein]], Gericht Gladenbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit des Amtes Blankenstein anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1604–1648: strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und Hessen-Darmstadt ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Blankenstein&lt;br /&gt;
* ab 1627: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Amt Blankenstein, Obergericht Gladenbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA27|Seiten=27 ff|Fundstelle=§&amp;amp;nbsp;40 Punkt 6c&amp;amp;#41;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Blankenstein, Land- und Rügengericht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Blankenstein&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Gladenbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]],  [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Kreis Biedenkopf (übergangsweise Hinterlandkreis)&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1933: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Kassel]], Gemeinde Bad Endbach&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Marburg-Biedenkopf, Gemeinde Bad Endbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1502: || {{0}}18 Männer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || {{0}}32 [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || {{0}}26 Untertanen; 7&amp;amp;nbsp;zweispännige, 5&amp;amp;nbsp;einspännige Ackerleute, 14&amp;amp;nbsp;&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Die mit ihrem Leib dienen&amp;quot;&amp;gt;Einläuftige&amp;lt;/abbr&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1742: || {{0}}92 Haushalte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1791: || 429 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 441 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 494 Einwohner, 79 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 569 Einwohner, 90 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Hartenrod|width=450|float=none|maxEinwohner=2200&lt;br /&gt;
|618|651|674|616|620|547|562|651|643|763|897|982|1235|1341|1808|1856|1808|2006|2257&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,429)(1800,441)(1806,569)(1829,569)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,2280)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hartenrod 2280 Einwohner. Darunter waren 84 (3,7 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 405 Einwohner unter 18 Jahren, 961 zwischen 18 und 49, 423 zwischen 50 und 64 und 474 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 969 Haushalten. Davon waren 167 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 231 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 327 Paare mit Kindern, sowie 111 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 30 [[Wohngemeinschaft]]en. In 192 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 426 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || {{0}}568 evangelische, ein römisch-katholischer Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}639 evangelische, 4 katholische Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1759 evangelische (= 87,69 %), 215&amp;amp;nbsp;römisch-katholische (= 10,72 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || Erwerbspersonen: 110 Landwirtschaft, 16&amp;amp;nbsp;Gewerbe und Industrie, 12&amp;amp;nbsp;Handel, 4&amp;amp;nbsp;Verkehr, 49&amp;amp;nbsp;persönliche Dienstleistungen, 1&amp;amp;nbsp;Gesundheitspflege, 1&amp;amp;nbsp;Erziehung und Unterricht, 1&amp;amp;nbsp;Kirche und Gottesdienst, 3&amp;amp;nbsp;Gemeindeverwaltung, 8&amp;amp;nbsp;Personen ohne Berufsausübung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 177&amp;amp;nbsp;Land- und Forstwirtschaft, 600&amp;amp;nbsp;produzierendes Gewerbe, 97&amp;amp;nbsp;Handel und Verkehr, 96&amp;amp;nbsp;Dienstleistungen und Sonstiges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahnviadukt Endbach Hartenrod 200706 H2OMy.jpg|mini|[[Viadukt]] der [[Aar-Salzböde-Bahn]] über das Schlierbachtal in Hartenrod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Hartenrod besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Hartenrod) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 37,54 %. Alle Kandidaten gehörten der „Gemeinschaftsliste Hartenrod“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06534003/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Hartenrod.html |titel=Ortsbeiratswahl Hartenrod |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |abruf=2023-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Hans-Jürgen Debus zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bad-endbach.ris-portal.de/gremien |titel=Politische Gremien |werk=Rathausinformationssystem |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |abruf=2023-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1956 genehmigte der [[Hessischer Minister des Innern|Hessische Minister des Innern]] das [[Wappen]] mit folgender Beschreibung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Hartenrod im Landkreis Biedenkopf, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 475 |nr=7 |jahr=1956 |datum=1956-06-02 |seite=2 |seiten=518}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen von Hartenrod&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In einem von einer aufsteigenden geschweiften goldenen Spitze geteilten roten Schild oben vorn und oben hinten je ein goldenes Ährenbündel und unten eine rote Pflugschar.&lt;br /&gt;
 |Begründung = Die Ährenbündel stammen aus dem Wappen der Herren von Linne, die im Mittelalter im Dorf Besitz und Rechte hatten. Das dritte Bündel wurde durch eine [[Pflugschar]] als [[Redendes Wappen|redendes Element]] ersetzt, die den Namensteil „-rod“ (für [[Rodung|Roden]] oder gerodeten Wald) symbolisiert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Viadukt von Hartenrod&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Hartenrod|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitangebote ==&lt;br /&gt;
1953 wurde in Hartenrod der Verkehrs- und Verschönerungsverein gegründet und seit 1962 ist Hartenrod ein staatlich anerkannter [[Erholungsort]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.op-marburg.de/Lokales/Hinterland/Erwachen-aus-dem-Dornroeschenschlaf |wayback=20160326001839 |text=&amp;#039;&amp;#039;Prädikate auf dem Prüfstand - Erwachen aus dem Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberhessische Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 25. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit verschiedenen attraktiven Freizeitangeboten u.&amp;amp;nbsp;a. eine [[Skipiste|Abfahrtspiste]] mit [[Skilift]]; im Sommer wird die Piste für [[Grasski]] genutzt.&lt;br /&gt;
* Wintersportgebiet (Skilift und Loipen) Ski Club Hartenrod&lt;br /&gt;
* Fußballverein (SV Rot-Weiss-Hartenrod)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Gerd Deutsch, Fußballprofi bei Darmstadt 98&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Jung-Hauff]] (1809 oder 1810–1878), Kaufmann und Politiker in der Freien Stadt Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerald Bamberger: &amp;#039;&amp;#039;„Lasst doch die Kirche im Dorf...“,&amp;#039;&amp;#039; Die Geschichte der Kirchen und Kapellen in der alten Pfarrei Hartenrod, Hrsg. Ev. Kirchengemeinden Bad Endbach, Bottenhorn mit Dernbach und Hülshof, Günterod, Hartenrod mit Schlierbach, sowie Wommelshausen, Kempkes Gladenbach, Gladenbach 1997&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor = [[Karl Huth (Heimatforscher)|Karl Huth]]&lt;br /&gt;
 | Herausgeber = Gemeindevorstand der Gemeinde Hartenrod&lt;br /&gt;
 | Titel = Hartenrod in Geschichte und Gegenwart&lt;br /&gt;
 | Verlag = &lt;br /&gt;
 | Ort = &lt;br /&gt;
 | Jahr = 1974&lt;br /&gt;
 | DNB = 820289183&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hartenrod im Wandel der Zeit, 1311–2011&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Festausschuss 700 Jahre Hartenrod, L&amp;amp;W Druck Bad Endbach 2011&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Hartenrod |GND=4526032-1}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Endbach-Hartenrod |GND=10140312-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hartenrod (Bad Endbach)|Hartenrod|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bad-endbach.de/ortsteile/hartenrod_1.html |titel=Ortsteil Hartenrod |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |abruf=2020-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180404073430/http://www.bad-endbach.de/ortsteile/hartenrod_1.html |offline=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=9488 | titel= Hartenrod, Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=9488 | titel=Hartenrod, Landkreis Marburg-Biedenkopf | datum=2018-03-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1791&lt;br /&gt;
| Seiten = 189&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184952&lt;br /&gt;
  | Seq      = 209&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1800&lt;br /&gt;
| Seiten = 202&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184895&lt;br /&gt;
  | Seq      = 226&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1806&lt;br /&gt;
| Seiten = 245&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184853&lt;br /&gt;
  | Seq      = 265&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=28 |seiten=24 und 64 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=28 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bad Endbach}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10140312-4|VIAF=239638696}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bad Endbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Marburg-Biedenkopf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktflecken in Hessen]]&lt;/div&gt;</summary>
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