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	<title>Harrying of the North - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:08:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harrying_of_the_North&amp;diff=816618&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turdus: /* Die Plünderung */ Der Tees ist ein Fluss, kein Ort, also &quot;zum Tees&quot;</title>
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		<updated>2021-02-10T17:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Plünderung: &lt;/span&gt; Der Tees ist ein Fluss, kein Ort, also &amp;quot;zum Tees&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem (feststehenden) Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harrying of the North&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harrowing of the North&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, etwa &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plünderung des Nordens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) versteht man in der [[Englische Geschichte|englischen Geschichte]] den Feldzug [[Wilhelm I. (England)|Wilhelms des Eroberers]] zur Unterwerfung der nördlichen Gebiete seines neuen Königreichs im Winter [[1069]]/[[1070]] als Teil der [[Normannische Eroberung Englands|normannischen Eroberung Englands]]. Betroffen waren vor allem [[Northumbria]] und die [[Midlands]]. Der Norden Englands war zu dieser Zeit von freien Bauern und [[Skandinavien|Skandinaviern]] bewohnt, und mit den Feldzügen wurde ihre weitgehende Unabhängigkeit unterdrückt. Es wird angenommen, dass etwa 150.000 Menschen zu Tode kamen. Die Politik der [[Verbrannte Erde|Verbrannten Erde]] hinterließ – was im [[Domesday Book]], das zwanzig Jahre später entstand, nachzulesen ist – ein entvölkertes und verwüstetes Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Absetzung [[Edgar Etheling]]s als König von England (den Wilhelm ohnehin nie anerkannt hatte) im Dezember 1066 war den Bewohnern Nordenglands der staatliche Schutz entzogen, da Wilhelms Sieg hier oben noch nicht gesichert war. Als Menschen mit angelsächsischen und skandinavischen Wurzeln bevorzugten sie als Herrscher Angehörige des [[Schweden|schwedischen]] [[Haus Munsö|Hauses Munsö]], der [[Norwegen|norwegischen]] [[Dynastie Harfagre]] oder des angelsächsischen [[Haus Wessex|Hauses Wessex]]. Wilhelm hingegen betrachtete die Nordengländer, die ihm nie gehuldigt hatten, als Untertanen [[Eduard der Bekenner|Eduard des Bekenners]], den er wiederum als seinen direkten Vorgänger ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation in Northumbria wollte Wilhelm durch die schnelle Ernennung von [[Copsi]] zum Earl regeln, eines Einheimischen, der sich ihm unterworfen hatte. Copsi wurde jedoch von [[Osulf II. von Northumbria|Osulf]] ermordet, einem Sohn des Earl [[Eadwulf III. (Bamburgh)|Eadwulf III.]], dessen Familie lange Zeit in [[Bernicia]] und zeitweise auch in Northumbria regiert hatte. Als der Usurpator Osulf ebenfalls getötet wurde, verkaufte Wilhelm die Grafschaft an dessen Vetter [[Gospatric, Earl of Northumbria|Gospatric]], der sich 1068 jedoch Edgar Ethelings Aufstand anschloss. Mit der Unterstützung von [[Edwin, Earl of Mercia]] und [[Morcar]], dem abgesetzten [[Earl of Northumbria]], erhob sich Edgar gegen den neuen König, wurde aber fast sofort geschlagen. Er floh an den Hof des [[Königreich Schottland|schottischen Königs]] [[Malcolm III.]], der seine Schwester [[Margareta von Schottland|Margarete]] heiratete und Edgar im Gegenzug seine Unterstützung gewährte. Des Weiteren trat Edgar mit [[Sven Estridsson]] in Verbindung, dem [[König von Dänemark]] und Neffen von [[Knut der Große|Knut dem Großen]]. 1069 fielen er und seine Verbündeten ins Land ein und zogen nach [[Durham]], wo sie den neuernannten normannischen Earl [[Robert de Comines]] ermordeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Plünderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Æthelwine von Durham|Ethelwin]] verließ daraufhin das normannische Lager (als einziger englischer Prälat, der dies wagte), und eine Armee von [[Schotten (Ethnie)|Schotten]], [[Wikinger]]n und [[Angelsachsen]] fiel in den Norden ein, um den Thron für die alte Dynastie zurückzuholen. Die Invasoren eroberten [[York]], machten danach aber keine Fortschritte mehr und die Northumbrier versäumten es auch, einen unabhängigen Staat auszurufen. Wilhelm ließ sofort eine eigene Armee nach Norden marschieren, die unterwegs alles niederwalzte, um den Gegner zu vernichten. Edgar floh erneut nach Schottland, und Wilhelm zahlte die Dänen aus, damit sie sein Land verließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Humber (Fluss)|Humber]] bis zum [[Tees]] hinauf brannten Wilhelms Männer ganze Dörfer nieder und töteten die Einwohner. Lebensmittelvorräte wurden vernichtet, das Vieh geschlachtet, so dass jeder, der das Massaker überlebte, im Winter an Hunger sterben musste. Es trat [[Kannibalismus]] auf, dem Seuchen folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1072 ernannte Wilhelm einen neuen Earl von Northumbria. Im gleichen Jahr schloss er Frieden mit Schottland. 1074 verständigten sich auch Wilhelm und Edgar, so dass jeder Widerstand um die Krone nun auch theoretisch ausgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus normannischer Sicht war die Taktik ein durchschlagender Erfolg, da weite Gebiete bis hinunter nach [[Staffordshire]] entvölkert waren (&amp;#039;&amp;#039;wasta est&amp;#039;&amp;#039;, wie das Domesday Book verzeichnet) und weitere Aufstände ausblieben. Zeitgenössische Biographen Wilhelms sehen den Feldzug als Wilhelms grausamste Tat und als Fleck auf seiner Seele, allerdings wurde sie bis zur [[Whig Interpretation of History]] [[Herbert Butterfield]]s (1931) kaum erwähnt und gehörte auch nicht zum Allgemeinwissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenzen für den Norden waren immens. Bis zum späten Mittelalter gab es ein großes wirtschaftliches Gefälle zwischen dem Süden und dem Norden, noch heute ist der Norden – trotz der [[Industrielle Revolution|Industriellen Revolution]] – die ärmere Hälfte Englands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Merry Stenton]]: &amp;#039;&amp;#039;Anglo-Saxon England.&amp;#039;&amp;#039; 3. Ausgabe. Oxford University Press, 1971, ISBN 0-19-821716-1.&lt;br /&gt;
* Thomas Hynde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Domesday Book: England&amp;#039;s History Then and Now.&amp;#039;&amp;#039; 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harrying of the North #The}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Englands im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:11. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turdus</name></author>
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