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	<title>Harry Schmitt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harry_Schmitt&amp;diff=2725434&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peterharry: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-28T13:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harry Schmitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1919]] in [[Halle (Saale)|Halle/Saale]]; † [[27. Oktober]] [[1999]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär und Leiter der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]]-Militärorganisation [[Gruppe Ralf Forster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitt war der Sohn des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsabgeordneten]] und späteren  bayerischen Staatsministers [[Heinrich Schmitt (Politiker)|Heinrich Schmitt]]. 1933 ging seine Familie nach [[Moskau]] ins [[Exil]]. In Moskau besuchte er die [[Karl-Liebknecht-Schule (Moskau)|Karl-Liebknecht-Schule]]. 1934 in den [[Komsomol]] aufgenommen, arbeitete er als Schlosser in einem Forschungsinstitut. Nach der Verurteilung seines Vaters 1935 in Deutschland wurde ihm und seiner Mutter, Anna Schmitt, die [[deutsche Staatsbürgerschaft]] aberkannt. 1936 erhielt er die Staatsbürgerschaft der UdSSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Februar 1938 wurde er von der Geheimpolizei des [[NKWD]] wegen einer angeblichen Zugehörigkeit zur [[Hitler-Jugend]] in Moskau verhaftet. In der [[Lubjanka]] schwer misshandelt, wurde er am 10. Oktober 1938 zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt. 1940 wurde Schmitt nach Intervention von [[Georgi Dimitrow]] und [[Wilhelm Pieck]] aus dem Moskauer [[Butyrka]]-Gefängnis entlassen sowie von der Militär-Staatsanwaltschaft rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1941, dem Tag des [[Unternehmen Barbarossa|Überfalls auf die Sowjetunion]], wurde Schmitt  Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], Freiwilliger in der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Er diente als Militäraufklärer hinter der Front im besetzten Gebiet der Sowjetunion. Am 22. Februar 1942 wurde er im Raum [[Minsk]] vom deutschen [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] (Sicherheitsdienst) gefangen genommen und im SD-Gefängnis und späteren [[Vernichtungslager Maly Trostinez]] inhaftiert. Am 19. September 1942 gelang ihm die organisierte Flucht und von der sowjetischen Militäraufklärung angewiesene Befreiung.&lt;br /&gt;
Ab 1943 wurde er weitgehend als Einzelkämpfer in Deutschland eingesetzt. Das Ende des Krieges erlebte er als Gardehauptmann in einer Gruppierung der [[2. Belorussische Front|2. Bjelorussischen Front]] nördlich von Berlin.&lt;br /&gt;
Für seine Leistungen im Krieg erhielt er sechs Medaillen und drei Orden u.&amp;amp;nbsp;a. den [[Orden des Roten Sterns]] und den [[Rotbannerorden]], zwei Medaillen für Tapferkeit, die Medaille „Den Partisanen des Vaterländischen Krieges“ 1. Klasse und die [[Medaille „Für die Verteidigung Moskaus“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1945 wurde er aus der Roten Armee als Gardehauptmann entlassen und lebte zunächst in [[Bayern]]. Harry Schmitt arbeitete in unterschiedlichen leitenden Funktionen in der KPD. Zeitweilig war er Leiter der Parteikontrollkommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 musste er aus [[Düsseldorf]] in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] übersiedeln. In der Bundesrepublik gab es inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Staatsgefährdung und einen Haftbefehl gegen ihn. Er arbeitete weiterhin in der KPD. Anfang der 1960er Jahre war er Sekretär des Politbüros und des Sekretariats des ZK der KPD. 1968 wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt und  der Haftbefehl vom Generalbundesanwalt aufgehoben. Ab 1968 lebte er in Frankfurt am Main und war in der neugegründeten [[Deutsche Kommunistische Partei|Deutschen Kommunistischen Partei]] tätig. Seit 1988 lebte er wieder in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Leiter der paramilitärischen Organisation [[Gruppe Ralf Forster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitt war mit Edith Schmitt (1930–2023) verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war »Ralf Forster«? Der Leiter der DKP-Militärorganisation im Spiegel der Erinnerung und der MfS-Akten.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2006, S. 297–310. Berlin: Aufbau, 2006. ISBN 978-3-351-02686-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132127881|VIAF=25755419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmitt, Harry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ministerium für Staatssicherheit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Vernichtungslager Maly Trostinez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmitt, Harry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Forster, Ralf (Kampfname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär und Leiter der DKP-Militärorganisation&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peterharry</name></author>
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