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	<title>Harry Nkumbula - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:39:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harry_Nkumbula&amp;diff=815321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter in s: /* Leben */ +Link</title>
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		<updated>2025-03-02T11:15:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harry_Nkumbula.png|mini|Harry Nkumbula (1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harry Mwaanga Nkumbula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1916]] Maala ([[Namwala (Distrikt)|Namwala]]-Distrikt); † [[8. Oktober]] [[1983]] in [[Lusaka]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[New York Times]]: [https://www.nytimes.com/1983/10/10/obituaries/harry-nkumbula-dies-led-african-congress.html &amp;#039;&amp;#039;Harry Nkumbula Dies; Led African Congress&amp;#039;&amp;#039;]. Meldung vom 10. Oktober 1983 der New York Times, online auf www.nytimes.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Politiker in [[Sambia]]. Er zählte zu den politischen Führern der [[Bantu]] im Kampf seines Landes um die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Harry Nkumbula, der Herkunft nach ein [[Tonga (Volk)|Tonga]], war eines von drei Kindern und der einzige Sohn. Seine Familie betrieb eine Rinderfarm. Er ging in der Nähe seines Geburtsortes in einer [[Methodisten]]-Mission zur Schule und bestand 1934 &amp;#039;&amp;#039;Standard VI&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;[[Kafue]] Training Institut&amp;#039;&amp;#039;. Danach war er für einige Zeit Lehrer im Namwala-Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 trat Harry Nkumbula dem Lehrerdienst der [[Nordrhodesien|nordrhodesischen]] Regierung bei. Er arbeitete in [[Kitwe]] und in [[Mufulira (Sambia)|Mufulira]] im [[Copperbelt]]. Während des Zweiten Weltkrieges kam er wie viele andere ausgebildete Bantu mit afrikanisch-nationalistischem Gedankengut in Berührung und engagierte sich politisch entsprechend. Er wurde Sekretär des &amp;#039;&amp;#039;Wohlfahrtsvereins Mufulira&amp;#039;&amp;#039; und Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;Afrikanischen Gesellschaft von Kitwe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harry Nkumbula besuchte dann die Lehrerfortbildungsstätte in [[Chalimbana]] und ging 1946 durch Unterstützung von [[Stewart Gore-Brown]], einem britischen Siedler und Politiker, an das &amp;#039;&amp;#039;[[Makerere-Universität|Makerere University College]]&amp;#039;&amp;#039; in Uganda. Von dort wechselte er an das &amp;#039;&amp;#039;Institute of Education&amp;#039;&amp;#039; der [[University of London]] und schloss mit einem Diplom ab. Er traf dort mit anderen afrikanischen Nationalisten zusammen, die nach dem [[Pan-Africa-Congress]] 1945 in Manchester, England, politisch zusammenarbeiteten. Mit [[Hastings Kamuzu Banda]], dem späteren Präsidenten von [[Malawi]], entwarf der ein Dokument, das für die Opposition gegen eine von Weißen dominierte [[Zentralafrikanische Föderation]] aus Rhodesien und Njassaland grundlegende Bedeutung erlangte. Nkumbula nahm ein Wirtschaftstudium an der &amp;#039;&amp;#039;[[London School of Economics]]&amp;#039;&amp;#039; auf, fiel aber durch das Examen und kehrte 1950 nach Nordrhodesien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Aktivität ==&lt;br /&gt;
Wegen seiner militanten, wortgewaltigen und kompromisslosen Gegnerschaft zur Föderation wurde Harry Nkumbula 1951 zum Vorsitzenden des [[Northern Rhodesian African National Congress]] gewählt. 1953 wurde [[Kenneth Kaunda]] ihr Generalsekretär. Als Nkumbula einen nationalen Streik zu organisieren versuchte, getarnt als „Nationaler Gebetstag“, reagierte die Bevölkerung nicht, weil der Vorsitzende der Afrikanischen Bergarbeitergewerkschaft, [[Lawrence Katilungu]], dagegen war. Oktober 1953 gründeten die weißen Siedler die &amp;#039;&amp;#039;[[Föderation von Rhodesien und Njassaland]]&amp;#039;&amp;#039; gegen den Willen der Schwarzafrikaner. Anfang 1954 organisierten Nkumbula und Kaunda einen Boykott der Metzgereien in Lusaka, die mehrheitlich im Besitz von Weißen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stellten jedoch fest, dass es sehr schwierig war, die Leute gegen die Föderation zu mobilisieren. Anfang 1955 wurden Nkumbula und Kaunda für zwei Monate inhaftiert, weil sie verbotene Schriften verteilt hatten. Durch diese Erfahrung wurde Nkumbula kompromissbereiter, Kaunda hingegen radikalisiert. Es kam bald zum Zerwürfnis zwischen beiden. Im Oktober 1958 gründete Kaunda den [[Zambian African National Congress]], der schon im März 1959 verboten wurde. Im Juni 1959 wurde Kaunda zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. In dieser Zeit wurde die [[United National Independence Party]] gegründet, deren Vorsitzender Kaunda wurde, sobald er freigekommen war. Diese Partei war bald besser organisiert und radikaler als die NRANC Nkumbulas, weshalb die UNIP rasch zur dominanten Kraft im Kampf um die Unabhängigkeit des Landes aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsgespräche&amp;#039;&amp;#039; in London 1960 und 1961 spielte Nkumbula nur noch eine nachgeordnete Rolle. Als weiterer Nachteil erwies sich eine Haftstrafe von April 1961 bis Januar 1962 für „die Verursachung eines Todesfalles durch gefährliches Autofahren“, wegen der er von der politischen Bühne verschwand. In den Wahlen Oktober 1962 machte Nkumbula den Fehler, das Regime von [[Moïse Tschombé]] in [[Katanga (Staat)|Katanga]] anzuerkennen. Zudem war er schlecht beraten, als er mit der rein weißen &amp;#039;&amp;#039;United Federal Party&amp;#039;&amp;#039; einen geheimen Wahlpakt schloss. Danach fand er sich in der Rolle eines [[Zünglein an der Waage|Züngleins an der Waage]], als er mit den sieben Sitzen des NRANC zwischen UNIP und UFP entscheiden musste. Nkumbula wurde Minister für &amp;#039;&amp;#039;African Education&amp;#039;&amp;#039;, was auf eine Absprache zwischen UNIP und NRANC deutet. In den Wahlen zum &amp;#039;&amp;#039;Legislativrat&amp;#039;&amp;#039; Januar 1964 gewann die UNIP 55 Mandate, der NRANC - ethnisch gestützt auf Stammesgruppen im Süden, zehn. Damit wurde Nkumbula Oppositionsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Unabhängigkeit ==&lt;br /&gt;
In den Tagen der Föderation war Nkumbulas politische Basis immer mehr auf die [[Südprovinz (Sambia)|Südprovinz]] zusammengeschmolzen. Obwohl der NRANC in der [[Wahl in Sambia 1968]] auch einige Sitze in der [[Westprovinz (Sambia)|Westprovinz]] gewinnen konnte, hatte Nkumbula Kaunda politisch wenig entgegenzusetzen, auch später nicht, als der die Diktatur schuf. Nkumbula unterschrieb die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Erklärung von Choma&amp;#039;&amp;#039; am 27. Juni 1973 und setzte sich Vorwürfen aus, dazu erkauft worden zu sein. Sein politisches Ende kam endgültig, als er die Kandidatur von [[Simon Kapwepwe]] 1978 in der UNIP für die Präsidentschaftsnominierung unterstützte. Beide wurden von Kaunda ausmanövriert und verschwanden endgültig von der politischen Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nkumbulas Sohn Balwin wurde ebenfalls Politiker und wurde allgemein als Nachfolger Kaundas gehandelt. Er verunglückte jedoch tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugh Macmillan: &amp;#039;&amp;#039;Nkumbula, Harry Mwaanga (1917?–1983)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oxford Dictionary of National Biography&amp;#039;&amp;#039;. [[Oxford University Press]], London 2004&lt;br /&gt;
* David C. Mulford: &amp;#039;&amp;#039;Zambia. the politics of independence, 1957-1964&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, London, 1967&lt;br /&gt;
* Goodwin Bwalya Mwangilwa: &amp;#039;&amp;#039;Harry Mwaanga Nkumbula. a biography of the old lion of Zambia&amp;#039;&amp;#039;. Multimedia Publications, Lusaka 1982&lt;br /&gt;
* Fergus Macpherson: &amp;#039;&amp;#039;Kenneth Kaunda of Zambia. The times and the man&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Nairobi, 1974&lt;br /&gt;
* John J. Grotpeter, Brian V. Siegel, James R. Pletcher: &amp;#039;&amp;#039;Historical dictionary of Zambia&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Scarecrow Press, Lanham (MD), 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140871152|VIAF=107846809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nkumbula, Harry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (Sambia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sambier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nordrhodesien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nkumbula, Harry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nkumbula, Harry Mwaanga (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sambischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Maala&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lusaka]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter in s</name></author>
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