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	<title>Harry Kuhn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:38:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harry_Kuhn&amp;diff=1065119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-21T21:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harry Kuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1900]] in [[Leipzig]]; † [[14. Mai]] [[1973]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]]. Er war von 1949 bis 1951 Generalsekretär der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Harry Kuhn wurde als Sohn einer Schneiderfamilie geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] machte er bis 1919 eine Ausbildung zum [[Schneider]], anschließend war er bis 1921 in diesem Beruf tätig. Bereits 1915 schloss er sich der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] sowie der Schneidergewerkschaft an. Im Oktober 1918 gehörte er zu den Mitbegründern der [[Freie sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]], die 1920 in [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischer Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) umbenannt wurde. Von 1921/22 war er  Sekretär des KJVD-Bezirks Halle-Merseburg, von 1922 bis 1924 Sekretär des ZK des KJVD. 1923 wurde er Mitglied der KPD. 1924 hielt er sich für längere Zeit in der [[Sowjetunion]] und in [[England]] auf. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er zwischen 1924 und 1926 erneut als Schneider in Leipzig tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 war er Redaktionsvolontär bei der kommunistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, später Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterstimme&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover]]. Von 1927 bis 1929 war er schließlich Redakteur und Instrukteur im Pressedienst des ZK der KPD. Kuhn galt ab 1929 als Anhänger der [[Versöhnler]]gruppe. Zwischen 1929 und 1931 war er arbeitslos, anschließend Buchhändler in [[Frankfurt am Main]]. Von 1931 bis 1933 dann erneut als Redakteur tätig, diesmal für die kommunistische &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] durch die Nationalsozialisten 1933 betätigte sich Kuhn weiterhin illegal für die KPD. Ab 1933 war er Organisationsleiter des KPD-Unterbezirks Frankfurt (Main). Im Juni 1933 wurde er verhaftet und 1934 vom [[Volksgerichtshof]] wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er in Frankfurt (Main) und im Zuchthaus [[Luckau]] verbrachte. Nach seiner Entlassung 1936 verrichtete er zunächst Aushilfsarbeiten in [[Berlin]] und war dann 1937 bis 1939 wieder als Schneider in Leipzig tätig. Da er weiterhin im kommunistischen Widerstand aktiv war, wurde er 1939 erneut verhaftet. Kuhn wurde ins [[KZ Buchenwald]] verbracht und war dort bis 1945 inhaftiert und gehörte ab 1943 dem illegalen [[Internationales Lagerkomitee Buchenwald|Internationalen Lagerkomitee]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 war er Politischer Leiter der Leipziger KPD und aktiv beim Neuaufbau der Stadtverwaltung involviert. Von 1945 bis 1948 war der Mitarbeiter der Deutschen Verwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge als Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Arbeit an den Massen, Information und Schulung&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Studium an der [[Parteihochschule „Karl Marx“|Parteihochschule der SED]] (1948/49) war er bis 1951 Generalsekretär der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] (VVN). 1951 wurde ihm in einem Untersuchungsbericht der Zentralen Parteikontrollkommission (ZPKK) vorgeworfen, er leiste keine  kollektive Arbeit und er sei nachlässig gegenüber „Parteifeinden“ und „Trotzkisten“. Da man ihn aufgrund seines hohen Renommees im Zusammenhang mit Buchenwald nicht öffentlich anklagen wollte, wurde er im Frühjahr durch [[Fritz Beyling]] als Generalsekretär der VVN abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Schneider (Historiker)|Ulrich Schneider]]: [https://www.rote-hilfe.de/rote-hilfe-zeitung?download=192:rote-hilfe-zeitung-1-2019 &amp;#039;&amp;#039;„Mangelnde Wachsamkeit gegenüber den Klassenfeinden“? Politische Repressalien auch gegen Antifaschisten&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Hilfe&amp;#039;&amp;#039; 1/2019, S. 23 (pdf;2,26 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Kuhn, Harry 02 - 2024.jpg |thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1953 war er Redakteur in der [[Sozialversicherung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds|Sozialversicherung]] und dort mit dem Aufbau des Referats &amp;#039;&amp;#039;Presse und Information&amp;#039;&amp;#039; betraut. Von 1953 bis 1962 war er Sekretär und Abteilungsleiter für nationale und internationale Arbeit im Zentralvorstand der Gewerkschaft Wissenschaft. Von 1963 bis 1971 arbeitete Kuhn im [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]] und war dort Chefredakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Außenpolitische Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der Grabanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039; des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt. Verheiratet war er mit [[Maria Wiedmaier]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/546c8155-a6a1-4d57-a3d0-d2829f0b28b4/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Tochter Sonja heiratete den kommunistischen [[Widerstandskämpfer]] [[Hermann Axen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (1957)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Oktober 1957, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl-Marx-Orden]] (1970)&lt;br /&gt;
* Die [[Militärtechnische Schule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung „Harry Kuhn“]], die Unteroffiziersschule (VIII) der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee]] in [[Bad Düben]], wurde 1975 nach Harry Kuhn benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harry Kuhn – Kommunist. Internationalist. Soldat der Revolution. Eine Biografie&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Unteroffiziersschule „Harry Kuhn“ der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung. Bad Düben 1983.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Karl Dietz Verlag Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 424–425.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=harry-kuhn|lemma=Kuhn, Harry|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://home.snafu.de/veith/dueben.htm Seite über die Unteroffiziersschule &amp;#039;&amp;#039;Harry Kuhn&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/546c8155-a6a1-4d57-a3d0-d2829f0b28b4/ Nachlass Bundesarchiv NY 4202]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126735514|VIAF=57614327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhn, Harry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuhn, Harry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär, antifaschistischer Widerstandskämpfer, Generalsekretär der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Mai 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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