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	<title>Harry Fuld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harry Fuld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1879]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[26. Januar]] [[1932]] in [[Zürich]]) war ein deutscher [[Unternehmer]]. Er begründete ein Unternehmen zur Vermietung von Haus[[telefon]]en, die sich zu einem der führenden Konzerne der Fernmeldeindustrie in Europa entwickelte. Nach der [[Machtergreifung]] der [[NSDAP]] Anfang 1933 enteignete das [[Kabinett Hitler|NS-Regime]] Fulds Erben, weil das Familienunternehmen als „jüdisch“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fuld war der einzige Sohn eines wohlhabenden Frankfurter Kunst- und Antiquitätenhändlers und sollte eigentlich in die familieneigene Kunst- und Antiquitätenhandlung &amp;#039;&amp;#039;J. und S. Goldschmidt&amp;#039;&amp;#039; eintreten. Nach einer Banklehre in Frankfurt und [[Volontariat]]en in [[London]], [[Paris]] und [[Brüssel]] fand sich aber im Familienbetrieb kein Platz mehr für ihn. Er begann daraufhin, Haustelefone nach US-amerikanischem Vorbild zu vermieten. Nach Klärung der Rechtslage wurden diese Anlagen ab 1900 [[Fernmeldewesen|postamtlich]] zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem deutschen [[Uhrmacher]]meister und Techniker [[Carl Lehner]] (1871–1969) gründete Fuld 1899 in Frankfurt am Main die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Privat-Telephon-Gesellschaft H. Fuld &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurde 1928/1929 zur &amp;#039;&amp;#039;H. Fuld&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co. Telephon- und Telegraphenwerke [[Aktiengesellschaft|AG]]&amp;#039;&amp;#039; und nach Fulds Tod zur &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Telephon- und Telegraphenwerke [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Nach einem Auftragsboykott und der folgenden „[[Arisierung]]“ ging daraus 1937 die &amp;#039;&amp;#039;[[Telefonbau und Normalzeit]] GmbH (T&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;N)&amp;#039;&amp;#039; hervor. Die „Normalzeit“ bezieht sich auf die Fertigung von elektrischen Werks- und [[Bahnhofsuhr]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuld-modell-frankfurt.jpg|mini|Telefon Modell „Frankfurt“, auch als „[[Bauhaus]]-Telefon“ bezeichnet, produziert 1928 von der „Deutsche Privat Telephon Gesellschaft H. Fuld &amp;amp; Co.“ in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1925 wurde ein großer Teil der privaten Telefonanlagen innerhalb und außerhalb Deutschlands von seinem Unternehmen hergestellt und gewartet. Fulds schnell expandierender Betrieb hatte sich 1928 zu einem Konzern mit über 100 Gesellschaften und einem ausgedehnten Filialnetz entwickelt. Um 1930 war Fulds Gesellschaft eines der führenden Unternehmen der europäischen Fernmeldeindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harry Fuld sammelte moderne Kunst und hatte, beraten von dem damaligen Direktor des Frankfurter [[Städelsches Kunstinstitut|Städelschen Kunstinstituts]], [[Georg Swarzenski]], eine umfangreiche Sammlung aufgebaut, deren Schicksal zu den spektakuläreren Fällen von [[Raubkunst]] der jüngeren Zeit gehört. Nach Fulds Tod auf einer Geschäftsreise in der Schweiz 1932 hatten zunächst seine Söhne Harry und [[Peter Harry Fuld]] und seine Witwe das Unternehmen und die Kunstsammlung geerbt. Während das Unternehmen bereits 1933 „arisiert“ wurde, beschlagnahmten die Behörden 1941 den eingelagerten Besitz von Fulds Sohn Harry junior, der 1937 [[Emigration|emigriert]] war, darunter das 1917 von Harry Fuld senior gekaufte Bild &amp;#039;&amp;#039;Le Mur Rose&amp;#039;&amp;#039; von [[Henri Matisse]]. Es gelangte 1943 in den Besitz [[Kurt Gerstein]]s, galt nach dessen vermutlichem Selbstmord 1945 als „herrenlos“ und wurde erst 2008 an die Erben Fulds [[Restitution von Raubkunst|restituiert]]. Peter Harry Fuld erhielt nach langwierigen Verhandlungen seine [[Kommanditist|Kommanditbeteiligung]] an dem Unternehmen [[Telefonbau und Normalzeit GmbH]] 1951 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leo Parth: &amp;#039;&amp;#039;Harry Fuld. Eine Lebensskizze.&amp;#039;&amp;#039; (Privatdruck der Firma H. Fuld &amp;amp; Co., Frankfurt am Main) o. V. (Stalling), o. O. (Oldenburg) o. J. (1933).&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|725|726|Fuld, Harry Herz Salomon|Franz Lerner|136471404}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Ungeheures telefonisches Verkehrsbeduerfnis“. Telenorma, vom jungen Harry Fuld als Gesellschaft für Haustelefonanlagen gegründet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 235 vom 10. Oktober 1991, S. 46.&lt;br /&gt;
* Caroline Flick: &amp;#039;&amp;#039;Raubkunst exemplarisch. Harry Fuld, Hans W. Lange, Kurt Gerstein und Herni Matisses „Le Mur Rose“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westfälische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 105 (2009), S. 419–486.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.museumsstiftung.de Museumsstiftung Post und Telekommunikation]&lt;br /&gt;
* [http://www.peterfuldstiftung.de/Stifter.html Stiftung des Sohns von Harry Fuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136471404|VIAF=80809247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fuld, Harry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Elektrotechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fuld, Harry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer in der Fernmeldeindustrie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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