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	<title>Harry Bohrer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:49:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harry_Bohrer&amp;diff=2296769&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-09-29T05:20:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harry Bohrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich Hanus Bohrer (* [[1916]] in [[Prag]]; † [[2. Oktober]] [[1985]] in [[London]]), war ein [[Tschechoslowakei|tschechisch]]-[[Vereinigtes Königreich|britischer]] Journalist. Er gehört zu den vier Gründern des [[Hamburg]]er Nachrichtenmagazins &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; und war der [[Chefredakteur]] von dessen Vorgängermagazin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bohrer stammte aus einer deutsch-[[Juden|jüdischen]] Familie und besuchte das deutsche humanistische Staatsgymnasium in der [[Prager Altstadt]]. Er arbeitete als Angestellter in einer tschechischen Glasbläserfabrik im [[Erzgebirge]] und floh noch vor der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei|deutschen Besetzung Prags]] 1939 nach Großbritannien. Seine Eltern und Schwester starben jedoch in den [[Konzentrationslager]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Exil schlug sich Harry Bohrer zunächst als Waldarbeiter durch und trat schließlich 1940 in die [[British Army|britische Armee]] ein. Da er fließend Deutsch sprach, wurde er zu einer Informationseinheit versetzt, wo er unter anderem die Post von [[Kriegsgefangene]]n zensierte. Im Oktober 1945 kam er, inzwischen im Rang eines Stabsfeldwebels, nach [[Hannover]], wo er deutsche Zeitungen beaufsichtigte. 1946 traf er [[John Seymour Chaloner]], mit dem er gemeinsam das Projekt einer deutschen Wochenzeitschrift im Stile des Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelte. Daraus entstand das Magazin &amp;#039;&amp;#039;Diese Woche&amp;#039;&amp;#039;, für das Bohrer, Chaloner und der ebenfalls beteiligte Emigrant [[Henry Ormond]] unter anderem auch den Journalisten [[Rudolf Augstein]] rekrutierten, den Bohrer schon aus seiner Hannoveraner Zeit kannte. Bohrer organisierte unter Schwierigkeiten Räume, Schreibmaschinen und ähnlichen Bedarf. Als Chefredakteur trainierte er seine Mitarbeiter quasi in der Praxis im Journalismus. Von ihm stammte die Faustregel, der Anfang einer Geschichte oder eines Kommentars müsse wie ein Lasso sein, um den Leser einzufangen und zum Weiterlesen zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das britische [[Foreign and Commonwealth Office|Foreign Office]] im Januar 1947 nach fünf Ausgaben kurzfristig die Übergabe des Magazins in deutsche Hände anordnete, übernahm Augstein dann das Magazin mit einer Verlegerlizenz als Herausgeber und Chefredakteur und nannte es &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;. Bohrer kehrte nach London zurück, wo ihm Chaloner eine Anstellung als Redakteur beim &amp;#039;&amp;#039;West London Chronicle&amp;#039;&amp;#039; verschaffte. Dem &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; blieb er als Verlagsrepräsentant in [[London]] verbunden. Von allen Gründervätern des Spiegels schätzte Augstein Bohrer besonders. Er bezeichnete ihn als das wichtigste Gründungsmitglied. Wiederholt wurde Augstein zitiert: „Harry Bohrer haben wir fast geliebt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betr.: Harry Bohrer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 41/1985, 7. Oktober 1985.&lt;br /&gt;
* Leo Brawand: &amp;#039;&amp;#039;Die Spiegel-Story. Wie alles anfing.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Düsseldorf 1987, ISBN 3-430-11555-8.&lt;br /&gt;
* Leo Brawand: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel – ein Besatzungskind. Wie die Pressefreiheit nach Deutschland kam.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2007, ISBN 978-3-434-50604-1.&lt;br /&gt;
* Peter Merseburger: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein. Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, ISBN 978-3-421-05852-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124381480|VIAF=10778065}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohrer, Harry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Spiegel-Verlag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bohrer, Harry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bohrer, Hanus (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechisch-britischer Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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