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	<title>Harro von Senger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ringtonatus am 21. März 2026 um 10:41 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-21T10:41:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harro Heinrich Alexander von Senger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1944]] in [[Prien am Chiemsee]], [[Oberbayern]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Jurist]] und [[Sinologie|Sinologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Harro von Senger wurde als Sohn des Schweizer Architekten [[Alexander von Senger]] (1880–1968) und dessen Frau Dorothee (Doris), geb. Lange (1909–1990), in Prien geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensläufe in Dissertationen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels&amp;#039;&amp;#039;. Band 29. 2012, S. 844.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 1980, S. 3162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fischerverlage.de/autor/harro-von-senger-1003988 |titel=Harro von Senger |hrsg=S. Fischer Verlage |sprache=de |abruf=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbkl.de/index.php/frontend/autor?id=3551 |titel=Harro von Senger |werk=BBKL |abruf=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater bekleidete zu dieser Zeit als ordentlicher Professor den [[Architekturschule München|Lehrstuhl für Bauforschung der Technischen Hochschule München]]. Nach der Entlassung des Vaters im Sommer 1945 zog die Familie nach [[Willerzell]] bei [[Einsiedeln]], wo von Senger aufwuchs. Er ist der Enkel des Komponisten, Dirigenten und Musikpädagogen [[Hugo de Senger]] (1835–1892).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=1674964 geneall.net] abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1963 besuchte von Senger die [[Stiftsschule Einsiedeln|Stiftsschule von Einsiedeln]], an der im Juli 1963 die [[Matura]]prüfung bestand. Seit dem Wintersemester 1963/64 studierte von Senger [[Rechtswissenschaft]], [[Russische Sprache|Russisch]] und [[Chinesische Sprachen|Chinesisch]] an der [[Universität Zürich]]. 1967 erwarb er dort das Lizentiat beider Rechte und legte 1968 ein Examen in klassischem Chinesisch ab. 1969 wurde er in Zürich mit einer rechtswissenschaftlichen Promotion zum Thema&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kaufverträge im traditionellen China&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bvbat01.bib-bvb.de/TP61/singleHit.do?methodToCall=showHit&amp;amp;curPos=2&amp;amp;identifier=1_SOLR_SERVER_413291860 Kaufverträge im traditionellen China], Bibliotheksverbund Bayern&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]; 1980 erfolgte die [[Habilitation]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Partei, Ideologie und Gesetz in der Volksrepublik China&amp;#039;&amp;#039;. Korreferent der Habilitationsschrift war [[Hermann Lübbe]]. Nach langen Aufenthalten in Taiwan, der VR China und Japan wurde von Senger im Februar 1981 mit einer von Peter Greiner betreuten Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Chinesische Bodeninstitutionen im Taihō-Verwaltungskodex&amp;#039;&amp;#039; an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 ist von Senger Privatdozent für Sinologie an der Universität Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.phil.uzh.ch/de/fakultaet/lehrpersonen.html phil.uzh.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1989 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1989 ist er Experte des [[Schweizerisches Institut für Rechtsvergleichung|Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleichung]] in [[Lausanne]]. 1989 wurde er unter Berufung zum Beamten auf Lebenszeit Professor für Sinologie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Albert-Ludwigs-Universität]] in [[Freiburg im Breisgau]]; von 1993 bis 1994 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der dortigen Philosophischen Fakultät II. Seit dem 1. April 2009 ist von Senger [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Senger ist Autor mehrerer Fachpublikationen und des ersten westlichen Buches über die chinesischen [[36 Strategeme]] sowie über &amp;#039;&amp;#039;Moulüe – Supraplanung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Von Bedeutung, wenn auch in der breiteren Öffentlichkeit bislang wenig wahrgenommen, sind seine Arbeiten über das chinesische Recht, in denen er über das Aufzeigen der engen Verflechtung des chinesischen Rechtssystems mit der Partei-Ideologie der [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunistischen Partei Chinas]] die eminente Bedeutung des [[Maoismus|Sinomarxismus]] noch in der gegenwärtigen Zeit verdeutlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe besonders sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Moulüe – Supraplanung&amp;#039;&amp;#039;. München 2008, S. 57–156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschenrechte ===&lt;br /&gt;
Von Harro von Senger stammen zahlreiche Veröffentlichungen über [[Menschenrechte]]. Themen sind unter anderem der Bedeutungswandel des Wortes „Mensch“ als Bestandteil des Wortes „Menschenrechte“ in den 200 Jahren seit der Französischen Revolution und die Frage, ob das antike China, insbesondere die [[Konfuzianismus|konfuzianische Denkschule]], einen auch Frauen umfassenden Begriff des Menschen gekannt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;From the Limited to the Universal Concept of Human Rights: Two Periods of Human Rights&amp;#039;&amp;#039;, In: Wolfgang Schmale (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Human Rights and Cultural Diversity&amp;#039;&amp;#039;. Goldbach 1993, S. 47–100. ders.: &amp;#039;&amp;#039;Haben die Wörter „人 (ren, Mensch)“ in der Frühlings- und Herbstzeit / im Zeitalter der Kämpfenden Reiche (770–221 V. Chr.) sowie „homme“ im neuzeitlichen und modernen Französischen stets die umfassende Bedeutung „Mensch“ im Sinne der Universalen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948?&amp;#039;&amp;#039; In: H.C. Günther, A.A.Robiglio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The European Image of God and Man: A Contribution to the Debate on Human Rights&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2010. S. 33 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Menschenrechtsgeschichte beschäftigt er sich auch mit sinomarxistischen und weitgehend auf UNO-Dokumente abstellenden Menschenrechtspositionen der chinesischen Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;Harro von Senger: [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5821/pdf/Senger_Der_Menschenrechtsgedanke.pdf &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Darstellung der offiziellen Position der VR China zur Menschenrechtsfrage&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB), In: Gunter Schubert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenrechte in Ostasien: zum Streit um die Universalität einer Idee&amp;#039;&amp;#039;, II. Mohr, Tübingen 1999, S. 123–165.&amp;lt;/ref&amp;gt; und weist darauf hin, dass die Volksrepublik China auf globaler Ebene im Rahmen der Vereinten Nationen, namentlich im [[UNO-Menschenrechtsrat]] in Genf, eine starke Position einnehme, eine Tatsache, mit der man sich im Westen kaum auseinandersetze.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swissinfo.ch/ger/bundespolitik/ignoranz-gegenueber-chinas-menschenrechtspolitik/561486 Ignoranz gegenüber Chinas Menschenrechtspolitik.] swissinfo.ch, 24. Juli 2008; abgerufen am 2. März 2009. &amp;#039;&amp;#039;Positionen der BR Deutschland und der VR China in der UNO-Menschenrechtskommission 2003. In Verbindung mit einigen Fragen zur Schweizer Menschenrechtspolitik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Schweizerisches Recht/Revue de droit suisse&amp;#039;&amp;#039;, Bâle, Neue Folge, 2004, Band 123, No. 2, S. 277–289. &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz, europäische Staaten und die Volksrepublik China im UNO-Menschenrechtsrat [2006–2010]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Schweizerisches Recht / Revue de droit suisse&amp;#039;&amp;#039;, 2011, Band 130, Heft 3, S. 323–358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er macht ferner darauf aufmerksam, dass westliche Staaten und die Volksrepublik China im Menschenrechtsrat in einer Mehrzahl von inhaltlichen Menschenrechtsfragen übereinstimmende Positionen verträten. Die recht grosse chinesisch-europäische Schnittmenge an gemeinsamen Menschenrechtspositionen scheinen aber laut Senger europäische Staaten ihren Völkern gegenüber geheim zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Harro von Senger: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz, europäische Staaten und die Volksrepublik China im UNO-Menschenrechtsrat [2006–2010]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Schweizerisches Recht / Revue de droit suisse&amp;#039;&amp;#039;, 2011, Band 130, Heft 3, S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihren Menschenrechtsverlautbarungen würden diese Staaten ihren Völkern den Anschein vorspiegeln, zwischen europäischen und chinesischen Menschenrechtspositionen gebe es einzig und allein eine gewaltige Kluft, welche europäische Staaten mühsam zu überbrücken hätten. Auch auf den ungeklärten Umgang europäischer Staaten mit gültigen, aber vom Westen abgelehnten Resolutionen des UNO-Menschenrechtsrates und schon der UNO-Menschenrechtskommission weist er hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Harro von Senger: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz, europäische Staaten und die Volksrepublik China im UNO-Menschenrechtsrat [2006–2010]&amp;#039;&amp;#039;, In: Zeitschrift für Schweizerisches Recht/Revue de droit suisse, Band 130, Heft 3, 2011, S. 328, 353.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ging er der Frage nach, warum das Vereinigte Königreich und damit Europa die Europäische Menschenrechtskonvention (in Kraft seit 1953) zwar z.&amp;amp;nbsp;B. auf die Falklandinseln und St. Helena, nie aber auf Hongkong erstreckt und so eine einmalige historische Gelegenheit, europäischen Menschenrechtswerten auf chinesischem Boden zum Durchbruch zu verhelfen, vertan haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Harro von Senger: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrenzung Hongkongs aus dem europäischen Menschenrechtsschutz&amp;#039;&amp;#039;, In: Gregor Paul, Caroline Y. Robertson-Wensauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Traditionelle chinesische Kultur und Menschenrechtsfrage&amp;#039;&amp;#039;. Nomos Verlag, Baden-Baden 1997, 2. Auflage: 1998, S. 91–116; [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5816/ freidok.uni-freiburg.de] ders.: &amp;#039;&amp;#039;The Non-Extension of the European Convention of Human Rights to Hong Kong&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de droit international, de sciences diplomatiques et politiques&amp;#039;&amp;#039;, September–Dezember 1998, soixante-seizième année, numéro 3, Lausanne, S. 309–327.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht nur die in der Volksrepublik China von offizieller Seite vorgenommene strategemische Analyse&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amerikanischer Schwerttanz&amp;#039;&amp;#039;. In: Harro von Senger: &amp;#039;&amp;#039;36 Strategeme. Lebens- und Überlebenslisten aus drei Jahrtausenden&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2011, S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Abwehr&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wie man mit Strategemen einen Opponenten überlistet: Jährlich 15 Millionen Chinesen nach Deutschland&amp;#039;&amp;#039; In: Harro von Senger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der List&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. München 2007, S. 98 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; westlicher gegenüber der VRCh geübter Menschenrechtskritik, sondern auch die im antiken wie zeitgenössischen China zu beobachtende Verwirklichung individueller Menschenrechte durch einzelne Chinesen nicht mit Hilfe des Rechts, sondern mit Hilfe von Strategemen&amp;lt;ref&amp;gt;Strategem Nr. 21: 21.20: Frauen im Männergewand; Strategem Nr. 26: 26.3: Die Kunst des unangreifbaren Dissenses; Strategem Nr. 26: 26.11: Das Hospiz der kranken Pflaumenbäume; Strategem Nr. 26: 26.12: Historische Pekingoper gegen aktuellen „Grossen Sprung“: Strategem Nr. 27: 27.13: Strategemisch erkämpftes Menschenrecht, In: Harro von Senger: &amp;#039;&amp;#039;36 Strategeme. Lebens- und Überlebenslisten aus drei Jahrtausenden&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2011. Siehe ferner: Harro von Senger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die List&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2003, S. 29 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Gegenstand seiner Untersuchungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Veröffentlichung stellte er 1998 die vom damaligen deutschen Bundespräsidenten [[Roman Herzog]] vertretene These der Universalität eines kleinen, nicht verhandelbaren Kernbereichs der Menschenrechte der UNO-Position gegenüber, welche die universale gleichrangige Gültigkeit aller – politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, individuellen und kollektiven – Menschenrechte hervorhebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harro von Senger: &amp;#039;&amp;#039;Der Menschenrechtsgedanke im Lichte chinesischer Werte&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Schweidler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenrechte und Gemeinsinn – westlicher und östlicher Weg? / Human Rights and Public Spirit – Western and Eastern Way?&amp;#039;&amp;#039; Academia Verlag, St. Augustin 1998, S. 267–293; [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5821/pdf/Senger_Der_Menschenrechtsgedanke.pdf freidok.uni-freiburg.de] (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB); abgerufen am 2. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Moulüe – Supraplanung&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
In seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Moulüe – Supraplanung. Unerkannte Denkhorizonte aus dem Reich der Mitte&amp;#039;&amp;#039; (München 2008) stellt er die chinesische Strategemkunde in den grösseren Gesamtzusammenhang der als &amp;#039;&amp;#039;Moulüe&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten chinesischen Planungskunst, führt in die zwei 100-Jahresziele der Kommunistischen Partei Chinas ein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.supraplanung.com/pdf/2011/Zukunftsziele-NZZ-1985.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ein Beleg für die chinesische Supraplanung&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB) supraplanung.com, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; und beleuchtet die im Westen unterschätzte, zu Beginn des 21. Jahrhunderts in der Volksrepublik China nicht weniger als zu [[Mao Zedong]]s Zeiten massgebliche Rolle des Sinomarxismus als einer von der Kommunistischen Partei Chinas benutzten „Richtschnur ihres Handelns“. An der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] betreute Harro von Senger die womöglich erste westliche Doktorarbeit über „Supraplanung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Detweiler: &amp;#039;&amp;#039;An Introduction to the Modern Chinese Science of Military Supraplanning. Eine Einführung in die moderne chinesische Wissenschaft der militärischen Supraplanung&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7726/ freidok.uni-freiburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Sun Zi. Die Kunst des Krieges&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
In seiner deutschen Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;[[Sunzi|Sun Zi Bingfa]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunst des Krieges (Sunzi)|Sun Zi. Die Kunst des Krieges]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt Harro von Senger unter anderem gestützt auf eine – soweit bekannt weltweit erstmals vorgenommene – wortgetreue Übersetzung eines Schlüsselsatzes auf, dass dieses älteste Militärtraktat der Welt als Ursprung der chinesischen Moulüe (Supraplanung) angesehen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.supraplanung.eu/pdf/2011/HARRO-VON-SENGER_Neue_deutsche_Uebersetzung_von_Sun_Zi_Bingfa19122011.pdf Nicht Waffen, sondern Weisheit.] (PDF; 0,4&amp;amp;nbsp;MB) supraplanung.eu, Neue deutsche Übersetzung von Sun Zi Bingfa, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strategeme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Harro von Sengers bekanntestes und weit verbreitetes Werk ist das 1979 erstmals erschienene Buch &amp;#039;&amp;#039;Strategeme&amp;#039;&amp;#039;. Das Buch wurde mehrfach aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strategeme. Lebens- und Überlebenslisten der Chinesen – die berühmten 36 Strategeme aus drei Jahrtausenden.&amp;#039;&amp;#039; Bern, München, Wien 14. bzw. 3. Auflage. 2008 bzw. 2004.&amp;lt;br /&amp;gt; Band 1 erschien in chinesischer, englischer, französischer, niederländischer, italienischer, russischer, portugiesischer, serbischer, spanischer, türkischer und uighurischer Sprache.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;36 Strategeme für Manager&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Piper Taschenbuch, 2006, ISBN 3-492-24649-4.&amp;lt;br /&amp;gt; erschienen in ukrainischer, chinesischer, englischer, niederländischer, indonesischer, japanischer, koreanischer, russischer, spanischer und türkischer Übersetzung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;36 Strategeme. Lebens- und Überlebenslisten aus drei Jahrtausenden&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der List&amp;#039;&amp;#039;. Strategeme durchschauen und anwenden. München: Beck 2001, 6. Auflage. 2007, ISBN 978-3-406-67938-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Klaviatur der 36 Strategeme: In Gegensätzen denken lernen.&amp;#039;&amp;#039; München: Hanser 2013, ISBN 978-3-446-43684-8.&lt;br /&gt;
* 36 Strategeme für Juristen, Stämpfli Verlag, Bern 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaufverträge im traditionellen China&amp;#039;&amp;#039;. Schulthess, Zürich 1970 (zugleich: Dissertation, Zürich, Univ., 1969).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Staatsgeheimnisschutz in der Volksrepublik China&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Bern / Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-261-04725-9 (Schweizer Asiatische Studien, Band 3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinesische Bodeninstitutionen im Taihō-Verwaltungskodex. Niida Noborus Beitrag zur Rekonstruktion der Bodeninstitutionen der Tang-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 1983, ISBN 3-447-02236-1 (zugleich: Dissertation, Freiburg (Breisgau), Univ., 1981).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Partei, Ideologie und Gesetz in der Volksrepublik China&amp;#039;&amp;#039;. Bern / Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-261-05008-X  (&amp;#039;&amp;#039;Schweizer Asiatische Studien&amp;#039;&amp;#039;. Band 5; zugleich: Habil.-Schr. Zürich, Univ., 1980).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das internationale Privat- und Zivilverfahrensrecht der Volksrepublik China&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Zürich 1994 (Co-Autor: Xu Guojian).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das chinesische Recht&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1994, ISBN 3-406-38216-9 (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Juristischen Schulung&amp;#039;&amp;#039;, Heft 124: &amp;#039;&amp;#039;Ausländisches Recht&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Länderbericht Volksrepublik China&amp;#039;&amp;#039;. In: Alexander Bergmann, Murad Ferid: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039;. [Loseblattsammlung]. Verlag für Standesamtswesen, Frankfurt a. M. 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Länderbericht Volksrepublik China&amp;#039;&amp;#039;. In: Murad Ferid, Firsching, Dörner, Hausmann: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Erbrecht&amp;#039;&amp;#039;. München 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moulüe. Supraplanung: Unerkannte Denkhorizonte aus dem Reich der Mitte&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2008, ISBN 978-3-446-41365-8.&amp;lt;br /&amp;gt; 2., überarb. Auflage. Hanser, München 2018, ISBN 978-3-446-45525-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meister Suns Kriegskanon&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Chinesischen übersetzt und kommentiert von Harro von Senger. 2. Auflage. Reclam, Stuttgart 2011, 2021, ISBN 978-3-15-018841-5 (Reclams Universalbibliothek Nr. 18841).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sun Zi. Die Kunst des Krieges&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2021.&lt;br /&gt;
* Mit [[Marcel Senn]]: &amp;#039;&amp;#039;Maoismus oder Sinomarxismus?&amp;#039;&amp;#039; Rechtswissenschaftlich-sinologische Tagung an der Universität Zürich, 5. und 6. Dezember 2014. Steiner, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-515-11028-0.&lt;br /&gt;
* Mit Peter Wiesendanger, Valentin Landmann: &amp;#039;&amp;#039;Die anderen 68er&amp;#039;&amp;#039;. Münster Verlag, Basel 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weblinks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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* (1997): [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5816/pdf/Senger_Die_Ausgrenzung_Hongkongs.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrenzung Hongkongs aus dem europäischen Menschenrechtsschutz&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
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* (1999): [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5817/pdf/Senger_Versuch_einer_Darstellung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Darstellung der offiziellen Position der VR China zur Menschenrechtsfrage&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 3,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* (2004): [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5836/pdf/Senger_Positionen_der_BR_Deutschland.pdf &amp;#039;&amp;#039;Positionen der BR Deutschland und der VR China in der UNO-Menschenrechtskommission 2003: in Verbindung mit einigen Fragen zur Schweizer Menschenrechtspolitik&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 263&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* (2006): [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5819/pdf/Senger_Die_VR_China.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die VR China und die Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* (2009): [http://www.schweizermonatshefte.ch/images/webimages/So_thema_5-August_2009.pdf &amp;#039;&amp;#039;Demokratie aus der Sicht des Sinomarxismus&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: FreiDok plus&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://freidok.uni-freiburg.de/iss/freidok?all_text=Harro+von+Senger | title=Suche nach Publikationen | publisher=Universitätsbibliothek Freiburg | accessdate=2019-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121983293}}&lt;br /&gt;
* [http://www.36strategeme.ch/ Website Strategeme]&lt;br /&gt;
* [http://www.supraplanung.ch/ Website Supraplanung]&lt;br /&gt;
* [http://www.dastaoderschweiz.ch/ dastaoderschweiz.ch/]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Senger, Harro von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Senger, Harro von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Senger, Harro Heinrich Alexander von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Jurist und Sinologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prien am Cheimsee]], [[Oberbayern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ringtonatus</name></author>
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