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	<title>Harpertshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harpertshausen&amp;diff=131985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: /* Ortsgeschichte */ Form, typo</title>
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		<updated>2025-06-28T16:04:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsgeschichte: &lt;/span&gt; Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Harpertshausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Babenhausen (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Babenhausen&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 49/55/25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 08/54/43/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 134 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                  = 132&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                  = 136&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 3.615&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle             = &amp;lt;ref name=Gindex /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 734 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2019-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten.html |titel=Zahlen und Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Babenhausen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201205183251/https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten/ |abruf=2021-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach         = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 64832&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 06073&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = Karte der Ortsteile von Babenhausen (Hessen).png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = Lage der Babenhäuser Ortsteile&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Harpertshausen.jpg|mini|Evangelische Kirche in Harpertshausen mit Storchennest]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Harpertshausen MorgenARTpark 2011-04-03.jpg|mini|Kinderprojekt MorgenARTpark im umgestalteten alten Wasserhäuschen des Ortes auf dem Weg nach [[Hergershausen (Babenhausen)|Hergershausen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harpertshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der kleinste der fünf Stadtteile von [[Babenhausen (Hessen)|Babenhausen]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Harpertshausen liegt {{Höhe|134|DE-NHN|link=true}}, 6&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Dieburg in der [[Region Starkenburg]] an den Ausläufern des nördlichen [[Odenwald]]es. Der Stadtteil Harpertshausen besteht aus der [[Gemarkung]] Harpertshausen.&amp;lt;ref name=Gindex&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/061087 |titel=Gemarkung Harpertshausen |werk=GEOindex |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Ort verläuft die [[Kreisstraße]] 108, am nordwestlichen Ortsrand die [[Bundesstraße 26]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung des Orts stammt von 1318.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; In Harpertshausen bestand eine kleine Burg, von der sich obertägig keine Reste erhalten haben. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort in historischen Dokumenten mit wechselnden [[Ortsname]]n genannt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Harpperathusin&amp;#039;&amp;#039; (1344); &amp;#039;&amp;#039;Harprachusszen&amp;#039;&amp;#039; (1346); &amp;#039;&amp;#039;Harwartßhusenn&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Harperßhußen&amp;#039;&amp;#039; (1383); &amp;#039;&amp;#039;Harpirßhusen&amp;#039;&amp;#039; (1404); &amp;#039;&amp;#039;Hapertshusen&amp;#039;&amp;#039; (1432); &amp;#039;&amp;#039;Harpenshusen&amp;#039;&amp;#039; (1435); &amp;#039;&amp;#039;Harpperßhusen&amp;#039;&amp;#039; (1460); &amp;#039;&amp;#039;Harpßhusen&amp;#039;&amp;#039; (1475); &amp;#039;&amp;#039;Harpertßhusen&amp;#039;&amp;#039; (1483); &amp;#039;&amp;#039;Harperßhuasen&amp;#039;&amp;#039; (1500); &amp;#039;&amp;#039;Harpshusen&amp;#039;&amp;#039; (1500); &amp;#039;&amp;#039;Harpperßhausen&amp;#039;&amp;#039; (1527).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gehörte ursprünglich zur [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Umstadt und dem [[Kloster Fulda]], wurde zusammen mit anderen Dörfern der Umgebung 1374 an die [[Herrschaft Hanau]] verpfändet und gehörte, nachdem die [[Kurpfalz]] in dieses Pfandgeschäft mit eingestiegen war, ab 1427 zum [[Kondominat Umstadt]]. Bei einem Vergleich zwischen der [[Landgrafschaft Hessen]], der Kurpfalz und der [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] gelangte der Ort schließlich 1521 zunächst zu zwei Dritteln, 1541 insgesamt, an Hanau&amp;lt;ref&amp;gt;Löwenstein, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde dort dem [[Amt Babenhausen]] zugeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;So: Willi Alter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfalzatlas&amp;#039;&amp;#039;. Textband I. Speyer: Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften 1964, S. 426: {{Webarchiv |url=http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~u91/galerie/kurpfalzkarte/Texte/Umstadt_Text.htm |text=Text |wayback=20131029192337}}, {{Webarchiv |url=http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~u91/galerie/kurpfalzkarte/Umstadt_Karte.htm |text=Karte 2k |wayback=20131029192340}} und Löwenstein, S. 205; anders: {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=432002020|titel=„Harpertshausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg“}}: Ab 1357 [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|eppsteinisches]] Lehen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts kommt ein Teil an Kurmainz. 1501 erwirbt Graf Philipp von Hanau ein Drittel von Kurmainz und ein Drittel von Conz Krieg und Greiling. 1541 wird auch das letzte Drittel des Ortes Hanauisch. 1736 wird es nach dem Aussterben des hanauischen Geschlechts, von Hessen-Kassel in Besitz genommen. 1773 schließlich an Hessen-Darmstadt.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1547 führte Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau-Lichtenberg die [[Reformation]] ein. 1711 wurde ein Rat- und Bethaus in der Mitte des Dorfes errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736, erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg. Aufgrund der [[Gesetzliche Erbfolge|Intestaterbfolge]] fiel die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] jedoch an den Sohn der einzigen Tochter von Johann Reinhard III., Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Umstritten zwischen den beiden Erben war die Zugehörigkeit des Amtes Babenhausen zu Hanau-Münzenberg oder zu Hanau-Lichtenberg. Es kam fast zu einer kriegerischen Auseinandersetzung, als die beiden Hessen versuchten mit ihrem jeweiligen Militär das Amt Babenhausen zu besetzen. Die Auseinandersetzung konnte erst nach einem langjährigen Rechtsstreit vor den höchsten Reichsgerichten 1771 mit einem Vergleich beendet werden, dem so genannten &amp;#039;&amp;#039;Partifikationsrezess&amp;#039;&amp;#039;. Harpertshausen wurde darin Hessen-Darmstadt endgültig zugesprochen. Dort gehörte es dann zu folgenden übergeordneten Verwaltungseinheiten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; bis 1820: [[Amt Schaafheim]] der [[Provinz Starkenburg]]; 1820 bis 1821: [[Landratsbezirk Dieburg]] in der Provinz Starkenburg; 1832 bis 1848: [[Kreis Dieburg]] mit der Einführung von [[Landkreis|Kreisen]] im Großherzogtum Hessen; 1848 bis 1852: [[Regierungsbezirk Dieburg]] während der Einteilung der Provinz Starkenburg in Regierungsbezirke; 1852 bis 1938: Kreis Dieburg mit der Wiedereinführung von [[Landkreis|Kreisen]] in der Provinz Starkenburg; 1938 bis 1977: [[Landkreis Dieburg]]; ab 1977: Landkreis Darmstadt-Dieburg, in den der Landkreis Dieburg im Zuge der Gebietsreform in Hessen aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Harpertshausen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Harpertshausen (L. Bez. Dieburg) luth. Filialdorf; liegt an dem Richenbach, 1 {{Bruch|1|4}} St. von Dieburg, und wird gewöhnlich das Storchsnest genannt. Der Ort hat 44 Häuser und 239 Einw., die bis auf 2 Kath. luth sind, und 1 Mahlmühle. Auch stand früher ein Burghaus hier. – Harpertshausen war ein fuldisches Lehen. Im Jahe 1437 belehnt Eppenstein den Geiling von Altheim mit dem Orte zu ihrem Theile, und 1464 verkaufte der von Wasen das Eppensteinische Lehen zu Harpertshausen denen von Dorfelden, welche 1467 wahrscheinlich dieselben Rechte wieder an Eppenstein zurückveräußerten, indem es vermuthlich dieselben Besitzungen sind, welche 1481 von Eppenstein den von Wasen zu Lehen übergeben worden. Um diese Zeit war der Ort dreiherrisch. Einen Theil besassen die Kriege von Altheim; er kam endlich an Mainz. Einen zweiten Theil besassen die Geilinge von Altheim; diese beiden Theile erwarb 1501 Graf Philipp von Hanau. Diese Theile wurden 1521 der Herrschaft Babenhausen einverleibt. Der dritte Theil kam endlich 1541 gleichfalls an Hanau. Nach dem Ausgang der Hanau-Lichtenbergischen Linie, 1736, nahm sowohl Hessen-Darmstadt als Hessen-Cassel die Herrschaft (Amt Babenhausen) in Anspruch. Durch die Vergleiche von 1762 und 1771 wurde die Herrschaft aber getheilt und Harpertshausen fiel mit andern Orten an Hessen-Darmstadt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin [[selbstständige Gemeinde]] Harpertshausen im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis ein Stadtteil von Babenhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=46 |jahr=1971 |datum=1971-11-14 |seite=4 |seiten=1828 |fundstelle=Punkt 1506; Abs. 10. |kbytes=6030}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=219}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Für Harpertshausen wurde wie für die Kernstadt Babenhausen und die übrigen Stadtteile ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.babenhausen.de/pdfs/satzungen-und-richtlinien/hauptsatzung-babenhausen-2022.pdf?cid=82z#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;7 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Babenhausen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;338&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Harpertshausen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1458: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Hanau]], [[Amt Babenhausen]]&lt;br /&gt;
* ab 1458: Heiliges Römisches Reich, [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]], Amt Babenhausen&lt;br /&gt;
* ab 1691: Heiliges Römisches Reich, [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]], Amt Babenhausen&lt;br /&gt;
* 1736–1771: Strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* ab 1771: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], [[Amt Schaafheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Schaafheim&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Schaafheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Schaafheim&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Dieburg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Umstadt]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Dieburg]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg, Stadt Babenhausen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1971 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Babenhausen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]], Stadt Babenhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Harpertshausen 612 Einwohner. Darunter waren 27 (4,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 87 Einwohner unter 18 Jahren, 255 waren zwischen 18 und 49, 165 zwischen 50 und 64 und 105 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 267 Haushalten. Davon waren 69 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 93 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 75 Paare mit Kindern, sowie 24 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 42 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 186 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 212 Einwohner, 39 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 239 Einwohner, 44 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 246 Einwohner, 47 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Harpertshausen|width=450|float=none|maxEinwohner=730&lt;br /&gt;
|264|252|290|273|249|258|241|260|274|257|271|263|269|254|453|408|367|405|403&lt;br /&gt;
|vor1834=(1806,212)(1829,239)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,441)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,612)(2014,633)(2019,734)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Babenhausen&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 373 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]] (= 98,16 %) und 7 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 1,84 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 294 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 72,59 %), 103 katholische (= 25,43 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Harpertshausen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Harpertshausen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 46,62 %. Alle Kandidaten gehörten der [[SPD]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06432002/html5/Ortsbeiratswahl-Hessen-_515_-Ortsbezirk-Harpertshausen.html |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Harpertshausen |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Babenhausen |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Willi Schäfer zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://babenhausen.ratsinfomanagement.net/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZe0hUquPHW2-Bamo9QBh6oI |titel=Ortsbeirat Harpertshausen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Babenhausen |abruf=2022-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswert ==&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes lag früher die Brennersmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Schule befindet sich heute ein [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Oktober: [[Kirchweih|Kerb]]&amp;lt;ref&amp;gt;Darmstädter Echo, Freitag, 5. Oktober 2018, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains&amp;#039;&amp;#039; = Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 29 (1966), S. 91–92, 100–101, 112–114.&lt;br /&gt;
* [[Max Herchenröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Dieburg&amp;#039;&amp;#039;. 1940, S. 158.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6, S. 537.&lt;br /&gt;
* Uta Löwenstein: &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Hanau&amp;#039;&amp;#039;. In: Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900–1806 = Handbuch der hessischen Geschichte 3 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63. Marburg 2014. ISBN 978-3-942225-17-5&lt;br /&gt;
* Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: Starkenburg. 1937, S. 295–296.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; = Darmstädter Archivschriften 2. 1976, S. 108.&lt;br /&gt;
* Regina Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Eppstein. Herrschaftsausübung, Verwaltung und Besitz eines Hochadelsgeschlechts im Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden: Historische Komm. für Nassau, 2000, S. 371f. ISBN 3-930221-08-X.&lt;br /&gt;
* Dagmar Söder: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039; = Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. 1987, S. 777ff.&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Harpertshausen |GND=2036567-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.babenhausen.de/ueber-babenhausen/harpertshausen |titel=Informationen zu Harpertshausen |abruf=2023-10 |abruf-verborgen=1 |werk=Webauftritt | hrsg=Stadt Babenhausen}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13428|titel=Harpertshausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=lagis&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|titel=Harpertshausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg|DB=OL |ID=13428|datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten.html |titel=Zahlen und Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Babenhausen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161021210855/https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten/ |abruf=2019-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=16 |seiten=12 und 66 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=16 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Babenhausen (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2036567-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Darmstadt-Dieburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Babenhausen, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Darmstadt-Dieburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1318]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
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