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	<title>Haripunjaya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T05:23:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haripunjaya&amp;diff=922488&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Aufstieg und Niedergang */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2025-09-12T21:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufstieg und Niedergang: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haripunjaya locator.png|miniatur|Lage von Haripuñjaya]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Map-of-southeast-asia 1000 - 1100 CE.png|miniatur|Einflusszonen in Südostasien im 11. Jahrhundert: Haripuñjaya im Norden (grün).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haripuñjaya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;So z.&amp;amp;nbsp;B. in Robert L. Brown: &amp;#039;&amp;#039;The Dvāravatī Wheels of the Law and the Indianization of South East Asia.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1996; Donald K. Swearer, Sommai Premchit (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Legend of Queen Cāma. Bodhiraṃsi&amp;#039;s &amp;#039;&amp;#039;Cāmadevīvaṃsa&amp;#039;&amp;#039;, a Translation and Commentary.&amp;#039;&amp;#039; State University of New York Press, Albany 1998; David K. Wyatt: &amp;#039;&amp;#039;Thailand. A Short History.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Silkworm Press, Chiang Mai 2004; &amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Thailändische Schrift|Thai]]: {{lang|th|หริภุญไชย}}, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hariphunchai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Pali]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haribhuñjaya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Swearer, Sommai: &amp;#039;&amp;#039;The Legend of Queen Cāma.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. xxv.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Haripunchai&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) war vom 8. oder 9. bis 13. Jahrhundert ein Königreich der [[Mon]] auf dem Gebiet des heutigen [[Nord-Thailand]]s. Das Reich ist nach der gleichnamigen Stadt benannt, die inzwischen [[Lamphun]] heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haripuñjaya wurde Ende des 13. Jahrhunderts von Truppen des [[Tai-Völker|Tai]]-Königs [[Mangrai]] [[Belagerung|belagert]] und eingenommen und zu dessen Königreich [[Lan Na]] hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Die sagenhafte Frühgeschichte von Haripuñjaya findet sich unter [[Chamadevi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Chroniken von &amp;#039;&amp;#039;Chamadevivamsa &amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jinakalamali&amp;#039;&amp;#039; wurde die Stadt 661 durch einen [[Einsiedler]] namens Suthep gegründet. Der Mon-Herrscher in der Gegend von [[Lop Buri]] sandte den Chroniken zufolge seine Tochter [[Chamadevi]] hierher, um erste Königin zu werden. Diese Daten werden jedoch als zu früh angesehen, der tatsächliche Beginn des Königreiches liegt eher in der Mitte des 8. Jahrhunderts. Zu jener Zeit war der größte Bereich des heutigen [[Zentral-Thailand]] in der Hand einiger Mon-Königreiche, die als [[Dvaravati]] zusammengefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Chamadevi gebar den legendenhaften Aufzeichnungen zufolge Zwillinge, der Erstgeborene folgte ihr auf den Thron nach, während der andere Herrscher im benachbarten [[Lampang]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten überlieferten Inschriften der Mon auf dem Gebiet Haripuñjayas stammen aus dem frühen 11. Jahrhundert. Sie ähneln in Sprache und Schrift denen der Mon in Unterbirma ([[Pegu (Reich)|Pegu]] und [[Thaton]]), nicht aber denen in Zentralthailand (Dvaravati).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabowsky62&amp;quot;&amp;gt;Grabowsky: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Thailands.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstieg und Niedergang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LamhunWPTHaripch200107c.jpg|mini|hochkant|Suwanna-Chedi des Wat Phra That Hariphunchai]]&lt;br /&gt;
Möglicherweise floh die Bevölkerung Haripuñjayas im 11. Jahrhundert nach einer Epidemie in die Mon-Staaten Pegu und Thaton. Dort lernten sie den [[Theravada]]-Buddhismus kennen, den sie bei ihrer Rückkehr nach Haripuñjaya mitbrachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabowsky62&amp;quot; /&amp;gt; Die Chroniken berichten, dass die [[Khmer (Volk)|Khmer]] Haripuñjaya während des 11. Jahrhunderts mehrere Male erfolglos belagerten. Diese Berichte können sich auf [[Legende]]n beziehen, doch ist es Tatsache, dass andere Mon-Königreiche zu jener Zeit tatsächlich an die Khmer fielen. Haripuñjaya unterstützte im 11. und 12. Jahrhundert die Mon-Staaten des Dvaravati-Netzwerks im heutigen Zentralthailand gegen die Expansion der Khmer. Der Chedi des [[Wat Chamadevi]] im heutigen Lamphun soll an einen Sieg der Mon-Staaten über die Khmer erinnern. Der damalige König Ādittarāja (Athittarat) soll 1150 auch die Chedi (Stupa) des [[Wat Phra That Hariphunchai]] errichtet haben. In ihr soll eine Reliquie des Buddha aufbewahrt werden, die Ādittarāja angeblich entdeckt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabowsky62&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestützt auf den Theravada-Buddhismus wurde Haripuñjaya das erste Staat auf dem Gebiet des heutigen Nordthailands, der über eine bloß kleinräumige Stammesherrschaft hinausging. Es dehnte seinen Einfluss von der Stadt Haripuñjaya weit nach Süden in die Ebene des [[Mae Nam Ping]] &amp;#039;&amp;#039;(Ping-Fluss)&amp;#039;&amp;#039; aus. Mitte des 13. Jahrhunderts dominierte Haripuñjaya klar das Gebiet den heutigen Norden Thailands, in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht. Seine Hauptstadt war ein bedeutendes Zentrum des Handels zwischen China und Südostasien und der vielleicht wichtigste Umschlagplatz auf der Handelsroute von [[Yunnan]] zum [[Golf von Thailand]] und [[Golf von Martaban]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabowsky63&amp;quot;&amp;gt;Grabowsky: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Thailands.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es von Mon-Königen regiert wurde und Mon und die mit ihnen verwandten [[Lawa (Volk)|Lawa]] vermutlich auch die Bevölkerungsmehrheit stellten, war Haripuñjaya kein ethnisch homogener Staat. Die Chronik erwähnt bereits im Jahr 1147 ein Dorf der [[Thai (Ethnie)|Thai]] und im 13. Jahrhundert sind auch in der Elite des Staats Thai belegt. Im 1257 rebellierte der [[Tai-Völker|taistämmige]] Gouverneur der Stadt Khelang Nakhon (heutige [[Lampang]]) und brachte kurzzeitig sogar die Hauptstadt Haripuñjaya unter seine Kontrolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabowsky63&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thai-Fürst [[Mangrai]] aus [[Ngoen Yang]] im äußersten Norden des heutigen Thailands, der [[Chiang Rai]] gegründet und zu seiner Hauptstadt gemacht hatte, eroberte Haripuñjaya in den Jahren 1281/82 oder 1292/93. Die Jahreszahl variiert in verschiedenen Chroniken, 1292/93 gilt aber als wahrscheinlicher. Haripuñjaya wurde nicht durch militärische Überlegenheit der Truppen Mangrais eingenommen. Laut der Chronik von Chiang Mai begab sich Ai Fa, ein Adjutant Mangrais nach Haripuñjaya und stieg dort zum engsten Vertrauten des Königs Yiba auf. Tatsächlich war seine Absicht, das Reich durch List und Verrat zu schwächen. Er ordnete im Namen des Königs die Anlage eines anspruchsvollen Bewässerungssystems an und verpflichtete die Bevölkerung dazu zur Zwangsarbeit. Der dadurch hervorgerufene Unmut schwächte Haripuñjaya und ermöglichte die Eroberung durch Mangrai. Dieser fügte den Staat seinem neu gegründeten Reich [[Lan Na]] hinzu, zu dessen Hauptstadt er bald darauf [[Chiang Mai]] machte und das seinen Einfluss über ganz Nordthailand und darüber hinaus ausdehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Grabowsky: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Thailands.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 63–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grabowsky: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung und Staat in Lan Na.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 81–82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Patit Paban Mishra: &amp;#039;&amp;#039;The History of Thailand.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood, 2010, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haripuñjaya wurde aber nicht nur von Lan Na annektiert, seine Traditionen lebten in vielerlei Hinsicht in Lan Na fort. So wurde die [[Lanna (Schrift)|Lanna-Schrift]] aus der Mon-Schrift von Haripuñjaya entwickelt. Auch die buddhistischen und künstlerischen Traditionen Haripuñjayas wurden in Lan Na fortgesetzt und weiterentwickelt, namentlich in Architektur&amp;lt;ref&amp;gt;Sarassawadee Ongsakul: &amp;#039;&amp;#039;History of Lan Na.&amp;#039;&amp;#039; Silkworm Books, Chiang Mai 2005, ISBN 974-9575-84-9, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Bildhauerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Carol Stratton: &amp;#039;&amp;#039;Buddhist Sculpture of Northern Thailand.&amp;#039;&amp;#039; Silkworm Books, Chiang Mai 2004, S. 129, 368.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legendäre Herrscher von Haripuñjaya ==&lt;br /&gt;
# [[Chamadevi]] (Königin)&lt;br /&gt;
# [[Hanayos]]&lt;br /&gt;
# [[Kumancharat]]&lt;br /&gt;
# [[Rudantra]]&lt;br /&gt;
# [[Sonamanchusaka]]&lt;br /&gt;
# [[Samsara (Haripunjaya)|Samsara]]&lt;br /&gt;
# [[Padumarat]]&lt;br /&gt;
# [[Kusadeva]]&lt;br /&gt;
# [[Nokarat]]&lt;br /&gt;
# [[Dasarat]]&lt;br /&gt;
# [[Gutta (Haripunjaya)|Gutta]]&lt;br /&gt;
# [[Sera (Haripunjaya)|Sera]]&lt;br /&gt;
# [[Yuvarat]]&lt;br /&gt;
# [[Brahmtarayo]]&lt;br /&gt;
# [[Muksa]]&lt;br /&gt;
# [[Traphaka]]&lt;br /&gt;
# [[Uchitachakraphad]] (König von Lavo, also Lopburi)&lt;br /&gt;
# [[Kampol]]&lt;br /&gt;
# [[Chakaphadirat]] (König von Atikuyaburi)&lt;br /&gt;
# [[Vasudev (Haripunjaya)|Vasudev]]&lt;br /&gt;
# [[Yeyyala]]&lt;br /&gt;
# [[Maharat]] (König von Lampang)&lt;br /&gt;
# [[Sela (Haripunjaya)|Sela]]&lt;br /&gt;
# [[Kanchana (Haripunjaya)|Kanchana]]&lt;br /&gt;
# [[Chilanka]]&lt;br /&gt;
# [[Phunthula]]&lt;br /&gt;
# [[Ditta (Haripunjaya)|Ditta]]&lt;br /&gt;
# [[Chettharat]]&lt;br /&gt;
# [[Cheyakarat]]&lt;br /&gt;
# [[Phaticharat]]&lt;br /&gt;
# [[Thamikarat]]&lt;br /&gt;
# [[Ratharat]]&lt;br /&gt;
# [[Saphasith]]&lt;br /&gt;
# [[Chettharat]]&lt;br /&gt;
# [[Jeyakarat]]&lt;br /&gt;
# [[Datvanyarat]]&lt;br /&gt;
# [[Ganga (Haripunjaya)|Ganga]]&lt;br /&gt;
# [[Siribun]]&lt;br /&gt;
# [[Uthen]]&lt;br /&gt;
# [[Phanton]]&lt;br /&gt;
# [[Atana]]&lt;br /&gt;
# [[Havam]]&lt;br /&gt;
# [[Trangal]]&lt;br /&gt;
# [[Yotta (Haripunjaya)|Yotta]]&lt;br /&gt;
# [[Yip (Haripunjaya)|Yip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert L. Brown: &amp;#039;&amp;#039;The Dvāravatī Wheels of the Law and the Indianization of South East Asia.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1996, ISBN 90-04-10435-6.&lt;br /&gt;
* Bodhiraṃsi: &amp;#039;&amp;#039;The Legend of Queen Cāma. Bodhiraṃsi&amp;#039;s &amp;#039;&amp;#039;Cāmadevīvaṃsa&amp;#039;&amp;#039;, a Translation and Commentary.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Donald K. Swearer und Sommai Premchit. State University of New York Press, Albany 1998, ISBN 0-7914-3775-2.&lt;br /&gt;
* [[Volker Grabowsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung und Staat in Lan Na. Ein Beitrag zur Bevölkerungsgeschichte Südostasiens.&amp;#039;&amp;#039; Otto Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2004, ISBN 3-447-05111-6, S. 73–85. (Kapitel 4.2. „Hariphunchai: Mon und Lua im Südwesten“)&lt;br /&gt;
* Volker Grabowsky: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Thailands.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60129-3, S. 62–64. (Abschnitt „Von Hariphunchai zu Chiang Mai“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Thailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Lamphun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dvaravati]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mon]]&lt;/div&gt;</summary>
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