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	<title>Harfentreppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:39:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harfentreppe&amp;diff=2315760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frühlingsmädchen: Wilhelm</title>
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		<updated>2025-02-27T09:12:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilhelm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vegas sicilia.JPG|mini|hochkant|Einseitig aufgehängte Harfentreppe]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harfentreppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hängetreppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Deutschen Treppen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin und München 1966, S. 327 (&amp;#039;&amp;#039;Hängebauweisen&amp;#039;&amp;#039;) und S. 328, Abb. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine an Seilen oder Stahlstäben aufgehängte Treppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Diehl |url=http://treppenforschung.de/stile_1/nachkriegsdeutschland/haengetreppen/ |titel=Hängetreppen |werk=treppenforschung.de |datum=2016 |abruf=2024-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Harfentreppe&amp;#039;&amp;#039; basiert auf der Assoziation der Aufhängung mit den [[Saite]]n&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |autor=Sarah Ehrmann |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/ |titel=Hell, edel, aber eng ist der Plenarsaal |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2008-08-24 |zugriff=2016-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einer [[Harfe]]. Die Konstruktion ermöglicht eine zuvor in der Geschichte der Treppen nicht denkbar gewesene Transparenz und Durchsichtigkeit des [[Treppenlauf (Bauteil)|Treppenlaufs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein früher Vorläufer von Hänge- bzw. Harfentreppen ist die zweigeschossige Zwillingswendeltreppe in der 1731 fertiggestellten [[Barock]]-Bibliothek im [[Kloster Vorau]]. Dort haben die handgeschmiedeten Eisenstäbe einen Durchmesser von 26–28 mm und durchdringen die Stufen aus Nussbaumholz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zwillingswendeltreppe im Augustiner-Chrorherrenstift Vorau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 79, 1988, S. 167–186 ([https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/Z_Jg79_Friedrich-MIELKE-Die-Zwillingswendeltreppe-im-Augustiner-Chorherrenstift-Vorau.pdf Digitalisat auf historischerverein-stmk.at], abgerufen am 21. Januar 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der modernen Architektur sind 1934 frühe Experimente mit Hängetreppen von [[Walter Gropius]] und [[Joost Schmidt]] bekannt, die möglicherweise von [[Hängebrücke]]n inspiriert waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee aufgehängter Treppenstufen wurde beim Bauen nach dem Zweiten Weltkrieg in der Zeit des Wirtschaftswunders aufgegriffen. Einseitig aufgehängte Harfentreppen waren in den 1960er und 1970er Jahren besonders in Reihenhäusern sehr beliebt, wegen der im Verhältnis zu anderen Treppentypen viel geringeren Herstellungskosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Unterschieden werden zweiseitig und einseitig aufgehängte Harfentreppen. Die Seile bzw. Stäbe der Harfen- bzw. Hängetreppe sind am Boden und an der Decke befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Harfe dient anstelle eines ansteigenden Geländers auch als Absturzsicherung. Ein zusätzlicher [[Handlauf]] kann sowohl an der Harfe, als auch an der Wand des Treppenraumes angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Harfentreppe wird teilweise auch eine Variante mit einem tragenden Gitter bezeichnet, wobei das die [[Gewichtskraft]] der Treppe inklusive [[Nutzlast (Bauwesen)|Verkehrslast]] bis auf den Boden ableitet. Da hierdurch zur statischen Stabilität beigetragen wird, ist es möglich, die Holme, welche die Stufen tragen, filigraner zu gestalten. &amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Beispiele&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Vorau3.jpg|Bibliothekstreppe im Kloster Vorau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Deutschen Treppen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin und München 1966, S. 327 (&amp;#039;&amp;#039;Hängebauweisen&amp;#039;&amp;#039;) und S. 328, Abb. 388.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treppen.info/wissen/harfentreppe Harfentreppe]&amp;#039;&amp;#039;, auf treppen-info&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Wolfgang Diehl |url=http://treppenforschung.de/stile_1/nachkriegsdeutschland/haengetreppen/ |titel=Hängetreppen |werk=treppenforschung.de |datum= |abruf=2024-02-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Treppen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frühlingsmädchen</name></author>
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