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	<title>Hardtkopf (Elbenberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hardtkopf_(Elbenberg)&amp;diff=1595971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-08T00:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Hardtkopf&lt;br /&gt;
|BILD= Schloss Elberberg, Elbenberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick von Nordosten auf den Hardtkopf mit dem [[Schloss Elberberg]] auf dem Übergangsbereich zum Steinbühl&lt;br /&gt;
|HÖHE= 363.8&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Elbenberg]]; [[Landkreis Kassel]], [[Hessen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Ostwaldecker Randsenken]], [[Westhessisches Berg- und Senkenland|Westhessisches Bergland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/13/33.2/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/12/37.3/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3515089/gkh/5676562/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=242&amp;amp;y=263}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= NS-Großstollenanlage Saphir im Berg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hardtkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|363.8|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Berg bei [[Elbenberg]], einem südöstlichen Stadtteil von [[Naumburg (Hessen)|Naumburg]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]]. Er gehört zu den [[Ostwaldecker Randsenken]] im [[Westhessisches Berg- und Senkenland|Westhessisches Bergland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Hardtkopf liegt im [[Naturpark Habichtswald]]. Er erstreckt sich vom Dorf Elbenberg nach Südsüdosten entlang dem linken (östlichen) Ufer des [[Eder]]-Nebenflusses [[Elbe (Eder)|Elbe]]. Auf dem Übergangsbereich zum nordöstlich gelegenen [[Kuhberg (Elbenberg)|Kuhberg]] ({{Höhe|403.9}}) entspringt der [[Ems (Eder)|Ems]]-Zufluss [[Stellbach (Ems)|Stellbach]]. Auf dem Übergangsbereich zum nördlich befindlichen [[Steinbühl (Elbenberg)|Steinbühl]] ({{Höhe|355.4|DE}}) steht ostsüdöstlich oberhalb des historischen Kerns von Elbenberg das [[Schloss Elberberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Hardtkopf gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheit [[Westhessisches Berg- und Senkenland|Westhessisches Bergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;34) in der Haupteinheit [[Ostwaldecker Randsenken]] (341) und in der Untereinheit [[Naumburger Senken und Rücken]] (341.4) zum Naturraum [[Elberberger Höhen]] (341.42). Sein Westhang fällt in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Elbergrund&amp;#039;&amp;#039; (341.41) mit der Elbe ab. Nach Osten leitet die Landschaft in den Naturraum [[Fritzlarer Börde]] (343.23) mit der Ems über, der in der Haupteinheit [[Westhessische Senke]] (343) zur Untereinheit [[Hessengau (Naturraum)|Hessengau]] (343.2) zählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Felsenkeller ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1852 ließen die örtlichen Grundherren und Besitzer des [[Schloss Elberberg|Schlosses Elberberg]], die Herren von [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|Buttlar]], die an der Elbe gelegene Hardtmühle von einer [[Sägewerk|Sägemühle]] in eine [[Brauerei]] umbauen. Um das Bier sicher und kühl zu lagern, ließen sie in der Nähe, am Ufer der Elbe, einen Felsenkeller in den Westhang des Hardtkopfs sprengen. Das vorgelagerte Portal mit Plattform und [[Balustrade]] und eine in der Nähe angelegte [[Kegelbahn]] waren Ort vieler Feste und Feiern der Familie von Buttlar und der Dorfbevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hauschronik&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient der Felsenkeller dem örtlichen Sportverein als Lagerraum. Er liegt direkt am Sportplatz, der auf dem Erdaushub des im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in den Hardtkopf getriebenen Stollensystems gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großstollenanlage Saphir ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Verlagerung Saphir 5a.jpg|mini|Großstollenanlage „Saphir“]]&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg, als ab Herbst 1943 mit der [[U-Verlagerung]] kriegswichtiger Fabriken in unterirdische Anlagen begonnen wurde, begann die [[Organisation Todt]] mit dem Bau einer Großstollenanlage neben dem alten Felsenkeller. Wie alle neuen Stollenanlagen erhielt auch diese als Decknamen eine geologische Bezeichnung: „Saphir“. Geplant war die bombensichere Auslagerung von Teilen der Fabrikationsanlage für Flugzeugmotoren der [[Kassel]]er Firma [[Henschel-Werke|Henschel]] bzw. deren Tochterfirma Henschel Flugmotorenbau GmbH aus [[Baunatal|Altenbauna]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hauschronik&amp;quot;&amp;gt;Volker Knöppel, {{Webarchiv|url=http://www.naumburg.eu/uploads/media/Hauschronik_Elberberg.pdf |wayback=20160412172610 |text=Hauschronik Elberberg |archiv-bot=2023-05-25 14:06:31 InternetArchiveBot }}, Kassel, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauausführende Firmen waren die Unternehmen Richter und Cronibus aus Kassel, und die Bergwerksgesellschaft [[Hibernia AG|Hibernia]] stellte die notwendigen Bergleute. Die Hauptarbeit wurde von [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]] und [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenen]] aus Osteuropa, zumeist Russen, durchgeführt, die in einem Barackenlager am rechten Ufer der Elbe am Weg nach [[Altendorf (Naumburg)|Altendorf]] untergebracht waren. Ab September 1944 mussten auch deutsch-jüdische Frauen aus dem [[Frauenlager Elben]] dort mitarbeiten. Es existierten 4 Eingänge mit 6 Meter breiten und 3 Meter hohen Stollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hauschronik&amp;quot;/&amp;gt; Bis zum Einmarsch amerikanischer Truppen im Dorf am 31.&amp;amp;nbsp;März 1945 wurden [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] von einer Gesamtlänge von fast 1.000&amp;amp;nbsp;m und einer [[Sohle (Bergbau)|Sohlenfläche]] von 4.120&amp;amp;nbsp;m² angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lostareas&amp;quot; /&amp;gt; Der Aushub wurde zwischen Berg und Bach angeschüttet und ergab die Grundlage für den heutigen Sportplatz. Die Stollenanlage wurde nie fertiggestellt, und Motoren wurden nie produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stollen und die bis zu 5&amp;amp;nbsp;m hohen Gewölbekammern sind zum Großteil erhalten, stehen aber teilweise unter bis zu 30&amp;amp;nbsp;cm Wasser. Produktionsanlagen oder Teile davon sind nicht mehr vorhanden, selbst wenn sie einmal dort gewesen sein sollten. Noch bis in die späten 1970er Jahre krochen Kinder und Jugendliche durch eingesackte Öffnungen im Hang in die Gänge, spielten dort und fuhren sogar mit Fahrrädern darin umher. Während der [[Schleyer-Entführung]] im Herbst 1977 wurden die Stollen des daneben liegenden Felsenkellers von Polizeikräften durchsucht, weil sie als potenzielles Versteck infrage kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=ZH|ID=4808|titel=Auf der Suche nach RAF-Terroristen durchsucht die Polizei die Hardtmühle und den Felsenkeller im Ortsteil Elbenberg der Stadt Naumburg, Dezember 1977 |datum=2019-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später wurden die Eingänge zugebaggert und der Zugang durch den Felsenkeller zugemauert. Der einzige Zugang heute führt durch ein wuchtiges Portal und eine kleine, sicher verriegelte Metallluke. Das System ist nicht öffentlich zugänglich; die Schlüssel hat das Bundesvermögensamt. [[Fledermaus|Fledermäuse]] haben allerdings Wege in den Berg gefunden und leben heute in den alten Stollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurden im Zuge des Ortsjubiläums historische Hinweistafeln aufgestellt, so auch am Felsenkeller und am Tonloch, wo das Frauenlager gestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot;&amp;gt;Martin Bürgener: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;111]] Arolsen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/111.pdf Online-Karte] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lostareas&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lostareas.de/U-Verlagerungen/Saphir/U-Verlagerung_Saphir.htm &amp;#039;&amp;#039;Henschel Flugmotorenbau Deckname Saphir&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;(Großstollenanlage Saphir)&amp;#039;&amp;#039;, auf lostareas.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Großstollenanlage Saphir}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lostareas.de/U-Verlagerungen/Saphir/U-Verlagerung_Saphir.htm &amp;#039;&amp;#039;Henschel Flugmotorenbau Deckname Saphir&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;(Großstollenanlage Saphir)&amp;#039;&amp;#039;, auf lostareas.de&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatgemaelde.de/naumburg_elbenberg_erwacht_im_raureif.htm &amp;#039;&amp;#039;Ein Dörfchen erwacht im Raureif&amp;#039;&amp;#039;], Gemälde mit Elbenberg und dem Hardtkopf von Burkhard Niebert (2008), auf heimatgemaelde.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Verlagerung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Naumburg, Hessen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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