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	<title>Hardt (Westerwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hardt_(Westerwald)&amp;diff=218987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knergy: /* Verkehr */ typo</title>
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		<updated>2026-04-09T15:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Name              = Hardt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Hardt (Westerwald) COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/38/07/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/55/12/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Hardt im Westerwaldkreis.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Bad Marienberg (Westerwald)&lt;br /&gt;
|Höhe              = 410&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56472&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02661&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07143234&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kirburger Straße 4&amp;lt;br /&amp;gt;56470 Bad Marienberg (Westerwald)&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bad-marienberg.de/ www.bad-marienberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gabriele Greis&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:HardtWesterwaldPanorama3.jpg|mini|Ansicht von Hardt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mundartlich: &amp;#039;&amp;#039;Hoord&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hermann-Josef Hucke |url=http://www.klschmidt.de/gfh/extra/hucke/hucke_10.pdf |titel=Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien |seiten=3 |datum=2010 |format=PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140109184427/http://www.klschmidt.de/gfh/extra/hucke/hucke_10.pdf |archiv-datum=2014-01-09 |abruf=2021-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Westerwaldkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald)]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Westerwald]] zwischen [[Limburg an der Lahn|Limburg]] und [[Siegen]]. Die [[Nister (Sieg)|Nister]], die zum Einzugsbereich der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] gehört, bildet die südliche Grenze der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Hahn bei Marienberg|Hahn]], [[Dreisbach (Westerwald)|Dreisbach]], [[Nistertal]], [[Unnau]] sowie die [[Bad Marienberg (Westerwald)|Bad Marienberger]] Ortsteile [[Zinhain]] und Langenbach (im Uhrzeigersinn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südlich der Gemeinde liegende Hardtermühle liegt heute auf dem Gemeindegebiet von [[Hahn bei Marienberg]].{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=69}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1332 wurde der Ort Hardt im Zusammenhang mit der Hardtermühle&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.&amp;#039;&amp;#039; S. 219–239.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|urkundlich]] erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot;&amp;gt;Heimat- und Verkehrsverein Hardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Hardt 1932–2007.&amp;#039;&amp;#039; Hardt 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname leitet sich vom [[althochdeutsch]]en &amp;#039;&amp;#039;hart&amp;#039;&amp;#039; (= „Waldhöhe“ oder „Waldabhang“) ab. 1398 war der Ortsname noch „van der Hartt“. Ab 1465 blieb der Ortsname „Hardt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Von 1334 bis 1561 gehört die Herrschaft zum Westerwald zur älteren Linie [[Nassau-Beilstein]]-Liebenscheid, bis 1607 zur mittleren Linie [[Nassau-Dillenburg]], bis 1620 zur jüngeren Linie Nassau-Beilstein und bis 1806 zu [[Nassau-Dietz|Nassau-Diez]]. Ab 1806 gehört Hardt zum von [[Napoleon Bonaparte]] gegründeten [[Großherzogtum Berg]]. Nach der Niederlage Napoleons in der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] 1813 gehörte Hardt zu [[Haus Oranien-Nassau|Nassau-Oranien]]. Auf dem [[Wiener Kongress]] wird Europa neu geordnet. Hardt gehört von 1815 bis 1866 zum [[Herzogtum Nassau]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|deutsch-deutschen Krieges]] fällt Hardt an das [[Königreich Preußen]]. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wird dies in [[Freistaat Preußen]] umbenannt. Der gesamte Westerwald gehört bis zur Auflösung im Jahr 1946 zum Freistaat. Nach einer anfänglichen [[Besatzungszone|Besatzung]] durch die [[Vereinigte Staaten|USA]] übernimmt [[Frankreich]] am 15.&amp;amp;nbsp;Juli die Besatzung. 1946 wird [[Rheinland-Pfalz]] als letztes [[Bundesland (Deutschland)|Bundesland]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Daten zur Hardter Geschichte ===&lt;br /&gt;
1534 hatte Hardt 19 Haushalte. Sieben hatten zwischen drei und fünf Kühe, acht Familien hatten zwischen sechs und neun Kühe, eine Familie zwischen zehn und zwölf und eine Familie hatte zwischen 18 und 26 Kühe. Es wurden 96 Schafe gezählt. Im historischen Einwohnerverzeichnis werden „Henne, Jacob und Hart Hen“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebiert&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Gebiert |Titel=650 Jahre Hardt: 1332–1982 |Ort=Hardt |Datum=1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1568 standen in Hardt vier Häuser. Diese Zahl findet man auch in den Jahren 1579 und 1583 noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1565 war der Ort partiell wüst, also teilweise entvölkert, und zählte nur noch drei Haushalte. Jeder Kuhhalter hatte etwa 11 Kühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1608 wurde die Hardter Mühle für 200 Gulden an Theis Denker verkauft. Mit seinem Einzug übernahm er das [[Schultheiß]]enamt in Hardt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebiert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1632, also 300 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung, wohnten in Hardt 28 Menschen. Infolge von Krieg und Pest schmolz die Zahl in den nächsten Jahren auf 13 zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1658 bildeten die Gemeinden Hardt, Unnau, Erbach, [[Stangenrod (Unnau)|Stangenrod]], [[Bölsberg]] und [[Korb (Unnau)|Korb]] (diesseits der Wäschebach) für 90 Jahre, also bis 1748, einen [[Schulsprengel|Schulbezirk]], von dem Unnau der Schulort war. Die Schule fand nur im Winter statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot;&amp;gt;Michael Müller (Ed.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Elementarschule zu Hardt.&amp;#039;&amp;#039; Hardt 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wurde das „[[Liste der Kulturdenkmäler in Hardt (Westerwald)|Schandeise Haus]]“ erbaut. Über die Bedeutung des Hausnamens gibt es heute verschiedene Ansichten. Das Haus ist ein teilweise massiv gebautes Fachwerk-Quereinhaus. Nach dem „[[Liste der Kulturdenkmäler in Hardt (Westerwald)|Hoffmanns Haus]]“, das vermutlich aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt, ist es das zweitälteste Haus im Dorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebiert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 wohnten in Hardt bereits 160 Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 hatte Hardt stolze 220 Einwohner. Die Gemarkung umfasste eine Fläche von 188 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde mit dem Bau des neuen Schulhauses begonnen. Hier wurden die Hardter Schüler bis zur Schließung der Schule im Jahr 1969 unterrichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde mit dem Bau der [[Bahnstrecke Fehl-Ritzhausen–Erbach|Bahnstrecke Marienberg-Erbach]] begonnen. Die Gemeinde stellte die Grundstücke zum Bau der Eisenbahnbrücke zur Verfügung und verlor dabei viel Wald. Der Antrag der Gemeinde auf eine Bahnstation wurde wegen der zu großen Steigung für die Wiederanfahrt der Züge zunächst abgelehnt. Erst 40 Jahre später wurde ein Haltepunkt erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr fanden eine Volkszählung und eine Viehzählung statt. Demnach hatte Hardt 296 Einwohner, die 142 Rinder und 79 Schweine ihr Eigen nannten. Die starke Zunahme der Einwohner war auf die ausländischen Arbeiter zurückzuführen, die für die Zeit des Bahnbaus hier beschäftigt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebiert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde Hardt als [[Luftkurort|Höhenluftkurort]] anerkannt. Aufgrund erster touristischer Unternehmungen wurde der Verkehrsverein Hardt (ab 1990 Heimat- und Verkehrsverein Hardt) gegründet. Bereits ein Jahr später kamen in den Sommermonaten 70 bis 80 Kurgäste nach Hardt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde der [[Sportverein]] Hardt-Zinhain gegründet. Ein Jahr später schloss sich [[Unnau]] dem Verein an. Es entstand der HZU. Dieser wurde 1951 dem [[TuS Bad Marienberg|TUS Bad Marienberg]] angegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 gründete Lehrer Hans Börngen den „Gemischten Chor“, nachdem bereits seit Oktober 1947 gemeinsam gesungen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. November 1949 wurde der Bahnhof Hardt eingeweiht. Zu diesem Anlass wurde ein neues Hardter Heimatlied gedichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 nahm der Verkehrsverein seine Arbeit wieder auf. Die ersten 62 Kurgäste besuchten Hardt im Sommer. Nach Hardt wurden im Sommer Vertriebene aus den Ostgebieten „umgesiedelt“. Die Volkszählung im Herbst ergab erstmals 300 Einwohner und 64 Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 errichtete Hardt als erste Gemeinde im Oberwesterwald ein Ehrenmal für die Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkriegs auf dem Friedhof. Die Einweihung fand am 31.&amp;amp;nbsp;August statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr zählte Hardt 532 Kurgäste bei 4982 Übernachtungen. Die größeren Pensionen in Hardt beherbergten bis Mitte der fünfziger Jahre 100 bis 120 Gäste pro Tag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde mit dem Bau der Friedhofshalle begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Verstorbenen zu Hause [[Aufbahrung|aufgebahrt]] und von der Trauergemeinde zum [[Friedhof]] getragen. Im April 1970 wurde die Halle ihrer Bestimmung übergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde der Personenverkehr auf der Strecke von Erbach nach Fehl-Ritzhausen eingestellt, der Güterverkehr Marienberg-Erbach blieb jedoch vorerst noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 und 1977 erhielt Hardt die Goldplakette im Landeswettbewerb „[[Unser Dorf soll schöner werden]]“ nach einigen vorangegangenen Erfolgen seit 1970.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 hatte Hardt 378 Einwohner und es gab noch 18 Nebenerwerbs- und einen Vollerwerbslandwirt und insgesamt 116 Stück Rindvieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 fiand die 650-Jahr-Feier statt. Hierbei wurde am 17. Juli das im letzten Jahr erweiterte und modernisierte [[Dorfgemeinschaftshaus]] in der alten Schule eingeweiht. Am 18. Juli fand ein großer Festzug statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HVV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurde die ehemalige Pension Lichtenthäler von der Gemeinde übernommen, umgebaut und unter dem Namen „Haus Wartenberg“ als Mietshaus, Lebensmittelgeschäft und Bürgermeisterbüro genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Schütz |Titel=Tourismus im Westerwald. Das Beispiel Hardt |Ort=Mainz |Datum=2010 |Kommentar=Examensarbeit}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 stellte der letzte große Nebenerwerbs-Landwirt die Milchwirtschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 feierte der „Heimat- und Verkehrsverein“ sein 75-jähriges Bestehen. Hierzu wurde eine Chronik erstellt. Aus dem Autorenkreis heraus entstand anschließend der „Arbeitskreis Dorfgeschichte“. Am 14. Mai war Baubeginn im Neubaugebiet „Vor der Häsel“. Noch im selben Jahr wurden zwei neue Wohnhäuser errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemarkung gab es verschiedene Weiler und Wüstungen. Der „Hof Wartenberg“, nach dem das Mietshaus benannt ist, in dem das Gemeindebüro untergebracht war, wurde 1360 urkundlich erwähnt. Vermutlich in der Schlucht nach [[Nistertal|Erbach]], lag der nach 1440 untergegangene Ort &amp;#039;&amp;#039;Gilhain&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gielhayn&amp;#039;&amp;#039; (ahd. &amp;#039;&amp;#039;gil&amp;#039;&amp;#039; = „enges Tal“, „Schlucht“). 1492 gab es noch den [[Weiler]] „Zur Höhe“.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Heyn: &amp;#039;&amp;#039;Der Westerwald.&amp;#039;&amp;#039; 1893.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Hardt, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0714301234&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2020-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 155&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 220&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 183&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 238&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 298&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 356&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 351&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 428&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 434&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 428&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 457&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07143234}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Hardt besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeisterin]] als Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabriele Greis (Wahlleiterin) |url=https://www.bad-marienberg.de/verwaltung-buergerdienste/wahlen/ratswahlen/07-hardt.pdf?cid=2npj |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Hardt am 9. Juni 2024 |hrsg=Verbandsgemeinde Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald) |datum=2024-06-10 |abruf=2024-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Gabriele Greis wurde im Sommer 2019 Ortsbürgermeisterin von Hardt. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war sie mit einem Stimmenanteil von 67,53 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1430000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2020-06-03 |kommentar=siehe Bad Marienberg, Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde Gabriele Greis mit 71 % der Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ww-kurier.de/artikel/143651-ergebnisse-der-kommunalwahl-2024-in-der-verbandsgemeinde-bad-marienberg |titel=Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg |werk=WW-Kurier |hrsg=MVV Medienverlag Westerwald-Sieg UG, Etzbach |datum=2024-06-09 |abruf=2024-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgängerin von Gabriele Greis, Ursula Martain, hatte das Amt zehn Jahre ausgeübt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Hoffmann-Heidrich |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-freude-in-hardt-gleich-zwei-bewerber-wollen-ortschef-werden-_arid,1941493.html |titel=Freude in Hardt: Gleich zwei Bewerber wollen Ortschef werden |werk=Westerwälder Zeitung |datum=2019-02-27 |abruf=2020-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Schild ist schräglinksgeteilt durch einen blauen wellenförmigen Strichbalken. Nach oben in Gold wachsend ein schwarzes Mühlrad. Unten in Silber ein grüner Eichenast mit goldfarbener Frucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wellenförmige Strichbalken ist ein Symbol für den Fluss Nister, dessen Lauf heute die südliche Grenze der Gemarkung Hardt bildet. Das Mühlrad steht für die „Hardter Mühle“, welche bereits im Jahre 1239 bestanden haben soll. In ihrem Zusammenhang wurde Hardt erstmals urkundlich erwähnt. Heute gehört die Hardter Mühle allerdings politisch zur Gemarkung Hahn. Der Eichenast ist Symbol für die waldreiche Umgebung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
→ siehe [[Liste der Kulturdenkmäler in Hardt (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Montabaur]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 3|A&amp;amp;nbsp;3]] [[Köln]]–[[Frankfurt am Main]], etwa 27&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt, und &amp;#039;&amp;#039;[[Haiger]]/[[Burbach (Siegerland)|Burbach]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 45|A&amp;amp;nbsp;45]] [[Dortmund]]–[[Hanau]], etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
* Der nächstgelegene [[Intercity-Express|ICE]]-Halt ist der [[Bahnhof Montabaur]] an der [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]].&lt;br /&gt;
* Der Ort besaß an der heute stillgelegten [[Bahnstrecke Fehl-Ritzhausen–Erbach]] ab den 1950er Jahren einen Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ortsgemeinde Hardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;650 Jahre Hardt. 1332–1982. Eine Westerwaldgemeinde im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hardt 1982.&lt;br /&gt;
* Heimat- und Verkehrsverein Hardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Hardt 1932–2007.&amp;#039;&amp;#039; Hardt 2007.&lt;br /&gt;
* Michael Müller (Ed.): Chronik der Elementarschule zu Hardt. Hardt 2010.&lt;br /&gt;
* Stephan Schütz: Tourismus im Westerwald. Das Beispiel Hardt. Mainz 2010. (Examensarbeit)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-marienberg.de/verbandsgemeinde-gemeinden/ortsgemeinden-und-stadt/hardt/ Die Ortsgemeinde Hardt auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bad Marienberg]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14301234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4023421-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hardt Westerwald}}&lt;br /&gt;
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