<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hard_Edge</id>
	<title>Hard Edge - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hard_Edge"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hard_Edge&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T13:26:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hard_Edge&amp;diff=350474&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FriedeWie: Bindestriche ergänzt wegen der Durchkopplungs-Regel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hard_Edge&amp;diff=350474&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-18T15:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bindestriche ergänzt wegen der Durchkopplungs-Regel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Pornofilm siehe [[Hard Edge (Film)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hard Edge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch „Harte Kante“) ist eine Form und [[Stilrichtung]] der [[Malerei]] in der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]], die ab 1958 durch den US-amerikanischen Kunstkritiker [[Jules Langsner]] (1911–1967) ihren Namen bekam. Langsner hat den Begriff im Zusammenhang mit einer von ihm im Sommer 1959 organisierten Ausstellung im Los Angeles im County Museum verwendet, um damit die besondere &amp;#039;&amp;#039;nichtfigürliche&amp;#039;&amp;#039; (abstrakte) Darstellung zu kennzeichnen. Der Titel der Ausstellung lautete: &amp;#039;&amp;#039;Four Abstract Classicists&amp;#039;&amp;#039;. Die vier ausstellenden Künstler waren: [[Lorser Feitelson]], [[John McLaughlin (Maler)|John McLaughlin]], [[Frederick Hammersley]] und [[Karl Benjamin]]. Auf Grund des großen Erfolges wurde die Ausstellung 1960 auch in [[London]] gezeigt. Dort prägte der englische Kunstkritiker [[Lawrence Alloway]] den Begriff &amp;#039;&amp;#039;West-Coast-Hard-Edge&amp;#039;&amp;#039;. Damit war die Verbindung zu Künstlern wie [[Ellsworth Kelly]] und [[Kenneth Noland]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hard Edge bezeichnet damit eine Malerei, die nicht darstellend ist und sich keiner auf den ersten Blick sichtbaren [[Komposition (Kunst)|Kompositionslehre]] bedient. Es ist oftmals eine schablonenhafte, flächige, geometrische Malform mit harten Kanten und scharf gegeneinander abgegrenzten Farbaufträgen. Mit dem [[Colourfield Painting]] hat Hard Edge die großen Farbfelder gemeinsam. Sie ist (scheinbar) emotionslos und rational gesteuert, die Künstler hinterlassen bewusst keine individuellen [[Pinselspur]]en auf der Bildoberfläche, die Farben sind eher &amp;#039;&amp;#039;kalt&amp;#039;&amp;#039;. Im Regelfall haben Hard-Edge-Bilder kaum mehr als zwei oder drei verschiedene Farben. Gekennzeichnet ist die Malerei durch den großflächigen und scharf gegeneinander abgegrenzten Farbauftrag von „kalten“ Farben in geometrischen oder organischen Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gilt Hard Edge als „Gegenbewegung“ zum [[Abstrakter Expressionismus|Abstrakten Expressionismus]], bei dem die Bilder die Erlebnissituation des Künstlers wiedergeben.  Doch im Unterschied zu den fließenden Übergängen beim Colourfield Painting sind beim Hard Edge die Farbfelder hart und scharf voneinander abgegrenzt, worauf sich auch die Bezeichnung dieser Form der Malerei als Hard Edge bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine extreme Zuspitzung erfuhr die Hard-Edge-Malerei durch [[Frank Stella]], der diese mystisch-kontemplative Richtung des Abstrakten Expressionismus ab Mitte der 1960er Jahre durch seine vielseitig geformten Leinwände zur &amp;#039;&amp;#039;[[Shaped Canvas]]&amp;#039;&amp;#039;-Malerei weiterentwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Bocola: &amp;#039;&amp;#039;Timelines. Die Kunst der Moderne 1870–2000.&amp;#039;&amp;#039; Taschen, Köln 2001, ISBN 3-8228-1357-5, S. 92–99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Vertretern dieser Richtung in Amerika zählen [[Josef Albers]], [[Robyn Denny]], [[Al Held]], [[Robert Indiana]], [[Ellsworth Kelly]], [[Alexander Liberman]], [[Morris Louis]], [[Barnett Newman]], [[Kenneth Noland]], [[Deborah Remington]], [[Miriam Schapiro]], [[Leon Polk Smith]], [[Ad Reinhardt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meisterwerke der Kunst&amp;quot; /&amp;gt;, [[Mark Rothko]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meisterwerke der Kunst&amp;quot; /&amp;gt; und Frank Stella. Als Vertreter in Deutschland gelten [[Günter Fruhtrunk]], [[Georg Karl Pfahler]] und [[Christian Roeckenschuss]],&amp;lt;ref&amp;gt;André Lindhorst: [https://www.kulturexpress.info/2016/10/01/ein-vergessener-kuenstler-der-hard-edge-malerei/ &amp;#039;&amp;#039;Ein vergessener Künstler der Hard-Edge-Malerei: Christian Roeckenschuss&amp;#039;&amp;#039;], in: kulturexpress.info, 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1963 [[Winfred Gaul]], in den Jahren 1964 bis 1978 [[Günther C. Kirchberger]] sowie u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bernd Damke]] und [[Frank R. Werner]]. Viele dieser Maler werden auch der [[Farbfeldmalerei]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meisterwerke der Kunst&amp;quot;&amp;gt;„Hard Edge“ In: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke der Kunst. Malerei von A–Z.&amp;#039;&amp;#039; isis Verlag, Chur 1994; S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.guggenheim.org/artwork/movement/Hard-edge-painting Hard Edge-Bilder]&lt;br /&gt;
*[http://www.typokinetik.de/Hard%20Edge/FARBFELDMALEREI.HTM Hard Edge architectur as textur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung in der Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hard Edge| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FriedeWie</name></author>
	</entry>
</feed>