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	<title>Harchenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:12:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harchenburg&amp;diff=2806719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: HC: Entferne Kategorie:Kulturdenkmal in Leingarten</title>
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		<updated>2025-10-01T08:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Leingarten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Leingarten (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Leingarten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Harchenburg&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Alte Burg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Frühmittelalter&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Leingarten]]–Schluchtern&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/7.60&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/4.60&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 296.5&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harchenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Alte Burg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Spornburg]] auf einem {{Höhe|296.5|DE-NN|link=true}} hohen [[Felssporn|Bergsporn]] des [[Heuchelberg]]s in der Gemarkung [[Schluchtern]] der Gemeinde [[Leingarten]] im [[Landkreis Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]]. Bei der zweiteiligen ehemaligen Burganlage handelt es sich vermutlich um eine [[frühmittelalter]]liche [[Fliehburg]] mit Wällen und Gräben in einer Gesamtlänge von 185 m auf einer Fläche von 1,1 ha, 50 bis 70 m über der umliegenden Talsohle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des Jahres 1444 wird „Harchenburg“ als Ortsbezeichnung erwähnt. Die erste namentliche Erwähnung als Burganlage stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. 1901 beschäftigte sich der Heilbronner Altertumsforscher &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred Schliz]]&amp;#039;&amp;#039; erstmals ausführlicher mit der Harchenburg. Er unternahm kleinere Grabungen und fertigte eine Skizze. Die innere Befestigung schien ihm aus einer mit Erde bedeckten [[Trockenmauerwerk|Trockenmauer]] zu bestehen; er hielt sie für einen [[Ringwall]] aus der [[Bronzezeit|Bronze-]] oder [[Hallstattzeit]]. Im Wall der Vorbefestigung fand er Steine und Mörtel. Die Harchenburg war deshalb für ihn der [[mittelalter]]liche Einbau einer Adelsburg in einen [[Urgeschichte|prähistorischen]] Ringwall. 1910 datierte &amp;#039;&amp;#039;G. A. Kolb&amp;#039;&amp;#039; die Harchenburg wie Alfred Schliz ins [[Hochmittelalter|hohe Mittelalter]], aber er sah in ihr keine Adelsburg, sondern eine [[Fliehburg]]. 1937 hielt &amp;#039;&amp;#039;Günter Beiler&amp;#039;&amp;#039; die gesamte Anlage für eine [[frühmittelalter]]liche Fliehburg. 1957 versuchte der Heilbronner Rektor &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Mattes (Heimatforscher)|Wilhelm Mattes]]&amp;#039;&amp;#039; die Fragen nach Entstehungszeit und Funktion der Burg durch [[Archäologie|archäologische]] Untersuchungen zu klären. Außer wenigen [[Römisches Reich|römerzeitlichen]] und mittelalterlichen Fundstücken und einigen [[neuzeit]]lichen [[Sandstein]]platten entdeckte er nichts. Mattes sah in der Harchenburg eine wegen der [[Ungarneinfälle]] im 10. Jahrhundert von den umliegenden Orten [[Leingarten|Schluchtern]], [[Schwaigern]] und [[Leingarten|Großgartach]] gemeinsam angelegte und genutzte Fliehburg. 2001 hielt &amp;#039;&amp;#039;Rainer Kunze&amp;#039;&amp;#039; eine im 11. Jahrhundert, in der Zeit des [[Investiturstreit]]s, errichtete Burg für wahrscheinlich, weil die sichelförmigen Wallgräben der Harchenburg typologisch in die [[Salier]]zeit (1024–1125) gehören. In der einschlägigen Literatur und den [[Archiv]]alien gibt es keinen Hinweis auf den möglichen Erbauer einer Adelsburg. Die Ortsliteratur hält daher – wie Wilhelm Mattes – die Harchenburg für eine im 10. Jahrhundert errichtete Fliehburg. Im Verzeichnis von [[Kulturdenkmal]]en im [[Regionalverband Heilbronn-Franken]] ist die Harchenburg 2003 als [[Urgeschichte|vorgeschichtliche]] oder frühmittelalterliche Wallanlage aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
An der schmalsten Stelle des Geländerückens, der die Harchenburg mit dem Heuchelberg verbindet, zeugt die Vorbefestigung, ein heute sehr verflachter Wallgraben, von der Sicherung des Zugangs zum Bergsporn. In südwestlicher Richtung liegt in einem Abstand von 150&amp;amp;nbsp;Meter eine von Hang zu Hang geführte, 10 bis 14&amp;amp;nbsp;Meter breite, leicht gebogene [[Abschnittswall|Abschnittsbefestigung]] aus Wall und vorgelagertem [[Burggraben|Graben]]. Sie sicherte den Zugang zur [[Vorburg]]. Am Süd- und Nordhang schließt der Wall an eine als Böschung angelegte Randbefestigung an. Mit einer Innenfläche von rund 70&amp;amp;nbsp;Meter Länge und einer Breite von etwa 55&amp;amp;nbsp;Meter stößt die Vorburg unmittelbar auf die 20&amp;amp;nbsp;Meter breite Abschnittsbefestigung der [[Kernburg|Hauptburg]], die vermutlich ursprünglich von der Randbefestigung der Vorburg umgeben war, dem bei Schliz erwähnten Ringwall. Mit ihrer rundlich-ovalen Form ist die Innenfläche der Hauptburg 85&amp;amp;nbsp;Meter lang und bis zu 50&amp;amp;nbsp;Meter breit. Der Wall der Abschnittsbefestigung schließt auf der Nordseite an die Hangbefestigung an, die nach etwa 40&amp;amp;nbsp;Meter endet. Bis zur Bergspitze hin und auf der Südseite ist der Randbereich der Anlage durch Umbau und zahlreiche Abgrabungen in der Neuzeit verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Morrissey, Dieter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Harchenburg bei Leingarten-Schluchtern.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Morrissey, Dieter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Wallanlagen im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Das Burgmal bei Heilbronn, der Michaelsberg bei Gundelsheim, die Frankenschanze bei Leingarten-Großgartach, die Harchenburg bei Leingarten-Schluchtern, das Hörnle bei Brackenheim-Dürrenzimmern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Atlas archäologischer Geländedenkmäler in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und frühgeschichtliche Befestigungen.&amp;#039;&amp;#039; H. 17). Konrad Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2087-5, S. 53–68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aspectus-novus.de/verleihmodelle.html Fiktives Modell der Harchenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/mittelalter/burgen/burgentypen/ Bilder und Grundriss Harchenburg] 2. Fliehburgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Stadt und Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Heilbronn|Harchenburg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Strom- und Heuchelberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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