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	<title>Harbke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harbke&amp;diff=34716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadhuey: /* Verkehr */ Eurovelo</title>
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		<updated>2026-03-27T13:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Eurovelo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DE-ST 15-0-83-275 Harbke COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52.18777&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11.04636&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Harbke in BK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Börde&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Obere Aller&lt;br /&gt;
|Höhe              = 137&lt;br /&gt;
|PLZ               = 39365&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039406&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15083275&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE HKE&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Zimmermannplatz 2&amp;lt;br /&amp;gt;39365 Eilsleben&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gemeinde-harbke.de/ www.gemeinde-harbke.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Werner Müller&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Harbke-Sammlung Duncker (5362186).jpg|mini|hochkant=1.2|Lithographie des [[Schloss Harbke|Schlosses Harbke]] von 1857–59, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grauer Hof Harbke.JPG|mini|Grauer Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harbke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde befindet sich unmittelbar an der Landesgrenze zu [[Niedersachsen]]. Sie liegt im Ost-[[Lappwald]] wenige Kilometer südlich der niedersächsischen Kreisstadt [[Helmstedt]]. Die Stadt [[Oschersleben]] liegt etwa 20 km südöstlich. Der [[Lappwaldsee]] im Nordwesten gehört teilweise zum Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:&lt;br /&gt;
* Harbke Autobahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vom 11. bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Harbke wurde 1040 erstmals urkundlich erwähnt und änderte seinen Namen über „Hartbike“, „Hartbeke“ und „Harpke“ bis zum heutigen Harbke (hardt = Wald; bek = Bach). Im Jahr 1308 übernahmen Bertram und Ludolf von [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|Veltheim]] die [[Grundherrschaft]] im Ort und begründeten damit eine Stammlinie, die die nächsten 637 Jahre bestimmend wurde. Unter ihrer Herrschaft entstanden das [[Schloss Harbke]], die Kirche, der Schlosspark mit angrenzendem Lustwald sowie viele heute noch erhaltene Fachwerkbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1572 wurde die Obere Schloss- und Pfarrkirche St. Levin gebaut. Zur Erinnerung an den Erbauer wurde sie mit einem Epitaph geschmückt, das Achaz von Veltheim und seine Gemahlin, Margarete [[von Saldern]], mit 32 Ahnenwappen zeigt. Der Turm wurde 1719 angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1731 wurden alle Wirtschaftsgebäude des Ritterguts (der ehemaligen Wasserburg), mit Ausnahme des Wohnbereiches des Schlosses, durch ein Großfeuer vernichtet. Der Wiederaufbau erfolgte 1751 bis 1759 durch den braunschweigisch-wolfenbütteler herzoglichen Landbaumeister [[Martin Peltier de Belfort]]. Im Jahr 1744 begannen die ersten Anpflanzungen im Harbker Schlosspark, die später unter dem Botaniker [[Johann Philipp Du Roi|Johann Philipp du Roi]] eine große Bekanntheit erlangten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Harbke5.htm Braunschweig-Touren: Harbke]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Alexander von Humboldt]] besuchte die Anlage im Frühjahr 1789.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Die Jugendbriefe Alexander von Humboldts, 1787–1799 |Hrsg=Ilse Jahn und Fritz K. Lange |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Akademie Verlag |Ort=Berlin |Datum=1973 |ISBN= |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1791 wurde Harbke zu einem Schauplatz der [[Studentenunruhen an der Universität Helmstedt]]. In einem Konflikt mit der Handwerkerschaft der Stadt Helmstedt und der Universitätsleitung verließen am 17.&amp;amp;nbsp;Februar etwa hundert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Stefan Brüdermann]] |Titel=Der Göttinger Studentenauszug 1790. Handwerkerehre und akademische Freiheit |Verlag=Wallstein |Ort= Göttingen |Datum=1991 |Seiten=51| ISBN=3-89244-020-4 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Studenten die Universitätsstadt und nahmen nach ihrem [[Auszug (Universitätsgeschichte)|Auszug]] für zwei Wochen in Harbke Quartier. Dort fanden auch die Vermittlungsgespräche statt, die am 2.&amp;amp;nbsp;März 1791 zur Rückkehr der Studenten nach Helmstedt führten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Objartel |Titel= Sprache und Lebensform deutscher Studenten im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert |Verlag=de Gruyter |Seiten=29 |Ort= Berlin |Datum=2016 |ISBN=978-3-11-045399-7 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich eines Besuches 1805 beim Helmstedter Universitätsprofessor und „Wundermann“ [[Gottfried Christoph Beireis]], dem Hausarzt derer von Veltheim, wurde [[Johann Wolfgang von Goethe]] auf dem Schloss zu Harbke eingeführt. 1842 wurde auf Veranlassung des Grafen Röttger von Veltheim der erste [[Braunkohle]]-Schacht in Harbke niedergebracht. Damit wurde der Grundstein für fast 150 Jahre Braunkohlen-Industrie im [[Helmstedter Revier]] in und um Harbke gelegt. Harbke galt nicht zuletzt als Hauptrevier des [[Räuberhauptmann Rose|Räuberhauptmanns Rose]] („Den Riecken nehm ick’t, den Armen jew ick’t“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1909 wurde das [[Kraftwerk Harbke]] in Betrieb genommen. 1990 wurde es stillgelegt, später abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der Hauptteil des [[Gutsbezirk]]s Harbke mit der Landgemeinde Harbke (Hauptteil) vereinigt. Ein kleiner Teil kam zur Landgemeinde Beendorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1928 |Seiten=226 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde [[Wulfersdorf (Helmstedt)|Wulfersdorf]] nach Harbke eingemeindet, die Ortschaft fiel jedoch bereits wenige Jahre darauf dem [[Braunkohletagebau]] zum Opfer und wurde abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1990 befand sich in nur etwa zwei Kilometer Entfernung von Harbke die [[Innerdeutsche Grenze]]. 1949 wurde für die Unterbringung der an der Grenze und dem Grenzübergang eingesetzten staatlichen Bediensteten und ihrer Familien der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Autobahn&amp;#039;&amp;#039; mit Kaserne und Dienstgebäuden, Kulturhaus, Kino und Gaststätte errichtet. Dieser Bereich konnte nur mit Sondergenehmigung betreten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-harbke.de/seite/185360/ot-autobahn.html Internetauftritt der Gemeinde Harbke zum Ortsteil Autobahn], abgerufen am 20. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. Mai 1952 wurde die Grenze von der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] vollständig abgeriegelt, was erhebliche negative Auswirkungen auf die Harbker Wirtschaft hatte. Infolgedessen wurde im Sommer 1952 ein Teil der Bergarbeiter aus dem Raum Harbke in das [[Mitteldeutsches Braunkohlerevier|Sächsische Braunkohlengebiet]] umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Pohlendt: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Helmstedt.&amp;#039;&amp;#039; Bremen-Horn 1957, S. 85, 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1978 bis 1986 wurde im Grenzbereich aufgrund besonderer Verträge mit der Bundesrepublik erneut Braunkohle gefördert, siehe [[Tagebau Wulfersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 lag Harbke im [[Kreis Oschersleben]] (1952 bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Magdeburg]], dann im Land Sachsen-Anhalt). Nach der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] gehörte die Gemeinde zum [[Bördekreis]], seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] ist sie Teil des [[Landkreis Börde|Landkreises Börde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1.660&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Müllers Großes Deutsches Ortsbuch. Vollständiges Gemeindelexikon.&amp;#039;&amp;#039; Post- und Ortsbuchverlag, Barmen-Nächstebreck 1926, S. 349&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1973 || 2.450&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ortslexikon der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Staatsverlag der DDR, Berlin 1974, S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1.812&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.856&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1.735&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1.896&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1.790&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1.797&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1.756&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1.776&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1.748&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1990: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011]] zeigte, dass die große Mehrheit der Harbker Bevölkerung keiner Religionsgemeinschaft angehört. Etwa zehn Prozent gehörten der evangelischen und etwa vier Prozent der römisch-katholischen Kirche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Harbke besteht aus 12 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 61,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.landkreis-boerde.de/20240609/150835053/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=263&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-309_id_603 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/3/8/1/3/0/GR_Harbke_19_gepr_ft.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;7&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 50,4 % || 7 || 70,7 % || 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 38,9 % || 4 || 20,4 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Marc Behrens || – || – || {{0}}8,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Ronny Bulla || {{0}}7,6 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Gunther Tell || {{0}}3,1 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1995–2009: Gunther Tell&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abschied-nehmen.de/traueranzeige/gunther-tell |titel=Traueranzeige |werk=abschied-nehmen.de |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2009: Werner Müller (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/oschersleben/ehrennadel-ruhrt-werner-muller-zu-tranen-670798 |titel=Ehrennadel rührt Werner Müller zu Tränen |werk=[[Volksstimme]] |datum=2015-06-19 |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller wurde bei der Bürgermeisterwahl am 13. März 2016 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/gk/statistik/gem/s/g.15083275.chart.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 13. März 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. März 2023 wurde er ohne Gegenkandidat mit 100 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/8527176682d41db1f25dd2b0bbd837b418060/endgueltiges_wahlergebnis.pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 12. März 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 24. November 1997 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geviert; Feld 1: in Silber ein schrägrechter gestümmelter, roter Lindenast mit einem Knorren (oben) und zwei Blättern (1:1); Feld 2: in Gold ein mit zwei silbernen Fäden belegter schwarzer Balken; Feld 3: in Blau zwei steigende, an den Stielen verbundene goldene Ähren; Feld 4: in Silber ein gekreuztes schwarzes Bergmannsgezähe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der Gemeinde sind Rot–Silber (Weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweig entspricht dem Familienwappen der [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Veltheim]] als Besitzer von Harbke, die Ähren verweisen auf die Landwirtschaft in der Region. [[Schlägel und Eisen]] stehen für den bis 1990 betriebenen Bergbau. Die schwarzen und weißen Streifen kennzeichnen die beiden Linien der Familie von Veltheim, deren Wirken Harbke über Jahrhunderte geprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Rot–Weiß gestreift mit dem aufgelegten Wappen der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harbke Kirche Josef.jpg|mini|[[St. Josef (Harbke)|Katholische Kirche St. Josef]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Levin Harbke.JPG|mini|hochkant|Evangelische Kirche St. Levin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gemeinde befindlichen Kulturdenkmale sind in der [[Liste der Kulturdenkmale in Harbke]] eingetragen, die Bodendenkmale in der [[Liste der Bodendenkmale in Harbke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Evangelische [[St. Levin (Harbke)|Kirche St. Levin]], benannt nach [[Lebuin]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kirchspiel-hoetensleben.de/html/harb/harbkehome.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;, an der Goethestraße, 1572 auf den Grundmauern der abgerissenen Vorgängerkirche erbaut, 1718/19 um einen Glockenturm bereichert mit historisch wertvoller und zu 95 % im Originalzustand erhaltener [[Gottfried Fritzsche|Fritzsche]]-[[Christoph Treutmann|Treutmann]]-Orgel von 1622/1728&lt;br /&gt;
* [[Römisch-katholische Kirche|Katholische]] [[St. Josef (Harbke)|Kirche St. Josef]], benannt nach [[Josef von Nazaret]], 1913 erbaut, befindet sich am Thymiansberg, seit 2011 nur noch selten für Gottesdienste genutzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/1148865_Stilles-Gotteshaus-Glocke-ist-nach-100-Jahren-einziges-Lebenszeichen.html |titel=Stilles Gotteshaus |hrsg=www.volksstimme.de |zugriff=2019-09-06 |archiv-datum=2019-09-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190906161438/https://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/1148865_Stilles-Gotteshaus-Glocke-ist-nach-100-Jahren-einziges-Lebenszeichen.html |offline=ja |archiv-bot=2025-06-19 11:34:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schloss Harbke|Schlossruine Harbke]], im 14. Jahrhundert errichtet, Herrschaftssitz der Familie Veltheim, zu Zeiten der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ungenutzt und verfallen&lt;br /&gt;
* Schlosspark mit seltenen Bäumen, darunter dem ältesten [[Ginkgo]] Deutschlands, der 1758 gepflanzt wurde und aus zwei männlichen Teilen besteht, die im Stamm zusammengewachsen sind, wobei dem hinteren Stamm ein weiblicher Ast aufsitzt. Der Park ist Teil des Projektes [[Gartenträume Sachsen-Anhalt]] und wurde 2007 weitgehend rekonstruiert.&lt;br /&gt;
* Orangerie, 1830/31 im neugotischen Stil erbaut, beherbergt seit 2007 von Frühjahr bis Herbst ein Ausflugscafé. Nahebei findet sich die „chinesische Mauer“ mit einer Skulptur der römischen Göttin der Baumfrüchte [[Pomona (Göttin)|Pomona]].&lt;br /&gt;
* „Ginkgo-Patt“ (Rundgang durch das Dorf, gekennzeichnet mit dem Ginkgo-Blatt), führt unter anderem zum „Grauen Hof“, der, um 1600 erbaut, der Gutsherrschaft als Gericht diente und heute die Harbker Museumsstuben beherbergt. Seine klobigen und verzierten Eichenholzbalken sind sehenswert.&lt;br /&gt;
* „Turmruine“, rund 15 m hoch, 1848 bis 1858 im Lustwald auf Initiative von [[Graf Werner von Veltheim]], dem Vater von [[Werner von Veltheim]], entstanden&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-harbke.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=138944 &amp;#039;&amp;#039;Turmruine.&amp;#039;&amp;#039;] gemeinde-harbke.de, abgerufen am 15. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie steht auf einem Bergsporn, wurde 2004 und 2019 restauriert und ist seit 2018 durch eine [[Sichtachse]] vom Niveau des Schlossparks aus gut wahrnehmbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronny Schoof: [https://www.volksstimme.de/lokal/oschersleben/sehenswuerdigkeit-turmruine-ist-wieder-ein-blickfang &amp;#039;&amp;#039;Sehenswürdigkeit Turmruine ist wieder ein Blickfang.&amp;#039;&amp;#039;] [[Volksstimme]] vom 21. Februar 2018, abgerufen am 15. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Lüer: [https://www.neue-helmstedter.de/2019/05/31/von-der-turmruine-zum-kulturort/ &amp;#039;&amp;#039;Von der Turmruine zum Kulturort.&amp;#039;&amp;#039;] neue-helmstedter.de vom 31. Mai 2019, abgerufen am 15. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die [[Bundesstraße 245a]] zwischen [[Helmstedt]] und [[Halberstadt]]. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Marienborn/Helmstedt&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 2|A 2]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ortsteil Harbke Autobahn verläuft der &amp;#039;&amp;#039;[[Iron Curtain Trail (EV13)]]&amp;#039;&amp;#039;, der als [[Kulturroute des Europarats]] zu den bedeutendsten Fernradwegen in Europa ([[EuroVelo]]) zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Bahnhof ist &amp;#039;&amp;#039;Marienborn&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Josias von Veltheim]] (1696–1747), königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischer Kammerjunker&lt;br /&gt;
* [[August von Veltheim]] (1741–1801), Mineraloge&lt;br /&gt;
* [[Röttger von Veltheim]] (1781–1848), Gutsherr&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Reuter (Förster)|Friedrich Reuter]] (1801–1872), Oberförster&lt;br /&gt;
* [[August Ludwig von Rochau]] (1810–1873), Publizist&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schrader (Pädagoge)|Wilhelm Schrader]] (1817–1907), Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Werner von Saldern]] (1852–1930), preußischer Landrat, Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Lüddecke]] (1861–1926), sächsischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Paul Z’dun]] (1904–1981), „komischer Radfahrer“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Harbke verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Quitzow]] (1366–1417), [[Raubritter]], lebte in Harbke&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Brakebusch]] (* 1954), Politikerin (CDU), Gemeinderatsmitglied in Harbke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-harbke.de/ Gemeinde Harbke]&lt;br /&gt;
* [https://www.obere-aller.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=40938 Gemeinde Harbke bei der Verbandsgemeinde Obere Aller]&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Harbke5.htm Braunschweig-Touren: Harbke]&lt;br /&gt;
* Beitrag über den [http://www.monumente-online.de/08/04/streiflichter/08_Harbke_St._Levin.php Ginkgobaum und St. Levin] in Harbke bei  Monumente Online&lt;br /&gt;
* [http://heraldik-unterwegs.berlinerwappen.de/?page_id=1501 &amp;#039;&amp;#039;Schloss, Orangerie und Kirche in Harbke&amp;#039;&amp;#039;]. In: Heraldik-unterwegs – Wappen im öffentlichen Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Börde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4540069-6|VIAF=247828363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harbke| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1040]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadhuey</name></author>
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