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	<title>Harbarnsen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harbarnsen&amp;diff=393426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindename          = Lamspringe&lt;br /&gt;
|Ortswappen            = Wappen Harbarnsen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad           = 51/59/30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad            = 9/57/36/E&lt;br /&gt;
|Bundesland            = DE-NI&lt;br /&gt;
|Höhe                  = 164 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
|Fläche                = 7.63&lt;br /&gt;
|Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner             = 295&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2023-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lamspringe-tourismus.de/tourist-info-lamspringe-2/ |titel=Einwohnerzahl der Ortschaften |werk=Webauftritt |hrsg=Tourist-Info der Gemeinde Lamspringe |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum   = 2016-11-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1         = 31195&lt;br /&gt;
|Vorwahl1              = 05060&lt;br /&gt;
|Poskarte              = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Bild                  = Harbarnsen 008.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung     = Ehemaliger Bahnhof Harbarnsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harbarnsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Lamspringe]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Hildesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Harbarnsen liegt südwestlich von [[Bad Salzdetfurth]] in einer ackerbaulich geprägten [[Börde]]landschaft zwischen den folgenden Höhenzügen: der [[Sackwald]] im Westen und die [[Harplage]] im Osten sowie der [[Heber (Höhenzug)|Heber]] im Süden. An Harbarnsen grenzen im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, [[Sehlem (Lamspringe)|Sehlem]], [[Neuhof (Lamspringe)|Neuhof]], [[Woltershausen]], [[Everode]] und [[Adenstedt]], die ebenfalls alle zum Landkreis Hildesheim gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Harbarnsen gehörte von 1974 bis 2016 auch der Ort [[Irmenseul]] am Unterhang des Sackwalds, bei dem sich an einem aufgelassenen Steinbruch am „Schiefen Berg“ auf flachgründigen Kalkverwitterungsböden das etwa zweieinhalb Hektar große Naturschutzgebiet [[Halbtrockenrasen bei Irmenseul]] befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nsg&amp;quot;&amp;gt;Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz: [http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C37188732_N5512611_L20_D0_I5231158.html &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet HA&amp;amp;nbsp;123 Halbtrockenrasen bei Irmenseul.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes als „Haribernessum“ als [[Corvey]]er Grundbesitz, die auf das Jahr 822 datiert ist, handelt es sich um eine Fälschung aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsende&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.harbarnsen.de/UWE/gut.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Rittergut Harbarnsen&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-14 00:43:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1627 kam es infolge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] in Harbarnsen, ebenso wie in benachbarten Siedlungen, zu einer Hungersnot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsengeschichte&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lamspringe.de/index.phtml?La=1&amp;amp;sNavID=1738.32&amp;amp;mNavID=1738.5&amp;amp;object=tx|1738.74.1 &amp;#039;&amp;#039;Samtgemeinde Lamspringe &amp;gt; Gemeindeportrait &amp;gt; Geschichte &amp;gt; Harbarnsen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besaßen die im Dienste des Klosters Corvey stehenden Herren von Steinberg das Dorf Harbarnsen, in deren Eigentum das bis heute ortsbildprägende [[Gut Harbarnsen]] 1742 nach zwischenzeitlicher Verpfändung erneut überging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsengeschichte&amp;quot; /&amp;gt; In die [[Rittermatrikel]] eingetragen wurde Harbarnsen 1731. Es wurde dadurch zum [[Rittergut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsende&amp;quot; /&amp;gt; 1750 wurde erstmals gewerblich [[Spirituosen|Schnaps]] auf Harbarnsen gebrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsengeschichte&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert blieb der Familienname „Steinberg“ mit dem Gut verbunden. Wilhelm-Ernst von Cramm als Sohn von Jutta Freifrau von Cramm, geborene Steinberg und Bruder von [[Gottfried von Cramm]] erbte das Gut. Nach dem Zweiten Weltkrieg bezog er die Anlage und machte sie als [[Brennerei]]gut des „Crammschen Weizenkorns“ überregional bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsende&amp;quot; /&amp;gt; Es galt mit 6000&amp;amp;nbsp;Hektoliter jährlicher Alkoholerzeugung als eine der größten  Kornbrennereien in Deutschland. In den 1980er Jahren wurde die Brennerei wegen Absatzrückgang aufgegeben und das Anwesen mit seinen Ländereien wurde 1988 veräußert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsende&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsengeschichte&amp;quot; /&amp;gt; Der Gutshof mit umliegendem Park wird seither vor allem als Reitanlage und [[Lewitzer]]-Gestüt bewirtschaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsende&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Harbarnser [[Michaeliskirche (Harbarnsen)|Michaeliskirche]] wurde 1821 errichtet. Zuvor wurden für Gottesdienste eine Dorfkapelle und die 1648 erbaute „Hofkirche“ auf dem Gut genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsengeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zählte Harbarnsen 303 Einwohner und verfügte neben der Brennerei über eine Molkerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Keil: &amp;#039;&amp;#039;Neumanns Orts- und Verkehrslexikon.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1905, S.&amp;amp;nbsp;393 u. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am östlichen Rand des Ortes wurde ein Bahnhof der am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1902 fertiggestellten [[Lammetalbahn]] von Hildesheim nach [[Bad Gandersheim]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Helbig: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Lammetalbahn&amp;#039;&amp;#039;, Fahrgastverband PRO BAHN e.&amp;amp;nbsp;V., o.&amp;amp;nbsp;J., S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bahnhof Harbarnsen wurde 1975 geschlossen, da der Streckenabschnitt von Bodenburg nach Bad Gandersheim stillgelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Helbig: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Lammetalbahn&amp;#039;&amp;#039;, Fahrgastverband PRO BAHN e.&amp;amp;nbsp;V., o.&amp;amp;nbsp;J., S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bahnhofsgebäude wurde in ein Wohnhaus umgewandelt und ist in der Straße „Am Bahnhof“ heute noch zu sehen. Auf der ehemaligen Eisenbahntrasse, die im Bereich von Harbarnsen stellenweise noch gut zu erkennen ist, entstand ein Wanderweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1343 &amp;#039;&amp;#039;Hermann Herbernsen&amp;#039;&amp;#039;, 1458 &amp;#039;&amp;#039;Harbarnßen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harbarnsen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herbernßen&amp;#039;&amp;#039;, 1469 &amp;#039;&amp;#039;Herbernsen&amp;#039;&amp;#039;, 1470 &amp;#039;&amp;#039;Herbernsen&amp;#039;&amp;#039;, 1492 &amp;#039;&amp;#039;Herbernsen&amp;#039;&amp;#039; und um 1506 &amp;#039;&amp;#039;Herbersen&amp;#039;&amp;#039;. [[Hermann Adolf Lüntzel]] vermerkt es 1858 auf seiner Karte für die „Diöcese Hildesheim um das Jahr 1000“ als &amp;#039;&amp;#039;Haribernessun&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/495_of_%27Die_%C3%A4ltere_Di%C3%B6cese_Hildesheim._..._Mit_zwei_Charten%27_%2811013407776%29.jpg |titel=Die Gau-Eintheilung der Diöcese Hildesheim um das Jahr 1000 |abruf=2022-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist eine Bildung mit dem Personennamen-Element „Harja, Heribern und Harper“. Der Personenname ist möglicherweise aus „Heribero“ entstanden. Die Grundform des Ortsnamens ist wohl „Haribernes-husen“, also „Siedlung eines Heri-ber(n)-“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamenforscher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Gebietsreform in Niedersachsen]] wurde am 1.&amp;amp;nbsp;März 1974 die Gemeinde Irmenseul eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;irmenseulgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lamspringe.de/index.phtml?La=1&amp;amp;sNavID=1738.32&amp;amp;mNavID=1738.5&amp;amp;object=tx%7C1738.75.1 |wayback=20200723070750 |text=&amp;#039;&amp;#039;Samtgemeinde Lamspringe &amp;gt; Gemeindeportrait &amp;gt; Geschichte &amp;gt; Irmenseul.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-19 11:20:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden Harbarnsen, [[Neuhof (Lamspringe)|Neuhof]], Lamspringe, [[Sehlem (Lamspringe)|Sehlem]] und [[Woltershausen]] der aufgelösten [[Samtgemeinde Lamspringe]] wurden am 1.&amp;amp;nbsp;November 2016 zur neuen Gemeinde [[Lamspringe]] vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neubildung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Auf kommunaler Ebene wird der Ortsteil Harbarnsen vom [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] aus Lamspringe vertreten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Lamspringe#Politik|titel1=Lamspringe – Politik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Die [[Ortsvorsteher]]in von Harbarnsen ist Katja Schoner (SPD).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsvorsteher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Entwurf des [[Kommunalwappen]]s der ehemals selbstständigen Gemeinde Harbarnsen stammt von dem [[Wappenkünstler|Heraldiker]] und Wappenmaler [[Gustav Völker]], der sämtliche Wappen in der [[Region Hannover]] entworfen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappenbuch&amp;quot; /&amp;gt; Der Gemeinde wurde das Wappen am 31.&amp;amp;nbsp;März 1939 durch den [[Oberpräsident]]en der [[Provinz Hannover]] verliehen. Der [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] aus Alfeld überreichte es am 6.&amp;amp;nbsp;Juli desselben Jahres.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Im [[Silber#Heraldik|silbernen]] [[Wappenschild|Schild]] ein [[Rot#Heraldik|roter]] [[Pfahl (Heraldik)|Pfahl]], belegt mit einem aufrechtstehenden silbernen [[Stangenwaffe (Heraldik)|Knebelspieß]]. Rechts und links vom Pfahl je ein sechsspeichiges rotes [[Rad (Heraldik)|Sonnenrad]].&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Literatur |Autor=[[Wilhelm Barner]] |Titel=Wappen und Siegel des Kreises Alfeld |TitelErg=Neubindung |Verlag=Lax GmbH&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG |Ort=Hildesheim |Datum=1998 |Online=[http://www.hege-elze.de/system/files/Barner%20Wappen%20und%20Siegel%20Textteil.pdf Digitalisat] des Textteils der Erstauflage von 1940 |Format=PDF |KBytes=10000 |Abruf=2019-06-10}}&lt;br /&gt;
|ref = &amp;quot;Barner&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Begründung = Harbarnsen liegt inmitten einer mythenreichen Landschaft. Noch weiß man im Volk viel von „[[Hödeken|Hödeke]]“, dem Poltergeist der [[Burg Winzenburg|Winzenburg]] und des [[Rennstieg (Sackwald)|Rennstiegs]], zu erzählen, und der „Wilde Jäger“ treibt noch immer in der Gegend sein Wesen; der Flurname „Hackelberg“ in der Gemarkung Harbarnsen weist auch auf ihn hin. Aus diesem Grunde erkor sich die Gemeinde [[Odin|Wodans]] heilige Lanze zum Symbol und fügte als germanische Gottzeichen die Sonnenräder hinzu.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-03-10-Harbarnsen.jpg|mini|hochkant|[[Michaeliskirche (Harbarnsen)|Michaeliskirche]] in Harbarnsen]]&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten von historischem Interesse sind in Harbarnsen mehrere alte [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] sowie das [[Gut Harbarnsen]], ehemaliger Besitz derer von [[Cramm]]. Die evangelische Michaeliskirche in Harbarnsen ist ein Bruchsteinbau, über dessen Portal eine Inschrift das Jahr 1821 als Baujahr angibt. In der Kirche steht ein Kanzelaltar aus der Zeit um 1800 mit einigen spätgotischen Figuren, die um 1500 angefertigt sein könnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot; /&amp;gt; In der Südmauer außen fällt eine [[Relief]]platte aus rötlichem Sandstein auf, auf der die [[Trinität]] dargestellt ist. Eine Inschrift gibt das Jahr 1648 als Jahr der Entstehung an sowie die Namen der beiden Stifter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harbarnsen 1991 retouched.jpg|mini|Ortseinfahrt Harbarnsen mit Brennereigebäuden 1991]]&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Bereits 1898 wurde in Harbarnsen eine [[Molkerei|Genossenschaftsmolkerei]] gegründet, die in den 1960er und 1970er Jahren als [[Weichkäse]]rei insbesondere mit der [[Camembert (Käse)|Camembert]]-Sorte „St.&amp;amp;nbsp;Hubertus“ bundesweit bekannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsengeschichte&amp;quot; /&amp;gt; Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde die Molkerei jedoch stillgelegt und der Betrieb auf [[Milchpulver|Milchtrocknung]] umgestellt (Milchtrocknung Südhannover eG).&amp;lt;ref name=&amp;quot;harbarnsengeschichte&amp;quot; /&amp;gt; 1986 wurde dann das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;biolac&amp;#039;&amp;#039; gegründet, ein Tochterunternehmen der Molkereigenossenschaft „Milchtrocknung Südhannover“ und des international agierenden Milchkonzerns [[Arla Foods]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;biolac&amp;quot; /&amp;gt; Am Standort Harbarnsen wird seither die im norddeutschen Raum bei der Käseproduktion anfallende [[Molke]] (jährlich über 800.000&amp;amp;nbsp;Tonnen) zu [[Lactose]] und [[Molkenprotein]]en verarbeitet und anschließend europaweit vertrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biolac&amp;quot; /&amp;gt; Die biolac-Anlagen befinden sich östlich des Harbarnser Ortskerns am alten Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Harbarnsen ist über Kreisstraßen an die [[Bundesstraße 243]] angeschlossen. Eine von [[Hildesheim]] über [[Bad Salzdetfurth]] und [[Bodenburg]] bis Lamspringe (und weiter bis [[Bad Gandersheim]]) überwiegend im Stundentakt verkehrende Buslinie der [[Regionalverkehr Hildesheim]] GmbH hält sowohl in Harbarnsen als auch in Irmenseul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren eingestellt wurde der Verkehr auf der [[Lammetalbahn]], deren Strecke den ehemaligen Bahnhof Harbarnsen&amp;lt;ref name=&amp;quot;bhf&amp;quot;&amp;gt;Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://home.arcor.de/stillg/Strecken/Lam/Lam2/lam2.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bodenburg–Bad Gandersheim (22,5&amp;amp;nbsp;km).&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-14 00:43:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter anderem an Bad Salzdetfurth und Bad Gandersheim angebunden hatte. Ein Teil des ehemaligen Gleisbetts in Harbarnsen wurde vollständig zurückgebaut und ist im Gelände kaum mehr erkennbar, andere Teile sind als Wegeverbindungen erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bhf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchs östliche Gemeindegebiet verlief seit den 1980er Jahren die [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]] mit der 690 m langen [[Talbrücke Kassemühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lamspringe.de/ Website der Gemeinde Lamspringe]&lt;br /&gt;
* [http://www.gut-harbarnsen.de/index-Dateien/Rittergut.htm Das Rittergut Harbarnsen: Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;biolac&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Webarchiv&lt;br /&gt;
 |text=&amp;#039;&amp;#039;biolac – Milchinhaltsstoffe für die Nahrungsmittelindustrie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |url=http://www.biolac.de/APPL/FI/FI129/FI129CFG.NSF/AllPDF/Biolac_brochure/$FILE/Biolac_brochure.pdf&lt;br /&gt;
 |wayback=20131029225905}} (Unternehmensbroschüre; PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Georg Dehio]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen, Niedersachsen&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Dehio Vereinigung&lt;br /&gt;
 |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=München/Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1992&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-422-03022-0&lt;br /&gt;
 |Seiten=647}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/Archiv/GVAuszugJ/31122015_Auszug_GV.xls?__blob=publicationFile&lt;br /&gt;
 |titel=Gemeinden in Deutschland nach Fläche, Bevölkerung und Postleitzahl&lt;br /&gt;
 |werk=Webseite Destatis&lt;br /&gt;
 |hrsg=Statistisches Bundesamt&lt;br /&gt;
 |datum=2015-12-31&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-09-18&lt;br /&gt;
 |format=XLS; 4,4&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |kommentar=Siehe unter: Nr.&amp;amp;nbsp;1761}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neubildung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Lamspringe, Landkreis Hildesheim&lt;br /&gt;
 |Hrsg=[[Niedersächsische Staatskanzlei]]&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds.&amp;amp;nbsp;GVBl.)&lt;br /&gt;
 |Nummer=19/2015&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=2015-11-12&lt;br /&gt;
 |Seiten=305&lt;br /&gt;
 |Fundstelle=S. 7&lt;br /&gt;
 |Online={{Webarchiv |url=https://niedersachsen.de/download/102120/Nds._GVBl._Nr._19_2015_vom_19.11.2015_S._299-317.pdf |wayback=20190705191736 |text=Digitalisat}}&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=464&lt;br /&gt;
 |Abruf=2019-07-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamenforscher&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=[[Jürgen Udolph]] (Recherche)&lt;br /&gt;
 |url=https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/Ortsnamen-Uebersicht-fuer-Buchstaben-H,ortsnamenforscher115.html&lt;br /&gt;
 |titel=Der „Ortsnamenforscher“&lt;br /&gt;
 |werk=Webseite [[NDR 1 Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20151127132313/https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/Ortsnamen-Uebersicht-fuer-Buchstaben-H,ortsnamenforscher115.html&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2015-11-27&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-08-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsvorsteher&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.lamspringe.de/Rathaus-Politik/Politik-Verwaltung/Ortsb%C3%BCrgermeister-Ortsvorsteher-und-Ortsbeauftragte/&lt;br /&gt;
 |titel=Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher und Ortsbeauftragte&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Lamspringe&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-03-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappenbuch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Wappenbuch Landkreis Hannover&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Landkreis Hannover&lt;br /&gt;
 |Verlag=Selbstverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Lamspringe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1051765706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harbarnsen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1298]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lamspringe)]]&lt;/div&gt;</summary>
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