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	<title>Harald von Bohlen und Halbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:15:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_von_Bohlen_und_Halbach&amp;diff=1223687&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hemeier: /* Rückkehr und Familie */ Lebensdaten der Ehefrau ergänzt.</title>
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		<updated>2025-07-22T09:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rückkehr und Familie: &lt;/span&gt; Lebensdaten der Ehefrau ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nicola Perscheid - Gustav Krupp von Bohlen und Halbach und Familie 1928.jpg|miniatur|Porträt der Familie Gustav Krupp von Bohlen und Halbach 1928 von [[Nicola Perscheid]]. Harald ist der vierte von links.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harald Georg Wilhelm von Bohlen und Halbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1916]]; † [[6. November]] [[1983]]) war ein deutscher Industrieller und jüngerer Bruder von [[Alfried Krupp von Bohlen und Halbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiwo Friedrich&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160308220149/http://www.wiwo.de/koepfe-der-wirtschaft/friedrich-von-bohlen-und-halbach/5287530.html Wirtschaftswoche: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Wirtschaft: Friedrich von Bohlen und Halbach&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er und seine sieben Geschwister stammten mütterlicherseits aus der [[Krupp (Familie)|Familie Krupp]], väterlicherseits aus der [[Bohlen und Halbach|Familie von Bohlen und Halbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Harald war eines der acht Kinder von [[Gustav Krupp von Bohlen und Halbach]] und seiner Frau [[Bertha Krupp von Bohlen und Halbach|Bertha]]. Er verbrachte seine Jugend auf der von seinem Urgroßvater, dem Stahlindustriellen [[Alfred Krupp]], erbauten [[Villa Hügel (Essen)|Villa Hügel]] in [[Bredeney|Essen-Bredeney]]. In den dreißiger Jahren war er Schüler im &amp;#039;&amp;#039;[[Lyceum Alpinum Zuoz]]&amp;#039;&amp;#039;  in der Schweiz, wo später auch sein Neffe [[Arndt von Bohlen und Halbach|Arndt]], „der letzte Krupp“, ausgebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. November 1943 wurden er wie seine vier zu diesem Zeitpunkt noch lebenden Geschwister durch den von Hitler unterzeichneten &amp;#039;&amp;#039;[[Lex Krupp|Erlaß des Führers über das Familienunternehmen der Firma Fried. Krupp]]&amp;#039;&amp;#039; vom Erbe ausgeschlossen, damit der älteste Bruder Alfried die Firma Krupp ohne Zahlung einer Erbschaftssteuer übernehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsdienst und Gefangenschaft ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kam von Bohlen und Halbach als Oberleutnant und Adjutant eines Artillerie-Generals im verbündeten Rumänien zum Einsatz. Nach dem [[Königlicher Staatsstreich in Rumänien 1944|Staatsstreich in Rumänien 1944]] geriet er in sowjetische Gefangenschaft, wobei er zunächst seine Identität verbergen konnte. Nach deren Aufdeckung wurde von Bohlen und Halbach sofort in ein Gefängnis für politische Gefangene nach Moskau gebracht. Obwohl er mit der Firma Krupp nicht direkt etwas zu tun hatte, wurde er in einem politischen Prozess zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt. In der Urteilsbegründung wurde ihm u.&amp;amp;nbsp;a. vorgeworfen, er habe in seinem Haus Adolf Hitler und andere Nazi-Größen empfangen. Außerdem habe er in Rumänien Spionage betrieben. Von Bohlen und Halbach musste fünf Jahre in einem Eisenerzbergwerk bei [[Jekaterinburg|Swerdlowsk]] arbeiten und wurde immer wieder Verhören unterzogen. Er nannte das sarkastisch „Studium“: „Sie studieren mich, ich studiere sie“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 50er Jahre wurde sein im [[Krupp-Prozess]] verurteilter Bruder Alfried nach seiner vorzeitigen Entlassung aus dem [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] in dem &amp;#039;&amp;#039;Mehlemer Vertrag&amp;#039;&amp;#039; verpflichtet, Harald, seinen drei weiteren noch lebenden Geschwistern sowie dem Sohn des 1940 gefallenen Bruders [[Claus von Bohlen und Halbach|Claus]] jeweils eine Abfindung in Höhe von zehn Millionen [[Deutsche Mark|DM]] als Entschädigung für den Erbverzicht zu zahlen. Die Mehlemer Verträge sollten der Entflechtung des Krupp-Konzerns nach dem Krieg dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr und Familie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Doerte und Harald von Bohlen und Halbach Grabplatten.JPG|mini|Grab auf dem [[Friedhof Bredeney]] in Essen]]&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft mit den [[Heimkehrer#Die Heimkehr der Zehntausend|letzten freigelassenen Gefangenen 1955]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stalin Kriegsgefangende Harald von Bohlen und Halbach&amp;quot;&amp;gt;[http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/docs/Hilgerdoku.htm www1.ku-eichstaett.de: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente Dokumentation zum Aufsatz „Stalins Justiz auf dem Prüfstand? Deutsche Kriegsverurteilte zwischen Repatriierung und Rehabilitierung, 1953-2002“&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Harald von Bohlen und Halbach von seinem Bruder [[Berthold von Bohlen und Halbach|Berthold]] als Partner aufgenommen. Berthold hatte den größten Teil seines Anteils in verschiedene Industriebetriebe gesteckt; u.&amp;amp;nbsp;a. in die [[WASAG|„Wasag AG“]] in Essen und die „Jurid GmbH“ in Hamburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit 05/1971&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeit.de/1971/05/die-mannheimer-puppen &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Die Mannheimer Puppen&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 05, 1971 vom 29. Januar 1971 ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44418010|Titel=Verlust mit Puppen|Autor=|Jahr=1970|Nr=42|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird die „Bohlen Industrie GmbH“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel 1970&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit 05/1971&amp;quot;/&amp;gt; von Eckbert von Bohlen und Halbach&amp;lt;ref&amp;gt;namensgleich mit seinem Onkel [[Eckbert von Bohlen und Halbach]] († 1945)&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 1956), dem Sohn von Berthold, geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bohlen.de/ Offizielle Homepage der Bohlen Industrie GmbH]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bohlen und Halbach heiratete 1960 Doerte Hillringhaus (* 28. Juni 1934; † 13. August 2002), die Tochter eines Wuppertaler Fabrikanten. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Friedrich (* 1962) (ehemals in der Geschäftsführung von Bohlen Industrie GmbH tätig), Georg (1963–2023)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/georg-von-bohlen-und-halbach |titel=Traueranzeigen von Georg von Bohlen und Halbach {{!}} Frankfurter Allgemeine Lebenswege |sprache=de-DE |abruf=2023-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Sophie (* 1966).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bohlen und Halbach liegt auf dem [[Friedhof Bredeney]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
1957 wurde er, wie andere Prominente auch, als Kunde der ermordeten Prostituierten [[Rosemarie Nitribitt]] von der Polizei befragt, er galt als ein Hauptverdächtiger, die Staatsanwaltschaft gab sich aber mit seinem Alibi, das von einer Bediensteten der Villa Hügel bezeugt wurde, zufrieden. Gegen eine seinerzeit geplante Berichterstattung der Illustrierten &amp;#039;&amp;#039;[[Quick (Zeitschrift)|Quick]]&amp;#039;&amp;#039; mit Namensnennung intervenierte die Familie erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Stenglein: &amp;#039;&amp;#039;Eine verhängnisvolle Affäre&amp;#039;&amp;#039;, [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]], 20. September 2013, S. WES 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nina Jauker |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/mordfall-nitribitt-die-schande-der-aera-adenauer-1.795778 |titel=Mordfall Nitribitt – Die Schande der Ära Adenauer |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2007-10-28 |abruf=2019-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Essen ist die Haraldstraße nach ihm benannt, die unweit der Villa Hügel an der Einfahrt zum Hügelpark in der [[Siedlung Brandenbusch]] (seinerzeit erbaut für die Bediensteten der Villa Hügel) liegt. In Magdeburg, wo sich das [[Friedrich Krupp AG Grusonwerk]] befand, wurde ihm 1938 der Harald-Privatweg gewidmet (seit 1945 Hagebuttenweg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136489907|VIAF=80824802}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohlen Und Halbach, Harald Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Bohlen und Halbach (Linie Krupp)|Harald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bohlen und Halbach, Harald von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hemeier</name></author>
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