<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Harald_Lechenperg</id>
	<title>Harald Lechenperg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Harald_Lechenperg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_Lechenperg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T18:37:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_Lechenperg&amp;diff=1069558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Österreichischer Emigrant in D</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_Lechenperg&amp;diff=1069558&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-29T08:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Österreichischer Emigrant in D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harald Lechenperg.jpg|mini|Harald Lechenperg 1984 in Kitzbühel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harald Peter Lechenperg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1904]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[1. Januar|1. Jänner]] [[1994]] in [[Kitzbühel]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Rasende Reporter: Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus. - Fotografie, Presse und Gesellschaft in Österreich 1890 bis 1945 | Web-Books im Austria-Forum S. 473&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutsch-österreichischer [[Fotograf]], [[Journalist]] und [[Dokumentarfilm]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lechenperg begann 1925 in [[Wien]] als Journalist zu arbeiten. Seit 1929 veröffentlichte er zunächst auch aus Paris&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bildreportagen in den [[Zeitschrift]]en „[[Die Woche (1899–1944)|Die Woche]]“ und „[[Atlantis (Zeitschrift)|Atlantis]]“. Seit 1930 war Harald Lechenperg ständiger Mitarbeiter des Ullstein-Verlages. Er veröffentlichte weiterhin 1932 in der „[[Berliner Illustrirte Zeitung|Berliner Illustrierten Zeitung]]“ (BIZ), der „[[Die Dame (Zeitschrift)|Dame]]“ und im „[[National Geographic|National Geographic Magazine]]“. 1932 stand er zusätzlich bei der Agentur [[Dephot]] unter Vertrag.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kaindl 1990, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 gewährte er angeblich seinem jüdischen Kollegen [[Robert Capa]] Unterschlupf, der aus Deutschland geflohen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Rasende Reporter: Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus. - Fotografie, Presse und Gesellschaft in Österreich 1890 bis 1945 | Web-Books im Austria-Forum S. 446, Fußnote 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings trat Lechenperg März 1933 der bald in Österreich illegalen NSDAP bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Rutz: &amp;#039;&amp;#039;Signal. Eine deutsche Auslandsillustrierte als Propagandainstrument im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Essen 2007. S. 48f&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1930–36 reiste er als [[Reporter]] nach [[Indien]], [[Afghanistan]], [[Arabische Halbinsel|Arabien]], [[Afrika]] und in die [[USA]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde er [[Chefredakteur]] der „[[Berliner Illustrirte Zeitung|BIZ]]“ und führte diese – im Unterschied zum politischeren „[[Illustrierter Beobachter|Illustrierten Beobachter]]“ – als eher „unpolitische Massenillustrierte“, die gerade deshalb als „Propaganda-Vehikel ersten Ranges“&amp;lt;ref&amp;gt;Frei/Schmitz 1999, S. 75f.&amp;lt;/ref&amp;gt; des NS-Staates gelten kann. Erst mit Kriegsbeginn entwickelte sich die BIZ zu einem „grobschlächtigen Propagandainstrument“.&amp;lt;ref&amp;gt;Frei/Schmitz 1999, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Juni 1938 beantragte er die offizielle Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.199.371).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/25120356&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Rutz: &amp;#039;&amp;#039;Signal. Eine deutsche Auslandsillustrierte als Propagandainstrument im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Essen 2007. S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde Lechenperg erster „Hauptschriftleiter“ (Chefredakteur) der NS-Auslandspropagandaillustrierten „[[Signal (Propagandazeitschrift)|Signal]]“. Im Sommer 1941 wurde er abgesetzt, weil man „Signal“ stärker von der „BIZ“ absetzen wollte, deren Chefredakteur er bis 1943 blieb. Anschließend plante er in Schweden eine vom Außenamt geförderte&amp;lt;ref&amp;gt;Kaindl S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zhb-flensburg.de/fileadmin/content/spezial-einrichtungen/zhb/dokumente/dissertationen/ciciliato-franzolin/ciciliato-franzolin-joao-2018.pdf „Die Wehrmacht“ Die offizielle illustrierte Propagandazeitschrift der deutschen Wehrmacht für das In- und Ausland (1936-1944)] (PDF; 5,3&amp;amp;nbsp;MB), S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitschrift. Die für das neutrale Ausland gedachte „Tele“ kam aber über einige Probenummern nicht mehr hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad Dussel |Titel=Bilder als Botschaft: Bildstrukturen deutscher Illustrierter 1905 - 1945 im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Publikum |Verlag=Herbert von Halem Verlag |Datum=2019-06-15 |ISBN=978-3-86962-415-0 |Seiten=98 |Online=https://books.google.de/books?id=98GhDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA98&amp;amp;lpg=PA98&amp;amp;dq=%22Harald+Lechenperg%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=EbYljCv2I2&amp;amp;sig=ACfU3U1_kO9c8NR5WyZbpTVROjs05aD15A&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj33s2Uzu_0AhXkhP0HHS4VBds4PBDoAXoECA4QAw#v=onepage&amp;amp;q=%22Harald%20Lechenperg%22&amp;amp;f=false |Abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Kriegsende verließ er Schweden, um in Wien eine neue Zeitschrift zu gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 war er Chefredakteur der nur kurz erschienen „Bazar“. Der Versuch, eine Lizenz für eine „Österreichische Illustrierte Zeitung“ zu erhalten, scheiterte wohl aufgrund seiner NS-Vergangenheit. Von 1949 bis 1951 war er Chefredakteur und später auch Mitherausgeber der Illustrierten „[[Quick (Zeitschrift)|Quick]]“, dann der Münchner Zeitschrift „Copress-Europäische Hefte“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/DS7H6XV6QHBVTKVJ5UV6GVGX6B5E5M57 |titel=Copress-Europäische Hefte (München, H. Lechenperg) - Deutsche Digitale Bibliothek |sprache=de |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der „Deutschen Illustrierten“ in Stuttgart und schließlich bis 1961 der „[[Neue Illustrierte|Neuen Illustrierten]]“ in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1962 wirkte er als Herausgeber mehrerer Bücher und Dokumentationen u.&amp;amp;nbsp;a. über die Olympischen Spiele und widmete sich der Produktion von 22 Dokumentarfilmen, vor allem für das [[Bayerischer Rundfunk|Bayerische Fernsehen]]. Sein Hauptinteresse galt der Fotodokumentation. Seine fotografischen Werke wurde in zahlreichen in- und ausländischen Ausstellungen kuratiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaindl S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war berufenes Mitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Photographie|Deutschen Gesellschaft für Photographie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kaindl S. 127&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er in zweiter Ehe mit Evelyne Lechenperg (* 10.12.1942 geb. Schmidt), die heute sein umfangreiches Archiv verwaltet. Im September 2022 erschien von seiner Witwe die zweite Auflage des Buches &amp;quot;Ein Leben mit der Leica: Die Anfänge des Fotojournalismus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyne Lechenperg |Titel=Ein Leben mit der Leica |Hrsg=Evelyne Lechenperg |Auflage=2. |Verlag=Hutter Druck Medien, St. Johann in Tirol |Ort=St. Johann in Tirol, Österreich |Datum=2022 |ISBN=978-3-9504442-8-5 |Seiten=152 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 wurde die &amp;quot;Harald Lechenperg Stiftung&amp;quot; gegründet zur „Bewahrung des fotografischen Erbes und Förderung kultureller Bildung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=P8 Marketing |url=https://www.lechenperg.at/die-stiftung/ |titel=Harald Peter Lechenperg |sprache=de |abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Das Rätsel Indien - Bilder von einer Reise durch das Land der Märchenfürsten und Priester, Fabrikarbeiter und Fakire, Ullstein Verlag, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* Mann gegen Mann: Sport in U.S.A. mit europäischen Augen gesehen, Ullstein Verlag, Berlin 1936&lt;br /&gt;
* Himmel, Hölle, Himalaya, Bertelsmann, Gütersloh 1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Kaindl]]: &amp;#039;&amp;#039;Harald P. Lechenperg. Pionier des Fotojournalismus 1929–1937&amp;#039;&amp;#039;. Müller, Salzburg 1990. ISBN 3-7013-0801-2.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Frei]], Johannes Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Journalismus im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Beck, München 1999. ISBN 3-406-45516-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Rutz: &amp;#039;&amp;#039;Signal. Eine deutsche Auslandsillustrierte als Propagandainstrument im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Klartext, Essen 2007. ISBN 3-89861-720-3.&lt;br /&gt;
* [[Anton Holzer|Anton Holzer:]] &amp;#039;&amp;#039;Rasende Reporter – Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus&amp;#039;&amp;#039;. Primus Verlag der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt, 2014. ISBN 978-3-86312-073-3&lt;br /&gt;
* Evelyn Lechenperg: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben mit der Leica: Die Anfänge des Fotojournalismus&amp;#039;&amp;#039;, Hutter Druck St. Johann in Tirol 2022. ISBN 9783950444285&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11893211X}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Lechenperg,_Harald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11893211X|LCCN=n/91/44712|VIAF=14853120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lechenperg, Harald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotojournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Quick, Zeitschrift)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lechenperg, Harald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lechenperg, Harald Peter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Fotograf, Journalist und Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kitzbühel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
	</entry>
</feed>