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	<title>Harald Grosskopf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:58:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_Grosskopf&amp;diff=431627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-04-16T20:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HaraldGrosskopf2011.jpeg|mini|Harald Grosskopf (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harald Grosskopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1949]] in [[Hildesheim]]), eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Großkopf&amp;#039;&amp;#039;, ist ein deutscher Musiker, Schlagzeuger und Keyboarder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Grosskopf trat in den 1960er-Jahren erstmals als Schlagzeuger der Beatgruppe &amp;#039;&amp;#039;The Stuntmen&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung. Ende der 1960er-Jahre spielte er dann bei den damals noch unbekannten [[Scorpions]]. 1971 wechselte er nach [[Mönchengladbach]] zu der Band &amp;#039;&amp;#039;Blitzkrieg&amp;#039;&amp;#039;, die bald darauf in [[Wallenstein (Band)|Wallenstein]] umbenannt wurde. Diese [[Artrock]]-Band bezeichnete sich als „Symphonisches Rock-Orchester“ und erregte u.&amp;amp;nbsp;a. durch ihr von [[Dieter Dierks]] in [[Quadrophonie]] produziertes Album „Storys, Songs &amp;amp; Symphonies“ Aufsehen. &amp;#039;&amp;#039;Wallenstein&amp;#039;&amp;#039; war ab 1972 beim [[Pilz (Plattenlabel)|Pilz]]-Label von [[Rolf-Ulrich Kaiser]] unter Vertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 initiierte Kaiser das Studio- und Labelprojekt [[Kosmische Kuriere]], dem neben Grosskopf, [[Jürgen Dollase]] und Dieter Dierks auch [[Manuel Göttsching]] und [[Klaus Schulze]] angehörten. Ursprünglich sollte das Projekt einzig das Album &amp;#039;&amp;#039;Tarot&amp;#039;&amp;#039; von [[Walter Wegmüller]] einspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosskopf wirkte auch auf Produktionen anderer Künstler mit, die bei Kaiser unter Vertrag waren, sowie als Gastmusiker bei einigen Alben von Klaus Schulze. So spielte er z.&amp;amp;nbsp;B. auf dessen Album &amp;#039;&amp;#039;Body Love&amp;#039;&amp;#039; Schlagzeug im Stück &amp;#039;&amp;#039;Stardancer&amp;#039;&amp;#039;. Nach seinem Ausstieg bei &amp;#039;&amp;#039;Wallenstein&amp;#039;&amp;#039; 1975 schloss sich Grosskopf Manuel Göttschings nun nur noch &amp;#039;&amp;#039;Ashra&amp;#039;&amp;#039; genannter Band an. Im Trio mit Lutz Ulbrich ([[Lüül]]) nahm man für das [[Virgin Records|Virgin]]-Label diverse Alben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980ern war Grosskopf Mitgründer und Drummer der [[Neue Deutsche Welle|NDW]]-Band [[Lilli Berlin]]. In dieser Zeit entstanden ebenfalls seine ersten beiden Soloplatten, auf denen er insbesondere auch seine Fähigkeiten am Synthesizer unter Beweis stellte. Ende der 1980er-Jahre war Grosskopf Mitglied der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Central Europe Performance&amp;#039;&amp;#039; und wandte sich künftig verstärkt auch Klangkunst-Projekten zu. Er hatte auch Anteil an den großen Erfolgen von [[Joachim Witt]]. So spielte er Synthesizer auf dem Hit &amp;#039;&amp;#039;[[Goldener Reiter (Lied)|Goldener Reiter]]&amp;#039;&amp;#039;. Er begleitete Witt mit anderen Musikern wie [[Helmut Zerlett]], [[Harald Gutowski]] und [[Jaki Liebezeit]].&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er war er Initiator einiger Techno-/Dance-Projekte, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;N-Tribe&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Steve Baltes]]) und &amp;#039;&amp;#039;The Ambush&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Oliver Lieb]]). Er war auch Mitglied der [[17 Hippies]] und Ende der 1990er-Jahre Mitgründer der Band &amp;#039;&amp;#039;Sunya Beat&amp;#039;&amp;#039; mit [[Axel Heilhecker]] und Steve Baltes. Tourneen führten 1997 und 2008 mit ASHRA nach Japan, mit Phonoroid 1997 durch Deutschland und 1998 durch die USA. 1998 war er mit den &amp;#039;&amp;#039;17 Hippies&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[SXSW]]-Festival in [[Austin (Texas)|Austin]]/[[Texas]] (USA). Gemeinsam mit [[Marc Ribot]] und [[Jakob Ilja]] ([[Element of Crime]]) spielten er und die &amp;#039;&amp;#039;17 Hippies&amp;#039;&amp;#039; ein Konzert, das unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;17 Hippies play Guitar&amp;#039;&amp;#039; im Februar 2006 auf CD veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 begegnete er in Berlin dem Hollywood-Regisseur [[Philippe Mora]] und produzierte mit ihm den Dokumentarfilm German Sons, in dem Grosskopf auch die Musik komponierte. Der Film erzählt von dem unterschiedlichen Werdegang der Väter der beiden im 3. Reich. Moras Vater war Mitglied der französischen Resistance, während Grosskopfs Vater als NSDAP-Mitglied mit der Wehrmacht Polen überfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2010 veröffentlichte Harald Grosskopf ein Soloalbum mit dem Titel „Synthesist 2010“ auf dem Label [[MellowJet Records]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 gab Grosskopf ein Solokonzert auf dem „Unsound Festival“ in New York. 2013 auf dem „Ambient Festival“ in Gorlice in Polen und 2013 wurde er nach Brasilien eingeladen um auf dem „Oscillation Festival“ über Krautrock zu referieren und anschließend ein Konzert zu geben. Auf allen drei Festivals wurde er von Gitarrist Axel Heilhecker als Gastmusiker begleitet. 2017 ging Grosskopf zusammen mit [[Eberhard Kranemann]], einem [[Kraftwerk (Band)|Kraftwerk-Mitglied]] der ersten Stunde, als Duo namens &amp;#039;&amp;#039;Krautwerk&amp;#039;&amp;#039; auf eine kurze Großbritannien-Tournee und produzierte zuvor mit ihm ein Album gleichen Titels.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wirkte Grosskopf auf über 100 Alben anderer Musiker mit. Selbst hat er von 1980 bis 2016 sieben Soloalben veröffentlicht. Grosskopf arbeitet gelegentlich auch als Schauspieler und trat schon mehrfach zusammen mit [[Hans-Werner Olm]] in dessen Fernsehshows auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Love Lies Bleeding (2024)|Love Lies Bleeding]]&amp;#039;&amp;#039; von 2024 wurde das Stück &amp;#039;&amp;#039;1847 – Earth&amp;#039;&amp;#039; von Harald Grosskopf als Intro verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
=== Mit diversen Gruppen (Auszug) ===&lt;br /&gt;
* [[Wallenstein (Band)|Wallenstein]] – Blitzkrieg (aufgenommen 1971, veröffentlicht 1972)&lt;br /&gt;
* Wallenstein – Mother Universe (1972)&lt;br /&gt;
* Witthüser &amp;amp; Westrupp – Bauer Plath (1972)&lt;br /&gt;
* [[Walter Wegmüller]] – Tarot (1973)&lt;br /&gt;
* Cosmic Jokers – Cosmic Jokers (1973)&lt;br /&gt;
* [[Ash Ra Tempel]] – [[Starring Rosi]] (1973)&lt;br /&gt;
* Wallenstein – Cosmic Century (1973)&lt;br /&gt;
* Cosmic Jokers – Galactic Supermarket (1974)&lt;br /&gt;
* Kosmische Kuriere – Sci Fi Party (1974)&lt;br /&gt;
* Kosmische Kuriere – Planeten Sit-In (1974)&lt;br /&gt;
* Wallenstein – Storys, Songs &amp;amp; Symphonies (1975)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schulze]] – Moondawn (1976)&lt;br /&gt;
* Klaus Schulze – Body Love (1977)&lt;br /&gt;
* Klaus Schulze – Body Love Vol. 2 (1977)&lt;br /&gt;
* Klaus Schulze – X (1978)&lt;br /&gt;
* [[Ashra]] – Correlations (1979)&lt;br /&gt;
* Klaus Schulze – Live (1980)&lt;br /&gt;
* [[Joachim Witt]] – [[Silberblick (Album)|Silberblick]] (1980)&lt;br /&gt;
* [[Lilli Berlin]] – Lilli Berlin (1981)&lt;br /&gt;
* Lilli Berlin – Süß und Erbarmungslos (1982)&lt;br /&gt;
* Lilli Berlin – Huh huh (1983)&lt;br /&gt;
* Ashra – Tropical Heat (1991)&lt;br /&gt;
* [[Bernd Kistenmacher]] – Characters (1991)&lt;br /&gt;
* [[Mario Schönwälder]] – Hypnotic Beats (1992)&lt;br /&gt;
* Bernd Kistenmacher – Stadtgarten Live (1995)&lt;br /&gt;
* Steve Baltes – Pictures in Rhythm (1995)&lt;br /&gt;
* Ashra – @shra (1998)&lt;br /&gt;
* Ashra – Sauce Hollandaise (1998)&lt;br /&gt;
* N-Tribe – Tower of Power (1998)&lt;br /&gt;
* [[Sunya Beat]] – Sunya Beat (1998)&lt;br /&gt;
* Steve Baltes – Rhythm of Life (1998)&lt;br /&gt;
* [[Phonoroid]] – Not on the map (1999)&lt;br /&gt;
* [[17 Hippies]] – Wer ist das? (1999)&lt;br /&gt;
* [[Sunya Beat]] – Delhi Slide (1999)&lt;br /&gt;
* [[Axel Heilhecker]] – Fishmoon (2000)&lt;br /&gt;
* Baltes, Grosskopf, Heilhecker – Viermaldrei (2001)&lt;br /&gt;
* Ashra – @shra Vol. 2 (2002)&lt;br /&gt;
* 17 Hippies – 17 Hippies play Guitar (2006)&lt;br /&gt;
* [[Sunya Beat]] – Comin’ Soon (2006)&lt;br /&gt;
* [[Fishmoon]] – Twomoon Music (2007)&lt;br /&gt;
* [[Sankt Otten]] – Messias Maschine (2013)&lt;br /&gt;
* 17 Hippies – Biester (2014)&lt;br /&gt;
* 17 Hippies – Anatomy (2016)&lt;br /&gt;
* Krautwerk – Krautwerk (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solo-Alben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synthesist&amp;#039;&amp;#039; (1980)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oceanheart&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;World of Quetzal&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Digital Nomad&amp;#039;&amp;#039; (2002)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Yeti Society&amp;#039;&amp;#039; (2004)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synthesist 2010&amp;#039;&amp;#039; (2010)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naherholung&amp;#039;&amp;#039; (2016)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strom&amp;#039;&amp;#039; (2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Dallach: &amp;#039;&amp;#039;Future Sounds. Wie ein paar Krautrocker die Popwelt revolutionierten.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Berlin 2021, ISBN 978-3-518-46598-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.haraldgrosskopf.de/ Offizielle Website] von Harald Grosskopf&lt;br /&gt;
* {{Laut.de |ID=Harald-Grosskopf}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0344151}}&lt;br /&gt;
* [http://www.musikzirkus-magazin.de/dateien/Pages/Musiker/interview_harald_grosskopf.htm Interview von Anfang Juni 2008] von Stephan Schelle (MusikZirkus-Magazin) &lt;br /&gt;
* [http://www.tokafi.com/15questions/15questionsharaldgrosskopf/ Interview vom 25. Juli 2005] von Tobias Fischer (tokafi) (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134392035|LCCN=no2006108808|VIAF=79604020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosskopf, Harald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (elektronische Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krautrock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scorpions]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grosskopf, Harald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Großkopf, Harald&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiker, Schlagzeuger der elektronischen Musik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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