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	<title>Harald Fritzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_Fritzsch&amp;diff=453170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hemeier: Geburts- und Sterbedaten nachgetragen; Quellen hinzugefügt.</title>
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		<updated>2026-03-09T19:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geburts- und Sterbedaten nachgetragen; Quellen hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harald Fritzsch, 2011.jpg|mini|Harald Fritzsch, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harald Fritzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1943]] in [[Zwickau]]; † [[16. August]] [[2022]] in [[München]]) war ein deutscher [[Physik#Theoretische Physik|theoretischer]] [[Physiker]], der vor allem wichtige Beiträge zur Theorie der [[Quark (Physik)|Quarks]], zur Entwicklung der [[Quantenchromodynamik]] und zur großen Vereinheitlichung des [[Standardmodell]]s der [[Elementarteilchen]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Harald Fritzsch war der Sohn des [[Reinsdorf (Sachsen)|Reinsdorfer]] [[Bauunternehmen|Bauunternehmers]] Erich Fritzsch. Von 1957 bis 1961 besuchte er die [[Erweiterte Oberschule]] „[[Gerhart Hauptmann]]“ in Zwickau, die er mit dem [[Abitur]] abschloss. Danach war er ab dem Sommer 1961 Soldat der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in [[Kamenz]], wo er bei den Luftstreitkräften zum [[Funkanlage|Funker]] ausgebildet wurde. Er studierte von 1963 bis 1968 in [[Leipzig]] Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem Freund initiierte er 1968 eine riskante, äußerst öffentlichkeitswirksame Protestaktion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Fritzsch |url=http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52429335.html |titel=Das Transparent hängt, der Wecker tickt |werk=Spiegel Special Nr.&amp;amp;nbsp;3/1990: Bücher&amp;amp;nbsp;&amp;#039;90. 40&amp;amp;nbsp;Kritiken und 9&amp;amp;nbsp;Leseproben |hrsg=[[Spiegel Online]] |datum=1990 |seiten=112–120 |offline=2024-02-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140428072053/http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52429335.html |archiv-datum=2014-04-28 |abruf=2011-03-05 |abruf-verborgen=1}} Auch {{Webarchiv |url=http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/52429335 |wayback=20140428142050 |text=PDF |format=6,1&amp;amp;nbsp;MB}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen die Sprengung der 700 Jahre alten [[Paulinerkirche (Leipzig)|Paulinerkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt; Dietrich Koch: {{Webarchiv |url=http://www.paulinerkirche.de/inhalt11.htm |wayback=20010201165100 |text=&amp;#039;&amp;#039;Leipzig braucht die Universitätskirche&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritzsch gelang zusammen mit seinem Freund [[Stefan Welzk]] im Juli 1968 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|eine gewagte Flucht]] per [[Faltboot]] über das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] in die [[Türkei]]. Mit Hilfe eines [[Außenbordmotor]]s fuhren sie von [[Slatni pjasazi|Goldstrand]] nördlich von [[Warna]] nach [[İğneada]] südlich der Grenze zwischen [[Volksrepublik Bulgarien|Bulgarien]] und der Türkei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er setzte sein Studium in [[Technische Universität München|München]] fort, wo er mit [[Werner Heisenberg]] zusammenarbeitete und 1971 unter Anleitung von [[Heinrich Mitter]] mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die algebraische Struktur von Observablen in der starken Wechselwirkung&amp;#039;&amp;#039; promovierte. Ein Jahr vorher war er als [[Promotion (Doktor)|Doktorand]] sechs Monate am [[Stanford Linear Accelerator Center]] der [[Stanford University|Stanford-Universität]]. Hier begann er mit [[Murray Gell-Mann]] zu arbeiten. Nach der Promotion ging er ein Jahr an das Europäische Forschungszentrum [[CERN]] bei [[Genf]], wo er erneut mit Gell-Mann zusammenarbeitete. Anschließend wechselte er mit Gell-Mann zum [[California Institute of Technology]] &amp;#039;&amp;#039;(Caltech)&amp;#039;&amp;#039; in [[Pasadena (Kalifornien)|Pasadena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzsch und Gell-Mann führten 1971 die [[Farbladung|Farbquantenzahl]] ein, wobei die Farbsymmetrie als eine exakte [[Symmetrie (Physik)|Symmetrie]] angenommen wurde. Mit Hilfe der Farbquantenzahl konnten Gell-Mann und Fritzsch gemeinsam mit [[William Bardeen]] die [[Lebensdauer (Physik)|Zerfallsrate]] des [[Elektrische Ladung|neutralen]] [[Pion]]s erklären. Ein Jahr später schlugen Fritzsch und Gell-Mann für die [[starke Wechselwirkung]] eine [[Eichtheorie]] vor,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Fritzsch, Murray Gell-Mann, H. Leutwyler |Titel=Advantages of the Color Octet Gluon Picture |Sammelwerk=Phys. Lett. B |Band=47 |Nummer=4 |Datum=1973 |Seiten=365–368 |DOI=10.1016/0370-2693(73)90625-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die heute als [[Quantenchromodynamik]] bezeichnet und als die richtige Theorie der starken Wechselwirkung angesehen wird. Im Jahr 1975 schrieb Fritzsch eine Arbeit mit [[Peter Minkowski]], in der die Gruppe [[Orthogonale Gruppe|SO(10)]] als Symmetrie der [[Große Vereinheitlichte Theorie|Großen Vereinheitlichung]] zum ersten Mal diskutiert wurde. Diese Theorie gilt heute als die Standardtheorie der Großen Vereinheitlichung. In der SO(10)-Theorie haben die [[Neutrino]]s eine [[Masse (Physik)|Masse]]. Die Entdeckung der [[Neutrinooszillation]]en im Jahre 1998 weist auf eine Neutrinomasse hin, in Übereinstimmung mit der SO(10)-Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzsch arbeitete auch über „composite models“ für [[Lepton]]en und [[Quark (Physik)|Quarks]], über Massenmatrizen der Quarks und Leptonen, über schwache Zerfälle schwerer Quarks, über [[Kosmologie]] und über [[Physikalische Konstante|Fundamentalkonstanten]] in der Physik. Fritzsch entwickelte 1979 eine Theorie der Massenmatrizen der Quarks und Leptonen, in denen gewisse Elemente verschwinden &amp;#039;&amp;#039;(texture zero)&amp;#039;&amp;#039;. Er konnte die Mischungswinkel als Funktionen der Masseneigenwerte berechnen. Die Resultate können die Experimente sehr gut beschreiben. Nach der Inbetriebnahme des [[Teilchenbeschleuniger]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Large Hadron Collider]]&amp;#039;&amp;#039; (LHC) am CERN arbeitete Fritzsch erneut über „composite models“ der Quarks, Leptonen und schwachen [[Boson]]en. Eine Substruktur der Quarks sollte am LHC bald entdeckt werden, falls die Theorie von Fritzsch richtig ist.{{Zukunft|2035|3=20221116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1977 bis 1978 war er Professor an der [[Bergische Universität Wuppertal|Universität Wuppertal]]. Der Physiker und [[Nobelpreis]]träger [[Richard Feynman]] besuchte Fritzsch 1978 in [[Wuppertal]] und gab ein [[Kolloquium]], zu dem Hörer aus der ganzen [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]] anreisten. 1979 wechselte Fritzsch an die [[Universität Bern]]. Ab 1980 war Fritzsch [[Lehrstuhl|Ordinarius]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Fritzsch war Ordentliches Mitglied der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]. Er arbeitete oft am CERN und am [[Deutsches Elektronen-Synchrotron|DESY]] in [[Hamburg]]. Nach seiner Emeritierung im Juni 2008 war er vornehmlich im Ausland tätig ([[Vereinigte Staaten|USA]], [[Australien]], [[Volksrepublik China|China]], [[Japan]], [[Südafrika]] und [[Singapur]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Murray Gell-Mann]]: [http://www.asc.physik.lmu.de/activities/symposia/archiv/fritzschsymposium/index.html Physics adventures with Harald Fritzsch] – Festkolloquium: Emeritierung Prof. Dr. Harald Fritzsch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzsch war Mitglied der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]] (GDNÄ). In den Jahren 2003 und 2004 war er Präsident dieser Gesellschaft und leitete die große GDNÄ-Tagung in [[Passau]]. Fritzsch war Ehrenmitglied des [[Paulinerverein]]s in Leipzig, der sich für den Wiederaufbau der Paulinerkirche einsetzt. Ab 1998 organisierte er zusammen mit Willibald Plessas die Tagung über Quantenchromodynamik und das Standardmodell der Elementar[[teilchenphysik]], die seither siebenmal&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20141017121553/http://physik.uni-graz.at/itp/oberw/index.php 1998, 2003, 2006, 2008, 2010, 2012], [https://web.archive.org/web/20141014155958/http://physik.uni-graz.at/oberwoelz2014/ 2014] und [https://www.we-heraeus-stiftung.de/veranstaltungen/seminare/2018/quantum-chromodynamics-and-its-symmetries/ 2018].&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Oberwölz Stadt|Oberwölz]] in der [[Steiermark]] stattfand. Im Februar 2010 leitete Fritzsch eine große internationale Tagung an der [[Nanyang Technological University]] in Singapur aus Anlass des 80. Geburtstags von Murray Gell-Mann. Fritzsch organisierte die Internationale Konferenz über massive Neutrinos, die im Februar 2015 in Singapur stattfand, die Internationale Konferenz über Neue Physik am &amp;#039;&amp;#039;Large Hadron Collider&amp;#039;&amp;#039; (Singapur, März 2016), eine Konferenz über Kosmologie und Gravitationswellen in Singapur (Februar 2017) und eine Konferenz über Teilchenphysik und Kosmologie in Singapur (März 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Doktoranden zählten [[Dieter Lüst]], Ulrich Baur (* [[24. Mai]] [[1957]] in [[München]]; † [[25. November]] [[2010]] auf den [[Amerikanische Jungferninseln|Amerikanischen Jungferninseln]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=o. V.  |url=https://physicstoday.aip.org/obituaries/obituary-of-ulrich-bauer |titel= Obituary of Ulrich Bauer|werk= |hrsg=Amerikanisches Institut für Physik |datum=2010-12-10 |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=o. V. |url=https://trauer.sueddeutsche.de/traueranzeige/ulrich-baur |titel=Traueranzeige Ulrich Baur |werk= |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum= 2010-12-15|abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Marcus Hutter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzsch starb unerwartet am 16. August 2022 in München.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Markschies |url=https://www.bbaw.de/files-bbaw/die-akademie/mitglieder/Nachrufe/Fritzsch_Nachruf.pdf |titel=Nachruf auf Harald Fritzsch |hrsg=[[BBAW]] |datum=2022-08-28 |format=PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-08-28 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Physik Journal]] 2023-3, S. 65, Nachruf Harald Fritzsch von Dieter Lüst&amp;lt;!--Online abrufbar ab April 2026 unter https://pro-physik.de/zeitschriften/physik-journal/2023-3/ Bitte danach den Link einpflegen.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Publizist ==&lt;br /&gt;
Harald Fritzsch machte sich auch als Autor [[Populärwissenschaftliche Literatur|populärwissenschaftlicher Bücher]] einen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kompass&amp;#039;&amp;#039; – Das Stadtmagazin für Zwickau und Umgebung, Vogtland und Erzgebirge, Ausgabe 07/08/2009, S.&amp;amp;nbsp;25&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Quarks&amp;#039;&amp;#039;, das 1981 in München erschien, wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Erfolgreich war auch sein Buch über Kosmologie mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vom [[Urknall]] zum Zerfall&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1980er-Jahre produzierte Fritzsch beim [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] in [[Köln]] die sechsteilige Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;Mikrokosmos&amp;#039;&amp;#039;, die viele Male in den [[Drittes Fernsehprogramm|Dritten Programmen]] der deutschen Fernsehanstalten gezeigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 erschien die erste Auflage seines autobiografischen Buches &amp;#039;&amp;#039;Flucht aus Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, in dem er seinen Widerstand gegen das [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-[[Regime#Allgemeiner Sprachgebrauch|Regime]] und die anschließende Flucht in den Westen im Jahr 1968 beschreibt. Das Buch erschien 2008 bei World Scientific auf [[Englische Sprache|Englisch]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Escape from Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen ab 1992 erschienenen Büchern wählte Fritzsch eine seltene Form der Wissensdarstellung: [[Isaac Newton]], [[Albert Einstein]] und der [[Fiktion|fiktive]] zeitgenössische Physiker Adrian Haller diskutieren über schwierige physikalische Themen. In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Eine Formel verändert die Welt&amp;#039;&amp;#039; diskutieren die drei über Einsteins [[Spezielle Relativitätstheorie]]. In &amp;#039;&amp;#039;Die verbogene [[Raumzeit|Raum-Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; wird über die [[Allgemeine Relativitätstheorie]] Einsteins diskutiert. Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Das absolut Unveränderliche&amp;#039;&amp;#039; ist den fundamentalen [[Physikalische Konstante|Naturkonstanten]] gewidmet. Im Buch &amp;#039;&amp;#039;Sie irren, Einstein!&amp;#039;&amp;#039; sind Diskussionen zwischen den drei sowie [[Richard Feynman]] und [[Werner Heisenberg]] über die [[Quantenphysik]] beschrieben. Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Mikrokosmos&amp;#039;&amp;#039; beschreibt Diskussionen zwischen den drei sowie [[Murray Gell-Mann]] über die moderne Teilchenphysik bis hin zur Kosmologie. 2015 publizierte Fritzsch das Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Quantenfeldtheorie&amp;#039;&amp;#039; im Springer-Verlag. In seinem Sachbuch &amp;#039;&amp;#039;Elementarteilchen&amp;#039;&amp;#039; beschreibt Fritzsch das heutige Standardmodell der [[Teilchenphysik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für seine erfolgreiche Buchserie wurde Fritzsch 1994 mit der [[Medaille für naturwissenschaftliche Publizistik]] der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]] ausgezeichnet. Die [[Dirac Medal (UNSW)|Dirac Medal]] der [[University of New South Wales]] in Australien erhielt Fritzsch im Jahr 2008. Die [[Universität Leipzig]] verlieh ihm am 16.&amp;amp;nbsp;Mai 2013 die [[Ehrendoktor]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Harald Fritzsch |Titel=The history of QCD |Sammelwerk=[[CERN Courier]] |Datum=2012-09-27 |Sprache=en |Online=https://cerncourier.com/a/the-history-of-qcd/}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Harald Fritzsch |Titel=Die Sprache der Eichfeldtheorie verständlich gemacht: Physik-Nobelpreis 1999 |Sammelwerk=[[Physik Journal]] |Band=55 |Nummer=12 |Datum=1999-12 |DOI=10.1002/phbl.19990551206 |Seiten=20–21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachbücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Harald Fritzsch |Titel=Quantenfeldtheorie ─ Wie man beschreibt, was die Welt im Innersten zusammenhält |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2015 |ISBN=978-3-662-45245-5 |DOI=10.1007/978-3-662-45246-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Murray Gell-Mann: Selected Papers |Hrsg=Harald Fritzsch |Verlag=[[World Scientific]] |Datum=2010 |Sprache=en |Reihe=World Scientific Series in 20th Century Physics |BandReihe=40 |ISBN=978-981-283-684-7 |DOI=10.1142/7101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachbücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quarks: Urstoff unserer Welt&amp;#039;&amp;#039;. [[Piper Verlag|Piper]], 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Urknall zum Zerfall – Die Welt zwischen Anfang und Ende&amp;#039;&amp;#039;. Piper, 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Formel verändert die Welt – Newton, Einstein und die Relativitätstheorie&amp;#039;&amp;#039;. Piper, 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flucht aus Leipzig – Eine Protestaktion und ihre Folgen&amp;#039;&amp;#039;. Piper, 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die verbogene Raum-Zeit – Newton, Einstein und die Gravitation&amp;#039;&amp;#039;. Piper, 1996&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elementarteilchen – Bausteine der Materie&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag C.H.Beck#C. H. Beck Wissen|Beck]], 2004&lt;br /&gt;
* als Herausgeber und Ko-Autor: &amp;#039;&amp;#039;Materie in Raum und Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Verhandlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte. 123. Versammlung 18. Bis 21. September 2004. Leipzig: Hirzel, 2005&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das absolut Unveränderliche – Die letzten Rätsel der Physik&amp;#039;&amp;#039;. Piper, 2005&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sie irren, Einstein! – Newton, Einstein, Heisenberg und Feynman diskutieren die Quantenphysik&amp;#039;&amp;#039;. Piper, 2008&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mikrokosmos – Die Welt der kleinsten Teilchen&amp;#039;&amp;#039;. Piper, 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118938940}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theorie.physik.uni-muenchen.de/lsfritzsch/members/former_mem/harald_fritzsch/index.html Homepage von Prof. Harald Fritzsch]&lt;br /&gt;
* Harald Fritzsch: [http://online.itp.ucsb.edu/online/colloq/fritzsch1/ &amp;#039;&amp;#039;The Problem of Mass for Quarks and Leptons&amp;#039;&amp;#039;.] Vortrag (englisch) vom 22. März 2000 am [[Kavli Institute for Theoretical Physics]]: (Vortragsunterlagen / Audioaufzeichnung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118938940|LCCN=n/81/66075|VIAF=34604486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fritzsch, Harald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Physik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bergische Universität Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (CERN)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fritzsch, Harald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher theoretischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hemeier</name></author>
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