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	<title>Harald Franzki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:52:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_Franzki&amp;diff=425317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: HC: Entferne Kategorie:Präsident (Oberlandesgericht); Ergänze Kategorie:Präsident des Oberlandesgerichts Celle</title>
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		<updated>2024-04-15T19:49:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Pr%C3%A4sident_(Oberlandesgericht)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Präsident (Oberlandesgericht) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Präsident (Oberlandesgericht)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Pr%C3%A4sident_des_Oberlandesgerichts_Celle&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Präsident des Oberlandesgerichts Celle (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Präsident des Oberlandesgerichts Celle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Harald Franzki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1924]] in [[Breslau]]; † [[25. Juli]] [[2005]] in [[Celle]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war der [[Oberreichsanwalt|Reichsanwalt]] [[Paul Franzki]] (* 1891; 1947 für tot erklärt). Nach dem Besuch des Gymnasiums in Berlin nahm er ab 1942, zuletzt als Leutnant, am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Von 1947 bis 1951 studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an der [[Technische Hochschule Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] und an der [[Universität Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franzki trat 1955 in den Justizdienst des Landes [[Niedersachsen]] ein. Er war zweimal an das [[Niedersächsisches Justizministerium|niedersächsische Justizministerium]] abgeordnet (1958–1960/1964–68). Bis zu seinem [[Ruhestand]] 1989 versah er zahlreiche [[Richter]]ämter. Am [[Oberlandesgericht Celle]], dessen Präsident er von 1976 bis 1989 war, saß er dem [[Senat]] für [[Arzthaftung]]srecht vor. Als Experte für Sachverständigenrecht bildete er zahlreiche, insbesondere ärztliche Sachverständige aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er widmete sich daneben [[Rechtsgeschichte|rechtshistorischen]] Untersuchungen zu &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Juristen jüdischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039;. Des Weiteren befasste sich Franzki mit der Aufarbeitung der NS-Justiz. Hierbei kam es zum Streit mit der Gewerkschaft ÖTV. Nach einer Tagung der [[Deutsche Richterakademie|Deutschen Richterakademie]] zur NS-Justiz im Dezember 1983 in Trier wurde Franzki von der „Fachgruppe Richter und Staatsanwälte in der ÖTV“ zu Unrecht beschuldigt, die Anzahl der in Auschwitz ermordeten Juden kleingerechnet zu haben. Dieser Vorwurf entspricht nicht der Wahrheit, weil Franzki in seiner Rede sagte: „Nach einem Geständnis des Lagerkommandanten [[Rudolf Höß|Höß]] sollen allein von 1942 bis Anfang 1944 ca. 2,5 Millionen Menschen getötet worden sein. Hier besteht allerdings der Verdacht, daß er mit seiner Schätzung aus unverständlicher Prahlsucht zu hoch gegriffen hat. Immerhin dürfte die Zahl der Opfer nach den gerichtlichen Feststellungen in Auschwitz erheblich über einer Million liegen.“ [[Friedrich Karl Fromme]], Leiter des Ressorts Innenpolitik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem besonderen Schwerpunkt Rechtspolitik, entkräftete diesen Vorwurf 1984 in der FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;„Von der Bewältigung der Bewältigung“, FAZ vom 31. Januar 1984, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberlandesgericht Celle arbeitete unter Harald Franzkis Leitung anlässlich des 275-jährigen Jubiläums des Gerichts als erstes Oberlandesgericht Deutschlands seine NS-Vergangenheit unter voller Namensnennung der Beteiligten in einer Festschrift auf.&amp;lt;ref&amp;gt;„275 Jahre Oberappellationsgericht – Oberlandesgericht Celle 1711–1986.“ Schweiger &amp;amp; Pick Verlag Pfingsten KG, Celle 1986, S. 143–281, 341–374.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franzki übernahm zahlreiche Funktionen des [[Deutscher Juristentag|Deutschen Juristentages]], welchen er 1990 und 1992 als Präsident leitete. Franzki war von 1988 bis 1993 Vorsitzender der Ständigen Deputation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1976 bis 1990 (bis 1988 als stellvertretendes Mitglied) als Richter am niedersächsischen Landesverfassungsgericht ehrenamtlich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde ihm das Große [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz]] 1990 verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Arzthaftungsprozess: Ein Leitfaden für die Praxis unter Berücksichtigung der Rechtsprechung.&amp;#039;&amp;#039; VVW, Karlsruhe 1984, ISBN 3-88487-055-6.&lt;br /&gt;
* Hrsg. mit [[Helmut Heinrichs]], [[Klaus Schmalz]], [[Michael Stolleis]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juristen jüdischer Herkunft.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1993, ISBN 3-406-36960-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;275 Jahre Oberappellationsgericht – Oberlandesgericht Celle 1711–1986.&amp;#039;&amp;#039; Cellesche Zeitung Schweugler &amp;amp; Pick Verlag Pfingsten KG, Celle 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Götz von Olenhusen, Andreas Nadler: &amp;#039;&amp;#039;Harald Franzki †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Juristische Wochenschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 58 (2005), H. 36, S. 2600.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Oberlandesgerichtes Celle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120020174|LCCN=n84234640|VIAF=32555332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Franzki, Harald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Celle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Oberlandesgerichts Celle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Niedersächsischer Staatsgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Franzki, Harald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Franzki, Hans-Harald (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Celle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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