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	<title>Harald Dohrn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:35:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-06T11:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Quellensammlung nach unten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harald Dohrn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[17. April]] [[1885]] in [[Neapel]]; gestorben am [[29. April]] [[1945]] in [[München]]) war von 1914 bis 1935 geschäftsführender Gesellschafter des [[Festspielhaus Hellerau|Festspielhauses Hellerau]]. Er war Sympathisant der [[Weiße Rose|Weißen Rose]] und Regimekritiker zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SZNDohrnFamily.jpg|mini|Familie Dohrn 1905 in Neapel; stehend von links nach rechts: Reinhard (1880–1962), Boguslav (1875–1960), Wolf (1878–1914) und Harald (1885–1945); sitzend: Marie (1856–1918) und Anton Dohrn (1840–1909).]]&lt;br /&gt;
Er war einer der Söhne des Meeresbiologen [[Anton Dohrn]] und machte 1904 Abitur am [[Wilhelmsgymnasium München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht über das K. Wilhelms-Gymnasium zu München. {{ZDB|12448436}}, 1903/04.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1912 übernahm er an der Seite seines sieben Jahre älteren Bruders [[Wolf Dohrn]] die Leitung der „Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus von [[Émile Jaques-Dalcroze]] GmbH“ in [[Hellerau]]. Über die Hälfte der Einlagen in diese GmbH stammte von Wolf und Harald Dohrn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://architektur.arch-m.de/projekte/diplom/Diplom.pdf |text=FESTSPIELHAUS HELLERAU |wayback=20110920135222}} Hans-Stefan Müller:  Diplomarbeit 1996, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist diese Bildungsanstalt unter dem Namen [[Festspielhaus Hellerau]] bekannt. Nach dem tragischen Tod von Wolf Dohrn 1914 und dem endgültigen Wegbleiben von Émile Jaques-Dalcroze im selben Jahr übernahm er als leitender Geschäftsführer die Verantwortung für die Bildungsanstalt und führte diese im Sinne ihrer Gründer weiter. Als aufgrund des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] auch die ausländischen Schüler das Land verließen, musste die Schule geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Dohrn versuchte von da an unermüdlich, neue Mieter für die Gebäude der Bildungsanstalt zu finden. Dabei akzeptierte er nur Mieter, die mit seinen liberalen und humanistischen Überzeugungen vereinbar waren.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Thomas Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gartenstadt Hellerau.&amp;#039;&amp;#039; Hellerau Verlag, Dresden 2009, ISBN 978-3-938122-17-4, S. 73 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitgehend erfolglos bei dieser Suche, konnte er finanzielle Probleme, insbesondere ab 1933 nicht verhindern. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau, Johanna, verkaufte Harald Dohrn seine Anteile an der „Bildungsanstalt Jaques-Dalcroze GmbH“ an den Mitgesellschafter, die „Gartenstadtgesellschaft Hellerau GmbH“ und zog 1935 von Hellerau nach München, wo er eine Ausbildung zum [[Heilgymnastik]]er begann.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gartenstadt Hellerau.&amp;#039;&amp;#039; Hellerau Verlag, Dresden 2009, ISBN 978-3-938122-17-4, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; In jener Zeit konvertierte er zum katholischen Glauben.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Notker Hammerstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Freundeskreis der &amp;quot;Weissen Rose&amp;quot;: Otmar Hammerstein – eine biographische Erkundung&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, 2014, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 verlegte er seinen Wohnsitz nach [[Bad Wiessee]] am [[Tegernsee]] und gründete dort ein Sanatorium für „Reform- und Diätverpflegung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stieftochter Herta (1914–2016) heiratete 1941 [[Christoph Probst]], der Mitglied der Weißen Rose war. Dohrn geriet als Sympathisant dieser Vereinigung und Regimekritiker ins Visier der NS-Justiz, wurde 1943 jedoch zunächst freigesprochen (im 3. Prozess gegen die Weiße Rose). 1945 beteiligte er sich gemeinsam mit seinem Schwager [[Hans Quecke (Politiker)|Hans Quecke]] an einem Aufruf der [[Freiheitsaktion Bayern]]. Er wurde jedoch von Hausangestellten denunziert und am 29. April 1945, kurz vor Einmarsch der Amerikaner, von einem [[Schutzstaffel|SS]]-Kommando im [[Perlacher Forst]] [[Erschießung|erschossen]]. Harald Dohrn wurde 60 Jahre alt und ist auf dem Münchner [[Friedhof am Perlacher Forst]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In München erinnert an ihn die nach ihm benannte Harald-Dohrn-Straße im Stadtteil [[Feldmoching-Hasenbergl|Hasenbergl]].&lt;br /&gt;
* Sein Name steht auch auf einer Gedenktafel für Mitglieder der Freiheitsaktion Bayern im heutigen [[Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten|Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Pfoertner: &amp;#039;&amp;#039;Mit der Geschichte leben.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Literareron, München 2001, ISBN 3-89675-859-4, S. 67–70 ({{Webarchiv |url=http://www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de/files/pfoertner1.pdf |text=PDF; 1,1 MB |wayback=20140428180641}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche hat Harald Dohrn als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.[[Datei:Gedenkkreuze Zweiter Weltkrieg Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Bad Wiessee) 08.jpg|alternativtext=Gedenkkreuz in Bad Wiessee|mini|Gedenkkreuz in Bad Wiessee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Pfister, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Harald Dohrn und Hans Quecke&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, ISBN 978-3-506-79130-6, Bd. I, S. 476–479.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.nikolaus-gross.com/geistiges-erbe/quecke.html Biografie Harald Dohrn und Hans Quecke] auf nikolaus-gross.com&lt;br /&gt;
* [https://www.quellen-weisse-rose.de/verzeichnisse/harald-dohrn/ Quellen zu Harald Dohrn], in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur „Weissen Rose“ im Jahr 1943&amp;#039;&amp;#039;, ein Kompendium von Martin Kalusche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122069323|LCCN=no/2004/124371|VIAF=68654360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dohrn, Harald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Freiheitsaktion Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Dohrn|Harald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rhythmische Erziehung in Hellerau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dohrn, Harald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Sympathisant der Weißen Rose und Regimekritiker zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neapel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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