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	<title>Harald Abatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Harald_Abatz&amp;diff=931783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 19. Januar 2026 um 16:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Link, Otto-Bild-105-2.jpg|mini|Harald Abatz auf einem Wahlplakat der CDU und FDP zur Bundestagswahl 1949 (links unten)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harald Abatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1893]] in [[Hamburg]]; † [[2. Januar]] [[1954]] ebenda) war ein deutscher Politiker der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]. Er war von 1949 bis zu seinem Tod Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] und von 1949 bis 1951 sowie 1953 und 1954 deren Vizepräsident. Zudem war er Bundesvorsitzender der [[Deutsche Friedensgesellschaft|Deutschen Friedensgesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Harald Abatz verlor früh seine Eltern und absolvierte nach dem Realschulabschluss zunächst eine kaufmännische Lehre. Anschließend arbeitete er einige Jahre als Angestellter in einer Hamburger Handelsfirma. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er schwer verwundet und machte sich als Handelsvertreter selbständig. Nebenher holte er das Abitur nach, studierte anschließend Rechtswissenschaften und ließ sich später als Rechtsanwalt in Hamburg nieder. Während des Nationalsozialismus betätigte er sich im Widerstandskreis &amp;#039;&amp;#039;[[Gruppe Freies Hamburg|Freies Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039; um [[Friedrich Ablass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der NS-Diktatur engagierte Abatz sich zunächst im &amp;#039;&amp;#039;Komitee ehemaliger politischer Gefangener&amp;#039;&amp;#039; und später in der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]], aus der er Ende 1950 wegen des zunehmenden kommunistischen Einflusses austrat. Er war Bundesvorsitzender der [[Deutsche Friedensgesellschaft|Deutschen Friedensgesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Wilhelm Eckardt: Vorwort zum Findbuch des Bestandes 622-1/161 (&amp;#039;&amp;#039;Abatz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg|Staatsarchiv Hamburg]], S. II ([https://web.archive.org/web/20151231215459/http://www.hamburg.de/contentblob/180346/data/622-1-161.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er setzte sich insbesondere für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein,&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise in einem Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;Freien Stadt&amp;#039;&amp;#039; vom 29. April 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso gegen die [[Wiederbewaffnungsdiskussion|Wiederbewaffnung Deutschlands]]. Im Februar 1947 hatte er gemeinsam mit [[Max Stierwaldt]], dem DFG-Bundesvorsitzenden, einen Entwurf für ein Kriegsächtungsgesetz vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953&amp;#039;&amp;#039;. Martin Meidenbauer Verlagsanstalt, München 2007, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abatz war [[Freimaurer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Abatz starb am 2. Januar 1954 an den Folgen einer Leistenoperation.&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953&amp;#039;&amp;#039;. Martin Meidenbauer Verlagsanstalt, München 2007, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] gehörte Abatz den [[Geschichte der Jungdemokraten|Jungdemokraten]] und der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] an. Seit Ende der 1920er Jahre war er Vorsitzender des DDP-Kreisverbandes [[Hamburg-Sankt Pauli|St. Pauli]]. Auf dem Landesparteitag der Hamburger DDP im September 1928 setzte er sich dafür ein, dass diese das von der KPD initiierte Volksbegehren gegen den Bau des [[Deutschland (Schiff, 1933)|Panzerschiffs A]] unterstützen solle, scheiterte mit diesem Antrag jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953&amp;#039;&amp;#039;. Martin Meidenbauer Verlagsanstalt, München 2007, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl ein Gegner der Fusion mit dem [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]] zur &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Staatspartei&amp;#039;&amp;#039;, blieb Abatz im Gegensatz zu anderen Vertretern des linken Flügels, wie z. B. [[Erich Lüth]] und [[Alfred Johann Levy]], weiterhin Parteimitglied. Er begründete dies damit, das „demokratische Gewissen“&amp;lt;ref&amp;gt;Abatz auf dem Parteitag am 6. August 1930, zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 7. August 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der neuen Partei vertreten zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beteiligte er sich zunächst an der Gründung des überparteilichen &amp;#039;&amp;#039;Bundes Freies Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, der aus der gleichnamigen Widerstandsgruppe hervorgegangen war. Innerhalb dieser Vereinigung gehörte er zur Gruppe derjenigen, die eine Parteigründung präferierten. Gemeinsam mit [[Eduard Wilkening]] und Friedrich Ablass setzte er auf der Mitgliederversammlung des BFH am 16. August 1945 ein Manifest zur Gründung einer liberalen Partei durch, das am 20. September 1945 zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Partei Freier Demokraten&amp;#039;&amp;#039;, dem späteren Hamburger Landesverband der FDP, führte. Abatz wurde auf der Gründungsversammlung in den PFD-Vorstand gewählt und war auch Autor der ersten programmatischen Richtlinien der neuen Partei. Gemeinsam mit [[Willy Max Rademacher]] und [[Georg Borkmann]] leitete er in den 1940er Jahren den wirtschaftspolitischen Ausschuss der PFD/FDP und war auch Redaktionsleiter der Hamburger Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Freie Stadt&amp;#039;&amp;#039;. 1947 wurde er in den Vorstand der FDP für die britische Besatzungszone gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende 1949 beteiligte Abatz sich innerhalb der Hamburger FDP am &amp;#039;&amp;#039;Demokratischen Zirkel&amp;#039;&amp;#039;, in der sich der linke Flügel der Landespartei zusammenfand. Im selben Jahr wurde er erneut in den Landesvorstand der FDP gewählt, nachdem er ein Jahr zuvor bei der Wahl gescheitert war. Am 20. Januar 1951 gehörte er mit [[Hans-Harder Biermann-Ratjen]], [[Emmy Beckmann]], [[Lieselotte Kruglewsky-Anders|Lieselotte Anders]], [[Anton Leser]] und [[Max Dibbern]] zu den Unterzeichnern des &amp;#039;&amp;#039;Aufrufes für eine liberale Sammlung&amp;#039;&amp;#039; von [[Edgar Engelhard]], die sich gegen die Pläne der Landesverbände Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen wendeten, aus der FDP eine Partei der Nationalen Sammlung zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953&amp;#039;&amp;#039;. Martin Meidenbauer Verlagsanstalt, München 2007, S. 488.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner Unterstützung der Petition der &amp;#039;&amp;#039;Notgemeinschaft für den Frieden Europas&amp;#039;&amp;#039; von [[Gustav Heinemann]] und [[Helene Wessel]] beantragte die nordrhein-westfälische FDP den Ausschluss von Abatz und Edgar Engelhard, der diese Petition ebenfalls unterzeichnet hatte, scheiterte aber beim [[FDP-Bundeshauptausschuss]] am 17. Mai 1952 damit. Nach der Bürgerschaftswahl 1953 bewarb Abatz sich um einen der fünf Senatorenposten, die die FDP im Rahmen des [[Hamburg-Block]]s besetzen konnte. Er konnte sich jedoch bei der Sitzung des FDP-Landesausschusses am 8. November 1953 nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Abatz gehörte von 1949 bis zu seinem Tode der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an, nachdem er bei der Bürgerschaftswahl 1946 vergeblich im Wahlkreis [[Hamburg-Rahlstedt|Rahlstedt]] kandidiert hatte. Von 1949 bis 1951 und von November 1953 bis zu seinem Tode war er Vizepräsident der Bürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christof Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953. Start als bürgerliche Linkspartei&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Parteienkritik und Parteienhistorie&amp;#039;&amp;#039;, Band 3). Martin Meidenbauer Verlagsanstalt, München 2007, ISBN 978-3-89975-569-5.&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Abatz, Harald|6|13|14|[[Helmut Stubbe da Luz]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://actapro-benutzung.hamburg.de/actaproweb/document/Best_280e698c-25ff-4f7c-94b8-48200e25323c Nachlass 622-1/161 Abatz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143967096|VIAF=169995731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Abatz, Harald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungdemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppe Freies Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Abatz, Harald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP, FDP), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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