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	<title>Hapalorchis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hapalorchis&amp;diff=1630711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 17. November 2024 um 10:12 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-17T10:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Hapalorchis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Rudolf Schlechter|Schltr.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Spiranthinae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cranichideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Orchidoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Orchideen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Orchidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Spargelartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Asparagales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Cyclopogon congestus (as syn. Spiranthes alpestris) - Hapalorchis lineata (as syn. Spiranthes lineata) - Flora Brasiliensis 3-4-41.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Illustration von &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis lineata&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt; fig. III (rechts)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Orchideen]] (Orchidaceae), die 13 [[Art (Biologie)|Arten]] enthält. Sie sind im tropischen Amerika verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind terrestrisch, seltener [[epiphyt]]isch wachsende, kleine, [[Krautige Pflanze|krautige]] Pflanzen. Die [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]] stehen büschelweise oder etwas an einem kriechenden Rhizom verteilt, sie sind knollig verdickt, fleischig und behaart. Die [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] stehen an der Basis des Sprosses zu einer lockeren Rosette gehäuft. Sie sind deutlich gestielt, der Blattgrund umfasst den Spross. Die Blattspreite ist oval bis leicht herzförmig, sie endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der endständige [[Blütenstand]] ist schlank, wenigblütig und einseitswendig. Nur im oberen Bereich ist er etwas behaart. Er wird teilweise von röhrenförmigen [[Hochblatt|Hochblättern]] umhüllt. Die [[Blüte]]n sind klein, zart, weiß oder grünlich gefärbt. Sie sind [[Resupination|resupiniert]], mehr oder weniger röhrenförmig und waagrecht abstehend. Der [[Fruchtknoten]] ist sitzend bis sehr kurz gestielt, er weist nach oben. Die [[Sepal]]en sind einander gleich geformt, nicht miteinander verwachsen, etwa parallel zueinander, nur leicht auseinander klaffend. Die seitlichen Sepalen sind spatelförmig, an der Basis asymmetrisch und etwas ausgebeult, sie bilden zusammen mit der [[Labellum|Lippe]] eine rundliche Vertiefung (Mentum). Die Petalen liegen dem dorsalen Sepal an und haften mit dem Rand fest an diesem. Die Lippe ist am Grund nicht verschmälert, mit konkaver, undeutlich zweiteiliger Basis, dort ist der Rand zu zwei Nektardrüsen verdickt, aber nicht geöhrt. Die Spreite der Lippe ist rinnig mit abgesetztem, nach unten geschlagenen Endlappen. Die [[Gynostemium|Säule]] ist schlank und keulenförmig, behaart, an der Basis etwas über die Ansatzstelle am Fruchtknoten hinaus verlängert (Säulenfuß). Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] besteht aus einer Fläche, diese ist halbkreisförmig oder angedeutet dreieckig. Das [[Staubblatt]] wird zu einem großen Teil von einem trichterförmigen Gewebe der Säule umhüllt (Klinandrium). Es ist oval, mit herzförmiger Basis und vorne zugespitzt. Die [[Pollinium|Pollinien]] sind keulenförmig mit ovaler bis rundlich-lanzettlicher Klebscheibe ([[Viscidium]]). Das Trenngewebe zwischen Staubblatt und Narbe ([[Rostellum (Botanik)|Rostellum]]) ist fast gerade, länglich dreieckig bis zungenförmig, biegsam, an der Spitze nach Entfernen des Viscidiums eingekerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis&amp;#039;&amp;#039; ist in Mittelamerika, der Karibik, in den Anden Südamerikas sowie entlang der brasilianischen Ostküste verbreitet. Es werden Höhenlagen von Meereshöhe bis etwa 2400 Meter Höhe besiedelt. Die Standorte liegen meist im Schatten feuchter Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und botanische Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis&amp;#039;&amp;#039; wird innerhalb der [[Tribus (Biologie)|Tribus]] [[Cranichideae]] in die Subtribus [[Spiranthinae]] eingeordnet. Die Gattung wurde von [[Rudolf Schlechter]] 1919 in &amp;#039;&amp;#039;Repertorium Specierum Novarum Regni Vegetabilis. Centralblatt für Sammlung und Veroffentlichung von Einzeldiagnosen neuer Pflanzen. Beihefte&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Seite 52 aufgestellt. Der Name leitet sich vom [[Altgriechische Sprache|griechischen]] ἁπαλός &amp;#039;&amp;#039;hapalos&amp;#039;&amp;#039;, „zart, weich“, ab und bezieht sich auf das generelle Erscheinungsbild der Pflanzen. Als Typusart wählte er &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis cheirostyloides&amp;#039;&amp;#039;, als zweite Art beschrieb er &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis tenuis&amp;#039;&amp;#039; (beide Arten werden inzwischen als [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] zu &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis lineatus&amp;#039;&amp;#039; angesehen). Weitere Arten beschrieb Schlechter 1920.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rudolf Schlechter|Titel=Versuch einer systematischen Neuordnung der Spiranthinae|Sammelwerk=Beihefte zum Botanischen Centralblatt|Band=37|Nummer=2, Heft 3|Jahr=1920|Seiten=362|Online=http://bibdigital.rjb.csic.es/Imagenes/P0032_37/P0032_37_0762.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis&amp;#039;&amp;#039; wurde von einigen Autoren als sehr ähnlich zu &amp;#039;&amp;#039;[[Cyclopogon]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, die tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnisse sind aber unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis bicornis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Kolan. &amp;amp; Szlach.}}: Sie kommt in Kolumbien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis cheirostyloides]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schltr.}}: Sie kommt in Kolumbien und Venezuela vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;     &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis cymbirostris]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Szlach.}}: Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat [[Rio de Janeiro (Bundesstaat)|Rio de Janeiro]] vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis dominicii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|E.Parra, Szlach. &amp;amp; S.Nowak}}: Sie kommt in Kolumbien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis lindleyana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Garay}}: Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat [[Rio de Janeiro (Bundesstaat)|Rio de Janeiro]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis lineata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lindl.) Schltr.}}: Sie kommt im tropischen Amerika vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis longirostris]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schltr.}}: Sie kommt in der kolumbianischen Provinz [[Valle del Cauca]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis neglecta]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Szlach. &amp;amp; Rutk.}}: Sie kommt in Ecuador vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis pandurata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Szlach.}}: Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat [[Rio de Janeiro (Bundesstaat)|Rio de Janeiro]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis piesikii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Szlach. &amp;amp; Rutk.}}: Sie kommt in Kolumbien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis pumila]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(C.Schweinf.) Garay}}: Sie kommt in Costa Rica, Ecuador, Bolivien und Peru vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis stellaris]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Szlach.}}: Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat [[Rio Grande do Sul]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hapalorchis trilobata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schltr.}}: Sie kommt in der kolumbianischen Provinz [[Valle del Cauca]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels stammen überwiegend aus:&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Leslie A. Garay&lt;br /&gt;
|Titel=225 (1). Orchidaceae (Cypripedioideae, Orchidoideae and Neottioideae)&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=Flora of Ecuador&lt;br /&gt;
|Herausgeber=Gunnar Harling, Benkt Sparre&lt;br /&gt;
|Band=9&lt;br /&gt;
|Jahr=1978&lt;br /&gt;
|Seiten=245–246&lt;br /&gt;
|ISSN=0347-8742}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Leslie A. Garay&lt;br /&gt;
|Titel=A generic revision of the Spiranthinae&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=Botanical Museum Leaflets of Harvard University&lt;br /&gt;
|Band=28&lt;br /&gt;
|Nummer=4&lt;br /&gt;
|Jahr=1982&lt;br /&gt;
|Seiten=326&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Herausgeber=Alec M. Pridgeon, Phillip Cribb, Mark W. Chase, Finn Rasmussen&lt;br /&gt;
|Titel=Genera Orchidacearum. Orchidoideae (Part 2). Vanilloideae&lt;br /&gt;
|Band=3/2&lt;br /&gt;
|Auflage=&lt;br /&gt;
|Verlag=Oxford University Press&lt;br /&gt;
|Ort=New York und Oxford&lt;br /&gt;
|Jahr=2003&lt;br /&gt;
|Seiten=210–212&lt;br /&gt;
|ISBN=0-19-850711-9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Hapalorchis|Zugriff=2018-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführendes ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orchideengattungen]]&lt;br /&gt;
* [http://orchid.unibas.ch/phpMyHerbarium/7927/1/Hapalorchis/lineatus/Lindley_John/Schlechter_Fridrich_Richard_Rudolf/img/7927m.php Herbarexemplar  von &amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis lineatus&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{commons|Hapalorchis|&amp;#039;&amp;#039;Hapalorchis&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchideen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchidaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
	</entry>
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