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	<title>Hansotto Reiber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:45:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hansotto_Reiber&amp;diff=803096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-27T19:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hansotto Reiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1940]] in [[Stuttgart]]) ist ein deutscher [[Biochemie|Biochemiker]], der sich besonders um die Erforschung des [[Liquor cerebrospinalis|Nervenwassers]] und des [[Kammerwasser]]s verdient gemacht hat. Darüber hinaus arbeitete er an der Erforschung der neurobiologischen Grundlagen des Gedächtnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reiber studierte von 1964 bis 1970 Biochemie an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. 1974 wurde er an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Universität Braunschweig]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Vitamin B-6 katalysierte α,β-Eliminierung [Alpha,beta-Eliminierung] im Modell und Enzymsystem&amp;#039;&amp;#039; über theoretische Grundlagen der [[Enzym]]kinetik [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Anschließend arbeitete er vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am [[Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin]] Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 übernahm er die Leitung des Neurochemischen Labors der Universitätsklinik für Neurologie Göttingen und widmete sich überwiegend der [[Liquor cerebrospinalis#Diagnostik|Liquordiagnostik]], daneben aber auch der [[Analytik]] des Kammerwassers aus dem Auge. Im Jahre 1984 [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Pathobiochemische Prozesse bei entzündlichen, demyelinisierenden Erkrankungen des Zentralnervensystems und deren Nachweis in der Cerebrospinalflüssigkeit&amp;#039;&amp;#039;. 1988 wurde er zum Professor für Neurochemie an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seiner Pensionierung 2005 forschte er besonders auf dem Gebiet des Liquors unter besonderer Berücksichtigung entzündlicher Erkrankungen des Nervensystems bei Erwachsenen und Kindern, maligner sowie tropischer neurologischer Erkrankungen. Er ist (Mit-)Herausgeber mehrerer Bücher über Liquordiagnostik und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das „Reiber-Diagramm“ ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiber-Diagramm.jpg|mini|Reiber-Diagramm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Reiber entwickelte Quotienten[[diagramm]] dient der Analyse der [[Immunglobulin]]e im Nervenwasser (Liquor cerebrospinalis) im Rahmen der [[Diagnostik]] neurologischer Erkrankungen. Dabei werden jeweils [[Quotient]]en aus den Konzentrationen des [[Albumin]]s und der Immunglobuline in Liquor und Serum gebildet (Q IgG = IgG-Konzentration im Liquor / IgG-Konzentration im Serum und Q Alb = Albumin-Konzentration im Liquor / Albumin-Konzentration im Serum). Die berechneten Werte werden in das Reiber-Schema eingetragen, das außerdem eine Linie beinhaltet, die die Normalverteilung bei einem gesunden Patienten ausdrückt. Liegen die aktuellen Werte eines Patienten links oberhalb der Normalverteilung, handelt es sich um eine intrathekale Immunglobulin-Synthese und somit um eine Entzündung des [[Zentralnervensystem]]s (ZNS). Steigen sowohl IgG- als auch Albumin-Konzentrationen im Liquor im gleichen Verhältnis an, liegt eine Schrankenstörung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hansotto Reiber&lt;br /&gt;
   |Titel=Liquordiagnostik in der Neurologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Datum=2023&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-662-68136-7&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=mit Brigitte Wildemann, Patrick Oschmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Neurologische Labordiagnostik&lt;br /&gt;
   |Verlag=Thieme&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-13-159641-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.horeiber.de/index.html Homepage von Hansotto Reiber]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1321889550|LCCN=n2010182316|VIAF=121947940}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiber, Hansotto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiber, Hansotto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biochemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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