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	<title>Hansheinrich Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2A0A:A547:A568:0:28DF:F387:748:4D17: /* Weblinks */ Kategorie ergänzt; https://pace.coe.int/en/members/1592/schmidt-kempten-</title>
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		<updated>2023-07-25T17:52:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Kategorie ergänzt; https://pace.coe.int/en/members/1592/schmidt-kempten-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hansheinrich Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1922]] in [[Leipzig]]; † [[12. März]] [[1994]] in [[Grünwald]]) war ein deutscher Lehrer und [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmidt lebte ab 1933 in [[Dresden]], wo er bis 1940 ein [[Gymnasium|humanistisches Gymnasium]] besuchte. Nach bestandenem [[Abitur]] musste er während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als [[Pilot|Flieger]] und [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjäger]] [[Kriegsdienst]] leisten. Nachdem er 1945 in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangenschaft]] geraten war, konnte er diese im Herbst desselben Jahres aber aus gesundheitlichen Gründen bereits wieder verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt lebte nach dem Krieg in der Heimat seiner Frau in [[Kempten (Allgäu)]]. Er begann eine Ausbildung zum [[Volksschule|Volksschullehrer]], die er 1949 mit der ersten und 1951 mit der zweiten [[Lehramtsprüfung]] erfolgreich beendete. Im Jahr 1960 wurde er zum [[Oberlehrer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt stammte aus einem [[evangelisch]]en Elternhaus und war der Sohn eines [[Amtsgericht]]spräsidenten. Seit 1944 war Schmidt verheiratet. Aus der [[Ehe]] mit seiner Frau Ilse (geborene Recher) gingen die drei Töchter Evelyn, Carmen und Marion hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bereits 1955 war Schmidt Mitglied der FDP geworden. 1957 wurde er Kreisvorsitzender. Ab 1958 war er zuerst Stellvertreter und ab 1970 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes [[Schwaben]]. Darüber hinaus war Schmidt auch Mitglied des Landeshauptausschusses sowie des Landeskulturausschusses der [[FDP Bayern]]. 1964 wurde er erstmals in den Landesvorstand der FDP Bayern gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorsitzender des FDP-Bundesfachausschusses für Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit hatte Schmidt großen Anteil an der Neugestaltung des FDP-Programms im Bereich der [[Gesellschaftspolitik|Gesellschafts-]] und [[Sozialpolitik]]. Er war an der Formulierung der [[Freiburger Thesen]] von 1971 beteiligt, sowie an den Beschlüssen der FDP während der 1970er Jahre zur [[Gesundheitspolitik]], zur [[Gleichberechtigung]] und zur [[Alterssicherung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordnetentätigkeit ===&lt;br /&gt;
Schmidt war seit 1961 [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Mitglied]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Dort engagierte er sich vor allem im Bereich der Sozialpolitik. In seiner [[Fraktion (Bundestag)|Fraktion]] war er viele Jahre lang Vorsitzender des Arbeitskreises Sozialpolitik, sowie sozialpolitischer Sprecher der FDP. Schmidt nahm als Abgeordneter insbesondere Einfluss auf die Gesetzgebung zur [[Betriebsverfassung]] von 1972 und zur Unternehmens[[mitbestimmung]] von 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 war er ein Gegner des neuen Kurses der FDP, der letztlich zu einem [[Konstruktives Misstrauensvotum|konstruktiven Misstrauensvotum]] gegen Bundeskanzler [[Helmut Schmidt]] sowie der Wahl [[Helmut Kohl]]s zu dessen Nachfolger und damit zum Bruch der [[sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] führte. Als Kohl am 17. Dezember 1982 im Bundestag die [[Vertrauensfrage]] stellte, um diese künstlich verneint zu bekommen und so Neuwahlen herbeiführen zu können, war Schmidt einer von vier Abgeordneten, die gegen die formale Handhabung derselben vor dem [[Bundesverfassungsgericht]] klagten. Aus Protest verzichtete er bei den folgenden Bundestagswahlen im März 1983 auf eine erneute Kandidatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen zu seiner Tätigkeit für die FDP im Deutschen Bundestag liegen im [[Archiv des Liberalismus]] der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]] in [[Gummersbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Schmidt wurde 1970 der [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerische Verdienstorden]] verliehen. 1976 erhielt er das Große [[Bundesverdienstkreuz]], 1982 das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 755.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/frames/es19830216_2bve000183.html Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Bundestagsneuwahl 1983]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029298076|VIAF=294779691}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Hansheinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kempten (Allgäu))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallschirmjäger (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Archiv des Liberalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Hansheinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Grünwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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