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	<title>Hansgeorg Buchholtz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 5. April 2025 um 17:03 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hansgeorg Buchholtz.jpg|mini|Hansgeorg Buchholtz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hansgeorg Buchholtz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1899]] in [[Mülhausen]], [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]; † [[22. April]] [[1979]] in [[Uetersen]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hansgeorg Buchholtz war der Sohn eines Offiziers der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]]; seine Vorfahren stammten größtenteils aus [[Ostdeutschland]]. Buchholtz besuchte in [[Braunschweig]] die [[Oberrealschule]] bis zur [[Abitur|Reifeprüfung]]. Ab 1917 nahm er als [[Fähnrich]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach dem Ende des Krieges absolvierte er ab 1919 ein [[Studium]] an den [[Universität]]en in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]] und [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]]. Ab 1926 wirkte er als Lehrer an [[Realschule|Mittelschulen]] in den [[Ostpreußen|ostpreußischen]] Orten [[Mikołajki|Nikolaiken]] und [[Mrągowo|Sensburg]], ab 1928 als [[Rektor]] einer Schule in [[Dąbrówno|Gilgenburg]] und ab 1933 in [[Giżycko|Lötzen]]. Seit Anfang der 1930er Jahre war er neben seinem Lehrerberuf auch als [[freier Schriftsteller]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchholtz nahm ab 1939 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Wehrmacht]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. 1941 wurde er beurlaubt; anschließend übte er in [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]] (Ostpreußen) die Funktion eines [[Schulaufsicht|Schulrats]] aus. Nach der Flucht aus Ostpreußen lebte er in Braunschweig, [[Haseldorf]], [[Wedel]] und [[Uetersen]]; bis zu seiner [[Pension (Altersversorgung)|Pensionierung]] im Jahre 1958 war er als Schulrat in [[Bremervörde]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hansgeorg Buchholtz war Verfasser [[Roman]]en, [[Erzählung]]en, [[Kinder- und Jugendliteratur|Jugendbüchern]] und [[Lyrik|Gedichten]]. Sein Werk hat häufig die ostpreußischen Landschaften der [[Masurische Seenplatte|Masurischen Seen]] und der [[Kurische Nehrung|Kurischen Nehrung]] zum Thema bzw. Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[NS-Staat]] gehörte Buchholtz zu den Autoren, die als „politisch zuverlässig“ und „künstlerisch wertvoll“ galten und deren Veröffentlichungen von der [[Hitlerjugend|HJ]]-Führung gefördert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Buddrus]]: &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg. Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Materialien zur Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 13). 2 Teile. K. G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-11615-2, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wendete er z.&amp;amp;nbsp;B. in &amp;#039;&amp;#039;Ein Musketier von Potsdam&amp;#039;&amp;#039; (1935) die Geschichte [[Preußen]]s unmittelbar [[Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Hopster]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte, Geschichte, Kriege&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders., Petra Josting, Joachim Neuhaus: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Jugendliteratur 1933–1945. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2. &amp;#039;&amp;#039;Darstellender Teil&amp;#039;&amp;#039;. J.&amp;amp;nbsp;B. Metzler, Stuttgart 2005, Sp. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem Titel war Buchholtz auch auf der „Grundliste“ vertreten, die im Erlass vom 29. Januar 1937 zum Aufbau des Schulbüchereiwesens an [[Volksschule]]n enthalten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Aley: &amp;#039;&amp;#039;Jugendliteratur im Dritten Reich. Dokumente und Kommentare&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann, Gütersloh 1967, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Neubearbeitung der „Grundliste“ vom 22. August 1939 kaum auch sein Titel &amp;#039;&amp;#039;Jugend an der Grenze&amp;#039;&amp;#039; dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Aley: &amp;#039;&amp;#039;Jugendliteratur im Dritten Reich. Dokumente und Kommentare&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann, Gütersloh 1967, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Nomas Opfer. Eine Erzählung aus der Zeit der Eroberung Preußens durch den deutschen Ritterorden&amp;#039;&amp;#039; nahm Buchholtz 1938 die Position des heidnischen [[Prußen|Preußen]] ein, die er zu einem tapferen und edlen Volk und Vorbild der Nationalsozialisten stilisierte. Denn ihre [[Völkische Bewegung|völkische]] Leistung, so Buchholtz, liege in ihrem Verhalten gemäß dem Gesetz der Treue zu „[[Blut und Boden]]“. Das sich ihres „rassischen Wertes“ und angestammten Bodens bewusste Volk der Preußen habe sich im hartnäckigen kriegerischen Widerstand bewährt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Schmideler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Geöffneten Ritter-Platz (1702) zum postmodernen Jugendroman. Ritterdarstellungen aus vier Jahrhunderte Kinder- und Jugendliteratur&amp;#039;&amp;#039;. In: Mathias Herweg u. Stefan Keppler-Tasaki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rezeptionskulturen. Fünfhundert Jahre literarischer Mittelalterrezeption zwischen Kanon und Populärkultur&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2012, S. 383–410, hier S. 397.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchholtz erhielt 1940/41 den „Hilf-mit!“-Preis des [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbundes]] für das beste Jugendgedicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Aley: &amp;#039;&amp;#039;Jugendliteratur im Dritten Reich. Dokumente und Kommentare&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann, Gütersloh 1967, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1959 wurde er mit dem [[Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen]] in der Sparte „Literatur“ sowie 1961 mit dem Jugendbuchpreis der [[Künstlergilde Esslingen]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Fremder, bist Du mein Bruder&amp;#039;&amp;#039; (1962) wird als Beispiel für die einseitige Verzerrung der Täter-Opferperspektive der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] bewertet. Während die Schreckensbilder endloser Flüchtlingstrecks und torpedierter Flüchtlingsschiffe präsent seien, würden deutsche Verbrechen wie der [[Überfall auf Polen]] und der [[Holocaust]] nicht zur Sprache gebracht. Karsten Leutheuser konstatiert eine unangemessen Aufrechnung von Schuld, eine zeittypische Verniedlichungs- und Verdrängungsmentalität sowie verstreckte Diskriminierungen der [[Polen (Ethnie)|Polen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Leutheuser: &amp;#039;&amp;#039;Freie, geführte und verführte Jugend. Politisch motivierte Jugendliteratur in Deutschland 1919–1989&amp;#039;&amp;#039;. Igel, Paderborn 1995, S. 177&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite= |anzahl= |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebe eines Kindes&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorf unter der Düne&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Masuren&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir halten die Wacht&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Markt zu Heckenbruch&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anuschka&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Musketier von Potsdam&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dobnik&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugend an der Grenze&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Flieger Thom&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Jorgatz&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der große Zapfenstreich - Schicksal einer Offiziersfamilie, Kanter Verlag,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Königsberg, Leipzig 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nomas Opfer&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fritz der Fischerjunge&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reichsehrenmal Tannenberg&amp;#039;&amp;#039;, Hohenstein, Ostpr. 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schnitter griff zur Sense&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traum und Trauer&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel, See und Tod ...&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Zauber der Kurischen Nehrung&amp;#039;&amp;#039;, Königsberg (Pr.) 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fremder, bist du mein Bruder&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soweit die Straßen reichen&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden 1966}}&lt;br /&gt;
== Gedichte ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fern von ihr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Preußische Allgemeine Zeitung|Das Ostpreußenblatt]] [https://archiv.preussische-allgemeine.de/1973/1973_03_17_11.pdf 17. März 1973 / Folge 11 / Seite 9], abgerufen am 7. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeberschaft ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stille Seen, dunkle Wälder&amp;#039;&amp;#039;, München 1956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|buchholtz-hansgeorg|Buchholtz, Hansgeorg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105017612|LCCN=n81010555|VIAF=10296687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buchholtz, Hansgeorg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Uetersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kulturpreises der Landsmannschaft Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buchholtz, Hansgeorg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülhausen]], [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Uetersen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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