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	<title>Hanselaer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2022-01-17T10:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HanselaerWappen.jpeg|mini|Hanselaer Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalkar-Hanselaer Spickstraße 83 PM18-05.jpg|mini|St. Antonius Abbas]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hanselaer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Kalkar]] am linken unteren [[Rhein#Niederrhein|Niederrhein]]. Ende 2018 hatte er 121 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kalkar.de/de/inhalt/stadtportrait/ |titel=Stadtportrait |hrsg=Stadt Kalkar |abruf=2019-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Räumliche Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Hanselaer liegt knapp 2 km östlich des mittelalterlich geprägten Stadtkerns von Kalkar. Das Gebiet zwischen Kalkar und Hanselaer wird weitgehend als Weideland genutzt. Es wurde noch bis 1965, als ein neues [[Deich]]system errichtet wurde, bei Hochwasser des [[Rhein]]s häufig überschwemmt. Vermutlich hat sich hier noch zur Römerzeit ein Rheinarm erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Hanselaer nach Kalkar eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erwähnt wurde Hanselaer bereits im [[12. Jahrhundert]]. Das Kölner Damenstift [[Sankt Maria im Kapitol]] besaß hier einen Gutshof mit einer Kirche – schon bevor die Stadt Kalkar 1230 auf der westlich gelegenen ursprünglich vom Rhein umflossenen Sandbank Kalkarward gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine, &amp;#039;&amp;#039;[[Antonius der Große|Sankt Antonius Abbas]]&amp;#039;&amp;#039; geweihte Hanselaer Dorfkirche ist vom Friedhof, dem Küsterhaus und alten Bauernhöfen umgeben. Dem Besucher bietet sich noch heute fast dasselbe Bild wie dem niederländischen Künstler [[Jan de Beijer]], als er [[1746]] „&amp;#039;t Dorp Hanseler“ zeichnete. Kaum ein Dorf am Niederrhein hat sein äußeres Erscheinungsbild in den letzten Jahrzehnten so gut bewahrt wie Hanselaer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Kirchenbau ist rund 500 Jahre alt. Im Tuffstein- und Ziegelmauerwerk der einschiffigen [[Gotik|gotischen]] Kirche sind noch Spuren eines Vorgängerbaus, einer [[Romanik|romanischen]] [[Saalkirche]], zu erkennen. Ursprünglich flach eingedeckt erhielten [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] und [[Chor (Architektur)|Chor]] 1444 ein [[Kreuzrippengewölbe]], das mit Rankenwerk und Heiligenfiguren ausgemalt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Antonius Abbas gilt als eine der schönsten Dorfkirchen am Niederrhein. Das Innere ist reich ausgestattet mit drei Schnitzaltären. Auf dem Querbalken des [[Triumphbogen]]s zwischen Chor und Langhaus steht eine [[Kreuzigungsgruppe]]. Besonders sehenswert ist der Hochaltar im Chor mit einer virtuos geschnitzten Bekrönung aus Ranken und [[Blattkrabben]]. Der dreiteilige Altarschrein, der dem Umkreis des Holzbildhauers [[Arnt van Tricht]] zugerechnet wird, entstand um [[1530]]. Er beherbergt [[Spätgotik|spätgotische Skulpturen]] der Muttergottes sowie der heiligen Katharina und der heiligen Barbara, die als elegant gekleidete Bürgerfrauen in der Mode ihrer Zeit dargestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Hanselaer führen die Südroute und die Nordroute des Radfernweges [[Via Romana]], der Xanten mit Nijmegen verbindet. Nahe der Hanselaer Kirche informiert eine Schautafel über das gut 2 km südlich von Hanselaer am Fuße des Monrebergs gelegene römische [[Burginatium|Reiterlager Burginatium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=160&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kalkar-Hanselaer Spickstraße 81 PM18-02.jpg|Baudenkmal Spyckstraße 81&lt;br /&gt;
Kalkar-Hanselaer Spickstraße 81 PM18-08.jpg|Hofeinfahrt Spyckstraße&lt;br /&gt;
Kalkar-Hanselaer Spickstraße 83 PM18-01.jpg|Baudenkmal Spickstraße 83&lt;br /&gt;
Kalkar ND 05 Walnussbäume am Leuthweg in Hanselaer PM19-01.jpg|Walnussbäume am Leuthweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Elbin: &amp;#039;&amp;#039;Am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Prestel-Verlag, München 1979, S.&amp;amp;nbsp;292–296, ISBN 3-7913-0471-2&lt;br /&gt;
* Helmut Rotthauwe genannt Löns: &amp;#039;&amp;#039;Kostbarkeit Kalkar.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Stadt Kalkar, Rheinland-Verlag, Abtei Brauweiler, Pulheim 1980, S. 302–304, ISBN 3-7927-0558-3&lt;br /&gt;
* Alois Puyn: &amp;#039;&amp;#039;Calcar, Du kleine Stadt am Niederrhein – Bilder von Anno dazumal 1868–1945.&amp;#039;&amp;#039; Völkersche Buchdruckerei und Buchhandlung Goch Kalkar 1980&lt;br /&gt;
* Günther J. Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mercator-verlag.de/programm/titel/337_3.htm Kalkar – der Stadtführer für das Zentrum und die Stadtteile.]&amp;#039;&amp;#039; Mit Fotos von Bernd Mörsen und Karten und Zeichnungen von Karl-Heinz Rottmann, Mercator Verlag, Duisburg 2002, ISBN 3-87463-337-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hanselaer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.via-romana.info/kap4_b.htm Fotoreportage über Fahrt auf der Südroute der Via Romana von Appeldorn durch Hanselaer nach Kalkar]&lt;br /&gt;
* [http://www.via-romana.info/Tag_3/kap7_a.htm Reiterlager Burginatium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/44/08/N |EW=6/18/47/E |type=city |pop=125 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kalkar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1023325535|VIAF=191491105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kalkar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Kleve)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
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