<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hansa_Studios</id>
	<title>Hansa Studios - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hansa_Studios"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hansa_Studios&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T02:13:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hansa_Studios&amp;diff=1525761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hansa_Studios&amp;diff=1525761&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-19T06:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meistersaal leer.jpg|mini|hochkant=1.3|Der Meistersaal in den Hansa-Tonstudios in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hansa Studios&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ehemals: &amp;#039;&amp;#039;Hansa-Tonstudios&amp;#039;&amp;#039;) umfassen mehrere ehemalige und noch aktive [[Tonstudio]]s in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hansa2.jpg|mini|Der Gebäudekomplex [[Köthener Straße]] 38 im Jahr 1975]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer in einem kleineren Tonstudio im Firmensitz der [[Hansa Musik Produktion]] in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wilmersdorf#Wittelsbacherstraße*|Wittelsbacherstraße]] im Ortsteil [[Berlin-Wilmersdorf|Wilmersdorf]] produzierten die Brüder Thomas und [[Peter Meisel]] bereits seit 1965 hauptsächlich im &amp;#039;&amp;#039;Sonopress&amp;#039;&amp;#039;-Tonstudio der [[Ariola]]-Eurodisc im [[Meistersaal]] in der [[Köthener Straße]]&amp;amp;nbsp;38 im Ortsteil [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]]. Um aber auch aufnahmetechnisch von der Musikproduktion unabhängig zu sein, gründeten die Brüder Meisel am 16. August 1971 die &amp;#039;&amp;#039;Hansa Tonstudio Gebr. Meisel oHG&amp;#039;&amp;#039; und bauten das vierte Obergeschoss des Hauses [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Halensee#Nestorstraße*| Nestorstraße]]&amp;amp;nbsp;8/9 in [[Berlin-Halensee|Halensee]] zum Aufnahmestudio aus. Eröffnung des &amp;#039;&amp;#039;Hansa&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; genannten Studios war pünktlich zur [[Internationale Funkausstellung|Funkausstellung]] 1973. Es entstanden zahlreiche Aufnahmen von [[Bernd Clüver]], [[Marianne Rosenberg]], [[Bernhard Brink]], [[Peter Orloff]] und [[Drafi Deutscher]]. Ausländische Künstler waren meist im &amp;#039;&amp;#039;Hansa-II-Studio&amp;#039;&amp;#039; in der Köthener Straße&amp;amp;nbsp;38 im Ortsteil [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]] zu Gast, so beispielsweise [[Albert Hammond]] mit der Produktion seines Erfolgstitels &amp;#039;&amp;#039;Down by the River&amp;#039;&amp;#039; oder die [[Indien|indische]] Sängerin [[Asha Puthli]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meisel 2&amp;quot;&amp;gt;[[Klaus Eidam]], [[Rudolf Schröder (Musikproduzent)|Rudolf Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hit-Fabrik. Chronik eines Berliner Musikverlages.&amp;#039;&amp;#039; [[Meisel Musikverlage|Edition Intro Meisel GmbH]], Berlin 2001, [[International Standard Music Number|ISMN]] M-50066-230-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Koethener Strasse 38, Meistersaal.jpg|mini|hochkant|links|Sitz der Hansa Studios in Berlin, 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Hansa Studio&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; in der Nestorstraße nach einem Wechsel des Hausbesitzers, verbunden mit für Hansa unannehmbaren Mietbedingungen, aufgegeben. Fast gleichzeitig erwarb Hansa das Haus in der Köthener Straße mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hansa Studio&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; als Hauptmieter. Der Meistersaal hatte inzwischen durch seine ausgezeichnete Akustik einen hervorragenden Ruf, neben den Schlageraufnahmen der bekannten Hansa-Interpreten fanden dort auch Produktionen aus allen anderen Bereichen der Musik statt: Opernproduktionen, beispielsweise mit [[Anna Moffo]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Lorin Maazel]], die letzten Operettenaufnahmen von [[Robert Stolz]], sowie Produktionen von [[Rudolf Schock]], [[Ivan Rebroff]] oder [[Paul Kuhn]] mit seinem [[Sender Freies Berlin|SFB]]-Tanzorchester. Aber auch [[Filmmusik]]en wurden aufgenommen und [[Synchronisation (Film)|Synchronisationen]] fanden statt. Gerne nutzte [[Jack White (Musikproduzent)|Jack White]] das Studio und produzierte seine Künstler [[Tony Marshall]], [[Lena Valaitis]], [[Jürgen Marcus]], [[Renate &amp;amp; Werner Leismann]], [[Nina &amp;amp; Mike]] oder [[Tanja Berg]]; aber auch [[Columbia Records|CBS]] produzierte hier zahlreiche nationale Künstler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meisel 2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansa&amp;quot;&amp;gt;Persönliche Mitteilung eines langjährigen [[Hansa Musik Produktion|Hansa]]-Mitarbeiters.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die gute Akustik des Meistersaals mit seinem prachtvollen Ambiente historischer Doppeldeutigkeit – der große Saal hatte vor 1945 als Tanzsaal für [[Schutzstaffel|SS]]-Offiziere gedient –, auch der einzigartige Ausblick aus dem Fenster des [[Kontrollraum (Hörfunk)|Kontrollraums]] auf die [[Berliner Mauer]] faszinierte internationale Künstler, die das Studio alsbald liebevoll „Studio by the Wall“ oder „Big Hall by the Wall“ titulierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen voran machte [[David Bowie]] mit seiner &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Trilogie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Low (David-Bowie-Album)|Low]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[“Heroes” (Album)|“Heroes”]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Lodger (Album)|Lodger]]&amp;#039;&amp;#039; und insbesondere mit dem vom Anblick der Berliner Mauer inspirierten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buckley&amp;quot;&amp;gt;David Buckley: &amp;#039;&amp;#039;Strange Fascination David Bowie: The Definitive Story&amp;#039;&amp;#039;. Virgin, London 1999, ISBN 0-7535-0457-X, S.&amp;amp;nbsp;323–326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Song &amp;#039;&amp;#039;[[“Heroes” (David-Bowie-Lied)|“Heroes”]]&amp;#039;&amp;#039;, 1977) das Studio in der internationalen Musikwelt berühmt. [[Iggy Pop]], der dort zusammen mit Bowie produziert hatte, folgten [[Depeche Mode]], [[Marillion]], [[Falco]], [[Nick Cave]], [[Snow Patrol]], [[U2 (Band)|U2]], [[Killing Joke]] (für die Alben &amp;#039;&amp;#039;Nighttime&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brighter Than a Thousand Suns&amp;#039;&amp;#039;) und weitere Rock- und Popgrößen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Köthener Straße 38 ging 1976 in den Besitz der Gebrüder Meisel über und wurde konsequent ausgebaut. In einem ehemaligen Kino im Erdgeschoss wurde das &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;amp;nbsp;III&amp;#039;&amp;#039; errichtet, ein Wirtschaftsraum wurde&amp;amp;nbsp;– zunächst als Übungsraum gedacht&amp;amp;nbsp;– zunächst zum Kopierraum und später zum &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;amp;nbsp;IV&amp;#039;&amp;#039;. Schließlich zog unter dem Dach als Ersatz für das Studio in der Nestorstraße das neue &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Meistersaal KoethenerStr asv2018-06 img1.jpg|mini|Der Meistersaal, 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstattung der Studios wurde laufend den Fortschritten der Tontechnik angepasst, es kamen rechnergesteuerte [[Mischpult]]e, digitale Aufnahmetechnik oder [[Mehrkanal-Tonsystem|Mehrkanalton]]. Außerdem war das Studio in den 1980er Jahren, verglichen mit ähnlichen Studios in anderen Städten und insbesondere dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]], durch die damalige [[Berlinförderungsgesetz|Berlinförderung]] vergleichsweise preiswert. Es hatte bei der Produktion von [[Depeche Mode]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Construction Time Again]]&amp;#039;&amp;#039; (1983) bereits ein 64-Kanal-Mischpult, und schon damals lobte [[Alan Wilder]], dass alles computerisiert sei und so auch anspruchsvolle Mixes möglich seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miller&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Miller: &amp;#039;&amp;#039;Stripped: Depeche Mode&amp;#039;&amp;#039;. Omnibus Press, 2004, ISBN 1-84449-415-2, S.&amp;amp;nbsp;161–162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Ende der 1980er Jahre ein Wandel in der Musikproduktion abzeichnete und der Bedarf für Studios dieser Größenordnung stetig zurückging, entschloss sich Thomas Meisel zum Rückbau der &amp;#039;&amp;#039;Studios&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;III&amp;#039;&amp;#039; und zur Wiederherstellung des Meistersaals in den Originalzustand. Damit ging eine Sanierung des gesamten Gebäudes einher. Heute umfassen die Hansa-Tonstudios das &amp;#039;&amp;#039;Studio&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039;, zwei weitere Produktionsstudios, eine [[Suite (Zimmerflucht)|Suite]] und das ehemalige „Misch-Studio“, das derzeit von dem [[Schweden|schwedischen]] Produzenten Michael Ilbert gemietet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre&amp;quot;&amp;gt;Broschüre zur Wiedereröffnung des Meistersaals, Meisel Musikverlag, Berlin 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berlin Music Tours ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HansaStudiosEingangshalle.jpg|mini|[[Foyer]] der Hansa-Tonstudios]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend um die Köthener Straße erfuhr nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] und dem sich anschließenden Umbau des [[Potsdamer Platz]]es in den 1990er Jahren einen sprunghaften Wandel. Viele historisch relevante Gebäude wurden abgerissen oder waren plötzlich gefährdet, Immobilienprojekten Platz machen zu müssen. So begann der ehemalige Tontechniker Thilo Schmied in einem Pilotprojekt, erst vereinzelt, dann systematisch Führungen durch die Hansastudios anzubieten, um die kulturgeschichtliche Leistung und Bedeutung des Ortes für die internationale zeitgenössische Musikkultur der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die &amp;#039;&amp;#039;Berlin Music Tours&amp;#039;&amp;#039; fester Bestandteil des Veranstaltungsprogramms der Hansastudios und wurden mittlerweile auf ganz Berlin ausgedehnt, so ist es möglich auch ehemalige Wohnhäuser oder Wohnungen von legendären Musikern wie David Bowie oder Iggy Pop zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://bnn.de/nachrichten/faecher/hansa-studios-berlin |wayback=20180626192629 |text=&amp;#039;&amp;#039;Helden-Taten in den Hansa Studios.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-19 06:24:12 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Medien in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Eidam]], [[Rudolf Schröder (Musikproduzent)|Rudolf Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hit-Fabrik. Chronik eines Berliner Musikverlages.&amp;#039;&amp;#039; [[Meisel Musikverlage|Edition Intro Meisel GmbH]], Berlin 2001, [[International Standard Music Number|ISMN]] M-50066-230-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://hansastudios.de Internetseite der Hansa-Tonstudios]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hansa Studios by the wall 1976–1990&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentation, 90&amp;amp;nbsp;min, Sky Arts 2017, [https://vimeo.com/285800408 online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.50632|EW=13.377224|type=landmark|dim=25|region=DE-BE|name=Hansa-Tonstudios}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikorganisation (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonstudio]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>