<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_von_Pranckh</id>
	<title>Hans von Pranckh - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_von_Pranckh"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Pranckh&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T00:26:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Pranckh&amp;diff=1685391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IllCom: /* Leben */ Linkfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Pranckh&amp;diff=1685391&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-09-10T08:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Bundesarchiv Bild 102-10358, Führer der österreichischen Heimwehren.jpg|thumb|Der steirische Kreisführer Hans von Pranckh (rechts hinten), der Bundesführer der österreichischen Heimwehr [[Richard Steidle (Politiker)|Richard Steidle]] (Mitte), der stellvertretende steirische Führer [[Reinhart Bachofen von Echt]] (links), Foto auf der Heimwehr-Tribüne bei der Heimwehrversammlung auf der Neuklosterwiese beim [[Aufmarsch der Heimwehr und des Schutzbundes in Wiener Neustadt]] am 7. Oktober 1928]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiherr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Ludwig Gottlieb von Pranckh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Johann Ludwig Gottlieb von Prankh&amp;#039;&amp;#039;, (* [[23. April]] [[1888]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]; † [[24. Januar|24. Jänner]] [[1945]] bei [[Kajžar]] (Kaisersberg), [[Untersteiermark]]) war ein deutscher [[Offizier]] sowie Schlossbesitzer und [[Heimwehr]]führer in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans entstammte dem alten steirischen [[Adelsgeschlecht]] derer von [[Pranckh (Adelsgeschlecht)|Pranckh]]. Er war der Sohn des [[Kämmerer]]s und Bezirksamtmanns Sigmund Freiherr von Pranckh (1856–1952) und dessen Ehefrau Klara, geborene [[Malsen_(Adelsgeschlecht)|Freiin von Malsen]] (1866–1955). 1922 heiratete er Franziska Gräfin [[Eltz (Adelsgeschlecht)|von und zu Eltz]] gen. Faust von Stromberg auf [[Schloss Tillysburg]], mit welcher er 5 Kinder hatte. Sein älterer Bruder [[Sigmund von Pranckh|Sigmund]] (1887–1914) schlug wie er die Militärlaufbahn ein und wurde ebenfalls mit dem Militär-Max-Joseph-Orden ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Wilhelmsgymnasium München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht über das K. Wilhelms-Gymnasium zu München. {{ZDB|12448436}}, 1905/06&amp;lt;/ref&amp;gt; trat Pranckh am 5. Juli 1906 als [[Fähnrich]] in das [[Königlich Bayerisches Infanterie-Leib-Regiment|Infanterie-Leib-Regiment]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] in [[München]] ein. Dort erfolgte am 9. April 1908 seine Beförderung zum [[Leutnant]]. 1911 ließ er sich in das [[Reichskolonialamt]] versetzen und wurde zur Ausbildung im Grenzvermessungsdienst zur [[Sternwarte Göttingen]] kommandiert. Nach Ausbildungsende beteiligte er sich dann 1912/13 an der Kamerun-Südgrenz-Expedition und Vermessungsarbeiten an der Küste von [[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]] und [[Deutsche Kolonie Togo|Togo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Angehöriger seines Stammregiments nahm Pranckh am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde für seine Tapferkeit mehrfach ausgezeichnet, darunter am 18. September 1918 mit dem [[Ritterkreuz]] des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s. Ehe er als [[Major]] [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] 1921 in die [[Steiermark]] übersiedelte, um den Familienbesitz [[Schloss Pux]] im [[Bezirk Murau]] zu verwalten, hatte er noch von 1919 bis 1920 dem [[Freikorps Epp]] angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner neuen Heimat trat er schon bald als Organisator der steirischen [[Heimwehr]] hervor, zunächst noch im Auftrag bzw. in Fühlungnahme mit der bayerischen [[Einwohnerwehr]]. In den folgenden Jahren avancierte Pranckh zu einem der maßgeblichen militärischen Organisatoren der Heimwehr. 1927 war er Kreisführer geworden, bald darauf auch Landessturmführer, und seit 1929 gehörte er als Bundessturmführer der engeren Führungsriege der österreichischen Heimwehrbewegung an. 1931 wurde er Inspizierender der &amp;#039;&amp;#039;Jägerbataillone&amp;#039;&amp;#039;, der mobilen Formationen des [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutzes]], der das größte und wichtigste Segment der österreichischen Heimwehrbewegung darstellte. Im selben Jahr war er auch in den [[Pfrimer-Putsch]] involviert und bezog mit sechs Bataillonen auf dem [[Gaberl]] Stellung, wo er auf den Befehl zum Vorrücken in die steirische Landeshauptstadt [[Graz]] wartete. Im Rahmen der Vorbereitung des [[Putsch]]s hatte er sich vergeblich bemüht, das [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] zu einer Mitwirkung am Putsch zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce F. Pauley: &amp;#039;&amp;#039;Hahnenschwanz und Hakenkreuz. Steirischer Heimatschutz und österreichischer Nationalsozialismus 1918–1934.&amp;#039;&amp;#039; Europa Verlag, München-Wien-Zürich 1972, {{Falsche ISBN|3-203-50383-9}}, S. 120. Der Autor verwendet die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Prankh&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnet ihn als „&amp;#039;&amp;#039;Militärfachmann in der österreichischen Heimwehr&amp;#039;&amp;#039;“ (S. 243).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es im Steirischen Heimatschutz zu einem Richtungsstreit darüber kam, ob dieser in Zukunft weiter die österreichische Bundesregierung unterstützen oder aber mit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP]] zusammengehen sollte, trat Pranckh aus dem Heimatschutz aus und schloss sich dem „regierungstreuen“ Flügel der Heimwehrbewegung um [[Ernst Rüdiger Starhemberg (Politiker)|Starhemberg]] an. 1933 war Pranckh abermals Kreiswehrführer und damit militärischer Chef der Heimwehr des Bezirks Murau. Danach trat er allerdings in der Öffentlichkeit nicht mehr hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Pranckh auf sein Betreiben hin reaktiviert und im Stab der [[3. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|3. Gebirgs-Division]] verwendet. Mit dieser nahm er im Rahmen der Besetzung [[Norwegen]]s am [[Unternehmen Weserübung]] teil und hatte maßgeblichen Anteil an der Eroberung von [[Trondheim]]. 1944 schied er aus dem aktiven Dienst und kehrte auf seinen Familienbesitz zurück. Mit der Aufstellung des [[Volkssturm]]s gegen Kriegsende erlebte Pranckh jedoch als Kommandeur eines Volkssturmbataillons ein militärisches Comeback. In dieser Funktion fiel er am 24. Jänner 1945 bei [[Kajžar]] (Kaisersberg) in der damaligen Untersteiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Daten zu Pranckhs Leben aus Walter Wiltschegg: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimwehr. Eine unwiderstehliche Volksbewegung?&amp;#039;&amp;#039; (= Studien und Quellen zur österreichischen Zeitgeschichte, Band 7), Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1985, ISBN 3-7028-0221-5, S. 51, 54, 176ff., 182, 196f., 276 und 358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Prozeß gegen den Grafen [[Anton Graf von Arco auf Valley|Anton Arco-Valley]], der den bayr. Ministerpräsidenten Kurt Eisner erschossen hat&amp;#039;&amp;#039;. J. F. Lehmann, München 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf von Kramer, Otto Freiherr von Waldenfels: &amp;#039;&amp;#039;VIRTUTI PRO PATRIA. Der königlich bayerische Militär-Max-Joseph-Orden. Kriegstaten und Ehrenbuch 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des königlich bayerischen Militär-Max-Joseph-Ordens. München 1966. S. 378–380.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.weltkriegsopfer.de/Kriegsopfer-Hans-von-Pranckh_Soldaten_0_143915.html Hans Freiherr von Pranckh] auf www.weltkriegsopfer.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126437467|VIAF=47753588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pranckh, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Max-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pranckh (Adelsgeschlecht)|Hans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pranckh, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pranckh, Johann Ludwig Gottlieb von; Prankh, Johann Ludwig Gottlieb von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier sowie Schlossbesitzer und Heimwehrführer in Österreich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Reichenhall|Reichenhall]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Kajžar]] (Kaisersberg), [[Untersteiermark]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IllCom</name></author>
	</entry>
</feed>