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	<title>Hans von Obstfelder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:53:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Obstfelder&amp;diff=1032917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-22T06:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Mit Ausnahme der Einzelnachweise der Ordensverleihungen belegfreier Artikel! --[[Benutzer:Nimro|Nimro]] ([[Benutzer Diskussion:Nimro|Diskussion]]) 14:49, 25. Jan. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Unser Heer, Folge 15 (1943), General der Infanterie Hans von Obstfelder.png|mini|General der Infanterie Hans von Obstfelder (1943)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-263-1595-32, Bei Hendaye, Rommel, v. Obstfelder.jpg|mini|Hans von Obstfelder (rechts) mit [[Erwin Rommel]] (Mitte), 9. Februar 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans von Obstfelder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1886]] in [[Steinbach-Hallenberg]]; † [[20. Dezember]] [[1976]] in [[Bad Emstal|Emstal]] bei [[Kassel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Emstal Nr. 101/1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[General der Infanterie]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Wirken im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Obstfelder entstammte einem in der [[Schwarzburg-Rudolstadt|Schwarzburger]] Region ([[Thüringen]]) ansässigen [[Obstfelder (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht]]. Er trat 1906 als [[Fähnrich]] in das [[2. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 32|2. Thüringische Infanterie-Regiment Nr. 32]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er [[Oberleutnant]] und diente an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Bei Kriegsende war er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und wurde in die [[Reichswehr]] übernommen. Der Beförderung am 1. Februar 1926 zum [[Major]] und 1930 zum [[Oberstleutnant]] folgte 1933 die zum [[Oberst]], nach einigen Versetzungen die zum [[Generalmajor]]. Er wurde mit der Führung der [[3. Panzergrenadier-Division (Wehrmacht)|3. Infanterie-Division]] beauftragt. Am 1. Februar 1938 wurde er [[Generalleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Beim [[Überfall auf Polen]] am 1. September 1939 führte Obstfelder die [[28. Infanterie-Division (Wehrmacht)|28. Infanterie-Division]]. Im [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] am 1. Juni 1940 zum General der Infanterie befördert, befehligte er das [[XXIX. Armeekorps (Wehrmacht)|29. Armeekorps]]. Während des [[Unternehmen Barbarossa|Überfalls auf die Sowjetunion]] wurde er am 27. Juli 1941 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet. Sein Armeekorps gehörte zu den ersten Einheiten der Wehrmacht, die im September 1941 [[Kiew]] erreichten.&amp;lt;ref&amp;gt;(en) [https://krytyka.com/uploads/files/opinions-basic_historical_narrative_of_the_babi_yar_holocaust_memorial_center.pdf BASIC HISTORICAL NARRATIVE OF THE BABI YAR HOLOCAUST MEMORIAL CENTER], [[Holocaust-Gedenkzentrum Babyn Jar]] S. 66, abgerufen am 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1941 wurden auf seinen Wunsch hin ca. 30 psychisch Kranke erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Klee |Titel=&amp;quot;Gott mit uns&amp;quot; Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten 1939-1945 |Hrsg=Ernst Klee, Willi Dreßen |ISBN=978-3-10-039305-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Holocaust-Gedenkzentrum Babyn Jar]] veröffentlichte im Oktober 2021 anlässlich der offiziellen Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag eines der größten Massaker des Zweiten Weltkriegs, des [[Massaker von Babyn Jar|Massakers von Babyn Jar]], eine Liste mit den ersten 161 erforschten Namen der Täter dieses auf dem Gebiet der ukrainischen Hauptstadt [[Kiew]] verübten Verbrechens, darunter auch Obstfelder.&amp;lt;ref&amp;gt;(en) [https://babynyar.org/en/news/455/80-rokiv-po-tomu-staly-vidomi-spravzhni-imena-vbyvts-zhertv-babynoho-yaru 80 years on: The true faces of the Babyn Yar Murders are being revealed] Holocaust-Gedenkzentrum Babyn Jar Oktober 2021, abgerufen am 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorstoß in den [[Kaukasus]] folgten im Sommer 1943 Rückzugskämpfe am [[Mius]]. Unter schweren Verlusten konnte das Korps die [[Rote Armee]] aufhalten, wofür Obstfelder am 7. Juni 1943 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielt. Die [[Wehrmacht]]-Truppen konnten auch die [[Donez-Mius-Offensive]] (17. Juli bis 2. August 1943) stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August wurde Obstfelder Kommandierender General des [[LXXXIV. Armeekorps (Wehrmacht)|84. Armeekorps]]. Die [[Donezbecken-Operation]] (16. August bis 22. September 1943) war für beide Seiten sehr verlustreich. Im August 1944 wurden in [[Frankreich]] Teile seines Korps im [[Kessel von Falaise]] vernichtet. Für schwere Abwehrkämpfe erhielt Obstfelder am 5. November 1944 die Schwerter zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Lenfeld, Franz Thomas |Titel=Die Eichenlaubträger 1940-1945 |Verlag=Weilburg Verlag |Ort=Wiener Neustadt |Seiten=273}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Dezember 1944 übernahm er den Oberbefehl über die [[1. Armee (Wehrmacht)|1. Armee]] und führte vom 1. bis zum 25. März 1945 die [[19. Armee (Wehrmacht)|19. Armee]] bei den Endkämpfen in Süddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. März 1945 wurde Obstfelder Nachfolger von General [[Hans-Gustav Felber]] als Oberbefehlshaber der [[7. Armee (Wehrmacht)|7. Armee]]. In Felbers Kommandobereich war zwei Tage zuvor US-Truppen unter General [[George S. Patton|Patton]] die [[Rheinüberquerung bei Nierstein 1945|Rheinüberquerung bei Nierstein]] gelungen. Bis Ende April zogen sich die Truppen unter Obstfelders Kommando auf das [[Erzgebirge]] und den [[Böhmerwald]] zurück. Noch am 22. April billigte Obstfelder die Erschießung des Kommandeurs seines rückwärtigen Armeegebietes, Generalmajor [[Reinhold Gothsche]], und eines weiteren Offiziers (Major Herbert Eisebitt), weil sie Zweifel am [[Endsieg]] geäußert hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinz Guderian]] |Titel=Erinnerungen eines Soldaten |Verlag=Welsermühl |Datum=1951 |Online={{Archive.org|heinz-guderian-erinnerungen-eines-soldaten-1960|Blatt=n161}} |Seiten=315 |Zitat=der herzensgute General Gothsche (…) erlitt das gleiche Schicksal [Anm.: erschossen zu werden] (…): er hatte geäußert, daß dieser Krieg wohl nicht mehr gewonnen werden könne.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1945 wurde das auf [[Olmütz]] zurückgedrängte Armeekorps in die [[Slowakei]] verlegt und der [[Panzergruppe 1]] ([[Walther Nehring]]) unterstellt. Die deutschen Verteidigungslinien brachen schließlich in den frühen Morgenstunden der [[Prager Operation|Prager Offensive]] zusammen. Der Stab der Ersten Panzerarmee ergab sich zusammen mit anderen der Heeresgruppe Mitte unterstellten Kommandos am 9. Mai 1945 in der Gegend von [[Havlíčkův Brod]] (Ostböhmen) den sowjetischen Streitkräften, während die Reste der Panzereinheiten von Olmütz bis in die Region Vysočina verstreut und gefangen genommen wurden. Kommandeur Walter Nehring ließ seinen Stab im Stich und floh nach Süden, um sich den amerikanischen Streitkräften zu ergeben. Auch Obstfelder floh nach Süden und geriet am 8. Mai 1945 in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]]. In der Folgezeit bis zu seiner Entlassung im August 1947 fungierte er als Verbindungsoffizier zur [[12. US-Heeresgruppe]]. Bis zu seinem Tod am 20. Dezember 1976 lebte er zurückgezogen in Wiesbaden und später in einem Seniorenwohnsitz in [[Kassel-Wilhelmshöhe]]. Wie auch viele weitere NS-Täter wurde Obstfelder wegen seiner Beteiligung am Massaker von Babi Jar zu keiner Zeit angeklagt und vor Gericht gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;(en) [https://krytyka.com/uploads/files/opinions-basic_historical_narrative_of_the_babi_yar_holocaust_memorial_center.pdf BASIC HISTORICAL NARRATIVE OF THE BABI YAR HOLOCAUST MEMORIAL CENTER], Holocaust-Gedenkzentrum Babyn Jar S. 87, abgerufen am 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres&amp;#039;&amp;#039;, Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz]] Hamburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hausorden vom Weißen Falken|Ritterkreuz II. Klasse des Hausordens vom Weißen Falken]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Ritterkreuz I. Klasse des Sachsen-Ernestinischen Hausordens]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wehrmacht-Dienstauszeichnung]] IV. bis I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 575.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 27. Juli 1941&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 7. Juni 1943 (251. Verleihung)&lt;br /&gt;
** Schwerter am 5. November 1944 (110. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 21. April 1943&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-03-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obstfelder, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXIX. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LXXXVI. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Obstfelder, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Steinbach-Hallenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Dezember 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Emstal|Emstal]] bei [[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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