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	<title>Hans von Nathusius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:55:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Nathusius&amp;diff=1870269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-12T09:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Engelhard von Nathusius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1841]] in [[Hundisburg]]; † [[22. Oktober]] [[1903]] in [[Dillenburg]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Offizier]] und [[Landstallmeister]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotha&amp;quot;&amp;gt;gem. &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 57 der Gesamtreihe GHdA, Adelige Häuser B (Briefadel), Band XI, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1974, S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nathusius wurde auf dem väterlichen [[Schloss Hundisburg]] geboren. Er war das dritte von fünf Kindern des Tierzüchters [[Hermann von Nathusius]] und der Luise, geb. Bartels (1810–1906).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1907 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; - Hofkalender |Band=Briefadelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. N |Nummer=Nathusius |Auflage=Erster Jahrgang |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1906-11-20 |Seiten=558–560 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1198841 |Abruf=2022-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner zwei Brüder war der spätere Posener Polizeipräsident [[Gottlob Engelhard von Nathusius]]. Sein Großneffe war [[Simon von Nathusius]], ein bedeutender Pferdezucht-Wissenschaftler an der Universität in [[Halle (Saale)]]. Seine Kindheit verlebte Hans von Nathusius in Hundisburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur trat Nathusius am 1. April 1860 beim traditionsreichen [[Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7]] in [[Halberstadt]] seinen Militärdienst an&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köhler&amp;quot;&amp;gt;Victor Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Das Kürassier-Regiment von Seydlitz (Magdeburgisches) Nr. 7. Seine Geschichte. Nach amtlichen Unterlagen und Berichten von Kriegsteilnehmern bearbeitet und zusammengestellt.&amp;#039;&amp;#039; Verein der Offiziere des ehemaligen Königlich Preußischen Kürassier-Regiments von Sedlitz (Magdeburgischen) Nr. 7 (Hrsg.), Selbstverlag, Buchdruckerei Hahn, Hannover, S. 52, 528, 629&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 19. September 1860 wurde er zum [[Fähnrich#Portepee-Fähnriche bis 1918|Portepee-Fähnrich]] ernannt. Am 8. Dezember 1861 erfolgte die Beförderung zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Als solcher nahm er 1864 am [[Deutsch-Dänischer Krieg|Krieg gegen Dänemark]] teil. Vom 13. Mai bis zum 6. September 1866 war er als [[Adjutant]] zum 7. Schweren Landwehr-Reiterregiment kommandiert. Mit dieser Einheit nahm er im gleichen Jahr am [[Deutscher Krieg|Krieg gegen Österreich]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köhler&amp;quot;/&amp;gt; Vom 30. Oktober 1866 bis zum 13. Oktober 1869 stand er als Adjutant der 8. Kavallerie-Brigade in [[Erfurt]]. Am 14. Oktober 1869 wurde er wieder in seine Stammregiment versetzt und dort am 9. Dezember 1869 zum [[Premierleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Todesritt der Brigade Bredow“ ====&lt;br /&gt;
1870 zog Nathusius mit dem Regiment in den [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg gegen Frankreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Offiziers-Stellenbesetzung am 18. Juli 1870 weist ihn als Premierleutnant der 5. [[Eskadron]] aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Verband (Militär)|Verband]] nahm an der [[Schlacht von Mars-la-Tour|Attacke von Vionville]] teil. Das Regiment, Teil der 12. Kavallerie-Brigade unter Generalmajor [[Adalbert von Bredow]], griff am 16. August 1870 bei einer später als „Todesritt der Brigade Bredow“ bekanntgewordenen Attacke das zahlenmäßig weit überlegenen VI. Korps der [[Armée du Rhin|französischen Rheinarmee]] unter dem glücklosen Marschall [[François Certain de Canrobert]] an und konnte die feindlichen Artillerie- und Kavallerieeinheiten ausschalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köhler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In der Stellenbesetzungsliste vom 1. Januar 1871 wird der Premierleutnant von Nathusius als Offizier der 4. Eskadron ausgewiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Leistungen wurde Nathusius mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Dezember 1874 erfolgte die Beförderung zum [[Rittmeister]] und Ernennung zum [[Eskadronchef|Chef]] der 5. Eskadron. Zum 16. November 1882 wurde sein Abschiedsgesuch bewilligt und die Erlaubnis zum Tragen der Uniform seines Regiments erteilt. Während seiner Militärdienstzeit erhielt Nathusius den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] IV. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köhler&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tierzüchter ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Verabschiedung aus der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] bereiste Nathusius zunächst England, um sich dort auf eine [[Gestüt]]sleiterkarriere vorzubereiten. Dann trat er den Posten des Direktors&amp;lt;ref&amp;gt;gem. Bernhard Endrulat: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Historischen Gesellschraft für den Netze Distrikt zu Bromberg.&amp;#039;&amp;#039; Landesgeschichtliche Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt, 1885, [https://books.google.pl/books?lr=&amp;amp;ei=87tlS4GQKYyozQThitiBCg&amp;amp;cd=6&amp;amp;id=sEEFAAAAQAAJ&amp;amp;dq=zirke,+nathusius&amp;amp;q=,+nathusius&amp;amp;hl=pl S. 169]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Landgestüts&amp;lt;ref&amp;gt;In Zirke befand sich ein staatliches Gestüt, das königlich preussische Posen’sche Landgestüt, das über 80 Hengste verfügte, die von 40 polnischen Wärtern betreut wurden, gem. &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ostforschung&amp;#039;&amp;#039;, Band 34, J.- G.- Herder-Institut (Hrsg.), 1985, [https://books.google.pl/books?lr=&amp;amp;ei=F7FlS8C4GZ2CyQTzt4TsCQ&amp;amp;cd=3&amp;amp;id=rS1pAAAAMAAJ&amp;amp;dq=zirke,+gest%C3%BCt&amp;amp;q=gest%C3%BCt&amp;amp;hl=pl S. 222]. Bis 1885 waren hier [[Kaltblüter (Pferd)|Kaltbluthengste]] ([[Percheron]]) gehalten worden. Nach der Abtretung von großen Teilen der Provinz Posen an Polen nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg, musste das Gestüt aufgegeben und die Pferde gerettet werden. Es gelang einen Großteil der Pferde per Marsch und Eisenbahn über die neue Grenze zu bringen. Am 14. Januar 1919 trafen 132 Zirker Hengste in Begleitung von 42 Wärtern im Friedrich-Wilhelm-Gestüt in Neustadt ein. Graf Lehndorff, der damalige Gestütsdirektor in Zirke wurde auf der Flucht von polnischen Einheiten gefangen genommen, gem. Friedrich Freiherr von Senden, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Freiherrn von Senden und Freiherrn Schuler von Senden&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-86805-376-0, Pro Business, Berlin 2009, [https://books.google.pl/books?id=4P1Ey_3QbCgC&amp;amp;pg=PT227&amp;amp;dq=zirke,+gest%C3%BCt&amp;amp;lr=&amp;amp;ei=F7FlS8C4GZ2CyQTzt4TsCQ&amp;amp;cd=5&amp;amp;hl=pl#v=onepage&amp;amp;q=zirke%2C%20gest%C3%BCt&amp;amp;f=false S. 227]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Zirke]] an der [[Warthe]] (heute: Sieraków) in der [[Provinz Posen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1896 war er [[Stallmeister|Landstallmeister]] und Gestütsdirektor des [[Hessisches Landgestüt Dillenburg|Hessisch-Nassauischen-Landgestüts]] in Dillenburg in der damaligen preußischen Provinz [[Hessen-Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit als Divisionsadjutant in [[Erfurt]] hatte Nathusius Marianne Buhlers kennengelernt und am 28. Oktober 1869 geheiratet. Sie war die Tochter eines Kaufmanns und [[Rittergut]]sbesitzers bei [[Querfurt]] und [[Weißendiez]]. Das Paar hatte sieben Kinder, darunter die drei Söhne [[Walter von Nathusius|Walter]], Franz Xaver und Hans Joachim&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotha&amp;quot;/&amp;gt;, die später das Textilunternehmen [[Johann Anton Lucius]] übernehmen sollten. Zudem agierte der jüngste Sohn Hans Joachim von Nathusius 1939 als Gutsbesitzer auf [[Schmatzin|Schlatkow]] in Neu-Vorpommern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern 1939. Verzeichnis von ca. 20000 landwirtschaftlichen Betrieben von 20 ha aufwärts mit Angabe der Besitzer, Pächter und Verwalter, der Gesamtgröße des Betriebes und Flächeninhalt der einzelnen Kulturen; nach amtlichen Quellen |Hrsg=H. Seeliger |Sammelwerk=Letzte Ausgabe Paul Niekammer |Band=Band I f. Ausgabe Pommern |Nummer=Reprint Klaus. - D. Becker Potsdam |Auflage=9 |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1939 |Seiten=70 |Online=https://www.google.de/books/edition/Landwirtschaftliches_Adre%C3%9Fbuch_der_Prov/Phq_DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Landkreis+Greifswald+1939&amp;amp;pg=PA61&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans von Nathusius starb 1903 erst 62-jährig in Dillenburg. Seine Witwe zog in Folge in ihre Heimat nach Erfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Am 18. März 1907 wurde seine umfangreiche Münzensammlung versteigert&amp;lt;ref&amp;gt;gem.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der bedeutenden Sammlung von Talern etc. des kgl. Landstallmeisters Herrn von Nathusius, ...,&amp;#039;&amp;#039; 1907, in; &amp;#039;&amp;#039;HEIDI - Katalog für die Bibliotheken der Universität Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;, SignaturUB: [https://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=3142410&amp;amp;query=(ti%3ANathusius)&amp;amp;teil=sgkg&amp;amp;teil2=&amp;amp;start=1&amp;amp;pagesize=30 B 1095-17-5 D::1907]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie bestand unter anderem aus Serien geistlicher und weltlicher Fürsten, der Stadt Nürnberg sowie neuerer Taler und Reichsmünzen&amp;lt;ref&amp;gt;gem. &amp;#039;&amp;#039;Monatsblatt der numismatischen Gesellschaft in Wien&amp;#039;&amp;#039; (ebenso Hrsg.), VII Band, Nr. 283 (Nr. 14), Februar 1907,  [https://books.google.pl/books?ei=oKxlS_TNJKPmygTnxM3yBQ&amp;amp;cd=1&amp;amp;id=hrtYAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Nathusius,+Landstallmeister&amp;amp;q=Nathusius,+&amp;amp;hl=pl S. 159]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lilly von Nathusius: &amp;#039;&amp;#039;Johann Gottlob Nathusius (1760–1835) und seine Nachkommen sowie sein Neffe Moritz Nathusius mit seinen Nachkommen.&amp;#039;&amp;#039; Detmold 1964, S. 57.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Ollrog (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Johann Christoph Gatterer, der Begründer der wissenschaftlichen Genealogie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete mit Praktischer Forschungshilfe.&amp;#039;&amp;#039; 47. Jahrgang, Heft 81/82, Februar 1981, [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Limburg an der Lahn 1981, Nr. 3.4.1.3, S. 53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138676666|VIAF=90940836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nathusius, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landstallmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittmeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Dänischen Krieg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Nathusius|Hans Engelhard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nathusius, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nathusius, Hans Engelhard von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Landstallmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hundisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1903&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dillenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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