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	<title>Hans von Haberer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:45:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Haberer&amp;diff=1792353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dlanold: +Porträtfoto</title>
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		<updated>2024-08-29T14:50:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Porträtfoto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Professor Hans von Haberer-Kremshohenstein, ca. 1935.jpg|mini|Hans von Haberer (ca. 1935)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Martin Theodor Wilhelm Anton Haberer von Kremshohenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Hans von Haberer&amp;#039;&amp;#039;, (* [[12. März]] [[1875]] in [[Wien]]; † [[29. April]] [[1958]] in [[Düren]]) war ein [[österreich]]ischer [[Chirurg]], [[Sanitätsoffizier]], [[Hofrat]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann „Hans“ von Haberer, Sohn eines Wiener Ministerialbeamten, studierte von 1894 bis 1900 Medizin an den Universitäten [[Universität Wien|Wien]] und [[Universität Graz|Graz]]. Im Mai 1900 wurde er an der Universität Graz zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er erhielt eine Assistentenstelle in der [[Pathologie]] bei Holl und schrieb seine erste [[Publikation]] &amp;#039;&amp;#039;Über die Venen des menschlichen Hodens&amp;#039;&amp;#039;. 1901 wurde er [[Assistenzarzt]] bei [[Anton von Eiselsberg]] an der [[Universität Wien]], bei dem er sich 1907 für Chirurgie [[Habilitation|habilitierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innsbruck und Graz ===&lt;br /&gt;
Seit 1911 Hochschullehrer an der [[Universität Innsbruck]], war Hans von Haberer mit 36 Jahren der jüngste [[Lehrstuhl]]inhaber in [[Österreich-Ungarn]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete er in [[Südtirol]] und diente als [[Oberstabsarzt]]. Wegen seines hohen Ansehens wurde er von 1920 bis 1921 zum [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der dortigen Medizinischen Fakultät und von 1923 bis 1924 zum [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]] der Universität Innsbruck gewählt. Zu dieser Zeit gehörte er zum häuslichen Umgang von [[Ferdinand Sauerbruch]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Sauerbruch, [[Hans Rudolf Berndorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das war mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Kindler &amp;amp; Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951; zitiert: Lizenzausgabe für Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1924 folgte er dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] der [[Universität Graz]] auf ihren Lehrstuhl, auf dem er vier Jahre blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Düsseldorf und Köln ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 ging Haberer als Ordinarius an die [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf#Medizinische Akademie (1907/1923 bis 1965)|Medizinische Akademie Düsseldorf]], deren Rektor er 1929/30 wiederum war. Noch während seines Rektorats erhielt er im Dezember 1930 den Ruf der [[Universität Köln]]. Von Haberer wurde Direktor der [[Uniklinik Köln|Chirurgischen Universitätsklinik Lindenburg]] (1930–1948) und stellvertretender Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Augustahospitals&amp;#039;&amp;#039; (1930–1934).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haberer war seit 1933 [[Förderndes Mitglied der SS]] und trat zum 1. Mai 1937 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 4.066.128).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12771465&amp;lt;/ref&amp;gt; Von April 1935 bis Oktober 1938 stand er als Rektor an der Spitze der Universität Köln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 68–69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er als [[Beratender Chirurg]] in Frankreich und Russland tätig, seit Juli 1942 als [[Generalarzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F046121-0043, Koblenz, &amp;quot;Rittersturz-Konferenz&amp;quot;, Kaisen, Haberer, Zörgiebel.jpg|mini|200px|Ministerpräsidenten-Konferenz der Länder der 3 Westzonen Deutschlands auf dem Berghotel Rittersturz in Koblenz (8.–10. Juli 1948; v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: Wilhelm Kaisen, Hans Haberer, Karl Friedrich Zörgiebel).]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Haberer auf Anordnung der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] aus politischen Gründen entlassen. Im [[Spruchkammerverfahren]] wurde er 1948 in die Gruppe V („Entlastete“) eingestuft&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und noch im gleichen Jahr [[Emeritus|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachliche Leistungen ===&lt;br /&gt;
Die Fachgebiete von Haberers waren [[Viszeralchirurgie]], [[Gefäßchirurgie]] und Kriegschirurgie. Er entwickelte die [[Magenresektion]] nach [[Theodor Billroth]]  weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Hans von Haberer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Radikaloperation des Ulcus pepticum jejuni postoperativum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Klinische Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Band 101, 1913, S. 668 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei konnte er auf der Erfahrung von nahezu 4000&amp;lt;!--kann man sich kaum vorstellen. Mikulicz kam nur auf dreistellige Zahlen--&amp;gt; Magenresektionen aufbauen. Wegen seiner hervorragenden Operationstechnik bei diesen Eingriffen kamen bald zahlreiche Chirurgen aus ganz Europa, um seine Methode kennenzulernen. Sein wissenschaftliches Werk umfasst 299 Einzelveröffentlichungen und 10 Beiträge in Hand- und Lehrbüchern zu fast allen Gebieten der Chirurgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Hans von Haberer war verheiratet und hatte eine Tochter, die 1925 den Chirurgen [[Rudolf Kraft (Mediziner)|Rudolf Kraft]] heiratete. Von 1921 bis 1936 lernte und arbeitete Kraft bei Haberer in Innsbruck, Graz, Düsseldorf und Köln. Die Tochter starb nur wenige Monate nach dem Tod ihres Vaters. [[Julius Kraft-Kinz]] absolvierte seine chirurgischen Lehrjahre von 1951 bis 1956 bei seinem Onkel Rudolf Kraft, der damals im städtischen Krankenhaus Düren [[Chefarzt]] der Chirurgie war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;test&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. J. Mischinger |Titel=Laudatio: Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Julius Kraft-Kinz zum 85. Geburtstag |Sammelwerk=Chirurgie |Nummer=4/2010 |Datum=2010 |Seiten=38 |Online=https://oegch.at/wp-content/uploads/2018/04/Chirurgie_2010_4.pdf |Abruf=2022-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haberer ehrenurkunde.jpg|mini|Hans von Haberer-Ehrenurkunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Leopoldina]] (1933)&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktorwürde]] der Medizinischen Fakultät der [[Universität Athen]] (1937)&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] (1935)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Wiener Medizinischen Gesellschaft (1939)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]] (1950)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Deutsche Röntgengesellschaft|Deutschen Röntgengesellschaft]] (1951)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Société Européenne de Chirurgie Cardio-Vasculaire&amp;#039;&amp;#039; in Lyon (1953)&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstorden|Großes Verdienstkreuz zum Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] (1955)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans von Haberer-Ehrenurkunde&amp;#039;&amp;#039; der [[Österreichische Gesellschaft für Gefäßchirurgie|Österreichischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Kasuistik der Folgezustände forcierter Taxisversuche bei inkarzerierten Hernien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Klinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 49, 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage des arteriomesenterialen Duodenalverschlusses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Klinische Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Band 89, 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der operativen Behandlung des Pylorospasmus im Säuglingsalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 1929, Nr. 49.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erkrankungen der Leber und der Gallenwege. Ein Grenzgebiet zwischen innerer Medizin und Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Thomas-Verlag, Kempen 1947; 2. Auflage ebenda 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenswichtige, dringliche Operationen in der Bauchhöhle!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 61–69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|389|390|Haberer von Kremshohenstein, Hans|Marlene Jantsch|117640913}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 68–69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117640913}}&lt;br /&gt;
* [https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/hans_von_haberer/ Hans von Haberer]: Rektorenportraits der Uni Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117640913|VIAF=271450185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haberer, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalarzt (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haberer, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haberer von Kremshohenstein, Johann Baptist Martin Theodor Wilhelm Anton (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Chirurg, Sanitätsoffizier und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düren]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dlanold</name></author>
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