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	<title>Hans von Funck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dodowp: +Kategorie</title>
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		<updated>2026-04-16T19:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Unser Heer, Folge 22 (1943), Generalleutnant Hans Freiherr von Funck.png|thumb|Generalleutnant Hans Freiherr von Funck (1943)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Emil Richard Freiherr von Funck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1891]] in [[Aachen]]; † [[14. Februar]] [[1979]] in [[Viersen]]) war ein deutscher [[General der Panzertruppe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] [[Paul Johannes von Funck]] und dessen Ehefrau Marie, geborene [[Lützow (Adelsgeschlecht)|von Lützow]], machte am [[Gymnasium]] in [[Köslin]] das Abitur. Von Ostern 1911 bis Sommer 1914 studierte er Rechtswissenschaften in [[Universität Greifswald|Greifswald]] und [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]]. Am 6. November 1915 heiratete er in [[Göttingen]] Irmgard von Kritter (* 1896)&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1907.&amp;#039;&amp;#039; Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1198719 S. 438.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und aus dieser Ehe gingen die drei Kinder Hans-Joachim, Ingeborg und Burkhard hervor. 1939 wurde seine Ehe geschieden. 1940 ging er seine zweite Ehe mit Maria Freiin [[Mirbach (Adelsgeschlecht)|von Mirbach]] ein, aus der der Sohn Arndt entstammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] trat Funck am 3. August 1914 als [[Fahnenjunker]] in die Ersatz-[[Eskadron]] des [[1. Brandenburgisches Dragoner-Regiment Nr. 2|1. Brandenburgischen Dragoner-Regiments Nr. 2]] in [[Schwedt/Oder]] ein. Ab 11. Oktober 1914 kam er mit dem Regiment an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zum Einsatz und wurde dort am [[Heiliger Abend|Heiligen Abend]] verwundet. Nach Lazarettaufenthalt und Genesung erfolgte Anfang Februar 1915 seine Überweisung zur Ersatz-Eskadron seines Stammregiments sowie seine dortige Ernennung zum [[Fähnrich]] am 23. Februar 1915. Ab 5. Mai 1915 stand er mit dem Regiment wieder an der Front und wurde am 18. Juni 1915 zum [[Leutnant]] befördert. Funck gehörte vom 11. März bis 11. April 1916 der 2. Eskadron an, war dann kurzzeitig [[Ordonnanzoffizier]] beim Stab des Reserve-Dragoner-Regiments Nr. 2 und wurde ab 10. Mai 1916 als [[Maschinengewehr|MG]]-[[Zugführer (Militär)|Zugführer]] verwendet. Es folgten ab 16. Dezember 1916 Verwendungen im Reserve-Dragoner-Regiment Nr. 12, zunächst als Verpflegungs- und Nachschuboffizier, dann als Gerichtsoffizier. Schließlich setzte man ihn als [[Kompaniechef|Führer]] der 1. Eskadron, dann ab 25. Oktober 1917 als Führer der 2. MG-Eskadron ein. Funck wurde am 18. März 1918 nach [[Tongern]] zur 1. Kompanie des MG-Schützen-Kommandos West versetzt und einen Monat später übernahm er die 3. Kompanie der MG-Schützen-Abteilung 11, die er über das Kriegsende hinaus führen sollte. Für sein Wirken während des Krieges erhielt er neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] das [[Hanseatenkreuz]] Hamburg sowie das [[Verwundetenabzeichen]] in Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichswehrministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Siegfried Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Funck wurde am 6. Februar 1919 zu seinem Stammregiment zurück versetzt, dort Führer der [[Maschinengewehr|MG]]-[[Eskadron]] und mit dieser beim [[Grenzschutz Ost]] eingesetzt. Am 1. September 1919 erfolgte seine Übernahme in die [[Reichswehr]], wo er zunächst im Reichswehr-Kavallerie-Regiment 15, dann ab 3. Februar 1920 im 6. (Preußisches) Reiter-Regiment diente. Am 1. April 1923 erfolgte seine Beförderung zum [[Oberleutnant]]. Ab 1. Oktober 1924 kommandierte man ihn zum I. Lehrgang der [[Führergehilfenausbildung]] beim Wehrkreis-Kommando II und versetzte ihn ein Jahr später zur weiteren Ausbildung zum Stab der [[2. Division (Reichswehr)|2. Division]]. Ein weiteres Jahr später folgte die Versetzung in das [[Reichswehrministerium]]. Nach weiteren Ausbildungsstationen bei der 1. Kraftfahr-Abteilung, dem 1. Pionier-Bataillon sowie der 1. Nachrichten-Abteilung, kam Funck am 1. Oktober 1927 in die 4. Eskadron des 6. (Preußischen) Reiter-Regiments nach [[Demmin]]. Dort wurde er am 1. April 1928 zum [[Rittmeister]] befördert, einen Monat darauf zum [[Gruppenkommando]] 1 und am 1. Oktober 1928 in die Heeres-Ausbildungs-Abteilung (T4) des Reichswehrministeriums abkommandiert. Am 1. April 1930 wurde Funck schließlich dorthin versetzt. Vom 1. Oktober 1932 bis zum 30. Juni 1933 war er Chef der 1. Eskadron des [[11. (Preußisches) Reiter-Regiment (Reichswehr)|11. (Preußisches) Reiter-Regiments]] in [[Oława|Ohlau]], wurde anschließend 1. [[Adjutant]] des Chefs der Heeresleitung (ab 1935 Oberbefehlshaber des Heeres) und diente in dieser Funktion den [[Generaloberst]]en [[Kurt von Hammerstein-Equord]] und [[Werner von Fritsch]]. In dieser Funktion wurde er am 1. August 1934 zum [[Major]] und am 1. September 1936 zum [[Oberstleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funck trat am 16. September 1936 kurzzeitig zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] über und war beim Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe tätig. Bereits am 30. November 1936 kehrte er zum [[Heer (Wehrmacht)|Heer]] zurück und war [[Militärattaché]] bei der Deutschen Vertretung am Sitz der Nationalen Regierung in Spanien. In dieser Funktion beförderte man Funck am 16. März 1939 zum [[Oberst]] und ab 1. August 1939 war er zugleich auch Militärattaché an der Deutschen Botschaft in [[Lissabon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kehrte Funck Mitte Oktober 1939 nach Deutschland zurück und wurde dort zunächst Kommandeur des Panzer-Regiments 5, dann der 3. Panzer-Brigade. Am 1. Januar 1941 erhielt er die Beförderung zum [[Generalmajor]]. Noch im gleichen Monat wurde Funck mit dem Kommando über den neugebildeten [[Sperrverband Libyen]] betraut, der den drohenden Zusammenbruch der italienischen Truppen in Nordafrika verhindern sollte. Er reiste persönlich nach Libyen voraus, um dort die Lage zu erkunden. Aufgrund seines Berichtes entschloss sich Hitler, den Sperrverband zu einem Panzerkorps auszuweiten. Funck tauschte darum sein Kommando mit dem erfahrenen [[Generalleutnant]] [[Erwin Rommel]] und wurde dessen Nachfolger als Kommandeur der [[7. Panzer-Division (Wehrmacht)|7. Panzer-Division]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion - [[Unternehmen Barbarossa|Unternehmens Barbarossa]] im Sommer 1941 kämpfte er mit seiner Einheit am Mittel- und Südabschnitt der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. Am 15. Juli 1941 erhielt er das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seines Einsatzes in Wilna. Sein Verband war zeitweise der [[Armeeabteilung Hollidt]] unterstellt und bei Operationen am Don und im Donez-Becken im Einsatz. In diesem Zusammenhang wurde ihm am 14. März 1943 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz in Gold]] sowie am 22. August 1943 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (278. Verleihung) verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. März 1944 wurde er General der Panzertruppe und zwei Tage später [[Kommandierender General]] des [[XXXXVII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXXVII. Panzerkorps]], zunächst an der Ost- und später an der Westfront. Am 4. September 1944 ging er in die [[Führerreserve]] des OKH, aus der er am 28. Februar 1945 verabschiedet wurde. Mit der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|deutschen Kapitulation]] geriet Funck am 8. Mai 1945 in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 9. Oktober 1955 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Fleck–Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1996, ISBN 3-7648-2488-3, S. 154–156.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Jürgen von Flotow]], [[Walter von Hueck]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 1963&amp;#039;&amp;#039;. Band V, Band 30 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1963, S. 93 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-07-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Funck, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Panzertruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzer-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXIII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXXVII. Panzerkorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Funck, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Funck, Hans Emil Richard Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Panzertruppe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Viersen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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