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	<title>Hans von Flotow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Flotow&amp;diff=2664209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-01-29T13:10:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Ludwig Carl Theodor  von Flotow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1862]] auf Gut [[Felsenhagen]] bei [[Pritzwalk]]; † [[19. Dezember]] [[1935]] in [[Berlin]]) war ein hoher [[Deutsches Kaiserreich|deutscher]] [[Diplomat]] und Rittergutsbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans von Flotow entstammt dem weit verzweigten, [[mecklenburg]]ischen Uradelsgeschlecht [[Flotow (Adelsgeschlecht)|Flotow]]. Er kam auf Gut Felsenhagen in der [[Prignitz]], als Sohn des früh verstorbenen [[Rittergut]]sbesitzers Ludwig von Flotow und dessen Gattin Anna geb. von Avemann zur Welt. Nach dem Gymnasialbesuch in [[Wittstock/Dosse]] und dem Abitur am 31. März 1882&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter von Leers |Hrsg=Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705–1913 |Sammelwerk=Alumnats-und Zöglingsverzeichnis |Band=I von IV |Nummer=Zöglings-RA-No. 1402 |Verlag=Gedruckt im Selbstverlag bei der Buchdruckerei P. Riemann |Ort=Brandenburg, Belzig, Ludwigslust |Datum=1913 |Seiten=319 |Online=[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1046507885&amp;amp;PHYSID=PHYS_0335&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0001 Digitalisat]|Abruf= |DNB=361143532}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie]] in Brandenburg studierte der finanziell gut situierte Hans von Flotow von 1882 bis 1886 [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaft]]en an den Universitäten Heidelberg und Berlin. Ab 1886 ließ er sich zum höheren preußischen Verwaltungsbeamten ausbilden und trat nach abgeschlossener Ausbildung und kurzzeitiger Tätigkeit im Bereich des preußischen Finanzministeriums am 24. August 1892 in den [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] ein. Er wurde im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] 1892/93 ausgebildet und fand anschließend Verwendung an verschiedenen [[Auslandsvertretung]]en des Deutschen Reichs bzw. an preußischen [[Gesandter|Gesandtschaften]] (1893–1895 Gesandtschaftssekretär in [[Washington, D.C.|Washington]], 1895–1898 Gesandtschaftssekretär in [[Dresden]], 1898–1900 Gesandtschaftssekretär in [[Den Haag]], 1900–1904 Gesandtschaftssekretär in Rom (Vatikan), 1904–1907 Botschaftsrat in [[Paris]]). Von 1907 bis 1910 leitete Hans von Flotow die Personalverwaltung des Auswärtigen Amtes in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1910 wurde er als Nachfolger von [[Nikolaus von Wallwitz]] [[Liste der deutschen Botschafter in Belgien|Gesandter in Belgien]] und war dort bis zu seiner Ablösung durch [[Claus von Below-Saleske]] 1913 tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias C. Bringmann: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Diplomatie 1815–1963. Auswärtige Missionsschefs in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2001, ISBN 3-11-095684-5, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine am 20. September 1910 in Berlin geschlossene Ehe mit einer russischen Staatsbürgerin, der Generalswitwe Marie Gräfin von Keller geb. Prinzessin Schachowsky (1861–1944) verlief unglücklich und wurde 1916 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]] |Hrsg=Dt. Adelsarchiv |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel) 1953 |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], von 1951 bis 2014 |Band=I |Nummer=5 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1953 |ISSN=0435-2408 |Seiten=75 |Online=http://d-nb.info/451802462 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl Ex-Reichskanzler Bernhard von Bülow in seinen posthum 1930 veröffentlichten Memoiren Hans von Flotow gleich dessen Jugendfreund an der Ritterakademie zu Brandenburg, dem nachmaligen Staatssekretär des Auswärtigen [[Gottlieb von Jagow]], der Homosexualität bezichtigte, traf das vermutlich nicht zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1913 wurde der um den deutsch-französischen Ausgleich während der Marokkokrisen verdiente und deswegen mit dem „Großoffizierskreuz“ der französischen [[Ehrenlegion]] ausgezeichnete deutsche Diplomat von Flotow zum neuen deutschen [[Liste der deutschen Botschafter in Italien|Botschafter in Italien]] bestimmt, weil der bisher dafür vorgesehene [[Martin Rücker von Jenisch]] aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Die Position war seit der Ernennung [[Gottlieb von Jagow]]s zum neuen deutschen Außenminister am 11. Januar 1913 vakant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://chroniknet.de/extra/was-war-am/?ereignisdatum=2.2.1913 &amp;#039;&amp;#039;Was war am 2. Februar 1913&amp;#039;&amp;#039;.], In: Chroniknet. Hrsg. Josef Höckner, Wien 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diesem Posten in Rom verblieb Flotow nominell bis zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen am 23. Mai 1915.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias C. Bringmann: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Diplomatie 1815–1963. Auswärtige Missionsschefs in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2001, ISBN 3-11-095684-5, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Praxis ersetzte ihn am 14. Dezember 1914 der vormalige Reichskanzler [[Bernhard von Bülow]] (1849–1929) als sogenannter „Sonderbotschafter“. Auch Bülow gelang es indessen nicht, wie er großspurig angekündigt hatte, Italien am Kriegseintritt gegen Österreich-Ungarn, später zusätzlich auch gegen Deutschland zu hindern. Italien wechselte 1915 [[Erster Weltkrieg#Kriegseintritt Italiens|auf die Seite der Entente]], nachdem diese Italien Landgewinne auf Kosten Österreichs für den Fall eines Sieges in Aussicht gestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lebenslang kränkelnde Diplomat von Flotow nahm ab Anfang 1915 seinen ständigen Wohnsitz auf seinen im [[Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin]] gelegenen Gut Altenhof, wo er bis zu seiner endgültigen Versetzung in den Ruhestand zum 1. Januar 1928 als zeitweilig zur Disposition gestellter Diplomat lebte. Hans von Flotow wurde hier von Gretel Ehlers, geschiedene Rykena, gepflegt, welche er 1934 adoptierte und zu seiner Erbin machte; sie verstarb 1945 in Altenhof. Zeitweise wohnte er auch in Berlin-Tiergarten im Haus des Generals [[Willy von Livonius]], dort war die Künstlerin [[Aga vom Hagen]] ebenfalls Untermieterin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Adreßbuch 1922&amp;#039;&amp;#039;, IV. (Straßen und Häuser von Berlin), August Scherl Deutsche Adreßbuch Gesellschaft mbH, Berlin 1922, S. 604. ([https://digital.zlb.de/viewer/image/34115495_1922/5552/ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schriftlicher Nachlass des Diplomaten existiert nicht. An dem vom deutschen Diplomatiehistoriker und Kriegsschuldforscher Dr. Friedrich Thimme herausgegebenen Sammelband „Front wider Bülow“ (München 1931) hat sich Hans von Flotow mit einem speziellen Aufsatz über die Botschaftermission von Bülow in Rom 1914/15 beteiligt, wobei er einige der historischen Fehler und Lügen in den Bülow-Memoiren aus seiner Sicht berichtigt. Gegen persönliche Verunglimpfungen und den ihn von Bülow mehrfach gemachten Vorwurf der Homosexualität setzte er sich in dem kurzen Sachbeitrag nicht zur Wehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Flotow war [[Liste der Mitglieder des Deutschen Herrenklubs|Mitglied]] des [[Deutscher Herrenklub|Deutschen Herrenklubs]]. Entfernte Verwandte von ihm sind der letzte [[Kaiserlich und königlich|k.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;k.]] Außenminister vom 2. – 11. November 1918 Ludwig Freiherr von Flotow (1867–1948) sowie der deutsche Komponist und Intendant des Hoftheaters in Schwerin Friedrich von Flotow (1812–1883).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Teil A (Uradel). 1940&amp;#039;&amp;#039;. 39. Jg., Justus Perthes, Gotha 1939, S. 274–275.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen W. Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein hochrangiger Diplomat aus der Prignitz. Botschafter Hans von Flotow (1862–1935) aus Felsenhagen bei Pritzwalk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins zur Geschichte der Prignitz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18 (2018) S. 5–32, [http://www.geschichtsverein-prignitz.de/18.pdf Digitalisat. PDF].&lt;br /&gt;
* [[Tobias C. Bringmann]]: [http://books.google.de/books?id=pXWJpFbz1AoC&amp;amp;pg=PA452&amp;amp;lpg=PA452&amp;amp;dq#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Diplomatie 1815–1963. Auswärtige Missionsschefs in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;], 2001, ISBN 3-11-095684-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der deutschen Botschafter in Belgien|Gesandter in Belgien]]|ZEIT=1910–1912|VORGÄNGER=[[Nikolaus von Wallwitz]]|NACHFOLGER=[[Claus von Below-Saleske]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der deutschen Botschafter in Italien|Botschafter in Italien]]|ZEIT2=1913–1915|VORGÄNGER2=[[Gottlieb von Jagow]]|NACHFOLGER2= ---&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140156593|VIAF=103705060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flotow, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter des Deutschen Reichs in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Flotow|Hans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flotow, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Flotow, Johannes von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut [[Felsenhagen]] bei [[Pritzwalk]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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